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Veröffentlicht am 06.10.2020

Ein tolles Buch für Bücherwürmer und Buchblogger!

What I Like About You
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Allgemeine Infos:
Autorin: Marisa Kanter
Seitenanzahl: 480
Verlag: ONE
Genre: Young Adult
Preis: 14,00€
ISBN: 978-3846601051

Inhalt:
Halle Levitt liebt Bücher. Aber was kaum jemand weiß: Sie bloggt auch ...

Allgemeine Infos:
Autorin: Marisa Kanter
Seitenanzahl: 480
Verlag: ONE
Genre: Young Adult
Preis: 14,00€
ISBN: 978-3846601051

Inhalt:
Halle Levitt liebt Bücher. Aber was kaum jemand weiß: Sie bloggt auch über sie. Als Kels hat Halle bei Twitter mit ihrem Blog One True Pastry eine große Fangemeinde. Sie veröffentlicht nicht nur Beiträge über ihre Lieblingsjugendbücher, sondern backt auch Cupcakes, die sie aufwendig und zu den jeweiligen Büchern passend verziert. In der Online-Welt ist Halle beliebt – im echten Leben dagegen hat sie kaum Freunde und muss wegen der Arbeit ihrer Eltern oft umziehen. Das letzte Highschool Jahr soll sie nun mit ihrem Bruder bei ihrem Großvater in Connecticut verbringen. Dort beginnt sich Halles Webidentität mit der realen Welt zu vermischen, denn in ihrer neuen Schule trifft sie plötzlich Nash, ihren besten Freund, den sie bis jetzt aber nur online kannte. Und als wären das nicht schon Chaos genug, muss Halle sich auch noch mit Collegebewerbungen, Abschlussprüfungen und ihrem letzten Schuljahr beschäftigen…

Erster Satz:
„Die Blumen sind verblüht, um mich herum sehe ich nur Orange, und auf der Suche nach einem Ladegerät für mein Handy habe ich die Sachen aus meinem Koffer im ganzen Zimmer verteilt.“

Meinung:
Erste einmal ein ganz großes Dankeschön an die Lesejury und den ONE Verlag für das Rezensionsexemplar! Danke, dass wir das Buch vorab lesen und an der Leserunde zu What I Like About You teilnehmen durften! Es hat – wie immer – sehr viel Spaß gemacht!

Jetzt geht’s los mit meiner Rezension und ich beginne natürlich mit dem Cover: Zum Cover von What I Like About You könnte ich jetzt mehrere Seiten schreiben! Keine Sorge – ich versuche, mich kurz zu fassen und nicht zu sehr ins Schwärmen zu geraten! Ich liebe den Stil des Covers! Es passt perfekt zum Buchblog Thema und die Zeichnungen sehen toll aus. Für mich ist ein großer Pluspunkt, dass man die Personen nur halb erkennen kann und deswegen nicht so eingeschränkt bei der eigenen Vorstellung ist!


Beim Lesen sind mir direkt die Chatverläufe aufgefallen. Das Buch beginnt nämlich mit den ersten Twitternachrichten, die sich Nash und Halle geschrieben haben. Im Buch gibt es zwischen den Kapiteln immer wieder Chatverläufe, Auszüge aus Whats App Gruppen, Blogbeiträge oder Mails. Das hat mir richtig gut gefallen, weil es natürlich den Lesefluss fördert und zusätzlich perfekt zum Inhalt Buchblog passt. Der Leser erfährt so einiges über Halles online Freundschaften oder ihren Blog.

Die Protagonistin Halle war mir ab der ersten Seite sympathisch. Ich wollte unbedingt mehr über sie und ihren Blog erfahren und konnte gar nicht aufhören zu lesen! Wegen ihrer Begeisterung für ihren Blog und für Jugendbücher konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren und habe immer mit ihr mitgefiebert. Gerade, weil das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist, lernt man Halle und ihre Familie schon auf den ersten Seiten des Buches ziemlich gut kennen. Ihren Bruder Ollie mochte ich auch sofort! Außerdem liebe ich das Buch-Cupcake-Prinzip ihres Blogs!
Über Nash, Halles besten Freund, erfährt man anfangs leider noch nicht so viel. Und obwohl die beiden durch Halles Umzug auf die gleiche Schule gehen, ändert sich das auch lange nicht. Halle kennt Nash wegen ihrer langen online Freundschaft natürlich sehr gut, für den Leser bleibt Nashs Charakter allerdings in der ersten Hälfte des Buches sehr oberflächlich. Ich hätte mir gewünscht, mehr über ihn und seine Familie zu erfahren.


Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailliert. Marisa Kanter nennt viele Details wie Marken, Anspielungen auf Filme oder die Titel der Bücher (leider gibt es diese Bücher nicht wirklich, obwohl Halles Rezensionen oft richtig neugierig auf den Inhalt machen). Durch die alltägliche Sprache in Dialogen oder Chatverläufen gab es so einige lustige Stellen! Der Schreibstil ist nicht nur humorvoll, ich habe mir auch wieder sehr viele Stellen im Buch mit Klebezettelchen markiert, weil mir Halles Gedanken über Bücher und das Bloggen so gut gefallen haben.
In What I Like About You werden sehr viele Themen wie Sexualität, Verlust oder die jüdische Religion behandelt. Trotzdem hatte ich beim Lesen nicht das Gefühl, das die Autorin krampfhaft diese Themen irgendwo erwähnen wollte: besonders die jüdischen Traditionen und Feste wurden nicht nur zwei oder drei Mal am Anfang, sondern immer wieder erwähnt, was mir sehr gut gefallen hat. Nur wäre eine kurze Erklärung der verschiedenen Bräuche manchmal hilfreich gewesen.
Was mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass es ab ca. der Hälfte des Buches sehr viele zeitliche Sprünge gibt (teilweise über zwei Monate), die dann nur kurz in einigen Sätzen zusammengefasst werden. Das fand ich schade, weil man die Entwicklung der Geschichte und Halles Entscheidungen im Gegensatz zu der ersten Buchhälfte nicht mehr so gut nachvollziehen konnte.

Es ist ziemlich schwer, einen weiteren Kritikpunkt aufzuführen, ohne in der Rezension zu spoilern. Ich formuliere einfach mal allgemein, dass Halle inhaltlich einige Entscheidungen trifft, mit denen ich nicht immer zufrieden war und die das Ende teilweise etwas vorhersehbar gemacht haben. Ich hatte aber trotzdem sehr viel Spaß beim Lesen und obwohl das Ende etwas plötzlich kam, hat es mir trotzdem gefallen. Nur ein Epilog wäre vielleicht noch schön gewesen.

Fazit: What I Like About You ist ein tolles Jugendbuch, in dem es um viel mehr als ’nur‘ das Buchbloggen geht. Es geht um Freundschaft, Liebe , Identitätssuche, Verlust und Selbstzweifel während des letzten Schuljahres. Der Leser begleitet Halle über eine Zeit von fast einem Jahr und kann so ihre Entwicklung im Buch miterleben. Kleine Kritikpunkte sind die zeitlichen Sprünge gegen Ende und einige inhaltlichen Entscheidungen von Halle, die mir manchmal nicht gefallen haben.

Lieblingszitat:
„Überall Fotos – im Wohnzimmer, an den Küchenwänden, im Treppenhaus und in Alben auf dem Sofatisch. Vertraute Gesichter. Fremde Gesichter. Bei jedem unserer Besuche bekamen wir eine neue Geschichte erzählt, die auf einem der Bilder basierte.“


Bewertung: 4,5 Sterne

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 23.09.2020

Toller Einstieg in die Fantasy Reihe!

Oceanblue
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Allgemeine Infos:
Autorin: Stefanie Peisker
Seitenanzahl: 428
Herausgeber: BoD – Books on Demand
Preis: 14,99€
ISBN: 978-3748182047

Inhalt:
Als Kaisy bei einem Live-Auftritt ihrer Band auf einmal fast ...

Allgemeine Infos:
Autorin: Stefanie Peisker
Seitenanzahl: 428
Herausgeber: BoD – Books on Demand
Preis: 14,99€
ISBN: 978-3748182047

Inhalt:
Als Kaisy bei einem Live-Auftritt ihrer Band auf einmal fast das ganze Publikum wortwörtlich verzaubert und in ihren Bann zieht, ist das für sie keine große Überraschung: Schließlich wusste sie, dass sie als Halbsirene möglicherweise einen Gendefekt geerbt hat, sodass sie nach ihrem 16. Geburtstag zur Sirene wird. Plötzlich ist in ihrem Leben nichts mehr, wie es vorher war: Kaisy muss ihr altes Leben verlassen und zieht auf eine Insel. Dort besucht sie eine Schule, in der Sirenen unterrichtet werden, mit ihren Kräften umzugehen. Kaisy erfährt viel über ihr Erbe und findet schnell neue Freunde. Doch schon bald muss sie feststellen, dass es auf der Insel nicht nur Freunde, sondern auch einige Feinde gibt, die vor nichts zurückschrecken…

Erster Satz:
„Voller Genugtuung verließ sie den Raum und genoss dabei jeden Schritt.“

Meinung:
Ich habe das Buch als Ebook gelesen und ich bin vor allem durch das Cover und den Titel auf das Buch aufmerksam geworden. Als ich jünger war hatte ich eine Phase, während der ich nur Bücher über das Meer, Delfine, Meerjungfrauen und Sirenen gelesen habe. Deshalb wurde ich sofort durch das Thema Sirenen neugierig und wollte das Buch lesen. Gut gefallen hat mir, dass das Cover im Buch eine Rolle spielt und auch beschrieben wird. Allerdings ist verbesserungfähig, dass das Cover so dunkel ist. Dadruch ist es mit erst auf den zweiten Blick aufgefallen.

Der Schreibstil der Autorin hat mich manchmal ein bisschen an Bücher von Jennifer Estep erinnert. An einigen Stellen sind mir Zeichen- oder Rechtschreibfehler aufgefallen (aber das könnte auch an der Ebook Formatierung liegen? :)). Alles in allem hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen: Ich konnte das Buch sehr flüssig lesen und habe mich schnell in Kaisys Welt hineinversetzen können.

Die Idee für die Story hat mich begeistert. Am Anfang wird Kaisys ‚altes‘ Leben kurz beschrieben. Die kurze Beschreibung hat aber nicht wirklich gestört, weil der Großteil der Geschichte sowieso von ihrem neuen Leben auf der Insel-Schule handelt. Die Spannung im ganzen Buch wird sehr gut aufgebaut und es gibt nicht nur einen Spannungshöhepunkt, sondern mehrere.
Das Buch wurde nie langweilig, weil man immer entweder etwas Neues über Kaisy oder die Sirenen herausgefunden hat oder es spannende Kapitel gab. Bei diesen Kapiteln gab es auch den ein oder anderen Wendepunkt, der mich überrascht hat. Das hat die Spannung noch erhöht, sodass ich einfach schnell weiterlesen musste ;). Ohne zu spoilern kann ich schon mal sagen, dass es ein paar spannende Kämpfe beziehungsweise Auseinandersetzungen gibt, bei denen ich mit gefiebert habe.

Die Hauptcharaktere sind mir jetzt schon im ersten Teil ans Herz gewachsen, da man sie über einen langen Zeitpunkt in der Schule begleitet. Kaisy war mir von Anfang an sympathisch und auch ihre Freunde mochte ich wirklich gerne, weil sie Kaisy so unterstützen. Der einzige richtige Kritikpunkt, den ich erwähnen muss, ist, dass Kaisy sich teilweise sehr naiv verhält. Zum Beispiel, dass sie sich (trotz des Risikos eines Angriff) alleine nach draußen begibt. Das war manchmal ein bisschen nervig. Sonst ist sie allerdings sehr mutig und gibt nicht schnell auf, wodurch sie mir sofort sympathisch war, weil sie in gefährlichen Situationen nicht auf einen Retter wartet, sondern versucht, sich selbst zu retten. Viele Charaktere sind sehr schlagfertig und es gab einige Situationen, bei denen ich durch die lustigen Diskussionen zwischen den Hauptpersonen lachen musste. Stefanie Peisker hätte die Nebencharaktere ein bisschen besser beschreiben können. Denn an einigen Stellen hatte ich den Überblick verloren, weil besonders am Anfang von Kaisys Schulzeit auf der Insel so viele neue Personen dazukamen, dass es schnell unübersichtlich wurde. Aber das ist schon Kritik auf hohem Niveau, weil ich mich letztendlich doch gut in die Geschichte hineinversetzen konnte.

Am Ende des Buches war ich ein bisschen enttäuscht, dass das Meer keine wirkliche Rolle gespielt hat, obwohl Sirenen ja oft Meereswesen sind und die Schule auch auf einer Insel liegt. Aber vielleicht geht es ja in den nächsten Bänden noch ein bisschen mehr um das Meer… Ich bin schon gespannt! Diese kleine Enttäuschung wurde aber schnell vergessen, als ich den letzten Satz gelesen hatte: Denn dieser Cliffhanger am Ende ist ja nicht auszuhalten! Ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht!

Fazit: Ich kann Oceanblue – Tochter der Sirenen wirklich nur empfehlen! Spannung, Wendepunkte und Lovestory: Es ist wirklich alles dabei. Auch wenn das Buch ein bisschen unbekannter ist, lohnt es sich auf jeden Fall, der Story eine Chance zu geben! Ich wurde nicht enttäuscht und bin begeistert von dem Schreibstil einer so jungen Autorin. Eine klare Empfehlung für Fans von spannenden Fantasyromanen und Fans von Jennifer Estep!

Bewertung: 4,5/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.09.2020

Wohlfühlbuch für zwischendurch!

Aus allen Wolken fällt man auch mal weich
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Allgemeine Infos:
Autorin: Valerie Korte
Seitenanzahl: 351
Verlag: Lübbe
Preis: 10,00 Euro
ISBN: 978-3404180592

Inhalt:
Julia hat genau genommen zwei Leben: Ein Leben in Köln und eines online. Und diese ...

Allgemeine Infos:
Autorin: Valerie Korte
Seitenanzahl: 351
Verlag: Lübbe
Preis: 10,00 Euro
ISBN: 978-3404180592

Inhalt:
Julia hat genau genommen zwei Leben: Ein Leben in Köln und eines online. Und diese könnten nicht unterschiedlicher sein! Während sie online scheinbar in einem Luxusappartment lebt, die beste Kleidung trägt und eine perfekte Familie hat, sieht die Wirklichkeit doch anders aus: Nach der Trennung von ihrem Mann muss sie mit ihrer Tochter Fee alleine in eine kleine Kellerwohnung ziehen und kann mit den Einnahmen aus ihrem selbstständigen Armbandverkauf gerade eben alles Nötige bezahlen. Aber als dann auch noch ihr Ex verlangt, dass sie ihre Schulden abbezahlt, ist klar, dass sie ihr Online-Leben aufrechterhalten muss, um den Schein zu wahren und Kunden zu werben. Aber was wird passieren, wenn ihre Follower erfahren, dass dieser Schein trügt? Vielleicht kann ihr ja der gutaussehende Künstler Alex helfen, der nebenan wohnt und den sie schon länger von ihrer Terrasse aus beobachtet?

Erster Satz:
„Ich saß mit dem vierten Kaffee an diesen Morgen im Hof hinter unserem Haus.“

Meinung:
Als ich die Bestätigung bekommen haben, dass wir Aus allen Wolken fällt man auch mal weich als Rezensionsexemplar erhalten, war ich richtig happy. Vielen, vielen Dank an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar! Vor diesem Buch habe ich eine Fantasy-Reihe gelesen, die mir leider gar nicht gefallen hat. Deshalb war ich froh, danach einen entspannten Liebesroman zu lesen und habe mich gefreut, das Buch anzufangen!

Das Cover passt perfekt zu der lockeren Atmosphäre, die ich beim Lesen des Buches hatte und greift natürlich auch die Social Media Aspekte, um die es ja hauptsächlich geht, auf. Insgesamt hat es auch sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu fotografieren!

Zu der Story muss ich sagen, dass ich mich am Anfang echt gefragt habe, was in dem doch relativ dickem Buch eigentlich alles passieren soll. Aber rückblickend kann ich feststellen, dass ich echt überrascht war: Die Seiten sind nur so verflogen und ich konnte gar nicht glauben, dass ich schon am Ende angekommen war. Beim Lesen hatte ich immer ein gutes Gefühl und es wurde nicht langweilig. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass es nicht nur einen Haupthandlungsstrang gab, sondern auch zum Beispiel die Nachbarn oder ihre Freundin sehr sympathisch beschrieben wurden. Dadurch wurde die Story sehr abwechslungsreich. In dem Buch gibt es immer wieder einige Zeitsprünge von beispielsweise 2 Wochen. Dadurch hat man das Gefühl, dass sich das Leben und Julias Beziehung wirklich weiterentwickeln. Manchmal haben allerdings die Missverständnisse zwischen Alex und Julia ein bisschen zu lange gedauert.
Wichtige Aspekte waren natürlich auch Instagram und Social Media. Gut fand ich, dass Social Media nicht nur kritisiert wurde. Es gab einige Stellen, die zum Nachdenken über die Scheinwelt von Instagram und Co. angeregt haben. Es wirkte aber trotzdem nie belehrend. Am Ende hat mir allerdings ein bisschen das Fazit zu Social Media gefehlt. Es wäre besser gewesen, wenn deutlicher beschrieben worden wäre, dass Julia sie selbst sein kann und sich nicht verstellen muss. Am Ende hat Julia aber gemerkt, dass man nicht alle schönen Momente online teilen muss. Das hat mir gut gefallen.

Die Protagonistin Julia war mir eigentlich ganz sympathisch, auch wenn sie manchmal Phasen voller Selbstmitleid hatte. Trotzdem kam sie mir nicht so naiv vor, wie andere Protagonistinnen in diesem Genre. Sie ist wirklich in einer schwierigen Lebenssituation und dafür hat sie ihren Alltag eigentlich ganz gut gemeistert, Verbesserungspläne erstellt und hart gearbeitet. Zudem hat sie noch eine kleine Tochter, um die sie sich kümmern muss. Dass sie sich mit Fee auch streitet und nicht immer alles gut läuft, hat das Buch sehr authentisch gemacht.
Ihre Beziehung zu Alex entwickelt sich nicht zu schnell, da sie am Anfang geschäftlich zusammen arbeiten. Allerdings hätte ich mir schon gewünscht, dass sie sich ihre Gefühle etwas früher eingestehen.

Der Schreibstil der Autorin war ehrlich gesagt nicht besonders außergewöhnlich, aber genau das hat ihn meiner Meinung nach so gut gemacht! Ich konnte das Buch super flüssig lesen und habe es dadurch auch in wenigen Tagen verschlungen. Obwohl die Story ja nicht sehr spannend ist, wollte ich trotzdem immer weiterlesen und hatte einfach ein gutes Gefühl. Zwischendurch werden die einzelnen Kapitel abgelöst durch Instagram Posts, die von Julia veröffentlicht wurden. Dafür wird zunächst das Bild beschrieben. Bei diesen Beschreibungen fand ich es sehr gelungen, dass alle gekünstelten oder inszenierten Fakten durchgestrichen waren, sodass man als Leser gut verstanden hat, was auf dem Bild zu sehen ist, und wie die Situation in Wirklichkeit aussah. Darunter kann man einige Kommentare lesen, bei denen ich teilweise echt lachen musste.

Fazit: Aus allen Wolken fällt man auch mal weich ist ein gutes Buch für zwischendurch und eignet sich perfekt für ein paar gemütliche Lesestunden auf dem Sofa. Auch wenn es keine super spannende oder anspruchsvolle Story gibt, hat mich das Buch trotzdem mit sympathischen Charakteren und vielen kleinen Handlungssträngen überzeugt und gefesselt. Eine Empfehlung für alle, die leichte Liebesromane lieben.

Bewertung: 4 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.08.2020

Wer das perfekte Buch für den Sommer sucht, ist bei Beat It Up genau richtig!

Beat it up
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Allgemeine Infos:
Autorin: Stella Tack
Seitenanzahl: 384
Verlag: Knaur
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3426525241

Inhalt:
Seit ihrer Kindheit hat Summer wegen ihrer Liebe zur Musik und ihres feinen Gehörs ...

Allgemeine Infos:
Autorin: Stella Tack
Seitenanzahl: 384
Verlag: Knaur
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3426525241

Inhalt:
Seit ihrer Kindheit hat Summer wegen ihrer Liebe zur Musik und ihres feinen Gehörs das Ziel, eine berühmte Pianistin zu werden. Kurz vor dem Abschluss ihres Studiums scheint sie ihrem Traum, in das New York Orchestra aufgenommen zu werden, ganz nahe zu sein. Doch ausgerechnet im Sommer vor ihrem Abschluss gerät ihr sonst so durchgeplanter Alltag durcheinander:
1. Ihr bester Freund verhält sich ziemlich seltsam ihr gegenüber.
2. Ihre perfektionistische Mutter kehrt nach einer Konzertreise wieder zurück nach Hause – gar nicht gut.
Und 3. ihr Zwillingsbruder, der DJ PriceX, bitte sie um Hilfe beim Komponieren seiner Songs. Dabei lernt sie seinen größten Konkurrenten Gabriel kennen, den sie schließlich auf dem Musikfestival Beat It Up wiedersieht…

Erster Satz:
„Das klingt absolut grauenhaft, Summer.“

Meinung:
Vielen Dank an Knaur für das Rezensionsexemplar!

Wie immer zuerst einige Worte zum Cover: Das Cover ist mir online schon direkt aufgefallen, aber erst, als ich das Buch wirklich in der Hand hatte, konnte ich noch die Glitzerdetails darauf richtig erkennen! Es gibt sogar zwei verschiedene Glitzerarten! Mein einziger Kritikpunkt ist, dass man das Thema Festival/Musik noch etwas hätte aufgreifen können, aber das ist einfach mein persönlicher Geschmack.

Gleich zum Anfang meiner Rezension die Warnung: Das Buch macht eindeutig süchtig! Normalerweise hätte ich es wahrscheinlich an einem Tag durchgelesen, aber ich wollte gar nicht, dass das Buch vorbei ist und habe mich deswegen dazu gezwungen, mir die letzten Kapitel für den nächsten Tag aufzusparen! Ich habe dieses Jahr schon Kiss Me Once und Kiss Me Twice von Stella Tack gelesen und mich in den humorvollen und gleichzeitig spannenden Schreibstil der Autorin verliebt! Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an Beat It Up – und ich wurde nicht enttäuscht! Obwohl ich anfangs die humorvollen Dialoge aus den anderen Büchern etwas vermisst habe, hat mich das Buch schnell gefesselt.
Ich habe im Buch immer wieder Details wie z.B. Anspielungen auf berühmte DJs oder auf The Vampire Diaries (Damon!!) entdeckt, wodurch ich mich schnell mit der Protagonistin Summer identifizieren konnte und das Gefühl hatte, sie länger als nur einige Kapitel zu ‚kennen‘. Ihr bester Freund Ethan dagegen war mir leider ziemlich unsympathisch. Naja, man muss ja nicht alle Charaktere mögenDen Grund lasse ich lieber mal aus, weil das ein Spoiler wäre und die Rezension ja spoilerfrei sein soll. Umso mehr mochte ich Summers Zwillingsbruder Xander und die anderen Charaktere, die Summer während des Beat It Up Festivals kennenlernt! Man konnte die Freundschaft und die Leichtigkeit der Personen untereinander beim Lesen richtig fühlen und wenn es nach mir geht, hätte das Buch noch einige 100 Seiten extra über das Festival haben können!

Die Story mit dem Festival, dem Luxus der DJs und dem Leben on tour im Tourbus hat mir wahnsinnig gut gefallen und sie passte perfekt zu dem lockeren Schreibstil der Autorin. Trotzdem kamen auch komplexere Themen wie Summers Zukunftsgedanken oder die Beziehung zu ihrer Mutter nicht zu kurz. Außerdem gibt es in Beat It Up übrigens immer wieder Textausschnitte aus den komponierten Liedern, die die Festivalstimmung noch unterstützen!
Nur ein bisschen schade, dass der typische Aufbau der New Adult Bücher eingehalten wurde, weshalb das Buch v.a. am Ende etwas vorhersehbar wurde. Ich kritisiere an NA Büchern ja häufig, dass mir die Bücher nach der typischen Krise am Ende zu schnell aufgelöst werden. Aber das gehört zum Genre natürlich auch ein bisschen dazu.

Fazit: Beat It Up ist eines der Bücher, die mit viel Festivalvibes, Musik und sommerlicher Stimmung perfekt für den Sommer sind! Und trotzdem wollte ich gar nicht die letzte Seite umblättern und am liebsten noch zwei (oder drei) weitere Bücher über Summer und Gabriel lesen! Ich möchte unbedingt mehr New Adult Bücher von Stella Tack lesen und vermisse Gabriel und Summer jetzt schon!

Bewertung: 5/5 Sternen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.08.2020

Ein tolles Buch, manchmal vorhersehbar, aber das Ende hat mich begeistert!

Find the Girl
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Autorinnen: Lucy und Lydia Connell, Katy Birchall
Seitenanzahl: 352
Verlag: cbj
Preis: 14,00 Euro
ISBN: 978-3570165737

Inhalt:
Nancy und Nina sind zwar Zwillinge und äußerlich zum Verwechseln ähnlich, ...

Autorinnen: Lucy und Lydia Connell, Katy Birchall
Seitenanzahl: 352
Verlag: cbj
Preis: 14,00 Euro
ISBN: 978-3570165737

Inhalt:
Nancy und Nina sind zwar Zwillinge und äußerlich zum Verwechseln ähnlich, aber da hören ihre Gemeinsamkeiten auch schon auf: Während Nancy selbstbewusst, beliebt und Fangirl Nummer 1 der beliebten Popband Chasing Chords ist, ist Nina eher ruhiger und schüchtern. Sie hört lieber klassische Musik und spielt leidenschaftlich gerne Klavier. Kein Wunder, dass sich die beiden Schwestern in den letzten Jahren immer mehr auseinander gelebt haben – bis sie seit langer Zeit mal wieder ein ganzen Tag zusammen verbringen, um auf ein Konzert von Chasing Chords gehen und auch Nina zum Fan der Band wird. Was Nancy aber nicht weiß: Nina hat Chase, den Sänger der Band und Nancys Schwarm, zufällig nach dem Konzert getroffen und sich in ihn verliebt…

Erster Satz:
„Seit ich denken kann, bin ich in Chase Hunter verliebt.“

Meinung:
Vielen Dank an den cbj Verlag, dass ihr uns das Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt habt!

Das Cover von Find the Girl ist mir mit den vielen kleinen Fotos sofort aufgefallen! Ich mag es, dass der Titel auch im Inhalt des Buches wiederzufinden ist!
Die Kapitel im Buch sind abwechselnd aus Nancys bzw. Ninas Perspektive geschrieben. Dadurch erfährt man als Leser sowohl die Gedanken der einen als auch der anderen Schwester. Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob mir eine der beiden Perspektiven besser gefallen hat, weil beide sprachlich und auch inhaltlich ganz unterschiedlich geschrieben sind. Dazu später noch mehr!

Am Anfang des Buches werden ziemlich viele Details zu Nancys und Ninas Leben, ihrer Vergangenheit und ihren Freunden geschildert, bevor die eigentliche Story, die auch im Klappentext erwähnt wird, beginnt. Mich hat allerdings ein bisschen gestört, dass dabei viele Inhalte wiederholt werden, da sie sowohl in Nancys als auch in Ninas Kapiteln in teilweise ähnlichen Formulierungen vorkamen. Auch Streits zwischen den Zwillingen wurden immer sehr detailliert in beiden Perspektiven geschildert, was mir teilweise etwas zu viel thematisiert wurde.
Auch beim Schreibstil wurden einige Elemente öfter eingesetzt wie z.B. Ausrufe in Nancys Kapiteln, die teilweise mehrmals pro Seiten in GROßBUCHSTABEN gedruckt waren.

Die Idee hinter der Story und auch die Entwicklung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Viele Orte und Situationen (v.a. der Tag des Konzertes) werden sehr ausführlich und genau beschrieben, sodass man als Leser einen detaillierten Eindruck von Norfolk und den Charakteren bekommt. Nina lernt Chase allerdings erst ziemlich spät im Buch kennen, weshalb ich beim Lesen nur einen relativ oberflächlichen Eindruck von Chase bekommen habe. Dieser Teil hätte mir persönlich also etwas detaillierter sein können.

Natürlich ist die Story jetzt nicht wahnsinnig realistisch und passt in das Klischee ‚Berühmter Popstar verliebt sich in normales Mädchen‘. Trotzdem fand ich die Idee ziemlich süß und habe das Buch schnell beendet, weil ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht.

Obwohl das Buch und auch das Ende meiner Meinung nach von Anfang an vorhersehbar waren, hatte ich trotzdem Spaß beim Lesen, weil ich gar kein spannendes Buch erwartet habe, sondern mich auf eine süße Lovestory gefreut. Das Ende des Buches hat mich bei einigen Aspekten dann aber doch noch überrascht: Es wurde wirklich nochmal spannend und ich hätte gar nicht erwartet, dass so eine unerwartete Handlung am Ende noch passiert! Ich habe beim Lesen auf jeden Fall mit den Zwillingen mitgefiebert!


Fazit: Obwohl die Zielgruppe des Buches glaube ich etwas jünger als ich ist, hat mir das Buch trotzdem sehr gut gefallen. Natürlich war es manchmal vorhersehbar, aber das hat mich beim Lesen nicht gestört, weil ich trotzdem wissen wollte, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Zum Schluss hat mich das Ende dann trotzdem noch überrascht und ich freue mich schon, demnächst den zweiten Teil der Reihe zu lesen! Für mich das perfekte Buch für Zwischendurch mit einer süßen Lovestory, die mir persönlich wegen der unterschiedlichen Perspektiven ein bisschen zu sehr in der Hintergrund rückte.

Bewertung: 4/5 Sternen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere