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HexeLilli

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2019

Familie kann man sich nicht aussuchen

Doggerland. Fehltritt (Ein Doggerland-Krimi 1)
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Trotz vieler unnützer und langatmiger Schilderungen ein solider Schwedenkrimi ohne viel Blutvergießen.
Die Geschichte spielt in Doggerland, eine Inselgruppe in der Nordsee, die es heute nicht mehr gibt. ...

Trotz vieler unnützer und langatmiger Schilderungen ein solider Schwedenkrimi ohne viel Blutvergießen.
Die Geschichte spielt in Doggerland, eine Inselgruppe in der Nordsee, die es heute nicht mehr gibt. Erzählt werden zwei Zeitebenen. Einmal über eine Kommune in den 70er Jahren und einmal die Gegenwart. Eine Frau wird in ihrem Haus erschlagen aufgefunden. Kommissarin Karen Eiken Hornby leitet die Ermittlungen. Dabei deckt sie eine alte Lüge auf.
Das Cover des Buches fand ich sehr schön und auch die Idee mit Doggerland hat mir gefallen. Was ich nicht gut fand, waren die vielen Belanglosigkeiten, die meinen Lesefluss erheblich störten. Da hätten es einige Seiten weniger sicher auch getan. Auch die Spannung blieb leider auf der Strecke. An die Kommissarin musste ich mich erst gewöhnen. Alkohol, Zigaretten und dann noch Sex mit dem Chef. Aber als man die Vorgeschichte erfährt, weiß man, warum sie nicht unbedingt am Leben hängt. Die Recherche war auf jeden Fall in Ordnung und als sie sich dann um Sigrid und den Obdachlosen kümmert, zeigt sie sogar menschliche Züge.
Das letzte Drittel war dann schon besser. Wenn ich das Mordmotiv auch nicht nachvollziehen kann und mit einigen Fragen zurückblieb, war das Ende auf jeden Fall eine Überraschung.
Der nächste ungelöste Fall liegt ja schon auf dem Schreibtisch, so dass die Fortsetzung sicher nicht lange auf sich warten lässt.

Veröffentlicht am 12.01.2019

Katz und Maus

Der Verfolger
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Schon am Cover kann man gleich erkennen, dass das Buch von John Katzenbach ist, vor allem wenn man schon einige von ihm gelesen hat.

Vor vielen Jahren unterlief dem Psychiater Dr. Starks bei der Behandlung ...

Schon am Cover kann man gleich erkennen, dass das Buch von John Katzenbach ist, vor allem wenn man schon einige von ihm gelesen hat.

Vor vielen Jahren unterlief dem Psychiater Dr. Starks bei der Behandlung einer Patientin ein folgenschwerer Fehler. Die Kinder wuchsen daraufhin bei Pflegeeltern auf. Jahre später üben sie Rache. Der Doktor kann entkommen, wähnt seinen größten Feind Mister R. tot. Er baut sich in einem anderen Staat,
unter neuer Identität ein neues Leben auf. Fünf Jahre geht alles gut, dann
taucht Mr. R. wieder auf. Seine Geschwister werden bedroht und Ricky soll nur am Leben bleiben, wenn er rausfindet, wer den Bruder nach dem Leben trachtet. Es beginnt ein spannendes Katz und Maus Spiel.
Vielleicht hätte ich erst das Buch "Der Patient" lesen sollen. Dann wäre sicher gerade am Anfang einiges verständlicher gewesen. Aber trotzdem ist das Buch super spannend. Man fiebert mit, und es ist ein psychologisches Mitdenken erforderlich um den Seiten zu folgen. Wer wie ich Psychothriller liebt, dem kann ich diesen Roman nur wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 30.12.2018

Jeder lebt sein Trauma

Das Leuchten unserer Träume
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Dies war das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Hinter dem Cover und dem Titel habe ich nicht so eine wunderschöne Geschichte vermutet.
Sie beginnt dramatisch mit einem Feuer. In letzter ...

Dies war das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Hinter dem Cover und dem Titel habe ich nicht so eine wunderschöne Geschichte vermutet.
Sie beginnt dramatisch mit einem Feuer. In letzter Sekunde wird die Haupt-
protagonistin Sophie von einem unbekannten Mann gerettet. Obwohl nach dem Tod es Bruders ihr Herz gebrochen ist, gelingt es Ben sich auf einfühlsame Weise in ihr Leben zu schleichen. Doch dann kommt der nächste Schicksalsschlag.
Ben war mir von den ersten Seiten an sympathisch, während ich Sophie manches Mal hätte schütteln mögen. Wie kann man sich das Leben nur so schwer machen. Hier haben sich zwei einsame Seelen gefunden.
Ein toller Roman für ein verregnetes Wochenende. Flüssig zu lesen und an keiner Stelle langweilig. Kann ich nur empfehlen, aber bitte Taschentücher bereitlegen.

Veröffentlicht am 11.12.2018

was für ein Schicksal

Die verlorene Schwester
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Kaum vorstellbar, dass es diese Zustände in der Schweiz noch in den 60er Jahren gab. Die Verdingkinder von denen ich bis dahin noch nie gehört hatte.

Nach dem Tode des Vaters wurde die Mutter krank. ...

Kaum vorstellbar, dass es diese Zustände in der Schweiz noch in den 60er Jahren gab. Die Verdingkinder von denen ich bis dahin noch nie gehört hatte.

Nach dem Tode des Vaters wurde die Mutter krank. Die Schwestern Marie und Lena kommen ins Heim. Dann werden sie getrennt. Während es Marie noch einigermaßen gut trifft, muss Lena auf einem Bauernhof schuften, ihr Leben besteht aus Prügel und Missbrauch. Alle Dorfbewohner schauen weg, das Leben dieser Kinder ist nichts wert. Nur die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit der Schwester lässt sie nicht am Leben verzweifeln. Jahre später ist die junge Anna auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter.

Dieses Buch hat mit sehr gut gefallen, vom Cover und Schreibstiel sehr ansprechend. Ich mochte den Roman kaum aus der Hand legen, so sehr war ich am Schicksal der Mädchen interessiert.
Ich bin froh dass ich dieses Buch gelesen habe und kann es nur wärmstens weiter empfehlen.

Veröffentlicht am 08.12.2018

super spannend

Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)
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Dieses nunmehr neunte Buch von Nele Neuhaus hat mir sehr gut gefallen.
Welch harmloser Titel für einen Krimi der es in sich hat. Gut und flüssig zu lesen, super spannend. Kein Buch wo man nach 100 Seiten ...

Dieses nunmehr neunte Buch von Nele Neuhaus hat mir sehr gut gefallen.
Welch harmloser Titel für einen Krimi der es in sich hat. Gut und flüssig zu lesen, super spannend. Kein Buch wo man nach 100 Seiten schon weiß wer der Täter ist. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und der Schluss bringt ein großes Geheimnis ans Licht.
Der alte Theo Reifenrath liegt tot in seiner Wohnung. Unter dem Hundezwinger findet man die Leichen von drei toten Frauen. Früher sind auf dem Gelände Pflegekinder groß geworden. Also ist der Kreis der Verdächtigen sehr groß. Parallel dazu wird die Geschichte einer jungen Schweizerin erzählt. Sie ist auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Lange überlegt man, was diese beiden Geschichten miteinander zu tun haben. Um so größer die Überraschung zum Schluss. Zwischendurch lassen uns noch einige Seiten in die Psyche des Täters blicken. Aber es gelingt Frau Neuhaus perfekt den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte zu locken.
Nicht nur die Fans werden von diesem Buch begeistert sein. Von mir gibt es die volle Punktzahl.