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Veröffentlicht am 14.09.2021

Allerlei interessante Wesen und Dinge in einer magischen Welt

Im kleinen wilden Schnergenland
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Inhalt:
Pip und Flora laufen aus dem Sunny Bay Home für elternlose Kinder davon und geraten mitten in eine andere Welt. Sie entdecken das Land der Schnerge, einen magischen Ort tief im Wald. Hier gibt ...

Inhalt:
Pip und Flora laufen aus dem Sunny Bay Home für elternlose Kinder davon und geraten mitten in eine andere Welt. Sie entdecken das Land der Schnerge, einen magischen Ort tief im Wald. Hier gibt es Zimtbären, ausschweifende Feste und kuriose Rituale – aber auch Hexen und boshafte Wesen. Zum Glück haben die beiden Kinder den chaotischen, liebenswerten Schnerg Gorbo zum Freund.

Meinung:
Die Kinder Flora und Pip leben in Sunny Bay Home einem „Heim für überflüssige und aus Zufall elternlose Kinder“. Als Flora eines Tages entführt wird, versucht Pip sie zu retten. Dabei gelangen die beiden Kinder in eine magische Welt, fernab von dem was sie bisher kannten. Flora und Pip sind im Schnergenland gelandet. Als die Kinder auf Schnerg Gorbo treffen, versuchen sie mit seiner Hilfe das Schnergenland wieder zu verlassen. Doch finstere Mächte sorgen dafür, dass Floras und Pips Weg nach Hause ziemlich beschwerlich wird.

Auf dieses Buch wurde ich in der Verlagsvorschau mehr als nur neugierig gemacht. Denn tatsächlich handelt sich hierbei um ein Buch, das bereits im Jahr 1927 von Edward A. Wyke-Smith geschrieben wurde und angeblich J.R.R. Tolkien dazu beflügelt hat „Der Hobbit“ zu schreiben. Daher war ich super gespannt auf diese Geschichte.

Flora und Pips Reise durch das Schnergenland hat mich ab der ersten Seite/der ersten Minute sehr fasziniert. Denn gemeinsam mit den beiden Kindern taucht man als Leser/Hörer in eine wahnsinnig faszinierende und aufregende Fantasywelt ein. Autor Edward A. Wyke-Smith hat sich hier einige Dinge ausgedacht, die mich absolut überzeugt haben. Beispielsweise gibt es im Schnergenland Zimtbären, Kelpse und Squiesel. Aber auch magische Artefakte wie „Die Gerte des Schicksals“ (ein Zweig, der sich in eine Klinge aus funkelndem, scharfen Stahl verwandelt).
So gibt es in der Geschichte wahnsinnig viel zu entdecken und man lernt ständig neue Wesen und Charaktere kennen.
Aber auch die magische Welt des Schnergenlandes konnte mich gefangen nehmen. Ich mochte all die unterschiedlichen Orte, die Flora und Pip bereisen.

Liebevoll gestaltet wurden zudem die Charaktere in der Geschichte, auch wenn man hier (trotz Überarbeitung des Titels) merkt, dass das Buch bereits im Jahr 1927 entstanden ist.
Ein überaus lustiger und unterhaltsamer Charakter ist Schnerg Gorbo, der immer mal wieder für einen Schmunzler gut ist.

Die Geschichte wird für Kinder ab 6 Jahren empfohlen. Dies ist für mich soweit in Ordnung. Dennoch denke ich, dass sich die Geschichte für Kinder von 6 bis 7 Jahren nicht wirklich gut zum Selberlesen anbietet. Denn aufgrund des vielen Textes und den wenigen Bildern könnten die jungen Leser schnell die Lust am Buch verlieren. Ich persönlich würde die Geschichte daher eher ab 8 Jahren empfehlen. Nicht zuletzt, da so wahnsinnig viel in der Geschichte passiert.

Die Illustrationen im Buch stammen von Paddy Donnelly und regen die Fantasie der Kinder wunderbar an. Aufgrund der Altersstufe von 6 Jahren hätte ich jedoch mit mehr Bildern gerechnet. Ich finde es schade, dass es nicht so viele Illustrationen zu betrachten gibt, gerade da die Fantasywelt einiges an tollen Motiven bereitgehalten hätte.

Gesprochen wird die Geschichte von Gert Heidenreich. Bisher habe ich noch kein Hörbuch von Herrn Heidenreich gehört. Ich finde jedoch, dass seine angenehme, ruhige und kräftige Stimme zu diesem Fantasyschmöker sehr gut passt und einen als Hörer noch tiefer in die Welt des Schnergenlandes eintauchen lässt.

Fazit:
„Im kleinen wilden Schnergenland“ bietet jungen Fans von ansprechenden Fantasygeschichten ein großes Lese- und Hörvergnügen. Die fesselnde Reise von Flora und Pip ins Schnergenland bietet allerlei interessante Wesen und Dinge, wie beispielsweise Zimtbären oder die kleinen Schnerge. Ich kann sehr gut verstehen, warum Autor J.R.R. Tolkien sich von diesem Buch hat inspirieren lassen.
Von mir erhält der Titel knappe 5 von 5 Hörnchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2021

Allerlei interessante Wesen und Dinge in einer magischen Welt

Im kleinen wilden Schnergenland
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Inhalt:
Pip und Flora laufen aus dem Sunny Bay Home für elternlose Kinder davon und geraten mitten in eine andere Welt. Sie entdecken das Land der Schnerge, einen magischen Ort tief im Wald. Hier gibt ...

Inhalt:
Pip und Flora laufen aus dem Sunny Bay Home für elternlose Kinder davon und geraten mitten in eine andere Welt. Sie entdecken das Land der Schnerge, einen magischen Ort tief im Wald. Hier gibt es Zimtbären, ausschweifende Feste und kuriose Rituale – aber auch Hexen und boshafte Wesen. Zum Glück haben die beiden Kinder den chaotischen, liebenswerten Schnerg Gorbo zum Freund.

Meinung:
Die Kinder Flora und Pip leben in Sunny Bay Home einem „Heim für überflüssige und aus Zufall elternlose Kinder“. Als Flora eines Tages entführt wird, versucht Pip sie zu retten. Dabei gelangen die beiden Kinder in eine magische Welt, fernab von dem was sie bisher kannten. Flora und Pip sind im Schnergenland gelandet. Als die Kinder auf Schnerg Gorbo treffen, versuchen sie mit seiner Hilfe das Schnergenland wieder zu verlassen. Doch finstere Mächte sorgen dafür, dass Floras und Pips Weg nach Hause ziemlich beschwerlich wird.

Auf dieses Buch wurde ich in der Verlagsvorschau mehr als nur neugierig gemacht. Denn tatsächlich handelt sich hierbei um ein Buch, das bereits im Jahr 1927 von Edward A. Wyke-Smith geschrieben wurde und angeblich J.R.R. Tolkien dazu beflügelt hat „Der Hobbit“ zu schreiben. Daher war ich super gespannt auf diese Geschichte.

Flora und Pips Reise durch das Schnergenland hat mich ab der ersten Seite/der ersten Minute sehr fasziniert. Denn gemeinsam mit den beiden Kindern taucht man als Leser/Hörer in eine wahnsinnig faszinierende und aufregende Fantasywelt ein. Autor Edward A. Wyke-Smith hat sich hier einige Dinge ausgedacht, die mich absolut überzeugt haben. Beispielsweise gibt es im Schnergenland Zimtbären, Kelpse und Squiesel. Aber auch magische Artefakte wie „Die Gerte des Schicksals“ (ein Zweig, der sich in eine Klinge aus funkelndem, scharfen Stahl verwandelt).
So gibt es in der Geschichte wahnsinnig viel zu entdecken und man lernt ständig neue Wesen und Charaktere kennen.
Aber auch die magische Welt des Schnergenlandes konnte mich gefangen nehmen. Ich mochte all die unterschiedlichen Orte, die Flora und Pip bereisen.

Liebevoll gestaltet wurden zudem die Charaktere in der Geschichte, auch wenn man hier (trotz Überarbeitung des Titels) merkt, dass das Buch bereits im Jahr 1927 entstanden ist.
Ein überaus lustiger und unterhaltsamer Charakter ist Schnerg Gorbo, der immer mal wieder für einen Schmunzler gut ist.

Die Geschichte wird für Kinder ab 6 Jahren empfohlen. Dies ist für mich soweit in Ordnung. Dennoch denke ich, dass sich die Geschichte für Kinder von 6 bis 7 Jahren nicht wirklich gut zum Selberlesen anbietet. Denn aufgrund des vielen Textes und den wenigen Bildern könnten die jungen Leser schnell die Lust am Buch verlieren. Ich persönlich würde die Geschichte daher eher ab 8 Jahren empfehlen. Nicht zuletzt, da so wahnsinnig viel in der Geschichte passiert.

Die Illustrationen im Buch stammen von Paddy Donnelly und regen die Fantasie der Kinder wunderbar an. Aufgrund der Altersstufe von 6 Jahren hätte ich jedoch mit mehr Bildern gerechnet. Ich finde es schade, dass es nicht so viele Illustrationen zu betrachten gibt, gerade da die Fantasywelt einiges an tollen Motiven bereitgehalten hätte.

Gesprochen wird die Geschichte von Gert Heidenreich. Bisher habe ich noch kein Hörbuch von Herrn Heidenreich gehört. Ich finde jedoch, dass seine angenehme, ruhige und kräftige Stimme zu diesem Fantasyschmöker sehr gut passt und einen als Hörer noch tiefer in die Welt des Schnergenlandes eintauchen lässt.

Fazit:
„Im kleinen wilden Schnergenland“ bietet jungen Fans von ansprechenden Fantasygeschichten ein großes Lese- und Hörvergnügen. Die fesselnde Reise von Flora und Pip ins Schnergenland bietet allerlei interessante Wesen und Dinge, wie beispielsweise Zimtbären oder die kleinen Schnerge. Ich kann sehr gut verstehen, warum Autor J.R.R. Tolkien sich von diesem Buch hat inspirieren lassen.
Von mir erhält der Titel knappe 5 von 5 Hörnchen.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2021

Witzige Charaktere, vielfältige Handlung und eine schillernde Unterwasserwelt

Kuschelflosse - Das goldige Glücksdrachen-Geglitzer
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Inhalt:
So ein Pech! Gerade als in Fischhausen die größte Seeigel-Sahnetorte der Welt verlost werden soll, geht Kuschelflosses Glücksbringer kaputt. Donnerkofferblitz! Ein Ersatz muss schnell her, doch ...

Inhalt:
So ein Pech! Gerade als in Fischhausen die größte Seeigel-Sahnetorte der Welt verlost werden soll, geht Kuschelflosses Glücksbringer kaputt. Donnerkofferblitz! Ein Ersatz muss schnell her, doch das ist leichter geblubbert als getan, denn selbst im Krimskramsladen sind alle Glücksbringer ausverkauft. Aber dann entdeckt Herr Kofferfisch eine geheimnisvolle Dose, und ein turbulentes Abenteuer voller Wasserdrachen und Glückskekse beginnt!

Meinung:
In Fischhausen wird die größte Seeigel-Sahnetorte unter Wasser verlost. Kuschelflosse möchte diese unbedingt gewinnen. Doch leider hat Herr Kofferfisch seinen Glücksbringer kaputt gemacht. Herr Kofferfisch möchte alles wieder gut machen und so besuchen die Freunde den Krimskramsladen. Doch oje, aufgrund der Verlosung der Seeigel-Sahnetorte sind alle Glücksbringer restlos ausverkauft. Zum Glück findet Herr Kofferfisch in einer versteckten Ecke eine geheimnisvolle Dose, in der ein echter Wasserdrache lebt.

Vor gut einem Jahr bin ich zum ersten Mal in die Unterwasserwelt von Kuschelflosse und seinen Freunden eingetaucht. Nach den ersten drei Abenteuern war ich wirklich sehr begeistert von Fischhausen und seinen Bewohnern. Daher wollte ich natürlich unbedingt das siebte Abenteuer der Freunde hören.

Ich schreibe bewusst hören, denn dank Hörbuchsprecher Ralf Schmitz wird diese Geschichte mal wieder zu einem absoluten Highlight am Hörbuchhimmel. Ralf Schmitz ist als Comedian sicherlich fast jedem bekannt. Seine witzige Art lebt er auch in den Kuschelflosse-Hörbüchern aus. Wie kein anderer blubbert, spricht und lacht er sich auch durch dieses neue Abenteuer.
Aber auch die tollen Nebengeräusche möchte ich nicht unerwähnt lassen. Denn sie runden das Ganze perfekt ab.

Das Abenteuer an sich ist für die Zielgruppe mitreißend, fesselnd und lebhaft. Denn nicht nur der kleine Wasserdrache bringt neuen Schwung in die Geschichte, auch ein Saboteur beim Sahnetorten-Gewinnspiel sorgt für reichlich Aufregung in Fischhausen.

Geeignet ist die Geschichte für Kinder ab 4 Jahren. Ich bin mir jedoch sicher, dass Kinder bis zu 8 Jahren (und vielleicht auch darüber hinaus) großen Spaß mit Kuschelflosse und seinen Freunden haben werden.
Selbst ich als Erwachsene habe es wieder sehr genossen nach Fischhausen abtauchen zu dürfen und freue mich bereits sehr auf das nächste Abenteuer.

Fazit:
Das mittlerweile siebte Abenteuer von Kuschelflosse, Herrn Kofferfisch und Co. ist wieder grandioser Spaß für Groß und Klein. Die witzigen Charaktere, die vielfältige Handlung und die schillernde Unterwasserwelt haben nichts von ihrem Glanz und Charme verloren.
Dank Ralf Schmitz ist dieses Hörbuch mal wieder ein unvergessliches Hörerlebnis!
Natürlich gibt es 5 von 5 Unterwasser-Hörnchen.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2021

Viel zu entdecken und zu klappen mit jeder Menge Wissen gepaart

Aufklappen und Entdecken: Die Bienen
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Inhalt:
Warum sind Bienen pelzig? Was passiert in einem Bienenstock? Machen alle Bienen Honig? Faszinierende Illustrationen geben einen ersten Einblick in die Welt der Bienen und beleuchten deren Wert ...

Inhalt:
Warum sind Bienen pelzig? Was passiert in einem Bienenstock? Machen alle Bienen Honig? Faszinierende Illustrationen geben einen ersten Einblick in die Welt der Bienen und beleuchten deren Wert für unsere Umwelt. Unter 50 Klappen findest du zahlreiche Informationen über diese nützlichen Tiere.

Meinung:
In diesem tollen Buch wird dem Leser viel Wissenswertes über die Bienen vermittelt. Auf rund 14 Seiten werden die verschiedensten Fragen gestellt und dem Leser dank der wundervollen Klappen die Antworten präsentiert.
Ich war daher sehr gespannt darauf, was ich selbst Neues über die Bienen noch erfahren würde. So viel kann ich schon mal verraten, es war wirklich eine Menge.
Daher bietet sich dieses Buch nicht nur für wissbegierige junge Naturforscher an, auch als Erwachsener lernt man noch einiges über die kleinen Insekten hinzu.

Das Buch habe ich zusammen mit meinem fünfjährigen Sohn entdeckt und gelesen. Da die Altersempfehlung ab fünf Jahren ist, war er genau die richtige Zielgruppe für dieses Aufklappbuch.
Gerade das Aufklappen hat ihm hierbei besonders gut gefallen. Zwar ist er eigentlich aus dem Klappbuchalter heraus, dennoch fand er es genial zu entdecken, was sich denn nun hinter dieser Pflanze oder jener Wabe verbirgt.

Wie bereits erwähnt werden auf gut 14 Seiten gefühlt alle Fragen geklärt, die man sich schon mal über die Bienen gestellt hat.
Unterteilt sind die Fragen nach den jeweiligen Oberpunkten, die sich wie folgt darstellen:

- Was sind Bienen?
- Warum brauchen wir Bienen?
- Wie entsteht Honig?
- Wer lebt im Bienenstaat?
- Wo leben Wildbienen?
- Andere Insekten sind auch wichtig!
- Bienen in Gefahr
- Rettet die Bienen!

All diese Punkte werden auf kindgerechte Art und Weise aufbereitet und beantwortet. Mein Sohn konnte mit den meisten Begrifflichkeiten etwas anfangen und fand gerade den Aufbau eines Bienennestes sehr faszinierend. Aber auch die Orte, an denen sich Bienenarten wie die Mauerbiene oder die blaue Holzbiene aufhalten, sprachen ihn an. Daher hatte er wirklich viel Freude damit die Bienen und ihre Lebensweise zu entdecken.

Aber wie bereits erwähnt lernt man auch als Erwachsener dazu. So erfuhr ich beispielsweise, dass es weltweit über 20.000 verschiedene Bienenarten gibt und Bienen bereits seit hundert Millionen Jahren auf der Erde leben.

Fazit:
Über 50 Klappen laden Kinder ab 5 Jahren ein entdeckt und aufgeklappt zu werden. Dabei dreht sich alles um das Thema Bienen. Wirklich viele Fragen werden beantwortet und dank der zahlreichen Klappen hat das Kind nicht das Gefühl das Wissen in einem Schwung eingetrichtert zu bekommen. Viel mehr wird das Wissen dank der Klappen spielerisch vermittelt.
Wir vergeben daher 5 von 5 Junior-Hörnchen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2021

Kurzweiliges Abenteuer

Kasi Kauz und der Radau am Biberbau (Kasi Kauz 2)
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Inhalt:
Ein Sommertag im Wald. Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint. Doch woher kommt dieser Radau? Es sind Schlotter-Otter und Piesel-Wiesel. Auf dem alten Biberdamm kommen sie sich entgegen. Jeder ...

Inhalt:
Ein Sommertag im Wald. Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint. Doch woher kommt dieser Radau? Es sind Schlotter-Otter und Piesel-Wiesel. Auf dem alten Biberdamm kommen sie sich entgegen. Jeder steht dem anderen im Weg. Und keiner will zur Seite gehen. Wenn Piesel-Wiesel sich aufregt, muss es ganz schnell pieseln. Wenn Schlotter-Otter sich fürchtet, fängt er an zu schlottern. Es kommt, wie es kommen muss: Der Damm stürzt ein ... Kasi Kauz geht mit seiner Neugier, seiner Offenheit und den richtigen Fragen auf die beiden zu und setzt etwas in ihnen frei, was sie sich selbst nicht zugetraut hätten.

Meinung:
Kasi, der kleine Kauz, freut sich auf einen ganz entspannten Sommertag im Wald. Doch daraus wird nicht. Denn Schlotter-Otter und Piesel-Wiesel streiten sich lautstark am Biberdamm. Was ist das los, fragt sich Kasi und geht dem Streit auf den Grund. Während die Hitzköpfe noch wie wild am Diskutieren sind, stürzt der Biberdamm ein. Für Kasi steht fest, dass Schlotter-Otter und Piesel-Wiesel den Damm nun selbstverständlich gemeinsam wieder aufbauen müssen. Doch davon wollen die beiden Zankhähne nichts wissen.

Schon das Cover von „Kasi Kauz und der Radau am Biberbau“ hat mich sofort angesprochen. Ich fand es einfach zu niedlich wie der kleine Kasi zwischen den beiden Streithähnen steht. Neugierig war ich auch auf den Auslöser des Streits und wie sich die Geschichte entwickeln würde.

Die Geschichte habe ich zusammen mit meinem fünfjährigen Sohn gelesen. Dieser konnte zu Beginn mit dem Begriff „pieseln“ nicht so wirklich etwas anfangen. Nach einer kleinen Erläuterung von meiner Seite fand er den Namen Piesel-Wiesel aber einfach nur super witzig. Auch das das Wiesel im Verlauf der Handlung immer mal wieder pieseln bzw. pinkeln musste brachte ihn zum Lachen.
Die Geschichte an sich fand mein Sohn zwar unterhaltsam, jedoch merkte ich gerade gegen Ende der Geschichte, dass er nicht mehr konstant am Ball blieb und seine Gedanken teilweise ein wenig abschweiften.

Das Buch eignet sich mit seinen rund 60 Seiten und 8 Kapiteln perfekt zum Vorlesen. Ich finde jedoch, dass sich das Buch auch gut zum ersten Selberlesen anbietet. Die Schrift ist recht groß gehalten und auf fast jeder Doppelseite finden sich große Illustrationen wieder. Dafür spricht natürlich auch die Altersempfehlung von 6 Jahren, die ich, aufgrund der Höhe des Textanteils, als gerechtfertigt empfinde.

Wie bereits erwähnt gibt es im Buch viele farbige Illustrationen zu betrachten. Diese wurden von Matthias Derenbach gezeichnet. Mein Sohn und ich fanden dabei gerade die Darstellung vom kleinen Kauz Kasi einfach nur super niedlich. Richtig klasse finde ich, dass es fast ausschließlich großformatige Zeichnungen im Buch gibt, d.h. das Bild nimmt schon eine ganze Seite ein. So gibt es immer reichlich viel zu betrachten.

Fazit:
„Kasi Kauz und der Radau am Biberbau“ ist ein kurzweiliges Abenteuer, in dem viel darüber geredet wird sich selbst als gar nicht so wichtig zu nehmen, sondern auch Rücksicht auf die anderen zu nehmen. Schlotter-Otter und Piesel-Wiesel fällt dies zu Beginn des Buches einfach wahnsinnig schwer und so entwickelt sich eine interessante Geschichte. Besonders schön sind die farbigen und vor allen Dingen ganzseitigen Illustrationen im Buch.
Wir vergeben 4 von 5 Junior-Hörnchen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere