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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2020

Neuanfang statt Abbruch

Volles Haus in Andalusien
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Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Lila hat ihren Abschluss als Ingenieurin und eine Stelle in Lüneburg, daher wünscht sie sich, dass ihr langjähriger Freund Lukas sie nach Lüneburg begleitet.
Nach einem ...

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Lila hat ihren Abschluss als Ingenieurin und eine Stelle in Lüneburg, daher wünscht sie sich, dass ihr langjähriger Freund Lukas sie nach Lüneburg begleitet.
Nach einem kurzen Zwischenstop am Timmendorfer Strand bei ihrer Mutter bricht Lila gemeinsam mir ihren Brüdern Ben und Enno auf nach Andalusien. In das Ferienhaus, das ihr Vater, zu dem sie seit Kahren keinen Kontakt mehr hat, den drei Kindern überschrieben hat.
Während Lila das Haus am liebsten sofort verkaufen möchte, wollen ihre Brüder zuerst noch einen Urlaub dort genießen. Nur das das Haus schon bewohnt ist und dieser Bewohner bringt Lila ganz schön durcheinander ...

Meine Meinung:
Nochmal den Sommer aufleben lassen mit einem Roman der im Spätsommer in Andalusien spielt, das war der Plan. Die Kurzbeschreibung und das Cover zogen mich an.
Die Geschichte beginnt etwas holprig, schnell sitzen die drei im Flieger nach Andalusien und der Konflikt zwischen Lila und Lukas ist offen, irgendwie reden die beiden nicht miteinander oder aneinander vorbei.
Lila kommt auch zuerst ziemlich zickig und oberflächlich daher, machte auf mich einer eher unsympathischen Eindruck. Überhaupt hätte ich mir mehr Gefühl gewünscht, die Personen hatten alle ihre Probleme, aber es wurde alles so oberflächlich abgehandelt. Mir fehlte ein wenig die Romantik.
Trotzdem ein schöner Unterhaltungsroman in den allerdings so nebenbei die Probleme mit der Umwelt in Andalusien gepackt wurden, was ich als ein wenig störend empfand.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.10.2020

Nicht ganz überzeugend

Strangeworlds - Öffne den Koffer und spring hinein!
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Bewertet mit 3 Sternen

Zum Buch:
Flick zieht mit ihrer Familie in eine neue Stadt. Auf eine Streifzug entdeckt sie ein altes Reisebüro mit einem sehr jungen Angestellten. Aber in dem Reisebüro gibt es ...

Bewertet mit 3 Sternen

Zum Buch:
Flick zieht mit ihrer Familie in eine neue Stadt. Auf eine Streifzug entdeckt sie ein altes Reisebüro mit einem sehr jungen Angestellten. Aber in dem Reisebüro gibt es keine Reisen, sondern nur Koffer. Und mit diesen Koffern kann man in eine Parallelwelt voller Magie reisen und Flick ist eine der letzten, die die Magie noch sehen und somit auch reisen kann.

Meine Meinung:
Ich bin verliebt in dieses wunderschöne Cover und auch die Kurzbeschreibung klang so vielversprechend. Ich freute mich so unglaublich auf das Buch.
Leider brauchte ich ewig um überhaupt in die Geschichte zu finden. Mich nervt vor allem zu Beginn die Mutter von Flick, die von ohr verlangte dass sie zuhause mithalten, ihren kleinen Bruder hütete und auch sonst war sie mir nicht wirklich sympathisch.
Es dauerte auch viel zu lange, bis die Geschichte wirklich in Gang kam. Die ersten Reisen mit dem Koffer waren ja ganz nett, aber mehr auch nicht. Es dauerte bis zur Hälfte, bis endlich mal die Story richtig anfing und auch dann fand ich es teilweise etwas verwirrend und für ein Kinderbuch auch ziemlich komplex.

Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 18.10.2020

Feewechslung im Vampirschloss

Bazilla - Fee wider Willen
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Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:
Endlich wir Bazilla zehn. Endlich wachsen ihr Vampirzähne, endlich kann sie fliegen.
Um ihren zehnten Geburtstag, der bei Vampiren Megawichtig ist, so richtig zu Feiern, ...

Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:
Endlich wir Bazilla zehn. Endlich wachsen ihr Vampirzähne, endlich kann sie fliegen.
Um ihren zehnten Geburtstag, der bei Vampiren Megawichtig ist, so richtig zu Feiern, beschließt Bazilla eine Mitternachtsparty im Vampirschloss abzuhalten.
Aber das geht schon mit der Torte schief, anstatt Lakritztorte mit Blutegelsahne steht eine rosarote Torte vor der Burgtheater. Und warum juckt es Bazilla so zwischen den Schulterblättern? Und so bleiben ihre extraspitzen Eckzähne?
Es sieht so aus, als wäre da irgendetwas total schiefgelaufen ...

Meine Meinung:
Ich mag ja rosa (8 und ich war gleich ganz verliebt in das zuckersüße Cover.
Aber die Geschichte erst. Absolut lesenswert und so niedlich erzählt.
Bazilla ist kein Vampir, sie ist eine Fee und muss fortan auf das Feeninternat. Dass das Bazilla nicht leicht fällt, kann man sich gleich zu Beginn der Geschichte schon denken.
Bazilla ist ein tolles, mutiges magisches Wesen, ob jetzt Vampir oder Fee, ganz egal. Lesespaß ist garantiert.
Die Geschichte eignet sich sehr gut zum Vorlesen, ab und zu sind noch ganz bezaubernde Illustrationen in dem Buch, die das Gelesene gur unterstützen. Mein Favorit ist Elvis, der Flederhamster, der immer wieder auftaucht.
Auch zum Selberlesen für leseerfahrenere Kinder ist Bazilla sehr gut geeignet, aber meiner Meinung nach hat man beim Vorlesen mehr Lesespaß.

Ein ganz großartiger Auftakt in eine neue Reihe. Magisch, spannend, voller Freundschaft und Zusammenhalt. Werte, auf die ich noch Wert lege. Mit Bazilla dürfen wir hoffentlich noch viel erleben. Ich kann das Buch jedenfalls jedem Kinderbuchliebhaber nur empfehlen, zum Selberlesen oder Vorlesen, egal, Hauptsache ihr lest es. Absolute Leseempfehlung.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 18.10.2020

Zeitreise nach Doggerland

Doggerland
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Bewertet mit 4.5 Sternen

Zum Buch:
Die Zwillinge Leya und Lex wachsen bei ihren Adoptiveltern auf. Diese sind Prähistoriker und sehr an der Steinzeit interessiert.
Eigentlich sollen Leya und Lex die Ferien ...

Bewertet mit 4.5 Sternen

Zum Buch:
Die Zwillinge Leya und Lex wachsen bei ihren Adoptiveltern auf. Diese sind Prähistoriker und sehr an der Steinzeit interessiert.
Eigentlich sollen Leya und Lex die Ferien bei ihren Großeltern verbringen, aber sie sind jetzt alt genug um ihre Eltern auf der Forschungsreise nach England zu begleiten. Dort soll früher das sagenumwobene Doggerland gelegen haben.
Bei einer Watteanderung finden die Kinder eine Steinformation die sie magisch anzieht und schwupps, befinden sie sich achttausend Jahre in der Vergangenheit und lernen die Steinzeitkinder Alif und Shaggy kennen ...

Meine Meinung:
Was für eine spannende Reise in unsere Vergangenheit. Sehr anschaulich beschrieben.
Die Geschichte wird abwechselnd, Kapitelweise von Lex, Leya und Alif erzählt. Wobei mir die Erzählungen von Lex am meisten Schwierigkeiten machten, er ist in der Gegenwart ein Gamer und spricht dann auch so. Oftmals waren es Begriffe, mit denen ich nichts anfangen konnte.
Die Steinzeitwörter von Ali, wie er Dinge beschreibt, fand ich ganz lustig und meisten kam ich auch auf die Bedeutung, aber zum Glück gibt es ein Glossar, in dem der Autor seine Begriffe nochmal "übersetzt".
Die Story ist sehr lehrreich, ich muss gestehen, dass ich eine etwas andere Vorstellung der Steinzeit hatte.
Auch die Gegenwart ist sehr authentisch.

Eine total spannende und auch lehrreiche Geschichte, manchmal hätte ich mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht um die Zeit in Doggerland noch mehr auszuleben.
Der Spannungsbogen war sehr hoch und als dann die Flut kam, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Daniel Beckmann ist mit Doggerlnd eine Geschichte gelungen, die nicht nur junge aleser hervorragend unterhält.
Absolut empfehlenswert, für jedes Alter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2020

Das war überhaupt nicht meins

Nur noch ein bisschen Glück
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Bewertet mit 2.5 Sternen

Zum Buch:
Stella wird von ihrem Freund betrogen und trennt sich von ihm, dadurch verliert sie ihre Arbeit und ihr Wohnung.
Zum Glück hat sie eine alte Kate in eine Dorf von ihrer ...

Bewertet mit 2.5 Sternen

Zum Buch:
Stella wird von ihrem Freund betrogen und trennt sich von ihm, dadurch verliert sie ihre Arbeit und ihr Wohnung.
Zum Glück hat sie eine alte Kate in eine Dorf von ihrer Mutter geerbt. Diese will sie nun verkaufen und dann soll es ab nach New York gehen, in eine Designschule.
Aber da hat sie die Rechnung ohne ihren heißen Nachbarn gemacht. Kann sie sich mit Thor und seinen Kindern anfreunden und vielleicht doch in Schweden bleiben?

Meine Meinung:
Mich hat das Cover fasziniert, auch der Klappentext klang vielversprechend.
Aber die Story hat mich überhaupt nicht erreichen können. Ich fand Stella total unscheinbar, Thor und seine Kinder waren irgendwie farblos, es war alles ein großes Durcheinander.
Viele Personen, viele Lose Fäden die am Ende zu einem Strang werden sollen. Aber entweder ist es an mir vorbei gegangen oder es entwirrte sich nicht.
Ich fand die Geschichte fad und farblos. Immer wenn ich dachte, jetzt kommt endlich Leben in die Story verlief es wieder im Sande.
Es war zuviel Durcheinander und es wurde meiner Meinung nach nichts wirklich zuende erzählt.
Zu viele Baustelle verdarben mir die Geschichte, die eigentlich ganz nett hätte sein können. Mir waren es einfach zuviele Personen mit zuviel Problemen um noch glaubwürdig zu sein.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere