Cover-Bild Liebes Kind

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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Ersterscheinung: 28.02.2019
  • ISBN: 9783423435611
Romy Hausmann

Liebes Kind

Thriller

Dieser Thriller beginnt, wo andere enden

Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.

In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 20 Regalen.
  • 1 Mitglied liest dieses Buch aktuell.
  • 8 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2019

Einfach Genial, aber das Ende...

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Lena wurde vor fast 14 Jahren entführt, jetzt sieht ihr Leben ganz anders aus. Sie wohnt in einer Hütte im Wald, mit ihrem "Mann" und ihren zwei Kindern und der Katze Fräulein Tinky. Das Leben ist geregelt, ...

Lena wurde vor fast 14 Jahren entführt, jetzt sieht ihr Leben ganz anders aus. Sie wohnt in einer Hütte im Wald, mit ihrem "Mann" und ihren zwei Kindern und der Katze Fräulein Tinky. Das Leben ist geregelt, kontrolliert und zeitlich geordnet. Jedoch gelingt es ihr zu entkommen, sie landet im Krankenhaus und die Fahndung nach ihrem Entführer läuft jetzt um so mehr in vollem Gange, doch mit vielen unerwarteten Wendungen. Mehr kann ich zum Inhalt nicht sagen, da es vielleicht zu viel spoilern würde.

Dieser Thriller wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, darunter Lena, Hannah (Lenas Tochter) und Matthias (Lenas Vater). Es ist der Autorin mehr als gelungen, die verschiedenen Erzählperspektiven so gut auf den Charakter abzustimmen, dass man sich so gut mit der Person identifizieren kann. Vor allem hat es mir gefallen, die Abschnitte von Hannah zu lesen, ein 13 jähriges, autistisches Mädchen, dass nur die Hütte und die Lügen des Vaters kennt. Romy Hausmann hat durch diese Perspektive meiner Meinung nach ein ganz anderes Level von Thriller geschaffen.
Der Schreibstil war flüssig und ich konnte irgendwann nicht mehr aufhören zu lesen, vor allem weil ich herausfinden wollte, was mit Lena passiert (ist). Die Auflösung hat mich dann doch erstaunt, aber nicht total aus dem Leben gerissen. Zu keiner Sekunde habe ich mit diesem Ende gerechnet, aber dennoch habe ich das Ende als etwas enttäuschend empfunden. Es war gut, vollkommen plausibel, dennoch hat mir das gewisse Etwas irgendwie gefehlt. Ich hätte gerne im Nachhinein gerne sagen können, das ich darauf hätte kommen können. Es war also kein kompletter 'Mindblow' Moment, aber trotzdem ziemlich gut. Ich bin einfach nur Fitzek-verwöhnt.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Spannung pur

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Ich muss gestehen, dass ich schon lange nicht mehr derart von einem Thriller gefesselt war, die ersten zwei Drittel fand ich wahnsinnig spannend, wenngleich es auch hier gewisse Längen und teilweise ziemlich ...

Ich muss gestehen, dass ich schon lange nicht mehr derart von einem Thriller gefesselt war, die ersten zwei Drittel fand ich wahnsinnig spannend, wenngleich es auch hier gewisse Längen und teilweise ziemlich merkwürdiges, auch nicht ganz logisches Verhalten verschiedener Protagonisten gab - aber das störte mich nicht weiter, denn wenn der Plot raffiniert und gut gemacht ist, sehe ich auch über kleinere logische Untiefen hinweg.
Doch, das war wirklich richtig spannend, ich konnte nichts anderes tun, als weiterlesen, weiterlesen - das hatte ich tatsächlich schon sehr lange nicht mehr, dass mir auch während der Leseunterbrechungen die Story nicht aus dem Kopf ging und ich herumgrübelte, wie da wohl alles mit allem zusammenhängen könnte.
Leider konnte die Autorin diese Raffinesse im Aufbau ihrer Geschichte, dieses Abgründige und damit auch die Spannung nicht bis zum Schluss halten - die Story dreht sich in meiner Bewertung ab dem Zeitpunkt, an dem Hannah ihren Aufenthaltsort wechselt, zunehmend nach unten, plötzlich ist da nichts mehr raffiniert, sondern alles wirkt auf einmal etwas plump und auch „sehr amerikanisch“ auf Action getrimmt, und das passt nicht zu der vormals eher langsamen, leise-abgründigen, ausführlichen Erzählweise. Auch das Verhalten sämtlicher Protagonisten stimmt in diesem letzten Teil nicht mehr so richtig mit den Handlungen überein, die sie bis dato über weite Strecken des Romans zeigten, auch die logischen Hänger stören jetzt mehr. Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an gepackt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Auch die verschiedenen Erzählperspektiven fand ich super.

Jeder der gern spannende Thriller liest sollte dieses Buch unbedingt auf seine Leseliste setzen!

Veröffentlicht am 25.05.2019

Ein Debütroman wie ein Tornado

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"Dieser Thriller beginnt, wo andere enden." - dieser Satz beschreibt das Buch so perfekt, perfekter geht es nicht.

Das Buch beginnt mit einem Zeitungsartikel, in dem von einer jungen Frau namens Lena ...


"Dieser Thriller beginnt, wo andere enden." - dieser Satz beschreibt das Buch so perfekt, perfekter geht es nicht.

Das Buch beginnt mit einem Zeitungsartikel, in dem von einer jungen Frau namens Lena geschrieben wird, die vor 14 Jahren verschwand.

Gegenwart: Eine Frau wird nach einem Unfall in eine Klinik eingeliefert; mit ihr zusammen ihre nicht verletzte Tochter Hannah. Sie sagt, ihre Mutter heißt Lena. Und die Frau sagt, sie heißt Lena. Sie unterhält sich in Gedanken mit Lena. Ist diese Frau Lena? Wenn nein, wer ist sie?

In Rückblenden erfahren wir, was geschehen ist. Dass es eine Hütte im Wald gibt, in dem ein Mann eine Frau gefangen hält, mit ihr 2 Kinder hat. Die Frau und die Kinder dürfen die Hütte nicht verlassen, Türen und Fenster sind vernagelt, Sauerstoff kommt aus einer selbst gebastelten Maschine. Der Entführer versorgt seine „Familie“ und stellt Regeln für das Zusammenleben auf, die strikt einzuhalten sind. Ansonsten gibt es Züchtigungen.

Das Besondere daran ist, dass die Rückblenden aus Sicht der Hauptpersonen geschrieben sind. Aus Sicht der verletzten Frau, aus Sicht ihrer Tochter Hannah und aus Sicht des Vaters von Lena. Der Entführer selbst kommt nie zu Wort und nimmt nur durch die Schilderungen der Hauptpersonen Gestalt an. Was ist subjektiv, was ist objektiv? Was entspricht den Tatsachen und was der Einbildung/Empfindung?

Es fällt mir wirklich schwer, über diesen mega spannenden Thriller zu schreiben, ohne zu viel über den Inhalt zu sagen. Dieses Buch habe ich verschlungen, obwohl die Schilderungen teilweise so hart und beklemmend sind, dass es mir selbst weh getan hat. Die Geschichte an sich, die subjektiven Rückblenden, bei denen man nie wirklich weiß, woran man ist. Und das Ende, dass mich – im Gegensatz zu vielen anderen Büchern – total überrascht hat. Das schaffen nicht viele Autoren. Du liest, denkst, du hast es verstanden und landest doch wieder auf einer falschen Fährte. Und am Ende bleibt nichts unaufgelöst, auch das „Warum“ nicht. Ganz großes Kino.

Veröffentlicht am 08.05.2019

Trotz kleiner Kritikpunkte empfehlenswert

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Ich wollte mal wieder etwas anderes lesen... also suchte ich mir diesen Thriller raus..
Liebes Kind von Romy Hausmann hörte sich gut an, sodass ich es mir in der Onleihe auslieh.

Dann war ich damit irgendwann ...

Ich wollte mal wieder etwas anderes lesen... also suchte ich mir diesen Thriller raus..
Liebes Kind von Romy Hausmann hörte sich gut an, sodass ich es mir in der Onleihe auslieh.

Dann war ich damit irgendwann fertig..... Und ich wusste nicht so recht was ich schreiben soll. Denn eigentlich fand ich
das Thema super spannend. Und die erste Hälfte des Buches war das auch. Es war sehr interessant zu lesen, wie sich
das alles zusammen setzt und alles so abläuft. Aber leider wurde es dann zur Mitte hin teilweise recht langatmig.
Es gab immer Passagen, wo ich dachte..hmm das hätte man auch weglassen können. Jetzt im Nachhinein betrachtet macht es
jedoch wieder Sinn. Klingt komisch ist aber so ;) .

Ich habe das Buch auch recht schnell durchgelesen, denn irgendwie wollte ich natürlich wissen, was passiert als nächstes.
Wie kam es dazu... Warum das Ganze? ....und so weiter... Aber ganz ehrlich mit diesem Ende habe ich nicht gerechnet...
Während des Lesens wurde mein Verdächtiger immer mal wieder ein anderer...es switschte ständig... aber denjenigen hatte ich so
gar nicht auf dem Schirm... Sehr gut gelöst.

Allerdings muss ich auch sagen, dass mich das Ende zwar überrascht hat...mir aber das Ganze drumherum zu viel war. Zuviel
Action, zuviel Tamdam...irgendwie fühlte ich mich auf einem in einen Actionfilm versetzt. Da hätte ich mir gewünscht, dass
es doch so ruhig wie der Rest der Geschichte gewesen wäre....

Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, was für das Verstehen der einzelnen Charaktere ja immer hilfreich ist.
Verstanden habe ich sie diesmal leider nicht alle....Da ist z.B. Hannah, die wirklich ein merkwürdiges Verhalten an den Tag legt.
Die Erklärung dazu ist auch irgendwie schwammig... Jonathan reagiert für mich schon viel eher situationsbedingt. Natürlich
ist das Verhalten eines Kindes nach so einer gelebten und erlebten Situation nicht berechenbar. Jeder reagiert anders..und
trotzdem war mir das Verhalten von Hannah suspekt.... Auch einige andere Sachen sind nicht immer logisch, in meinen Augen.

Aber alles in allem hat mich das Buch von Romy Hausmann gut unterhalten. Spannend und flüssig werden wir durch die Seiten
geführt....Wendungen und Situationen geschahen, mit denen ich nicht gerechnet habe... Also lesen solltet ihr es auf jeden Fall.

Veröffentlicht am 06.05.2019

Psychothriller der besonderen Art

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Zum Buch:
In eine Klinik wird nach einem Unfall eine Frau eingeliefert. Bei ihr, dass hochintelligente Mädchen Hannah, das behauptet dies sei ihre Mutter Lena. Wer ist diese Frau? Ist es wirklich Lena ...

Zum Buch:
In eine Klinik wird nach einem Unfall eine Frau eingeliefert. Bei ihr, dass hochintelligente Mädchen Hannah, das behauptet dies sei ihre Mutter Lena. Wer ist diese Frau? Ist es wirklich Lena Beck, eine Studentin, die vor 14 Jahren verschwunden ist? Bei der Befragung des Mädchens erfährt die Polizei, dass sie mit ihrem Bruder und ihren Eltern in einer Hütte im Wald lebt, und sie alle den strengen Regeln des Vaters folgen müssen, da er sie nur so vor der gefährlichen Welt beschützen kann. Er allein bestimmt, wann Tag und Nacht ist, die Toilettennutzung erfolgt, wann gegessen und wann gelernt werden muss. Als „Lena“ die Chance erhält den Mann zu töten und zu fliehen nutzt sie die Gelegenheit. Was haben die Frau und die Kinder während ihrer Gefangenschaft erlebt? Ist jetzt wirklich alles vorbei?

Meine Meinung:
Ehrlich gesagt hat mich das Cover selbst nicht so sehr angesprochen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven, Vor- und Rückblenden einiger Protagonisten erzählt. So wird eine permanente Spannung gehalten. Zum einen begleitet der Leser „Lena“, der es gelungen ist aus dieser Hütte zu fliehen, dann ist da das hochintelligente Mädchen Hannah, dass stückchenweise der Polizei aus ihrem Alltag erzählt und uns an ihrer Gedankenwelt teilhaben lässt und Matthias, der Vater der entführten Lena Beck der seit dem Verschwinden seiner Tochter alles daran setzt sie zu finden. Dazwischen einzelne Artikel aus Zeitungen, die über das Verschwinden von Lena berichten und sensationsheischend Lenas Leben auseinandernehmen. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, vor allem die Figur des Mädchens Hannah wirkt glaubwürdig mit ihrer Intelligenz und der teilweisen Emotionslosigkeit und sorgte teilweise bei mir für Gänsehaut. Der Schreibstil überzeugt mit seinen kurzen und doch sehr prägnanten Sätzen. Schon ab der ersten Seite konnte ich den Sog der Geschehnisse nicht widerstehen, wollte immer mehr erfahren. Versuchte zu begreifen wie einiges zusammenhängt und wurde doch immer wieder überrascht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, tat ich es doch, so beschäftigte dieser Psychothriller mich ständig in meinen Gedanken. Eins steht für mich fest, ich kann es kaum erwarten ein weiteres Buch der Autorin Romy Hausmann zu lesen und werde sie definitiv im Auge behalten.

Fazit:
Romy Hausmann legt mit diesem Psychothriller ein super Debüt vom Feinsten hin. Wer Psychothriller liebt, muss dieses Buch unbedingt lesen.