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HexeLilli

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2018

Mit Tiefgang

Das rote Adressbuch
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Ein wunderbarer Roman über das Leben, die Freundschaft und die Liebe. Trotz des hübschen Einbandes hätte ich das Buch ohne vorablesen sicher nicht in die Hand genommen.
Zu ihrem 10. Geburtstag bekommt ...

Ein wunderbarer Roman über das Leben, die Freundschaft und die Liebe. Trotz des hübschen Einbandes hätte ich das Buch ohne vorablesen sicher nicht in die Hand genommen.
Zu ihrem 10. Geburtstag bekommt Doris von ihrem Vater ein rotes Adressbuch. Hier soll sie alle Menschen eintragen, die ihr in ihrem Leben wichtig sind. Leider endet ihre Kindheit drei Jahre später, als der Vater stirbt und sie selber für ihren Lebensunterhalt sorgen muss. Jetzt ist sie 96 Jahre und Doris erinnert sich an die Personen aus ihrem Adressbuch. Sie beginnt ihre Lebensgeschichte für ihre Großnichte Jenny, die in Amerika lebt, zu schreiben.
Die Kapitel spielten in der Gegenwart und der Vergangenheit. Sie wurden sehr gefühlvoll geschrieben. Das Buch hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen. Die arme Doris´ im hohen Alter hilflos und einsam und trotzdem zufrieden.
Der Roman hat mir sehr gut gefallen und ich kann ihn nur empfehlen.

Veröffentlicht am 03.10.2018

Kann es besser

Ein Teil von ihr
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Da die Meinungen bei diesem Buch sehr unterschiedlich waren, freute ich mich aufs Lesen, ist doch Karin Slaughter eine Garantie für tolle Bücher mit viel Spannung. Nach 200 Seiten wartete ich leider immer ...

Da die Meinungen bei diesem Buch sehr unterschiedlich waren, freute ich mich aufs Lesen, ist doch Karin Slaughter eine Garantie für tolle Bücher mit viel Spannung. Nach 200 Seiten wartete ich leider immer noch darauf. Dann kam es langsam in Fahrt, um zum Schluss wieder abzufallen.
Die Hauptpersonen sind Laura (Mitte 50) und ihre Tochter Andrea (31 ). Bei einer Schießerei in einem Lokal lernt Andrea eine vollkommen fremde Seite an ihrer Mutter kennen. Welches dunkle Geheimnis verbirgt Laura vor ihrer Tochter? Andy begibt sich auf eine gefährliche Flucht und Spurensuche. Wer ist ihre Mutter wirklich?
Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt, einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit. Schnell hat man rausgefunden, um wenn es sich handelt. Kaum nach zu vollziehen, wie ein einzelner Mensch so viele Leute in seinen Bann ziehen kann. Die Idee für den Inhalt fand ich nicht schlecht, nur war das Buch teilweise sehr langatmig mit unnützen Wiederholungen und viel Geschwafel, so dass die Spannung auf der Strecke blieb. Manches Mal musste ich mich zwingen, keine Seite zu überblättern. Die Protagonisten waren mir allesamt unsympathisch, deren Handeln ich nicht nachvollziehen konnte.
Ich wurde mit dem ganzen Buch nicht so recht warm und hatte mir mehr erhofft, schade.

Veröffentlicht am 28.09.2018

super spannend

Rachewinter
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Der dritte Fall für Evelyn Meyers und Walter Pulaski.
Das Buch spielt in einem Zeitraum von 10 Tagen, abwechselnd in Wien und Leipzig. Kurze, knappe und schnell zu lesende Kapitel.
Die Rechtsanwältin ...

Der dritte Fall für Evelyn Meyers und Walter Pulaski.
Das Buch spielt in einem Zeitraum von 10 Tagen, abwechselnd in Wien und Leipzig. Kurze, knappe und schnell zu lesende Kapitel.
Die Rechtsanwältin Evelyn soll in Wien die Verteidigung für einen Mörder übernehmen. Gemeinsam mit ihrem Assistenten Florian deckt sie eine ungeheuerliche Familiengeschichte auf. In Leipzig und Umgebung sterben einige Männer auf mysteriöse Weise. Alle haben sich vor ihrem Tod mit der gleichen geheimnisvollen Frau getroffen. Die Spur führt nach Wien.
Das Buch hat mich gleich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Von Anfang bis Ende spannend. Eine Geschichte mit vielen überraschenden Wendungen. Auch die Protagonisten waren mir sehr sympathisch, auf keinen Fall aufgeben.
Hier ist Andreas Gruber ein super spannender Thriller gelungen, denn ich nur wärmstens empfehlen kann.

Veröffentlicht am 02.09.2018

Barmherzigkeit

Die Charité: Hoffnung und Schicksal
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Der Autorin ist es gelungen mit diesem wundervollen, historischen Roman mir die damalige Zeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts ein Stückchen näher zu bringen. Durch die detailgetreue Beschreibung konnte ...

Der Autorin ist es gelungen mit diesem wundervollen, historischen Roman mir die damalige Zeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts ein Stückchen näher zu bringen. Durch die detailgetreue Beschreibung konnte ich prima eintauchen.
Wie schon am Titel und am Cover zu erkennen spielt die Geschichte in Berlin. Rund um das auch heute noch bekannte Krankenhaus Charité. Aber damals ging es nicht unbedingt barmherzig zu. Cholera, Wundbrand, Typhus und Ruhr stellten die Ärzte vor große Herausforderungen. Jede Operation (ohne Narkose) war mit einem Risiko verbunden. Viele Frauen starben bei oder nach der Geburt ihres Kindes. Diese überlebten die heute harmlosen Kinderkrankheiten oft nicht. Dreck und schlechte Luft verpestete die oft überfüllten Krankensäle. Ein Teil der Protagonisten lebte dort zur damaligen Zeit. Unter anderem Dr. Dieffenbach. Die medizinischen Abläufe wurden aus alten Büchern übernommen. Auch geschichtliches fließt mit ein. Die ersten Krankenpflegeschulen wurden gegründet. Der Adel hatte das Geld, wer arm war, selten genug zum Leben. Die damaligen Krankenschwestern (Wärterinen) kamen oft von der Straße und pflegten die Kranken nur wieder willig für Essen und Unterkunft. Die junge Elisabeth ist eine seltene Ausnahme. Sie ist fleißig, gütig klug und sehr wissensdurstig. Zusammen mit der ehemaligen Hebamme Marta spielt sie eine der weiblichen Hauptrollen in dem Buch. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich vergebe die volle Punktzahl. Eine Empfehlung für alle Leserinnen dieses Genere.

Veröffentlicht am 27.08.2018

Ein echter Chris Carter

Blutrausch - Er muss töten (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 9)
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Ich muss schon sagen, Chris Carter gelingt es den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Dies ist der mittlerweile 9. Fall für die Sonderermittler Robert Hunter und seinem Kollegen Carlos Garcia.
Gemeinsam ...

Ich muss schon sagen, Chris Carter gelingt es den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Dies ist der mittlerweile 9. Fall für die Sonderermittler Robert Hunter und seinem Kollegen Carlos Garcia.
Gemeinsam mit zwei FBI Agenten jagen sie einen Serienmörder der sich für einen Künstler und Sammler hält. Perfekt in Szene gestellt plant er seine Taten. Gelingt es dem Team ihn zu stoppen?
Das Buch war super spannend zu lesen, mit teils grausamen Details, also nichts für zart besaitete Leser. Die Kapitel wurden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Einmal die Arbeit der Ermittler, dann kurze Infos über die Opfer und Gedankengänge und Vorbereitung aus Sicht des Täters. Die meisten Kapitel endeten mit einer neuen Erkenntnis. So fiebert man den nächsten Zeilen entgegen um die Auflösung zu erfahren. Der Spannungsbogen wird so hoch gehalten. Punktabzug gab es für den Schluss.
Fand ich teilweise zu unrealistisch. Außerdem hatte ich das Gefühl, das gab es schon mal irgendwo.
Alles in allem hat mir das Buch einige fesselnde und unterhaltsame Stunden beschert. Für Leser die nicht zimperlich sind kann ich den Thriller nur empfehlen.
Dank an Vorablesen.