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Veröffentlicht am 09.09.2025

Marmeladenglasmomente, Freundlichkeit und ein Hauch Magie

Ein Einhorn namens Oktober
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Ganz verzaubert sind wir von dem wunderschönen Kinderbuch über das kleine Einhorn Oktober, das seine persönliche Wunderkraft sucht und letztendlich auch findet. Die Sprache ist kindgerecht ohne zu vereinfachen. ...

Ganz verzaubert sind wir von dem wunderschönen Kinderbuch über das kleine Einhorn Oktober, das seine persönliche Wunderkraft sucht und letztendlich auch findet. Die Sprache ist kindgerecht ohne zu vereinfachen. Die Autorin verwendet wunderbare Vergleiche und es macht Spaß, das Buch vorzulesen. Die Illustrationen sind niedlich, nicht überladen, sehr freundlich und einladend - passend zum Buch, wie ich finde. Geht es doch um Empathie und Freundlichkeit als Superkraft. Niedlich fand ich die Idee des kleinen besten Freundes - bei dem Einhörnchen handelt es sich um ein Eichhörnchen mit kleinen Hörnchen, na klar, was sonst! Warum das Hörnchen, das ist wohl eine andere Geschichte...
Wer ein Kinderbuch mit Marmeladenglasmomenten und einem Hauch Magie sucht, dem sei dieses Buch empfohlen. Eine herzerwärmende, hübsche Geschichte - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Wärmend und ermutigend

Goldrichtig
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Ich bin ganz beseelt und bezaubert von dem schönen Büchlein. In "Goldrichtig" beschreibt Nora Imlau wie im Alltagsfamiliendurcheinander dennoch Bindung und Nähe bewahrt und gefunden werden kann. Die Seiten ...

Ich bin ganz beseelt und bezaubert von dem schönen Büchlein. In "Goldrichtig" beschreibt Nora Imlau wie im Alltagsfamiliendurcheinander dennoch Bindung und Nähe bewahrt und gefunden werden kann. Die Seiten sind wunderschön gestaltet und strahlen durch die Aquarelltechnik etwas Zartes und Verträumtes aus. Auf je einer Doppelseite gibt die Autorin ganz persönliche Einblicke in ihre eigenen "Bindungsmomente" mit ihren Kindern. Das kann mal ein Rezept des Duftkuchens sein, den sie von ihrer eigenen Großmutter gelernt hat, aber auch besondere Trost- und Kuschelmomente. Anders als bei anderen Büchern von Nora Imlau gibt das Büchlein Impulse ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen. Dadurch bekommen die Worte etwas Leichtes, Wärmendes, Ermutigendes - genau richtig für Eltern, die einen Moment zum Auftanken brauchen. Es ist ein Büchlein, dass man immer wieder zur Hand nehmen kann und einen wie eine warme Tasse Tee zur Ruhe kommen lässt. Ein leichtes Büchlein mit viel Freundlichkeit und Verständnis für Eltern und deren Kinder - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Werwolfgeschichte in der Hörbuchversion nicht überzeugend gelesen

Bite Risk – Kein Entkommen
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In der Vollmondnacht verwandeln sich die Erwachsenen in aggressive Werwölfe, müssen zum Schutz aller einzeln hinter dicken Gittern eingesperrt werden und die Kinder übernehmen Patrouillenläufe und sorgen ...

In der Vollmondnacht verwandeln sich die Erwachsenen in aggressive Werwölfe, müssen zum Schutz aller einzeln hinter dicken Gittern eingesperrt werden und die Kinder übernehmen Patrouillenläufe und sorgen in der Nacht für Schutz und Ordnung. Wir haben die Geschichte auf einer langen Autofahrt gehört. Unsere Kinder (9 und 12) fanden die Story spannend erzählt. Sie liefert zunächst einiges an Klischees zum Thema Werwolf, um es später neu zu ordnen. Wem darf man noch trauen? Was wird eigentlich gespielt?
Neben dem Werwolfthema geht es um Freundschaft und dem Gefühl von Zugehörigkeit. Dabei bleibt die Geschichte stets unterhaltsam, teils gruselig, teils witzig. Eine Geschichte, die man lesen/hören kann, aber nicht muss. Uns hat sie die Autofahrt in jedem Fall verkürzt.
Ein Nachtrag der sich auf die Hörbuchversion bezieht: die Stimme hat uns leider nicht gefallen. Stellenweise klang sie wie von einer KI eingesprochen, was mir deutlich mehr aufgefallen ist als den Kindern. Aber selbst die waren an einigen Stellen irritiert ("klingt ja wie von einem Roboter").

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Spannende Detektivgeschichte mit einer großen Portion düsterem Realismus

Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben
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Sehr gerne haben wir das Buch gelesen - atmosphärisch dicht, spannend und toll übersetzt. Sprachlich hebt es sich meines Erachtens hervor aus dem aktuellen Angebot an Kinderbüchern und der Roman macht ...

Sehr gerne haben wir das Buch gelesen - atmosphärisch dicht, spannend und toll übersetzt. Sprachlich hebt es sich meines Erachtens hervor aus dem aktuellen Angebot an Kinderbüchern und der Roman macht wirklich Freude beim Vorlesen. Als Leser hatten wir sofort die Stimmung und das winterliche Stockholm Ende des 19.Jahrhunderts lebhaft vor Augen, fieberten mit, mussten schmunzeln oder bekamen eine kleine Gänsehaut.
Die 12 Jährige Mika wächst im Waisenhaus auf und besitzt eine unglaublich feine Beobachtungsgabe. Als ein Neugeborenes mitten in der Nacht im Waisenhaus abgegeben wird, kommen die Ereignisse ins Rollen und Mika wird zur wichtigen Begleiterin von Inspektor Hoff bei seinen Ermittlungen. Zwar löst sich zum Ende der Fall um den Nachtraben auf, einige Fragen bleiben jedoch offen und ungeklärt, wofür man als (kleiner) Leser eine gewisse Toleranz mitbringen muss. Zumal der Folgeband erst 2026 erscheinen wird. Einige Szenen sind recht gruselig geschrieben (z.B. Leichenschau), was unseren Sohn eher hat mitfiebern lassen, aber vielleicht nicht unbedingt etwas für jedes Kind ist.
Mika ist eine Figur, die stellenweise in ihrem Humor und Auftreten uns etwas an Pippi Langstrumpf erinnert hat, wenngleich das Setting des armen Stockholmer Waisenhauses deutlich düsterer und geheimnisvoller ist. Uns ist die Figur während des Lesens sehr ans Herz gewachsen und wir empfehlen das Buch gerne weiter an alle, die auf der Suche nach einem sprachlich ansprechenden und inhaltlich spannenden Kinderbuch sind.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Interaktive und differenzierte Darstellung

KI und du
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Auf das Buch waren wir in der Familie alle neugierig - KI ist derzeit in aller Munde, was hat es damit auf sich? Was sind die Nachteile? Was ist aber auch der Gewinn?
Das Buch zum Thema KI ist sehr logisch ...

Auf das Buch waren wir in der Familie alle neugierig - KI ist derzeit in aller Munde, was hat es damit auf sich? Was sind die Nachteile? Was ist aber auch der Gewinn?
Das Buch zum Thema KI ist sehr logisch aufgebaut und hat einen vergleichsweise hohen Textanteil, wobei dieser gut verständlich lesbar ist. Unserem 9 Jährigen war es teilweise dennoch etwas mühsam, so dass wir das Buch gemeinsam gelesen haben. Auch wir Großen konnten noch einiges an Informationen für uns mitnehmen. Die Illustrationen mit dem kleinen KI-Roboter sind charmant gestaltet. Am Ende lassen sich in einem Glossar nochmal wichtige Wörter nachschlagen. Toll gemacht sind die interaktiven Übungen, die der Leser über einen QR-Code aufrufen und bei denen er selber ausprobieren kann, wie KI funktioniert. Sehr schöne Idee! Allerdings wird dafür natürlich das Handy von Mama oder Papa gebraucht, sonst kommt der kleine Forscher schnell an seine Grenzen.
Die Auseinandersetzung und Darstellung mit dem Thema empfand ich als sehr differenziert. Für sein Geld bekommt man ein sehr umfassendes Buch, welches vor allem durch die verschiedenen Interaktionsmöglichkeiten lange und wiederholt in Gebrauch ist. Die Altersangabe ab 10 Jahre erscheint mir passend, da aufgrund des hohen Textanteils ein gutes Leseverständnis von Vorteil ist.

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