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Veröffentlicht am 11.03.2025

Abenteuer auf dem Nil

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Eines vor ab - ich finde die Eingruppierung in Romantasy (so steht es auf der Buchrückseite) für das Buch nicht wirklich passend gewählt. Für mich ist es eher im Bereich historischer Abenteuerroman mit ...

Eines vor ab - ich finde die Eingruppierung in Romantasy (so steht es auf der Buchrückseite) für das Buch nicht wirklich passend gewählt. Für mich ist es eher im Bereich historischer Abenteuerroman mit kleinen Fantasy-Anteilen zu verorten. Ich hatte mir so etwas in der Art aber schon gedacht, weshalb mich der fehlenden Fantasy Part nicht wirklich gestört hat.

Wir begleiten Inez auf ihrer abenteuerlichen Reise nach Ägypten, um mehr über den Tod ihrer Eltern zu erfahren und auch um das Land kennenzulernen das ihre Eltern so geliebt haben. Dazu gesellt sich eine große Portion Abenteuerlust und Entdeckergeist auf den Spuren der Pharaonen. Man entdeckt das Land durch Inez' Augen und so ist alles sehr bildlich und greifbar - die Abenteuer-Vibes des Buches mochte ich sehr. Der kleine Fantasy-Anteil wurde schön in die Geschichte eingewoben und ergänzt diese eher, als dass er einen zentralen Teil darstellt. Wenn man sich dem bewusst ist, hat man vielleicht auch eine etwas andere Erwartung an das Buch. Die Love Story... nun ja was soll ich sagen.... Whit als Charakter finde ich durchaus interessant und ich möchte mehr über seine Geheimnisse erfahren. Das Knistern zwischen den beiden habe ich allerdings nicht wirklich gefühlt, ich verstehe warum die Liebesgeschichte für den Plot eben doch da ist, aber gebraucht hätte ich sie nicht unbedingt. Trotzdem finde ich sie der Zeit entsprechend schön gestaltet. Inez störischer und neugieriger Charakter gefällt mir sehr gut, sie wird von ihrem behüteten Elternhaus in eine Welt geworfen, der sie nicht richtig gewachsen ist und in der nichts so ist wie es scheint, da jeder seine eigenen Geheimnisse trägt. Ihre Unerfahrenheit entspricht aber ihrem Alter und wirkt für mich sehr stimmig.

Ich bin sehr gespannt wie es in Teil 2 weitergeht, da Band 1 doch so einige meiner Fragen offen gelassen hat und ich gerne noch einmal ein paar Abenteuer mit Inez erleben möchte.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Zeitreise auf die Titanic

A Spark of Time - Rendezvous auf der Titanic
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Lilly und ihr Vater betreiben ein Antiquariat, das dafür bekannt ist verloren gegangene historische Gegenstände wiederzufinden. Dies gelingt den beiden indem sie in die Vergangenheit reisen und die Gegenstände ...

Lilly und ihr Vater betreiben ein Antiquariat, das dafür bekannt ist verloren gegangene historische Gegenstände wiederzufinden. Dies gelingt den beiden indem sie in die Vergangenheit reisen und die Gegenstände so in die Gegenwart bringen. Lilly neuer Auftrag sieht eine Reise direkt auf die Titanic vor, auf der sie nicht nur ein Schmuckstück finden soll sondern auch auf Ray trifft, der wie viele andere Passagiere vom Unglück der Titanic noch keine Vorstellung haben...

Fazit:

Mir hat der Schreibstil und auch die Geschichte des Zeitreisens sehr gut gefallen. Die Vergangenheit und auch die Charaktere werden sehr greifbar dargestellt, auch wenn nicht alle von der sympathischen Sorte sind. Lilly war mir hingegen sehr sympathisch und auch ihre Gedankengänge konnte man sehr schön nachvollziehen. Der Philosophie der Familie zum Zeitreisen hat mir auch sehr gut gefallen und macht sie direkt sympatisch, weil sie sehr sensibel mit dem Thema umgehen. Es wurde schnell klar, dass nicht nur Lilly sondern auch die Autorin sich intensiv mit der Vergangeheit beschäftigt haben - Lilly um sich bestmöglich zu integrieren und die Autorin um das Ganze für uns Lesende spannend und fühlbar zu gestalten. Die Lovestory nimmt trotz der spannenden Handlung stellenweise sehr viel Raum ein, ist für aber an die zeitlichen Verhältnisse angepasst und sehr süß und gefühlvoll dargestellt. Die Geschichte war für mich durch die sehr erlebbaren Beschreibungen durch Lillys Augen sehr faszinierend. Die Geschichte ist bis auf einige Situationen für mich eher ruhig und gibt cozy Vibes. Gegen Ende kommt dann nochmal Spannung auf, sodass ich das Buch nicht mehr weglegen wollte. Für mich ist es ein gelungene Geschichte in die man sehr gerne eintauchen möchte um die Gegenwart mal kurz ein bisschen vergessen zu können.

Mir hat das Setting sehr gut gefallen und ich bin gespannt wie es im nächsten Teil mit Lilly weitergeht.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Ein etwas anderer Roman über Female Rage

When Women were Dragons – Unterdrückt. Entfesselt. Wiedergeboren: Eine feurige, feministische Fabel für Fans von Die Unbändigen
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"𝘐𝘤𝘩 𝘣𝘪𝘯 𝘩𝘪𝘦𝘳, 𝘶𝘮 𝘚𝘪𝘦 𝘥𝘢𝘳𝘢𝘶𝘧 𝘩𝘪𝘯𝘻𝘶𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘪𝘦 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩𝘩𝘦𝘪𝘵 𝘥𝘢𝘴 𝘨ö𝘵𝘵𝘪𝘤𝘩𝘦 𝘞𝘦𝘪𝘣𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦 𝘦𝘪𝘯𝘴𝘵 𝘷𝘦𝘳𝘦𝘩𝘳𝘵 𝘩𝘢𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘢𝘮𝘢𝘭𝘴 𝘥𝘪𝘦 𝘨𝘦𝘴𝘢𝘮𝘵𝘦 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩𝘩𝘦𝘪𝘵 𝘪𝘩𝘳𝘦𝘳 𝘒𝘳𝘢𝘧𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘚𝘵ä𝘳𝘬𝘦 - 𝘻𝘶𝘨𝘭𝘦𝘪𝘤𝘩 𝘴𝘤𝘩ö𝘱𝘧𝘦𝘳𝘪𝘴𝘤𝘩 𝘶𝘯𝘥 𝘻𝘦𝘳𝘴𝘵ö𝘳𝘦𝘳𝘪𝘴𝘤𝘩, ...

"𝘐𝘤𝘩 𝘣𝘪𝘯 𝘩𝘪𝘦𝘳, 𝘶𝘮 𝘚𝘪𝘦 𝘥𝘢𝘳𝘢𝘶𝘧 𝘩𝘪𝘯𝘻𝘶𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘪𝘦 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩𝘩𝘦𝘪𝘵 𝘥𝘢𝘴 𝘨ö𝘵𝘵𝘪𝘤𝘩𝘦 𝘞𝘦𝘪𝘣𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦 𝘦𝘪𝘯𝘴𝘵 𝘷𝘦𝘳𝘦𝘩𝘳𝘵 𝘩𝘢𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘢𝘮𝘢𝘭𝘴 𝘥𝘪𝘦 𝘨𝘦𝘴𝘢𝘮𝘵𝘦 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩𝘩𝘦𝘪𝘵 𝘪𝘩𝘳𝘦𝘳 𝘒𝘳𝘢𝘧𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘚𝘵ä𝘳𝘬𝘦 - 𝘻𝘶𝘨𝘭𝘦𝘪𝘤𝘩 𝘴𝘤𝘩ö𝘱𝘧𝘦𝘳𝘪𝘴𝘤𝘩 𝘶𝘯𝘥 𝘻𝘦𝘳𝘴𝘵ö𝘳𝘦𝘳𝘪𝘴𝘤𝘩, 𝘧𝘳𝘶𝘤𝘩𝘵𝘣𝘢𝘳 𝘶𝘯𝘥 𝘶𝘯𝘧𝘳𝘶𝘤𝘩𝘵𝘣𝘢𝘳, 𝘻𝘶𝘨𝘭𝘦𝘪𝘤𝘩 𝘍𝘳𝘦𝘶𝘥𝘦 𝘶𝘯𝘥 𝘚𝘤𝘩𝘳𝘦𝘤𝘬𝘦𝘯 - 𝘩ö𝘳𝘪𝘨 𝘸𝘢𝘳."

When women were dragons ist ein sehr bedrückender Roman mit Fantasy-Elementen und viel Female Rage. Obwohl durch die Drachen logischerweise Fantasy im Buch steckt ist es für mich ein Roman, der nicht ganz ins Genre passt - und auch irgendwie nicht so richtig in andere. Es fällt aus dem Raster - ebenso wie die Drachenwandlerinnen. Die ungesehene Arbeit, das misogyne System, das Schweigen der ganzen Nation ist unglaublich erdrückend. Wie Frauen versuchen sich gegenseitig in eine Form zu drücken, nur weil ihnen selbst da gleiche angetan wurde. Man hat immer die Hoffnung, dass wenn ein großes Kollektiv verschwindet, dass sich etwas ändern würde... das ist hier nicht der Fall, stattdessen wird sich in Schweigen gehüllt und die Wissenschaft mundtot gemacht.

Ich fand die Idee des Drachenwandelns eine sehr schöne Art der Befreiung und Entfesselung aus all den weiblichen Verpflichtungrn. Die Protagonistin begleiten wir auf ihrem Lebensweg und durch unterschiedliche Entwicklungs- und Akzeptanzstufen des Drachenwandelns, der Weiblichkeit und der Familienzusammengehörigkeit.

Der Roman macht wütend und traurig. Er ist gerade jetzt, aktueller denn je und zeigt dennoch wie schön und wie wichtig weiblicher Zusammenhalt ist.

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Veröffentlicht am 11.02.2024

Künstlerin - Ehefrau - Mutter - Nightbitch

Nightbitch
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"Ich bin jetzt ein Mensch, der ich nie sein wollte, und ich weiß immer noch nicht, wie ich damit zurechtkommen soll. Ich wäre gern zufriedener, stattdessen sitze ich in einem selbst erschaffenen Gefängnis ...

"Ich bin jetzt ein Mensch, der ich nie sein wollte, und ich weiß immer noch nicht, wie ich damit zurechtkommen soll. Ich wäre gern zufriedener, stattdessen sitze ich in einem selbst erschaffenen Gefängnis und quäle mich ohne Ende."


Der Roman Nightbitch ist wahrscheinlich alles - außer gewöhnlich. Er bringt viele Dinge auf seine schräge Darstellungsweise auf den Punkt - verpackt Feminismus in der fantasievolle Veränderung die die Mutter durchlebt. Die psychische Veränderung die im Leben der Mutter stattfindet, wird geleitet durch ihre körperlichen Veränderungen und wirkt sich auch auf ihren Sohn aus. Der Roman zeigt völlig ungeschönt die Gedankengänge von Müttern, die sich selbst in ihrer Rolle verlieren. Er zeigt wie allein Frauen oft auf ihrem Weg sind, obwohl sie von außen nicht als einsam erscheinen - ist doch Familie und Sozialkontakt vorhanden. Es zeigt ein von außen perfektes Leben, da von Innen gar nicht so perfekt ist -da es nie das ist was man eigentlich wollte, aber irgendwie hinein gerutscht ist.

Das Buch ist aufgrund der Story sicherlich nicht für jeden was und auch mich hat das Buch zwischendrin aufgrund von Absurdität und Brutalität mal kurz verloren, dennoch ist auch dieser Teil des Buches für das Vorankommen nötig gewesen. Der Schreibstil gefällt mir gut und passt gut zum Buch.Die Namenlose und auch anonyme Art und Weise die Charaktere zu beschreiben, wirkt vielleicht wie so vieles im Roman etwas angewöhnlich, passt meiner Meinung nach auch gut ins Gesamtkonzept. Nightbitch ist ein lauter, wütender, ungeschönter, abstruser und feministischer Debüt-Roman, der alles sein kann aber nicht perfekt sein muss.

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Veröffentlicht am 11.02.2024

Ruhige und doch emotionale Geschichte über zwei Herzen, die nicht loslassen können

Vom Ende der Nacht
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Rosie lernt Will durch ihren Zwillingsbruder Josh an einem Lagerfeuerabend kennen. Will, der durch einige unglückliche Ereignisse nicht den Besten Ruf genießt fühlt sich seit diesem Abend zu ihr hingezogen ...

Rosie lernt Will durch ihren Zwillingsbruder Josh an einem Lagerfeuerabend kennen. Will, der durch einige unglückliche Ereignisse nicht den Besten Ruf genießt fühlt sich seit diesem Abend zu ihr hingezogen und auch Rosie, mit ihrem perfekten, braven Leben, kann Will nicht wirklich vergessen, selbst wenn sie es sich einzureden versucht. Es kommt vieles dazwischen zuerst die Schule, dann ein tragischer Unfall und zuletzt das Leben selbst. Immer wieder nähern sich die beiden im Laufe ihres Lebens an, finden jedoch nie wirklich zueinander. Fühlen sich einander nahe und verpassen doch immer wieder Chancen auf etwas wunderbares. Das Buch führt durch die Leben der beiden und erzählt auf sehr ruhige Weise, die doch tragische Geschichte zweier Herzen, die nicht ohneeinander können und doch nicht zueinanderfinden.

Die Stimmung des Buches ist irgendwie schwer in Worte zu fassen, es wird ruhig und melancholisch über die Tragödien in den Leben der beiden berichtet. Man erlebt das Geschehen wie in Watte gepackt und ist doch ganz nah dran. Das Buch begleitet Will und Rosie auf eine unaufgeregte Art durch ihr Leben und zeigt klar, dass Liebe nicht immer einfach ist und dass man oft zu gefangen in sich selbst ist, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es ist eine Geschichte über das Leben, das so anders ist, als das von dem man träumt. Nicht schlecht und auch nicht unglücklich, aber dennoch nicht vollkommen.

Auch wenn ich am Anfang nicht leicht in die Geschichte einsteigen konnte, hat mich der Schreibstil und die Stimmung des Buches doch sehr begeistert. Die unaufgeregte Weise von all den verpassten Chancen im Leben zu erzählen, war für mich etwas sehr besonderes.

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