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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2021

das Zahlenrätsel

Der Kryptologe
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Das Zahlengeheimnis
Das Buch hat mir gut gefallen. Ein solider Krimi, der in Dresden spielt. Am Cover erkennt man schon, das Zahlen eine große Rolle spielen. Es fühlt sich toll an, das Buch in den Händen ...

Das Zahlengeheimnis
Das Buch hat mir gut gefallen. Ein solider Krimi, der in Dresden spielt. Am Cover erkennt man schon, das Zahlen eine große Rolle spielen. Es fühlt sich toll an, das Buch in den Händen zu halten. Gleich auf den ersten Seiten konnte ich wundervoll in den Roman eintauchen.

Kommissar Arne Stiller war ein Jahr vom Dienst suspendiert. Nun ist er zurück und gleich der erste Fall ist ihm den Kryptologen wie auf den Laib geschrieben. Eine hübsch hergerichtete Frau wurde erdrosselt. An Händen und Füssen hat sie eine rätselhafte Zahlenkombination. Arne muss sein ganzes Können zeigen, um den Fall zu lösen. Außerdem ist die 8jährige Tochter der Toten verschwunden. Die Zeit läuft dem Kommissar davon.

Von Anfang an waren mir die Protagonisten sympathisch, allen voran Arne Stiller mit seinen Ecken und Kanten. Seine tollen Sprüche brachten mich zum Schmunzeln.

Sicher nicht das letzte Buch, was ich von Elias Haller gelesen habe. Am liebsten wäre mir eine baldige Fortsetzung .

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Veröffentlicht am 17.04.2021

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Rattenkönig
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Konnte mich nicht ganz überzeugen
Dies ist der zweite Band des schwedischen Autoren um die Ermittlerin Vanessa Frank. Es geht um die Gruppe Incel. Es sind Frauenhasser die ihre Gewaltfantasien überwiegend ...

Konnte mich nicht ganz überzeugen
Dies ist der zweite Band des schwedischen Autoren um die Ermittlerin Vanessa Frank. Es geht um die Gruppe Incel. Es sind Frauenhasser die ihre Gewaltfantasien überwiegend im Internet ausleben. In Stockholm wird eine junge Frau ermordet. Vanessa tappt lange im Dunklen bevor sie einen Zusammenhang herstellt. Der Leser weiß da schon einiges mehr. Alleine die Frauenfeindlichen Zitate vor. den einzelnen Kapiteln verursachen schon Gänsehaut. Das Buch mit den vielen verschiedenen Charakteren, kurzen Kapiteln und schnell wechselnden Szenen störte sehr meinen Lesefluss. Deshalb konnte ich auch zu keinen Protogonisten einen engere Bindung aufbauen. Die reine Polizeiarbeit spielte nur eine nebensächliche Rolle. Die Schreibweise war nicht schlecht und trotz einiger grausamer Szenen hätte ich mir mehr Spannung gewünscht.. Irgendwie fehlte mir manchmal der Zusammenhang zwischen der verwirrenden Handlung. Auch stellte ich ziemlich schnell eine Verbindung vom Titel zum Täter her, obwohl der Schluss dann doch noch spannend und überraschend endete..

Ein Thriller irgendwie nicht schlecht aber nichts, was lange in Erinnerung bleibt.

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Veröffentlicht am 31.03.2021

Die starken Frauen

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum
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Das Buch hat meine Erwartung voll erfüllt. Schon das Cover hat mich sofort angesprochen. Super fand ich die Karte von Berlin, so konnte man gut nachverfolgen, wo die einzelnen Szenen spielen. Sehr hilfreich ...

Das Buch hat meine Erwartung voll erfüllt. Schon das Cover hat mich sofort angesprochen. Super fand ich die Karte von Berlin, so konnte man gut nachverfolgen, wo die einzelnen Szenen spielen. Sehr hilfreich war auch die Seite mit den mitspielenden Personen und die Seite mit den starken Frauen.

Der historische Roman beginnt im Jahre 1919. Es ist der erste Band einer Trilogie und spielt in Berlin. Nach einem schweren Schicksalsschlag verschlägt es Magda Fuchs von Hildesheim nach Berlin. Hier hat sie sich als Polizeiärztin beworben. Gleich am ersten Tag lernt sie die Schattenseiten der Großstadt kennen, Schmutz, Elend und Tod. Verwahrloste Kinder die auf der Straße leben, kreuzen ihren Weg. Sie stößt auf einen Händlerring der mit verkauften Kindern Geld verdient. Außer Magda spielen noch einige starke Frauen in diesem Roman eine Rolle. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz.
Das Buch lässt sich schnell und gut lesen. Es hat mir einige unterhaltsame Tage beschert. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Band, muss ich doch wissen, wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 07.03.2021

Vier Frauen auf dem Weg zur Emanzipation

Die Wunderfrauen
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Schon das Cover fand ich wieder sehr ansprechend. Passend zum Roman um die vier Freundinnen in den 60er Jahren. Lesetechnisch bin ich gleich wieder gut in die Geschichte reingekommen. Durch den Schreibstiel ...

Schon das Cover fand ich wieder sehr ansprechend. Passend zum Roman um die vier Freundinnen in den 60er Jahren. Lesetechnisch bin ich gleich wieder gut in die Geschichte reingekommen. Durch den Schreibstiel ist sie gut und flüssig zu lesen. Abwechselnd und mit passender Überschrift wird über die vier Frauen erzählt. Diesmal geht es um die 60er Jahre. Viele aktuelle Geschehnisse wurden hier mit den Erlebnissen der Frauen verknüpft. Luise mit Hans und Tochter entwickelt immer neue Ideen für ihren Laden. Helga kommt mit ihrem farbigen Sohn als Ärztin in die Seeklinik zurück und bringt frischen Schwund in diese. Marie lebt mit Martin und mittlerweile vier Kindern auf dem Hof. Ihr Leben besteht überwiegend aus Arbeit und sie sieht die drei Freundinnen selten. Annabell hat für mich die größte Entwicklung erfahren. Nach der Geburt einer behinderten Tochter bietet sie ihrem Mann auch mal die Stirn und geht eigene Wege. Sie hilft sogar Luise in ihrem Laden. Die Männer spielen in diesem Buch eher eine untergeordnete Rolle, obwohl die Liebe und das Vergnügen nicht zu kurz kommen. Das Buch hat mir gut gefallen und ich werde mir sicher auch Band 3 nicht entgehen lassen.

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Veröffentlicht am 15.02.2021

Ein Netz aus Lügen

Die Frau vom Strand
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Das Cover passt seht gut zum Inhalt. Durch die samtige Oberfläche war es ein Vergnügen das Buch in der Hand zu halten.
Rebecca lebt mit ihrer Frau Lucy und der kleinen Tochter Greta in einem kleinen Dorf ...

Das Cover passt seht gut zum Inhalt. Durch die samtige Oberfläche war es ein Vergnügen das Buch in der Hand zu halten.
Rebecca lebt mit ihrer Frau Lucy und der kleinen Tochter Greta in einem kleinen Dorf an der Ostsee. In der Woche ist sie mit Greta alleine, da Lucy in Hamburg arbeitet und nur am Mittwoch Abend und am Wochenende nach Hause kommt. Dann trifft Rebecca am Strand eine junge Frau, deren Kleider angeblich gestohlen wurden. Sie hilft und und trifft diese von da an jeden Tag.
Nach einer Woche ist Julia plötzlich verschwunden. Alles was sie erzählte war ein einzige Lüge. Und dann findet Rebecca raus, das Lucy diese Frau wahrscheinlich kannte.
Und hier konnte ich schon ahnen wie sich das Ganze weiter entwickelte. Erst wird die Geschichte aus der Sicht von Rebecca erzählt. Im Hauptteil steht die Ermittlungsarbeit der Kommissarin Edda Timm im Vordergrund. Hier zogen sich einige Passagen sehr in die Länge und das Ganze verlor teilweise an Spannung. Zum Schluss kommt noch einmal Rebecca zu Wort.
Diese war mir von Anfang an unsympathisch. Ziemlich gluckenhaft mit ihrer Tochter, dann sucht sie die ständige Nähe zu einer Fremden und spricht nach ein paar Tagen schon von Freundin, für mich leicht naiv. Beim geringsten Problem läuft sie davon. Die Kommissarin, die mit Toten spricht ist auch nicht viel besser.
Trotz allem ein gut zu lesender Krimi, Thriller ist für mich nicht das richtige Wort. Ich fühlte mich durch die ständig wechselnden Perspektiven gut unterhalten.

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