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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2020

Pseudo dramatisch und langweilig

100 Secrets - Vertrauen
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Als Gabriel Noble schwer verletzt an Körper und Seele aus Afghanistan zurückkehrte, war der Milliardär Nick Baine der Einzige, der ihm eine neue Chance gab. In seinem Auftrag soll er das ehemalige Supermodel ...

Als Gabriel Noble schwer verletzt an Körper und Seele aus Afghanistan zurückkehrte, war der Milliardär Nick Baine der Einzige, der ihm eine neue Chance gab. In seinem Auftrag soll er das ehemalige Supermodel Evelyn Beckham beschützen. Doch die Mission wird zur größten Herausforderung seines Lebens, denn zum einen soll Evelyn nichts davon wissen und zum anderen verschwimmen die Grenzen zwischen Pflicht und Leidenschaft, je mehr Zeit er mit der faszinierenden jungen Frau verbringt. Mein Fazit:

Ehrlich, ich habe gar keine Lust mehr solche Bücher auch noch zusammenzufassen. Die Charaktere sind blass und haben alle eine pseudodramatische Vergangenheit. Die Dialoge sind zum Haaresträuben.... was soll ich sonst noch sagen? Ach ja, wer einen porno will, der bekommt hier einen :) hat es auf jedenfalls schon gegeben und daher keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 06.03.2020

Traurige, aber wichtige Geschichte

Vor uns das Meer
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Da denkt man, dass eigentlich Liebe herrschen sollte und könnte. Doch alles was übermächtig sein Schwert schwingt sind Totalitäre Systeme, Hass, Wut, Angst und Terror. Und Alan Gratz zeigt es in seinem ...

Da denkt man, dass eigentlich Liebe herrschen sollte und könnte. Doch alles was übermächtig sein Schwert schwingt sind Totalitäre Systeme, Hass, Wut, Angst und Terror. Und Alan Gratz zeigt es in seinem Roman ganz deutlich durch Josef, Isabel und Mahmoud. Drei Kinder aus unterschiedlichen Teilen der Welt. Zu verschiedenen Zeiten und doch ist die Welt für sie gleich. Und weil sie ein glücklicheres Leben suchen, bzw. Einfach ein Leben in Sicherheit, steigen sie und ihre Familien in Boote, um einen neue Heimat zu finden. Doch auch diese Reisen sind voller Gefahren.

Mein Fazit:


So wichtig und stets aktuell. Und das zeigt Alan Gratz dem Leser, indem er ungeschönt das Leben der flüchtigen Kinder zeigt. Er zeigt dadurch mit dem Finger auf die Menschheit, klagt an und bohrt tief in der Wunde. Sein Buch ist unglaublich wichtig und berührt auf jeder Seite. ich habe mit diesen drei Jugendlichen gezittert und geweint. Mir war teilweise ob der Brutalität schlecht, doch aufhören zu lesen konnte ich einfach nicht. Fantastisch und wichtig. Ganz klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 28.02.2020

Fantastisch einzigartig

Das steinerne Herz
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Walter Eggers, ein Büchersammler und hervorragender Kenner (bis in die numismatischen Details) der hannoverschen Landesgeschichte, mietet sich im niedersächsischen Ahlden bei Familie Thumann ein. In ihrem ...

Walter Eggers, ein Büchersammler und hervorragender Kenner (bis in die numismatischen Details) der hannoverschen Landesgeschichte, mietet sich im niedersächsischen Ahlden bei Familie Thumann ein. In ihrem Haus vermutet er rare statistische Handbücher. Eggers hat Erfolg: Er fängt ein Verhältnis mit Frieda Thumann an, und er findet die gesuchten Bücher. Mit Karl Thumann fährt er, weiterhin auf Büchersuche, nach Berlin. Er wohnt bei dessen Freundin Line Hübner im Ostteil der Stadt, was ihn veranlaßt, die Folgen der Spaltung Deutschlands zu beobachten und zu bedenken. Nach der Rückkehr bereitet er seinen Abgang vor, aber der Fund eines Goldmünzenschatzes in dem ergiebigen Haus eröffnet ihm Aussichten auf eine Zeit gelehrten Müßiggangs, und er beschließt, einstweilen zu bleiben.
»Irgendwann, in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts, wird die Ostzone des Steinernen Herzens für neue Leser gleichberechtigt neben der phantastischen Interzone des Romans Naked Lunch von W. S. Burroughs stehen. Und eine Zeitlang gedeihen dann die Namen aus beiden Büchern in jenem Zwielicht, in jener Dämmerzone, in der die Namenwörter sich der Kontrolle fester Zuschreibung entziehen und ihre Kraft aus Ahnungen und Assoziationen saugen. Dann kommt die große Zeit der Ostzone«, phantasiert Georg Klein (Barbar Rosa). Listig weckt er unsere Lust, doch lieber gleich mit der Lektüre des »historischen Romans« zu beginnen, den Arno Schmidt (1914–1979) vor 46 Jahren veröffentlichte.

Mein Fazit:
Ich habe sehr lange für diese Lektüre benötigt. Es dauerte immer wieder eine Ewigkeit, bis ich mit dem Schreib- und Erzählstil klarkam, jedoch hat mich einfach der Ehrgeiz gepackt und siehe da, ich habe es abgeschlossen und zum Ende als wirklich gut empfunden. Arno Schmidt nimmt das ganze Leben aus West und Ost auf die Schippe und gibt ihm eine übergreifende Geschichte. Die Idee ist klasse und die Umsetzung einzigartig. Ein sehr intelligenter Autor. Ich werde mir mit Sicherheit noch etwas von ihm holen.
Es war sehr anspruchsvoll.
Sehr zu empfehlen, wenn man etwas für den Geist sucht, was man nicht so schnell vergisst.

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Veröffentlicht am 28.02.2020

Einfach nein

Golden Dynasty - Größer als Verlangen
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Die de Vincents sind die Könige der Südstaaten: sündhaft reich, atemberaubend attraktiv, unfassbar mächtig. Eine Familie, aufgebaut auf Sünden und Skandalen. Julia ist fassungslos, als dieser berüchtigte ...

Die de Vincents sind die Könige der Südstaaten: sündhaft reich, atemberaubend attraktiv, unfassbar mächtig. Eine Familie, aufgebaut auf Sünden und Skandalen. Julia ist fassungslos, als dieser berüchtigte Clan sie als Krankenschwester engagiert. Aber noch mehr schockiert sie, dass sie einen der Brüder bereits persönlich kennt. Sehr persönlich. Mit Lucian, dem jüngsten und wildesten Spross der Familie, hatte sie erst gestern eine heiße Nacht. Und er könnte ihr gefährlicher werden als alle Intrigen und dunklen Geheimnisse, in deren Strudel sie hinter den Toren des prächtigen Anwesens gerät ...

Mein Fazit:
Die Charaktere waren blass, langweilig und einfach unattraktiv, weil Julia bspw. dumm war, Lucian ein riesen Ekelpaket, dass in jeder normalen Welt in den Knast gehört und die Familie de Vincent ist eine unheimliche, mafiöse und unattraktive Familie, die ebenfalls in den Knast gehört. Aber wie das ja immer wieder ist, die stehen am Ende mehr oder weniger als die Guten da. Entschuldigung, aber sowas toll zu finden ist echt merkwürdig.
Erotik bleibt ebenfalls auf der Strecke, weil die Scenen an den Haaren herbeigezogen und merkwürdig waren.
Alles in allem eine so absolut unnötige und überflüssige Geschichte.
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Veröffentlicht am 28.02.2020

Eine mitreißsende Geschichte über stupides Schweigen

Hör mir zu, auch wenn ich schweige
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Eine Geschichte über das Schweigen.
Frank hat seit nunmehr als 6 Monaten nicht mehr mit seiner Frau Maggie gesprochen. Weiß nicht, was in ihrem Kopf vorgeht, was sie um treibt und auch sie weiß das gleiche ...

Eine Geschichte über das Schweigen.
Frank hat seit nunmehr als 6 Monaten nicht mehr mit seiner Frau Maggie gesprochen. Weiß nicht, was in ihrem Kopf vorgeht, was sie um treibt und auch sie weiß das gleiche nicht über ihn. Dass dies zu Spannungen führen muss, ist jedem klar, der Augen im Kopf hat. Und so nimmt Maggie nach 6 Monaten eine Überdosis ihrer Schmerzmittel ein, um letztendlich ganz zu schweigen.
Dies ist der Moment, wo Frank endlich aufwacht. Krächzend ringt er sich auf der Intensivstation des Krankenhauses ab, Maggie endlich darzulegen, was ihn damals zum Schweigen brachte. Um dem Leser diesen Grund zu erläutern, muss er jedoch von ganz vorn anfangen. Von der Liebe zu Maggie und zur Liebe zu ihrer einzigen gemeinsamen Tochter.
Mein Fazit:
Die Geschichte hat mich sehr berührt. Die Autorin schreibt sehr einfach und flüssig. Ich muss gestehen, dass ich das Buch innerhalb weniger Stunden durchhatte. Nicht allerdings, weil es leichte Kost war, ganz im Gegenteil. Es lag eigentlich am einladenden Schreibstil. Denn die Geschichte an sich ist sehr düster und berührend. Das Schicksal der kleinen Familie war sehr traurig und ließ auch mich während des Lesens schweigen.
Die Charaktere sind zwar gut beschrieben, doch waren sie mir teilweise zu blass dargestellt. Auch nicht unbedingt mit negativen Charakterzügen, sondern eigentlich eher banal und wie jedermann. Ich vermute, dass die Autorin genau das wollte, um dem Leser die Geschichte nah zu bringen. Es könnte einfach jeden treffen. Schön fand ich, dass die Liebe der beiden angeblich immer präsent und übermächtig war, dadurch das Schweigen allerdings so absurd wird. Wenn man sich liebt, auch wenn man den anderen Schützen möchte, schweigt man sich dann an und verletzt den anderen dann dadurch? Ist das wirklich ehrliche Liebe? Das habe ich mich beim Lesen immer wieder gefragt, mir kam das Schweigen absurd vor.
Was mir dann nicht so gut gefiel, war das übertrieben dramatische und emotionale Ende. Da im ganzen Roman nicht allzu dick aufgetragen wurde, war es am Ende einfach too much. Sehr schade, denn dadurch ging der 5. Stern verloren. Ich habe 10 Seiten nur mit dem Kopf geschüttelt. Schade.
Aber ansonsten empfehlenswert für Leser, die Spaß an locker geschriebenen, emotionalen Büchern haben :)

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