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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2019

Der perfekte Wohlfühlroman

My Second Chance
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Zum Inhalt: Lorn wird von ihrem besten Freund nur als Mittel zum Zweck zum Schulball eingeladen, denn die Mädchen der Newfort High schlagen sich regelrecht darum, mit Theo zum Schulball zu gehen. Was Theo ...

Zum Inhalt: Lorn wird von ihrem besten Freund nur als Mittel zum Zweck zum Schulball eingeladen, denn die Mädchen der Newfort High schlagen sich regelrecht darum, mit Theo zum Schulball zu gehen. Was Theo nur nicht weiß ist, dass Lorn super unglücklich in ihn verliebt ist. Auf der anderen Seite, ist da auch noch Lorns Basketball Team, dass auf sie zählt in einer schweren Phase vor einem großen Turnier. Zusammen mit ihrer besten Freundin Cassidy findet sich jedoch immer eine Lösung, nur was ihre Gefühle zu Theo betrifft, muss sie selbst den Mut finden, obwohl sie Angst hat, damit alles zu zerstören.

Meine Meinung: Wow, dieses Buch, so simpel der Klappentext auch klingen mag, hat mich alle meine Gefühle fühlen lassen. Ich habe mich so verliebt in die Charaktere, in Lorns Familie, ihre Freunde und Theo. Dieses Buch wurde an keiner Stelle langweilig oder hat sich gezogen. Es war spannend und so schön geschrieben, dass ich mich dabei so wohlgefühlt habe und gar nicht mehr aufhören konnte. Tanja hat ein tolles Buch geschrieben, was alle Komponenten abdeckt: Liebe, Familie, Freundschaft und ein bisschen Drama. Ich konnte die Handlungen der Personen so gut nachvollziehen. Es war einfach ein Traum. Der Schreibstil war nicht zuletzt auch atemberaubend.
Ich glaube, es wird deutlich, dass ich dieses Buch nur herzlichst weiterempfehlen kann. Es ist ein wirklich schöner, humorvoller Wohlfühlroman!

Mein Fazit zu My Second Chance
⭐⭐⭐⭐⭐

Veröffentlicht am 22.08.2019

Toller Schreibstil, Handlung fehlt leider

Flying High
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Für alle, die das erste Buch, Falling Fast, noch nicht gelesen haben > ACHTUNG SPOILER

Zum Inhalt: Nach Hailees Versuch, sich das Leben zu nehmen, bringt Chase sie zurück nach Fairwood, wo auch schon ...

Für alle, die das erste Buch, Falling Fast, noch nicht gelesen haben > ACHTUNG SPOILER

Zum Inhalt: Nach Hailees Versuch, sich das Leben zu nehmen, bringt Chase sie zurück nach Fairwood, wo auch schon ihre Eltern auf sie warten, nachdem sie den Brief gelesen haben, und sie mit nach Hause (in Minnesota) nehmen zu wollen. Hailee willigt ein und fühlt sich zu Hause nicht wohl, was verschiedene Gründe hat, die ich jetzt nicht vorweg nehmen will. Aber vor allem fehlt ihr Chase und die Freunde, die sie in Fairwood kennengelernt hat.

Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin und die Charakterbildung gefällt mir einfach sehr gut. Ich kann es nicht anders sagen, als dass ich mich einfach in der Geschichte wohlfühlt habe. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und zu keiner Zeit, das Gefühl gehabt abbrechen zu wollen. Allerdings fehlt es dem Buch an Handlung. Es ist wirklich kaum etwas passiert. Es gab keinen Spannungsbogen, nichts worauf man hinfiebert und gar kein bisschen Drama. Das ist leider sehr schade und hat es mir etwas vermiest. Zusätzlich muss ich einfach sagen, dass es mir auch irgendwann auf die Nerven ging, wie oft Hailee erwähnt hat, dass sie ohne ihre Schwester und Jesper nicht leben kann. Ich will hier nicht urteilen über ihre Trauer. Aber durch diese Erwähnung wurde das so eintönig rübergebracht, dass es einfach nur genervt hat. Oder war es vielleicht auch erst dann nervig, weil nicht wirklich was passiert ist? Ich weiß es nicht, wahrscheinlich eine Mischung aus beidem.
Letztlich habe ich trotzdem weiterlesen, weil mir der Schreibstil so gefallen hat und mich in Hailee auch gut hineinversetzen konnte.

Veröffentlicht am 18.08.2019

Klare Leseempfehlung

Westwall
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Zum Inhalt: Die junge Polizeischülerin Julia trifft auf Nick und verliebt sich sehr schnell in ihn, obwohl es viele Anzeichen gibt, die ihr zu schaffen machen. Auch ihr Ausbildungsleiter Herr Roosen, der ...

Zum Inhalt: Die junge Polizeischülerin Julia trifft auf Nick und verliebt sich sehr schnell in ihn, obwohl es viele Anzeichen gibt, die ihr zu schaffen machen. Auch ihr Ausbildungsleiter Herr Roosen, der Julia sehr nahesteht, scheint dies am meisten zu beunruhigen. Während ihre Freundin Daria Julia ermutigt, mit Nick auszugehen, verlaufen im Hintergrund andere Machenschaften innerhalb des Verfassungsschutz, der auch über Leichen geht, um zu bekommen, was er will. Im Laufe des Romans ergeben sich weitere Verknüpfungen, die alle mit der nationalsozialistischen Gruppierungen zu tun haben. Letztlich muss Julia herausfinden, was das alles mit ihr und ihrer Herkunft zu tun hat.

Meine Meinung: Am Anfang hat es echt lange gedauert, bis ich in die Geschichte reinkam. Das lag vor allem daran, dass in so vielen Perspektiven gesprochen wird und man erstmal nicht ganz versteht, wer was wie wo macht. Manchmal habe ich auch einige Sequenzen (zb. Julias Träume) als 'unnötig' empfunden: es hat nicht wirklich was zur Handlung oder zur Stimmung beigetragen. Dennoch haben die Charaktere mir sehr gut gefallen und die Handlung hat ab der Hälfte etwas Fahrt aufgenommen. Die ganze Storyline rund um Ira und ihre 'Kinder' hat mich irgendwie fasziniert und wie sich das Verhalten derer auch in der Geschichte weiterentwickelt hat. Zusätzlich finde ich die Geschichte rund um den Westwall (der wirklich existiert) sehr interessant. Das Thema ist auch sehr aktuell und lässt einen nachdenken, wie nah die rechte Szene uns doch sein könnte. Und auch wie nah rechts und links beinander liegen und es einfach nur darum geht, gegen das System zu sein. Das Ende hat mich über aus zufrieden gestellt.
Zu diesem Thriller kann ich nur eine klare Leseempfehlung abgeben : )

Mein Fazit zu Westwall
⭐⭐⭐⭐

Veröffentlicht am 28.07.2019

Unbeschreiblich bemerkenswerte Erzählweise

Der Fall Collini
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Zum Inhalt kann ich leider nicht mehr sagen, als der Klappentext hergibt, sonst würde ich euch zu viel verraten. Deswegen komme ich auch hier wieder direkt zu meiner Meinung:
Wo fange ich nur an? Der ...

Zum Inhalt kann ich leider nicht mehr sagen, als der Klappentext hergibt, sonst würde ich euch zu viel verraten. Deswegen komme ich auch hier wieder direkt zu meiner Meinung:
Wo fange ich nur an? Der Schreib- und Erzählstil von Schirach ist einfach nur bemerkenswert und macht süchtig. Es ist so interessant, wie er sich in seinen Worten kurz fassen kann, ohne dass die Handlung großartig darunter leidet. Seine Wortwahl trifft einfach immer den richtigen Ton und er verleiht der ganzen Geschichte einfach Wert.
Die ganze Thematik des Falls war sehr interessant und ich habe indirekt viel dazu gelernt über den Teil der Geschichte Deutschlands, der kaum in der Schule angesprochen wird. Zusätzlich gefallen mir persönlich einfach Verhandlung- oder Justizgeschichten, genauso in Buchform sowie in Serien.
Leider habe ich den Film dazu noch nicht gesehen, was ich aber bald nachholen werde. So oder so bin ich froh, das Buch zuerst gelesen zu haben, weil die Erzählweise mir so gut gefallen hat, das kann mir kein Film geben.

Veröffentlicht am 23.07.2019

Irgendwie unvollständig

First Comes Love
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Also mehr zum Inhalt als das, was auf dem Klappentext steht kann man nicht sagen, denn das ist die komplette Handlung. Deswegen komme ich direkt zu meiner Meinung:
Die ersten paar Seiten haben mir wirklich ...

Also mehr zum Inhalt als das, was auf dem Klappentext steht kann man nicht sagen, denn das ist die komplette Handlung. Deswegen komme ich direkt zu meiner Meinung:
Die ersten paar Seiten haben mir wirklich gut gefallen, auch wenn die beiden Charaktere etwas außergewöhnlich und dabei komplett verschieden sind. Ich hab es als eine sehr süße Geschichte empfunden, was sich dann aber Mitte des Romans mehr oder weniger schlagartig geändert hat. Zum einen war es oft verwirrend, dass zwischen direkter und indirekter Rede gewechselt wurde, zum anderen hat die Kapitelüberschrift schon ziemlich genau gesagt, was passieren wird (Zb. Erster Kuss, Erster Streit, etc.). Das hat leider die romantische Spannung komplett zerstört. Zusätzlich war die Handlung meiner Meinung nach lückenhaft und unvollständig. Vieles hätte noch so viel sorgfältiger beschrieben und ausgeführt werden können. Leider hat das auch das Ende für mich kaputt gemacht, denn es war kein richtiges Ende. Ich will mich jetzt auch nicht all zu stark beschweren, denn es war irgendwie auch erfrischend und wie die beiden philosophiert haben und Weisheiten vermittelt haben, war auch sehr schön. Dennoch finde ich, war die Handlung noch nicht ganz rund und 150 Seiten mehr hätten vielleicht nicht geschadet (das Buch hat auch nur um die 234 Seiten). Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich das Cover sehr schön und gelungen finde.