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Veröffentlicht am 20.07.2021

Bitte mehr davon! Dämonen, Totenwächter, eine Liebe die so nicht sein will - wahnsinnig gut!

Crystal Skies (Erbin der Wächter 1)
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Inhalt
Jenna-Phiona Sinclair hat ihr Leben mehr schlecht als recht im Griff: Jede Nacht verfolgt sie derselbe Albtraum und lässt sie schreiend aufwachen, ihre Mitschüler meiden sie und sie wird von Pflegefamilie ...

Inhalt
Jenna-Phiona Sinclair hat ihr Leben mehr schlecht als recht im Griff: Jede Nacht verfolgt sie derselbe Albtraum und lässt sie schreiend aufwachen, ihre Mitschüler meiden sie und sie wird von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschoben. Als sie im Schulunterricht einnickt und unwissentlich einen Dämon aus ihrem Englischheft beschwört, gerät ihre Welt komplett aus den Fugen. Und ausgerechnet Zac Cohen, der Typ, der ihr das Herz gebrochen hat und sie wie Müll behandelt, scheint der einzige zu sein, der weiss, was mit ihr los ist. Er bringt sie in die Gläserne Stadt, wo sie ihre Bestimmung finden und ausgebildet werden soll. Doch auch in dieser Welt herrscht das Chaos...

Meine Meinung
Zugegeben, das Cover hat mich nicht sehr angesprochen, der Klappentext dafür umso mehr! Mädchen beschwört aus Versehen Dämon aus Schulheft. Jap, damit kriegt man mich! Und Leute, ich habe es wirklich nicht bereut! Der Schreibstil der Autorin ist einfach genial - flüssig zu lesen, tolle Dialoge, viel Gefühl und einfach spannend.

Jenna ist ein Pflegekind und hat es nie einfach gehabt im Leben. Sie kann sich nicht an ihre Eltern erinnern, geschweige denn daran, was mit ihnen passiert ist, sie wird Nacht für Nacht von ein und demselben Albtraum geplagt und in der Schule trifft sie immer wieder auf Zac, der ihr das Herz gebrochen hat und sie seither nicht gerade freundlich behandelt. Als sie einmal mehr im Englischunterricht einnickt, beschwört sie aus Versehen den einarmigen Erec, einen Dämonen, aus ihrem Schulheft. Und plötzlich ist Zac an ihrer Seite und scheinbar der einzige, der weiss, was mit ihr passiert...

Fantastische Abenteuer mit Totenwächtern auf anderen Astralebenen
In den 430 Seiten dieses Buches steckt ein wahnsinns Abenteuer. Dämonen und Albträume sind erst der Anfang - die Welt, die sich einem in der Geschichte auftut ist fantastisch. Und zumindest ich habe noch nie etwas dergleichen gelesen. Die Gläserne Stadt, Totenwächter, die AoD (Academy of Death) - Wahnsinn! Und wahnsinnig gut!

Gerade das Konzept der Totenwächter fand ich sehr gelungen: Menschen die auf andere Astralebenen reisen können, um die Seelen der Verstorbenen der heiligen Justitia zu überbringen. Und Totenwächter wird man nicht, man ist es von Geburt an. Klar, dass sich da einige zu höherem berufen fühlen, während andere damit ihre Probleme haben und am liebsten nichts mit dieser Welt zu tun haben möchten.

Zugegeben, die ganze Sache mit den Astralebenen fand ich manchmal etwas... kompliziert. Ja, ich bin ehrlich, ich bin nicht ganz dahintergekommen. Das hat aber weder den Lesefluss gehindert noch das Lesevergnügen geschmälert. Ich bin tatsächlich hin und weg von der Idee!

Sarkasmus, leidende Protagonisten und geniale Nebendarsteller
Mit Jenna habe ich sofort mitgefiebert. Sie ist ziemlich abgestumpft durch das, was sie alles mitmachen musste. Das und der nächtliche Albtraum, der ihr Schlafentzug beschert, hat sie unglaublich sarkastisch werden lassen. Ehrlich, Jenna und ich sind was das angeht Zwillinge. Ich hab sie so gefeiert!

Als Gegenpart dient Zac Cohen: aus guter Familie, Sportler, angesehen - und offenbar ein Totenwächter, der mit seinem eigenen Schicksal hadert. Mochte ich Zac? Definitiv! Konnte ich ihn und seine Beweggründe verstehen? Jap. Hab ich ihn trotzdem am liebsten schütteln wollen? Sowas von...

Auch Nebencharaktere bietet die Geschichte, und zwar von der ganz besonderen Sorte. Vor allem Granny Cohen war der Brüller. Daneben habe ich vor allem Babs in mein Herz geschlossen, aber auch Elijha und Connor. Wunderbare Charaktere, die der Geschichte die besondere Würze verleihen.

Da war doch noch was mit Gefühlen?
Wer jetzt eine schnulzige Liebesgeschichte mit ein bisschen Fantasy erwartet, dem sei gesagt: ihr liegt falsch. Zwar gibt es eine Liebesstory, aber die ist komplett anders, als ihr vielleicht denkt, und genau deswegen habe ich sie so geliebt! Und ein bisschen Fantasy? Ist in Wahrheit sehr solide, spannende Urban Fantasy, die einen so richtig fesseln kann.

Der einzige richtige Minuspunkt für mich? Es ist ein Einzelband. Ich sähe da definitiv noch viel Stoff für mindestens 2-3 weitere Bücher in dieser Welt, und ich hoffe, dass sich Crystal Skies so gut verkauft, dass Verlag und Autorin sich entschliessen, die Geschichte weiter zu erzählen!

Fazit
Solide Urban Fantasy mit einer Idee, die ich so noch nicht gelesen habe, unglaublich tollen Protagonisten, einer fesselnden Storyline und einer Menge Gefühl. Ich hoffe auf mindestens einen Folgeband, denn ich will mehr davon!

#Lieblingsbuch

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.07.2021

Bittersüss, heftig, wunderbar

Stormy Like A Hurricane
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Dallas Hanson ist eine Naturgewalt, ein Tornado - und ich stecke mittendrin. Mitten in seinem Auge. Dort, wo es ganz ruhig ist, wo diese trügerische Windstille herrscht und über mir nur wolkenloser Himmel ...

Dallas Hanson ist eine Naturgewalt, ein Tornado - und ich stecke mittendrin. Mitten in seinem Auge. Dort, wo es ganz ruhig ist, wo diese trügerische Windstille herrscht und über mir nur wolkenloser Himmel ist. Man kann dann schnell vergessen, dass um einen herum ein urgewaltiger Wirbel kreist.
(S. 110/Tolino)


Inhalt
Hollie Carter verschlägt es eher durch Zufall nach Alaska, wo sie ihr Leben neu aufbauen will. Als ihre Mitarbeiterin Kayleigh sie zu sich nach Hause einlädt, freut sie sich darauf, neue Kontakte und Freundschaften zu knüpfen. Doch sie trifft dort ausgerechnet auf Dallas Hansons. Einen undurchsichtigen, sehr verschlossenen und düsteren Gesellen, der ganz offenbar null Interesse an Hollie zeigt. Dumm nur, dass er ihr Herz schneller schlagen lässt.
Dallas Hanson ist eigentlich nur auf der Durchreise in Alaska. Er hat einen Plan, der ihn schon fast sein ganzes Leben lang antreibt. Denn was ihm vor Jahren zugestossen ist, kann und will er nicht vergessen, und er ist schon längst im Abgrund gelandet. Ausgerechnet jetzt, so kurz vor seinem Ziel, taucht Hollie in seinem Leben auf: Eine quirlige, offene junge Frau, die ihn mehr fasziniert, als gut für ihn ist.


Meine Meinung
Ich liebe die Bücher von Annie J. Dean. Bisher hat sie mich noch kein einziges Mal enttäuscht. Da ich aber erst ihre Fantasy- Titel gelesen habe, war ich besonders gespannt auf "Stormy like a Hurricane".
Wie immer überzeugt mich die Autorin mit ihrem Schreibstil. Flüssig, leicht zu lesen und doch packend und an den richtigen Stellen humorvoll, romantisch oder verzweifelt. Kein Wunder, gehört sie mittlerweile zu meinen liebsten Autorinnen.


Anhand des Klappentextes wusste ich nicht so recht, was mich erwartet. Klar: Romantik, Prickeln, eine Liebesgeschichte aber mit etwas Drama. Tatsächlich habe ich viel mehr bekommen. Eine wunderbar ausgearbeitete Geschichte um zwei komplett unterschiedliche Menschen, die mit sich und einander erst ins Reine kommen, ihre Dämonen bezwingen und zueinander finden müssen. Und dazwischen ganz viele Geheimnisse und Traumata, die es zu überwinden gilt.
Hollie ist ein kleiner Wirbelwind, ein bunter Vogel, ein Mensch voller positiver Energie. Sie liebt das Leben und was es einem geben kann. Dallas dagegen ist pure Finsternis, Verzweiflung und Leid. Während ich mit Hollie zu Beginn nicht ganz warm wurde, hat mich Dallas von Anfang an fasziniert und ich wollte unbedingt seine Geschichte erfahren.


Mir fällt es gerade sehr schwer, eine Bewertung zu schreiben. Ich will nicht spoilern, und ich kann meine Gefühle nicht so recht in Worte fassen. "Stormy like a Hurricane" ist nämlich ziemlich düster und hoffnungslos, gleichzeitig aber voller Licht und Liebe und dem Versprechen, dass alles gut werden kann. Die Tragik in der Geschichte wiegt schwer und zerreisst einen fast, gleichzeitig aber gibt einem die Story so viel: Liebe, Freundschaft, Hoffnung.
Was ich sagen kann: Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Sowohl Hollie als auch Dallas vermögen retrospektiv komplett zu überzeugen. Und auch in die Nebencharaktere, allen voran Kayleigh und Nic habe ich mich ein bisschen verliebt (und freue mich sehr auf ihre Geschichte). Die ganze Storyline ist spannend und mit durchgehend rotem Faden gezeichnet und konnte mich komplett abholen. Gerade das letzte Drittel habe ich praktisch inhaliert - und obschon es hier besonders tragisch wird, wollte ich immer weiter und weiter lesen. Manchmal sind wir Leser schon ein bisschen masochistisch veranlagt...
Zu überzeugen vermochte auch die Liebesgeschichte. Denn hier ist es kein ewig langes Werben, kein Hin und Her, und auch nicht sofort die ganz grosse Liebe. Hollie ist sich stets ihrer Gefühle bewusst, aber auch der Tatsache, dass Dallas diese vermutlich nicht erwidert. Es wird nicht ewig geschäkert und geflirtet, denn hier handelt es sich um zwei erwachsene Menschen, die wissen, was sie wollen. Ich habe das sososo sehr genossen! Kein künstliches "aber du hast..."-Drama, keine Vorhaltungen, einfach nur zwei Menschen, die gerne zusammen sind, aber beide ihre eigenen Wege gehen können. Ganz grosses Lob an dieser Stelle!


So, und wer es bis hier geschafft hat, meinen wirren und zusammenhanglosen Worten zu folgen, dem kann ich eigentlich nur noch eines mitgeben: Lest das Buch!


Fazit
Tragisch, traurig und doch voller Hoffnung. "Stormy like a Hurricane" hat mir wahnsinnig gut gefallen, mich unterhalten, ein wenig zerstört und verstört, mir aber auch sehr viel gegeben: Spannung, Liebe, Knistern, und einfach wie von der Autorin gewohnt: Wunderbare Charaktere, ein klasse Schreibstil, eine perfekt ausgearbeitete Storyline. Und gaaanz viele Emotionen. Lasst euch in Dallas' Dunkelheit entführen und Hollies Licht auf euch scheinen.

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Veröffentlicht am 20.07.2021

Welcome to Saint Tropez! Zum Abtauchen und Wohlfühlen

Elite Secrets. Herz in der Brandung
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Himmel noch mal! Dieses Mädchen wird mein Ende sein! Aber was für ein grossartiger Abgang das sein wird!
S. 153/Tolino


Inhalt
Saint Tropez: Wunderschöne Strände, kühles Meer, heisse Sonne, eine Elite-Schule ...

Himmel noch mal! Dieses Mädchen wird mein Ende sein! Aber was für ein grossartiger Abgang das sein wird!
S. 153/Tolino


Inhalt
Saint Tropez: Wunderschöne Strände, kühles Meer, heisse Sonne, eine Elite-Schule für die Reichen und Schönen. Als Josie nach einer Reise endlich in ihre geliebte Heimat und zu ihren Freunden zurückkehrt, trifft sie auf Tristan. Strahlender Sunnyboy, Charmeur und begnadeter Surfer. Bei ihrer ersten Begegnung – mitten in der Nacht am Strand –, fährt sie ihn beinahe mit ihrem Buggy um. Irgendwie endet die Begegnung in einem Kuss, den Josie einfach nicht vergessen kann. Klar, dass ausgerechnet dieser Tristan nun auch DER Neuzugang ihrer Clique ist und dieselbe Schule besucht. Je mehr Zeit Josie und Tristan miteinander verbringen, desto heftiger fliegen die Funken. Doch dann kann Josie einen Blick hinter die Fassade des Sunnyboys werfen und entdeckt ein Geheimnis, das alles ändert.


Meine Meinung

Ich bin ja ein kleiner (grosser, riiieeesiger) Fan von den Büchern von Jess A. Loup. Klar, dass ich auch ihr allererstes veröffentlichtes YA-Werk lesen wollte. Und obschon ich sonst eher in der Fantasy unterwegs bin, war „Elite Secrets“ gerade genau das richtige für mich: Urlaubsfeeling (wenn man wegen Corona schon nicht reisen kann), Strand, Sonne und Meer pur, ein spannendes Geheimnis, tolle Charaktere. Ich bin ganz ohne Vorkenntnisse an die Geschichte ran gegangen (ja, ich wusste tatsächlich nur, dass es YA ist, mehr nicht. Auch den Klappentext kannte ich nicht) und wurde regelrecht in das Buch eingesogen. Aber der Schreibstil der Autorin macht das jeweils einfach mit mir. Sie schreibt einfach so unglaublich genial, ihr müsst unbedingt was von ihr lesen!



Thematik – Sommer, Sonne und Geheimnisse

Hauptthematik sind für mich: das Geheimnis von Tristan, Surfen und die Elite-Schule. Alles hat wunderbar harmoniert. Es war wirklich ein Fest, das Buch zu lesen – Urlaub mit Spannungsfaktor sozusagen. Mit Kribbeln im Bauch und Erkenntnissen, die mich ungläubig zurückliessen.

Was ich richtig cool fand und was dem Buch sicher auch zum gewissen Etwas verholfen hat (also natürlich nicht nur, aber das war das Sahnehäubchen, das i-Tüpfelchen): Die französischen Begriffe. Diese haben die Geschichte einfach richtig abgerundet und ich finde die Wahl als Stilmittel mindestens genau so gelungen, wie den Rest des Buches.



Setting – ich habe Sehnsucht nach Meer

Ja, Saint Tropez mag jetzt nicht unbedingt nach DER Reisedestination für mich klingen, aber die Autorin hat es geschafft, dass ich jetzt unbedingt mal dort hin möchte. Während des Lesens habe ich die Geschichte immer wieder unterbrechen müssen – weil ich die Orte googeln musste. Mein Südfrankreich-Fernweh hat sich dadurch beinahe ins Unermessliche gesteigert.

Und ein solches Setting verlangt natürlich auch nach? Genau: Rich Kids. Nur dass sie hier keine aufgeblasenen Ar...mleuchter sind, sondern einfach ganz normale Kids mit Hochs und Tiefs, mit Wünschen und Träumen. In Kombination mit der Elite Schule und den Ausflügen auf’s Meer (Tristan ist praktisch Profi-Surfer) hat mir das einfach unglaublich gut gefallen.



Charaktere – am liebsten mag ich Tristan. Nein Josie. Nein Virginie. Nein... einfach alle!

Wer schon mal etwas von Jess A. Loup gelesen hat weiss: Sie schafft es einfach auf grandiose Art und Weise ihre Charaktere zu erschaffen. Mit Geheimnissen, Wünschen, mit Träumen, mit Abgründen, Stärken und Schwächen und einfach mit viel Gefühl. Total authentisch, genau das, was ich an Charakteren einfach am meisten schätze.

Tristan ist ein Charmeur, ein Sunnyboy, ein Surfer. Eigentlich nicht mein „Beuteschema“ ^^ Aber meine Güte, er hat mein Herz gestohlen. Hach! Einfach nur hach! Es ist schnell klar, dass er ein Geheimnis hat – meine Vermutungen gingen aber in eine komplett andere Richtung.

Josie ist einfach ein echtes Herzchen. Eine richtige Wohlfühl-Protagonistin. Mit ihr würde ich mich sofort anfreunden. Sie ist freundlich, hilfsbereit, manchmal etwas unsicher aber nicht auf die nervige Art und ja, wie gesagt, einfach eine tolle Protagonistin.

Als Nebencharaktere fungieren vor allem die Mitglieder der Clique: Die Ultra-Rich Kids Virginie und Abdul (beide auf ihre Art einfach der Knaller), der Surfer Matthieu und die verschlossene hochbegabte Yuyun. Alle auf ihre Art auch wieder perfekt gezeichnet mit ihren Stärken und Schwächen. Ich mochte sie alle sehr.

Fazit
Ihr ahnt es schon: Lesehighlight! „Elite Secrets“ wandert in die Ruhmeshalle zu meinen Lieblingsbüchern. Perfekte Sommerlektüre mit unglaublich tollen Protagonisten, einem unerwarteten Geheimnis und ganz viel Sonne, Meer und Spass. Lest es, geniesst es, lasst euch nach Saint Tropez entführen!


#Lieblingscupcake

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Veröffentlicht am 20.07.2021

Weggelegt nach 100 Seiten. War einfach irgendwie nicht meins...

Apocalyptic Lovers. Reiter der Hölle
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Meine Meinung

Ich hatte grosse wenn nicht gar riesige Erwartungen an die Geschichte. Ich kann nicht genau sagen, weshalb, aber ich habe mich sehr darauf gefreut. Nun - 100 Seiten später - lege ich das ...

Meine Meinung

Ich hatte grosse wenn nicht gar riesige Erwartungen an die Geschichte. Ich kann nicht genau sagen, weshalb, aber ich habe mich sehr darauf gefreut. Nun - 100 Seiten später - lege ich das Buch zur Seite. Es ist einfach irgendwie nicht meins. Die Charaktere sind flach und verfügen genau an den richtigen Stellen im Buch über die richtigen Fähigkeiten. Die Geschichte kommt schnell ins rollen, kann mich aber nicht packen. Und irgendwie ... nein, es war einfach nicht meins, tut mir leid.

Ich habe es nach 100 Seiten zur Seite gelegt und als ich 2 Wochen später immer noch nicht wissen wollte, wie es weitergeht, dann abgebrochen. Sorry an die Autorin, aber es kann einem halt nicht alles gefallen.

2 Sterne für das tolle Cover und die gute Idee - und ein, zwei witzige Szenen.

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Veröffentlicht am 20.07.2021

Eiswächter

Chronos Academy 1: Eiswächter
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„Natürlich wäre es möglich, schlimme Ereignisse der Geschichte zu ändern ... aber wo fängt man an? Wo hört man auf? Menschen sind nicht dazu geeignet, mit so einer Macht umzugehen.“
[S. 41/Tolino]



Inhalt

Von ...

„Natürlich wäre es möglich, schlimme Ereignisse der Geschichte zu ändern ... aber wo fängt man an? Wo hört man auf? Menschen sind nicht dazu geeignet, mit so einer Macht umzugehen.“
[S. 41/Tolino]



Inhalt

Von einem Moment auf den anderen verändert sich Inoris Leben komplett, als mitten in der Nacht fremde Menschen bei ihr Zuhause erscheinen und sie mit in die Chronos Academy nehmen wollen. Denn offenbar haben ihre Eltern etwas vor ihr verheimlicht: Sie soll magische Fähigkeiten haben, und sie soll in der Academy auf ihre Zukunft als Wächterin vorbereitet werden. Bestenfalls soll sie dort eine ewige Bindung mit einem anderen Menschen eingehen, damit ihre Kräfte sich voll entfalten können. Doch Inori tut sich schwer, schon wieder die Schule wechseln zu müssen. Womit sie aber nicht gerechnet hat: In der Academy findet sie Freunde und lernt Cestian kennen – für den ihr Herz schneller schlägt, obschon sein eigenes vergeben ist. Doch der friedliche Schein der Academy trügt, denn in den Schatten lauert das Böse...



Meine Meinung

Nach The Witch Queen war klar, dass ich das Buch lesen würde, auch wenn ich hier eher ein Jugendbuch erwartet habe – was sich bestätigt hat. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und man fliegt nur so durch die Seiten. Gerade aber zu Beginn war ich schon etwas abgetan – bevor Inori an die Academy kommt, fand ich alles sehr unglaubhaft. Und als sie dann dort ist, verliert sich die Autorin in Umschreibungen von den Charakteren. Das legt sich dann mit dem Fortlauf der Geschichte zum Glück etwas.

Inori musste mit ihren Eltern immer wieder umziehen, die Schule wechseln, wieder wegziehen. Kein Wunder, hat sie sich immer mehr zurückgezogen und Mühe, Freunde zu finden. Als sie nun fast schon gegen ihren Willen auf die Chronos Academy geschleppt wird, wo sie laut den dortigen Lehrern schon immer hätte sein sollen, muss sie sich erneut neuen Mitschülern stellen. Doch wider erwarten sind die anderen Schüler der Acadmey nett zu ihr und nehmen sie in ihrer Mitte auf – auch wenn Inori noch nicht viel davon hält, dass sie eines Tages magische Kräfte entwickeln soll, nachdem sie eine lebenslange Bindung mit einem anderen Menschen eingeht. Aber dafür ist ja noch Zeit... oder?

Nun gut, die erste Hälfte war nette Lektüre. Typische Internat-Geschichte mit etwas Magie. Wem jetzt Harry Potter in den Sinn kommt, der liegt nicht zu 100 % falsch. Auch die Autorin zieht über ihre Protagonistin immer wieder den ein oder anderen Vergleich. Andererseits ist es auch unfair, alle Internats-Geschichten mit Magie in denselben Topf zu werfen, nicht wahr? Auf jeden Fall ist die erste Hälfte, wenn nicht sogar die ersten zwei Drittel, wirklich angenehm zu lesen, auch wenn nicht allzu viel passiert. Man kommt mit Inori auf die Schule und lernt erst einmal alle kennen (wobei ich echt schnell den Überblick verloren habe), lernt mehr über die Academy und über Magie, den Nexus (diese lebenslange Bindung) etc. etc. Dennoch wurde mir hier nicht langweilig, auch wenn es eher Jugendbuch-Allüren hatte mit ein bisschen Teenie-Drama.

Und dann plötzlich geht es Schlag auf Schlag: Es wird spannend, brutal, blutig, ja fast schon ein wenig Horror-mässig (gut, ich bin ein kleiner Schisser, ich geb’s zu.. aber diese Szenen im Keller, hossa die Waldfee!) und ehe ich es mich versah, hatte ich das ganze Buch durch, einen fiesen Cliffhanger vor mir und wooaaah, was war das denn? Das war ja mal richtig gut! Und wo bitte ist denn jetzt der zweite Teil? Ich muss den unbedingt haben, also am besten jetzt gleich. Bitte!



Charaktere und Setting

Richtig cool fand ich die Charaktere. Allen voran Inori, die sehr introvertiert und unsicher ist, was an ihrer Vergangenheit liegt. Sie freundet sich aber schnell mit den Geschwistern Chloe und Cestian an, die ich beide so unglaublich lieb gewonnen habe. Und auch sonst bietet die Geschichte unglaublich tolle Charaktere. Sie sind vielfältig und bunt, manchmal queer (davon braucht es definitiv mehr in Büchern!), und fast alle einfach so liebenswürdig.

Auch das Setting/Worldbuilding fand ich sehr gelungen. Die Academy selber hat mich sehr fasziniert und ich hätte gerne mehr darüber erfahren. Auch das ganze System mit der Zeit, dem Tor der Zeit, dem Nexus und so weiter fand ich spannend, ebenso wie die Magieaspekte in der Geschichte. Spannend und unterhaltsam und zumindest von mir so noch nicht gelesen worden bisher.



Fazit

Trotz kleinen Schwächen, vor allem gerade zu Beginn der Geschichte, wahnsinnig tolle Unterhaltung. Eine geheimnisvolle Academy, wunderbare Charaktere und eine Story, die plötzlich komplett umschlägt, überrascht und einen mit einem fiesen Cliffhanger zurücklässt. Ja, so mag ich das.



4.5 Sterne

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