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Veröffentlicht am 24.08.2021

Hat mir leider nicht so gut gefallen

Das Reich der Asche - Realm Breaker 1
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Inhalt:
In Coraynes Adern fließt das Blut eines Helden. Doch sie verabscheut ihre Herkunft und will nichts mit dem Vater zu tun haben, für den Heldentaten stets wichtiger waren als seine Tochter. Nun ist ...

Inhalt:
In Coraynes Adern fließt das Blut eines Helden. Doch sie verabscheut ihre Herkunft und will nichts mit dem Vater zu tun haben, für den Heldentaten stets wichtiger waren als seine Tochter. Nun ist er tot, gefallen durch die Hand seines eigenen Bruders. Um den Untergang ihrer Heimat zu verhindern, ist sie gezwungen, das Schwert ihres Vaters zu ergreifen. Zusammen mit nur sechs Gefährten, die ebenfalls keine strahlenden Helden sind, bricht Corayne auf, um eine Armee aus Aschekriegern zu bekämpfen. Doch wie soll sie eine Dunkelheit besiegen, gegen die sogar wahre Helden machtlos waren?

Meinung:
Corayne möchte nichts über ihren Vater und seine ruhmreiche Vergangenheit als Held wissen. Doch sie kann sich der Vergangenheit einfach nicht entziehen, denn dank einer Armee aus Aschekriegern ist es an Corayne und einer Gruppe ungleicher Gefährten das Land zu retten. Doch wie sollen sie die Aschekrieger besiegen, wenn vor ihnen schon ganz andere Helden an dieser Aufgabe gescheitert sind?

Bisher habe ich noch kein Buch von Victoria Aveyard gehört oder gelesen. Als ich den Klappentext zu ihrem neuesten Werk gelesen habe, war mir klar, dass dies eine Geschichte für mich sein könnte.

Ich muss sagen, dass ich aufgrund des Klappentextes doch eine etwas andere Geschichte erwartet habe. Denn zunächst lernt der Hörer in einem langen Prolog Coraynes Vater, dessen Bruder und die Entstehung der Aschekrieger kennen. Bis Corayne wirklich auf die, im Klappentext genannten, Gefährten trifft vergeht einige Zeit. Hier nimmt sich Autorin Victoria Aveyard wirklich viel Zeit und bringt uns die verschiedenen Perspektiven näher.

Denn die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Ich persönlich mag so etwas immer total gerne, da man dadurch in die verschiedenen Gedankengänge der Charaktere blicken kann und dadurch gut versteht, warum sie in manchen Momenten so agieren, wie sie dies tun. Bei gut ausgearbeiteten Geschichten ist für mich die Spannung, trotz der vielen Perspektiven, immer noch gegeben. Bei „Das Reich der Asche“ kam ich leider nicht umhin festzustellen, dass anhand der verschiedenen Perspektiven leider gehörig Fahrt aus der Geschichte genommen wurde. Dies fand ich furchtbar schade.

Die Geschichte ist allerdings ein ordentlicher Fantasy-Schmöker. Mit seinen über 600 Seiten und den fast 21 Stunden Hörzeit bietet sich dem Leser/dem Hörer eine tolle Fantasywelt mit vielen schönen Ideen und ansprechenden Ländern. Für mich war der erste Teil des Hörbuches dennoch etwas zäh. Ich verstehe, dass die Autorin gerne ihre Charaktere und die Welt mit all ihren Königreichen in Ruhe vorstellen wollte, dennoch hätte man hierfür nicht über 1/3 des Buches gebraucht, finde ich. Für mich wären weniger Seiten/weniger Hörspielzeit sinnvoller und spannender gewesen.
Der zweite Teil der Geschichte konnte mich dann deutlich mehr packen und ich bekam den so lange erwarteten Fantasy-Schmöker.

Gesprochen wird die Geschichte von Philipp Schepmann und an ihm hat es sicherlich nicht gelegen, dass ich mich so schwer mit der Geschichte getan habe. Ich finde er gibt wirklich sein Bestes, um all die verschiedenen Charaktere dem Hörer näherzubringen. Ich mag seine Stimme wirklich sehr und habe ihm daher gerne gelauscht.

Fazit:
Meine erste Geschichte von Victoria Aveyard lässt mich leider nicht in Jubelschreie ausbrechen. Für mich brauchte die Geschichte einfach viel zu lange um ordentlich an Fahrt aufzunehmen. Und so quälte ich mich durch die erste Hälfte des Hörbuches. In der zweiten Hälfte tritt dann endlich die so lange erwartete Spannung auf und lässt erahnen was für ein Potenzial sich noch in dieser Fantasywelt versteckt.
Ich für meinen Teil kann aber leider nicht mehr als 3,5 von 5 Hörnchen geben.

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Veröffentlicht am 24.08.2021

Band 3 ist ein spektakuläres, nervenaufreibendes und überraschendes Zeitreiseabenteuer

Flüsterwald - Durch das Portal der Zeit: Ausgezeichnet mit dem LovelyBooks-Leserpreis 2021: Kategorie Kinderbuch (Flüsterwald, Staffel I, Bd. 3)
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Inhalt:
Seit Lukas den Flüsterwald entdeckt hat, ist sein Leben ein einziges Abenteuer. Gemeinsam mit seiner Mitschülerin Ella und seinen neuen Freunden – einer mutigen Elfe und einem wissbegierigen Menok ...

Inhalt:
Seit Lukas den Flüsterwald entdeckt hat, ist sein Leben ein einziges Abenteuer. Gemeinsam mit seiner Mitschülerin Ella und seinen neuen Freunden – einer mutigen Elfe und einem wissbegierigen Menok – taucht er immer tiefer in die Geheimnisse des Waldes ein. Diesmal lassen sie sich sogar auf eine Zeitreise ein, um in der Vergangenheit nach dem Schlüssel für einen magischen Fluch zu suchen. Doch die Sache hat einen Haken …

Meinung:
Lukas, Ella, Felicitas, Rani und Punchy wollen unbedingt Ellas Großvater aus seinem Gefängnis im Baum befreien. Doch dafür müssen die Freunde in die Vergangenheit reisen. Dort treffen sie auf den dunklen Magier, der seine Macht immer mehr ausweiten möchte. So sind die Freunde live mit dabei, wie der Flüsterwald sich zu dem Wald entwickelt, den die Freunde heute kennen. Eine spannende und abenteuerliche Zeitreise nimmt ihren Lauf.

Nachdem mir die ersten beiden Bände der Flüsterwald-Reihe so unglaublich viel Freude bereitet haben, war ich natürlich gespannt wie ein Flitzebogen auf den dritten Band der Reihe. Gleich auf den ersten Seiten weist der Verlag daraufhin, dass der vierte Band der Reihe im Frühjahr 2022 erscheinen wird. Da die meisten Reihen Trilogien sind, bin ich froh über diesen Hinweis des Verlages gleich zu Beginn des Buches, da ich so mit den richtigen Erwartungen an die Geschichte herangegangen bin.

Der Einstieg in das Buch gelingt dem Leser ohne Probleme. Zum einen liegt der zweite Band noch nicht ganz so lange zurück, zum anderen gibt es ein paar kurze Rückblicke auf die vorherigen Bände.

Von der Thematik her war ich sofort Feuer und Flamme für dieses dritte Buch. Denn Zeitreisegeschichten lese ich immer sehr gerne.
Autor Andreas Suchanek konnte mich mit seiner Zeitreisegeschichte absolut überzeugen. Er hat mit seiner Geschichte die Messlatte wirklich verdammt hoch gelegt. Zum einen weil es total spannend war zu erfahren wie gewisse geschichtliche Ereignisse wirklich vonstattengegangen sind. Zum anderen haben auf einmal so viele Dinge in der Gegenwart einen Sinn ergeben.
Andreas Suchanek hat mich zum Staunen gebracht und ich wollte irgendwann nicht mehr aufhören zu lesen.

Auch die Gruppendynamik ist allererste Sahne. Denn Menok Rani ist mit seiner Art wieder der absolute Knaller. Mit seiner Naivität und seiner verdrehten Sichtweise auf die Dinge muss man den kleinen Kerl einfach lieben. Daher habe ich mich riesig darüber gefreut, dass wieder ein Kapitel aus der Sicht von Rani erzählt wird. Fans der Reihe können sich denken, dass hier die Wahrheit ordentlich zugunsten von Rani verbogen wird.
Toll war, dass man als Leser mehr über die Elfe Felicitas und ihre Familie erfährt. Dadurch bekam ihr Charakter noch mehr Ecken und Kanten. Zudem verstand ich Felicitas nun noch besser.
Auch Katze Punchy wird mehr in die Geschichte einbezogen, was mich als riesengroßer Punchy-Fan natürlich extrem gefreut hat.

Zu Beginn eines jeden Kapitels erwartet den Leser, wie bereits in den Vorgängerbänden, eine kleine Illustration von Timo Grubing, die einen Einblick auf die kommenden Ereignisse gibt.
Auch die kurze Charakterzusammenfassung zu Beginn des Buches ist mit den entsprechenden Bildern versehen.
Zum sagenhaft tollen und sehr detaillierten Cover brauche ich, denke ich, gar nicht mehr viel sagen.

Das Ende des Buches ist wirklich fies. Daher bin ich sehr glücklich darüber, dass es voraussichtlich im Februar 2022 mit dem vierten Band weitergehen wird.

Fazit:
Im dritten Band der Flüsterwald-Reihe reisen die Freunde in die Vergangenheit und erleben ein spektakuläres, nervenaufreibendes und überraschendes Abenteuer. Als Leser kommt man somit mal wieder voll auf seine Kosten. Nicht zuletzt dank dem lustigen Menok Rani!
Blöd ist nur das fiese Ende. Denn so wartet man ganz ungeduldig auf den nächsten Band.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 24.08.2021

Gespensterjagd und die Suche nach skrupellosen Umweltverbrechern in Band 18 der Reihe

Die Haferhorde – Teil 18: Pony bei die Fische
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Inhalt:
Urlaub in Dammbüll – was kann da schon schiefgehen? Leider so einiges! Ein riesenlanger Stau, eine persönliche Polizeieskorte und Windpocken kommen den Ponys und ihren zweibeinigen Freunden gehörig ...

Inhalt:
Urlaub in Dammbüll – was kann da schon schiefgehen? Leider so einiges! Ein riesenlanger Stau, eine persönliche Polizeieskorte und Windpocken kommen den Ponys und ihren zweibeinigen Freunden gehörig in die Quere. Da springt Kapitän Fiete ein und lässt die Ponys kurzerhand auf eine Insel bringen. Aber ob das so eine gute Idee war? Hier scheint es nämlich zu spuken und der Strand ist voller Müll. Wer ist für die Verschmutzung verantwortlich? Und spukt es auf der Insel wirklich?

Meinung:
Schoko und seine Freunde sind ganz begeistert, denn es steht ein Kurzurlaub in ihrer alten Heimat Dammbüll an. Doch bereits kurz nach der Ankunft erkranken die Zweibeiner an Windpocken und dürfen das Haus nicht verlassen. Wer soll sich nun um die Vierbeiner kümmern?
Zum Glück nimmt Kapitän Fiete die Ponys kurzerhand mit auf seine Leuchtturminsel. Hier können Schoko, Keks und Co. über die Insel streifen und nach Herzenslust fressen. Doch was sind das für komische Geräusche des Nachts? Und woher kommt der ganze Müll nur? Das riecht förmlich nach einem neuen, aufregenden Abenteuer für die Vierbeiner vom Blümchenhof.

Schoko, Keks, Toni und ihre oberwitzigen Abenteuer sind für mich jedes Mal ein großer Spaß und ein tolles Erlebnis. Die Reihe rund um die Haferhorde geht mittlerweile in die achtzehnte Runde. Ich hoffe wirklich sehr, dass Autorin Suza Kolb noch viele fantastische Ideen rund um die Vierbeiner einfallen werden.
Was wirklich wunderbar ist ist, dass die Reihe auch perfekt zwischendrin angefangen werden kann. Denn jede Geschichte ist in sich abgeschlossen.

Dieses Mal reisen die Freunde zurück in ihre alte Heimat nach Dammbüll. Ich freue mich immer sehr darüber, wenn es zurück ans Meer geht. Daher sprachen mich natürlich die Weite des Meeres, die Rennen am Strand und die Roben und Möwen sofort an.
Aber ich freute mich auch ein wenig auf die Ponys Hans und Franz, mit denen gerade Schoko bereits das ein oder andere Mal aneinander geraten ist. Auch Ponydame Elfa darf nicht fehlen. Natürlich verdreht sie unserem Schoko mal wieder gehörig den Kopf.

Ihr merkt also, auf den Hörer wartet wieder ein turbulentes Abenteuer. Denn neben den coolen Charakteren und dem Konfliktpotenzial, was unter ihnen herrscht, kann auch die eigentliche Geschichte überzeugen. Klar mag man anmerken, dass es vielleicht nicht wirklich realistisch ist, wenn die Ponys mit dem Schiff auf eine einsame Insel verfrachtet werden, nur weil die Zweibeiner zu Hause Windpocken haben, mich störte dieser Faktor jedoch überhaupt nicht. Viel mehr fand ich es obersuperponycool was für ein Abenteuer die Freunde auf der Insel erlebt haben.
So geht Schoko beispielsweise auf Gespensterjagd und dann wäre da natürlich noch die Sache mit dem Müll, der auf unerklärliche Weise auf der Insel landet. Ganz klar ein Fall für unseren Schoko und sein Detektivgespür!

Worauf man sich auch in diesem achtzehnten Band freuen darf ist der tolle Humor von Suza Kolb. Es gibt wieder sehr viel zu schmunzeln und zu lachen. Denn Schoko hat natürlich die tollsten und irrwitzigsten Einfälle und sorgt so dafür, dass es mit ihm einfach nie langweilig wird.

Gesprochen wird das Hörbuch, wie bereits die komplette Reihe, von Bürger Lars Dietrich. Er gehört für mich mittlerweile zum Inventar der Reihe dazu. Und es ist wie immer ganz großes Kino ihm dabei lauschen zu dürfen mit viel Engagement, Einfallsreichtum und Humor er Schoko, Keks und Co. seine Stimme leiht.

Fazit:
Ab nach Dammbüll, heißt es im achtzehnten Abenteuer der Haferhorde. Ich liebe das Meer und bin daher immer sehr angetan davon, wenn Schoko und Keks ihre alte Heimat besuchen. Dieses Mal stehen unter anderem eine Gespensterjagd und die Suche nach skrupellosen Umweltverbrechern auf dem Plan. Für Witz und gute Unterhaltung ist somit mal wieder absolut gesorgt!
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 24.08.2021

Man wird als Leser in eine frostige, kalte und magische Welt entführt

Die Legende von Frostherz 1. Die Reise beginnt
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Inhalt:
Weit draußen, in den fernsten Regionen der Welt, liegt Feura, eine kleine Siedlung, die vom Rest der Menschheit abgeschnitten ist. Als der junge Ash seine verbotene magische Fähigkeit, das „Klangweben“, ...

Inhalt:
Weit draußen, in den fernsten Regionen der Welt, liegt Feura, eine kleine Siedlung, die vom Rest der Menschheit abgeschnitten ist. Als der junge Ash seine verbotene magische Fähigkeit, das „Klangweben“, einsetzt, wird er verbannt und macht sich mit dem wortkargen Yeti Tobu auf eine abenteuerliche Reise an Bord der „Frostherz“. Dabei trifft er auf viele neue Verbündete – und ebenso viele Gefahren.

Meinung:
Ash lebt in einer der entlegensten Regionen der Welt. Das Dorf Feura ist einer der letzten Außenposten des Landes und erhält daher nur selten Besuch. Ash ist in Feura jedoch ein Außenseiter. Denn aufgrund seiner Fähigkeit des Klangwebens halten sich die Menschen des Dorfes von ihm fern. Denn das Klangweben ist verboten, so lockt es doch angeblich die gefährlichen Laurer an.
Als Ash eines Tages seine Fähigkeit einsetzt, wird er aus dem Dorf verbannt. Doch zum Glück nimmt ihn die Crew der "Frostherz" auf ihrem Schlitten auf. Gemeinsam mit ihnen erlebt Ash das größte Abenteuer seines Lebens.

Als ich zum ersten Mal den Klappentext gelesen habe, war ich sofort hin und weg von der Geschichte. Das frostige Setting und die nach Abenteuer klingende Geschichte sorgten dafür, dass ich sehr gerne dieses Buch lesen wollte.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir recht leicht gefallen. Autor Jamie Littler bringt dem Leser Ashs bisheriges Leben und die Gepflogenheiten des Dorfes Feura näher. Man merkt schnell, dass Ash hier eigentlich nicht wirklich willkommen ist. Als Ash dann auch noch seine verbotene Fähigkeit, das Klangweben, einsetzt, ist seine Zeit in Feura zu Ende.
Gemeinsam mit seinem Vormund dem grummeligen und wortkargen Yeti Tobu betritt Ash die "Frostherz" und stürzt sich damit in ein aufregendes Abenteuer.

Bis zu diesem Punkt war ich wirklich sehr angetan von der Geschichte. Ich mochte das eisige und winterliche Setting, das Jamie Littler in diesem Buch erschaffen hat. Auch die verschiedenen Kreaturen wie Laurer, Vulpis oder Mursus sind tolle Kreationen des Autors.

Mit Beginn der Reise verlor die Geschichte für mich jedoch viel von ihrer Dynamik und ihrem Unterhaltungswert. Der Autor nimmt sich viel Zeit das Leben an Bord der Frostherz zu beschreiben. Mir war dies zu intensiv. Für mich wäre es interessanter gewesen, wenn man als Leser die verschiedenen Regionen des Landes kennengelernt hätte, anstatt das Leben auf der Frostherz bis ins letzte Detail präsentiert zu bekommen.

Doch zum Glück geht es irgendwann los mit den Abenteuern. Ash hat so einige Geheimnisse zu knacken und auch ein Verräter befindet sich in Ashs Nähe. Dabei verschreibt Ash sich vor allen Dingen der Suche nach seinen Eltern.

Einfach fantastisch sind die Zeichnungen im Buch, von denen es wirklich sehr viele gibt. Alle paar Seiten darf man sich auf kleine und große, ja sogar ganzseitige Illustrationen freuen. Dank der vielen Bilder kann man sich die verschiedenen Wesen deutlich besser vorstellen. Für mich waren die Zeichnungen ein echtes Highlight!

Auch eine traumhaft schöne Landkarte erwartet den Leser beim Aufklappen des Buches. Die vielen verschiedenen Orte schüren die Vorfreude auf den nächsten Band der Reihe und die Abenteuer, die Ash hoffentlich noch erleben wird.

Fazit:
Ein Auftaktband der den Leser in eine frostige, kalte und magische Welt entführt. Protagonist Ash besitzt eine Gabe, die in der Welt verboten ist und hat daher keinen leichten Stand.
Der Mittelteil war für mich leider etwas behäbig, doch der Anfang und das Ende wissen auf jeden Fall zu überzeugen.
Für diesen Reihen-Start gibt es von mir 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 24.08.2021

Das Finale bietet keinen Grund zur Beschwerde

Die Abenteuer des Apollo 5: Der Turm des Nero
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Inhalt:
Apollo steckt noch immer auf der Erde in der menschlichen Gestalt des Teenagers Lester Papadopoulus fest, wozu ihn Göttervater Zeus verdammt hat. Bevor er auf den Olymp zurückkehren und seine göttliche ...

Inhalt:
Apollo steckt noch immer auf der Erde in der menschlichen Gestalt des Teenagers Lester Papadopoulus fest, wozu ihn Göttervater Zeus verdammt hat. Bevor er auf den Olymp zurückkehren und seine göttliche Gestalt wiedererlangen kann, muss er sich seinen größten Feinden Kaiser Nero und Python stellen. Dabei geht es um nichts weniger als die Rettung seiner Freunde und … der gesamten Erde. Zusammen mit seiner Gefährtin, der Halbgöttin Meg, folgt er der Prophezeiung der Harpyie Ella. Diese führt sie zurück nach New York und schließlich in die Heimat der Götter: Griechenland. Jetzt wird sich zeigen, auf welche Verbündeten aus Camp Half-Blood Lester und Meg zählen können und ob sie gegen die Macht eines tyrannischen Kaisers und dessen furchteinflößenden Gehilfen bestehen werden.

Meinung:
Lester Papadopoulus alias der Gott Apollo und seine Freundin Meg haben Camp Jupiter gerettet und Caligula und Commodus besiegt. Doch die schwerste Aufgabe steht den beiden Freunden noch bevor. Denn Nero und Python stellen immer noch die größte Gefahr für die Freunde dar. Und so machen sich die Freunde auf den Weg zum Turm des Nero, um nicht zuletzt das Orakel von Delphi aus den Klauen des Python zu befreien.

Hierbei handelt es sich um den fünften Band der Apollo-Reihe und es ist daher zwingend erforderlich die Reihe mit Band 1 zu beginnen. Nicht unbedingt erforderlich ist es die vorherigen Reihen wie Percy Jackson oder die Helden des Olymp gelesen zu haben. Für das allgemeine Verständnis und das Auftauchen gewisser Charaktere aus den Vorgängerreihen ist es allerdings nicht schlecht.

Apollo und Meg sind mir im Laufe der fünf Hörbücher sehr ans Herz gewachsen. Vor allen Dingen Apollo durchläuft in dieser Reihe eine enorme Charakterentwicklung.
Dies war auch zwingend erforderlich, so war Apollo zu Beginn doch ein sehr egoistischer und hochnäsiger Charakter. Man merkte ihm seine Göttlichkeit in jeder Situation an. Doch Apollo hat viel dazu gelernt und für sich selbst reflektiert, was es heißt ein Mensch zu sein.
Es war wirklich rührend und schön wie ihm Meg, seine Kinder und seine vielen neuen Freunde ans Herz gewachsen sind.

In diesem Finale geht es natürlich auch sehr actionreich zur Sache. Nicht nur der Kampf gegen Nero steht auf dem Programm. Auch Python muss das Handwerk gelegt werden. Daher gibt es wieder viele spannende Szenen und man fühlt sich als Hörer zu keiner Zeit auch nur im Ansatz gelangweilt.

Wer Rick Riordan und seinen Schreibstil kennt und liebt der weiß, dass der Autor einfach ein Händchen für humorvolle Situationen hat. An mancher Stelle ist mir der Humor zwar ein wenig zu überbordend, ganz oft trifft er aber haargenau meinen Geschmack. Und so durfte ich auch in diesem Finale mehr als einmal schmunzeln und lachen.

Das Ende ist wirklich wunderschön und absolut stimmig. Mit einem breiten Grinsen habe ich die Geschichte beendet. Ich finde, Rick Riordan hat alle relevanten Fragen rund um Apollo beantwortet und dem Gott ein schönes und perfektes Finale beschert.

Hörbuchsprecher Jona Mues ist und bleibt für mich die perfekte Wahl um Apollos Reise durch die Menschenwelt an uns Hörer weiterzutragen. Bei all den vielen Charakteren verliert Jona Mues nie den Überblick und vertont diese sehr divers. Vor allen Dingen die humorvollen Passagen hat Jona Mues super dem Hörer verkauft.

Fazit:
Apollo und Megs Finale bereitet Fans der Reihe keinen Grund für Beschwerden. Viel mehr wird man mit einem genialen, mitreißenden und spannungsreichen Abschluss belohnt. Apollo entwickelt sich vom hochnäsigen Gott zu einem Menschen mit Gefühl und Herz.
Natürlich darf auch Rick Riordans unnachahmlicher Humor nicht fehlen!
Für dieses stimmige Finale gibt es natürlich 5 von 5 Hörnchen.

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