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Veröffentlicht am 05.08.2020

Ein Buch über großen Zusammenhalt und die wirklich wichtigen Dinge im Leben

Flora Botterblom - Ein Kürbis hat es in sich
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Inhalt:
Flora und ihr Gürteltier Gisbert sind auf der Suche nach einem neuen Abenteuer. Dabei stoßen sie auf ein Rezept für eine Wunderkürbissuppe. Welche magische Wirkung hat sie wohl? Doch bevor die ...

Inhalt:
Flora und ihr Gürteltier Gisbert sind auf der Suche nach einem neuen Abenteuer. Dabei stoßen sie auf ein Rezept für eine Wunderkürbissuppe. Welche magische Wirkung hat sie wohl? Doch bevor die beiden das selbst herausfinden können, isst aus Versehen die ganze Familie Botterblom von der Suppe und verhält sich auf einmal richtig seltsam. Was haben Flora und Gisbert da bloß angerichtet? Als Floras Mitschüler Tim Hilfe braucht, bekommen sie zum Glück die Chance, den Wunderkürbis für einen guten Zweck einzusetzen. Und schon stecken sie mittendrin in einem aufregenden neuen Fall ...

Meinung:
Die Herbstferien stehen kurz bevor und Flora und ihr Gürteltier Gisbert haben große Angst vor der Langeweile, die sie dann möglicherweise ereilen könnte. Daher schmieden die beiden zusammen den Plan einfach eines der bisher unbekannten Wundergemüse auszuprobieren. Dies könnte natürlich äußerst riskant und gefährlich werden, da sie die Wirkung des Wunderkürbisses, den sie als nächstes Gemüse auserkoren haben, nicht kennen. Daher wollen Flora und Gisbert die Wunderkürbissuppe erst einmal selbst verspeisen. Doch die Idee geht nach hinten los, als die gesamte Familie Botterblom von der Suppe kostet.

Flora und ganz besonders Gürteltier Gisbert habe ich bereits seit dem ersten Band fest in mein Herz geschlossen. Daher ist es mir jedes Mal eine große Freude ein neues Abenteuer der beiden Freunde zu lesen. Viel zu schnell war daher auch die Geschichte rund um den Wunderkürbis vorbei.

Dieses Mal plagt Flora und Gisbert die Langeweile und sie begehen daher einen folgenschweren Fehler. Natürlich sitzt man als Leser vor dem Buch und möchte die beiden am liebsten davon abhalten die Suppe zu kochen. Denn natürlich geht danach so einiges schief. Doch nicht alles ist schlimm. So entpuppt sich die Wirkung des Kürbisses als pures Entspannungselixier für die Familie Botterblom. Mutter, Vater, Opa und die Geschwister Laurenz und Lilly verwandeln sich plötzlich von den Gartengroupies in Menschen, die gerne einmal faulenzen. Auch der sonst so wichtige Markttag wird einfach ausgelassen.

Ich fand diese Entwicklung äußerst sympathisch. Denn für Familie Botterblom war es mal bitter nötig ein wenig auf die Bremse zu treten und den Garten einfach mal Garten sein zu lassen. So ergeben sich aus diesem Missgeschick auch schöne Nebeneffekte.

Und dann stecken Flora und Gisbert plötzlich mittendrin im nächsten Abenteuer, denn ihr Klassenkamerad Tim benötigt dringend ihre Hilfe. Zum Glück scheint der Wunderkürbis genau das richtige Gemüse für Tim zu sein.

Ich liebe Familie Botterblom, ihren Gemüsegarten und vor allen Dingen Gürteltier Gisbert abgöttisch. Dieser läuft auch in diesem Band wieder zu absoluter Höchstform auf. Seine Ignoranz manchen Dingen gegenüber ist einfach unfassbar, aber auch zuckersüß. Er ist ein Charakter, den man einfach lieben muss. Obwohl Flora es manchmal wirklich nicht sehr leicht hat mit ihrem verfressenden Gürteltier. Aber auch die restlichen Charaktere sind alle so liebenswert. Ich finde es immer wieder toll, dass Flora ihre Familie heimlich Gartengroupies nennt.

Fazit:
Viel zu schnell ist auch dieses vierte Abenteuer von Flora und Gürteltier Gisbert vorbei. In einem witzig, spritzigen Abenteuer erfahren der Leser und die beiden, welche magische Fähigkeit sich hinter dem Kürbis verbirgt. Leider heißt es viel zu schnell schon wieder Abschied nehmen von Familie Botterblom. Meine Vorfreude auf den nächsten Band ist allerdings bereits jetzt immens hoch.
Daher bekommen Flora und Gisbert nichts anderes als 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 05.08.2020

Für Pferdefans die einem Hauch Magie nicht abgeneigt sind ein Muss

Greta und Gauner 1: Zauberponys gibt es doch!
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Inhalt:
Ein magisches Hufeisen, das ein echtes, minikleines Pony herbeizaubert? Die pferdebegeisterte Greta könnte platzen vor Glück, als sie herausfindet, dass ihr kleiner schwarzer Gauner sich mit dem ...

Inhalt:
Ein magisches Hufeisen, das ein echtes, minikleines Pony herbeizaubert? Die pferdebegeisterte Greta könnte platzen vor Glück, als sie herausfindet, dass ihr kleiner schwarzer Gauner sich mit dem Hufeisen auch in ein großes Pony verwandeln lässt! Gar nicht so einfach, dieses Geheimnis zu bewahren. Vor allem, weil die beiden eingebildeten Pferdemädchen Caro und Ella misstrauisch werden. Als sie Greta und ihr Zauberpony bei einem richtigen Turnier herausfordern, zeigt sich, wer wirklich ein unschlagbares Team ist ...

Meinung:
Greta wünscht sich nichts sehnlicher als ein eigenes Pony. Doch an ihrem Geburtstag bekommt sie von ihrer Familie kein Pony, sondern eine Gitarre geschenkt. Furchtbar traurig fährt sie daher nachmittags noch in den Stall und trifft dort auf ihre beste Freundin Anna und deren Pony Charlie. Während Greta sich um Charlie kümmert, fällt ihr in Charlies Box plötzlich ein herrenloses Hufeisen auf. Dieses nimmt sie mit nach Hause und muss dort feststellen, dass es sich bei diesem um ein magisches Hufeisen handelt. Denn plötzlich steht ein minikleines Pony vor Greta, welches sich sogar in ein lebensgroßes Pony verwandeln kann.
Daher scheint Gretas Traum wahr geworden zu sein. Doch Greta hat die Rechnung ohne Caro und Ella, zwei ziemlich eingebildete Reiterinnen, gemacht. Die beiden setzen alles daran dem Geheimnis von Greta und Gauner auf die Spur zu kommen.

Auf dieses neue Buch von Autorin Wiebke Rhodius war ich wahnsinnig gespannt, da ich gerne einmal zur Abwechslung eine Pferdegeschichte lese. Dass es dieses Mal sogar einen magischen Ansatz gab, freute mich nur umso mehr.

Die Geschichte ist für pferdebegeisterte Mädchen und Jungen ab 8 Jahren geschrieben worden. Und ich bin mir absolut sicher, dass sich viele Kinder in Gretas Situation hineinversetzen können. Denn welches pferdebegeisterte Kind hätte nicht wahnsinnig gerne ein eigenes Pony? So leidet und fiebert der Leser ab der ersten Seite mit Greta mit und hofft sehr, dass Gauner, so nennt Greta ihr magisches Pony, bei Greta bleiben darf. Ob dies wirklich der Fall ist, das verrate ich euch natürlich nicht. Dafür müsst ihr schon selbst zum Buch greifen.

Der Mix aus Magie und Pferdegeschichte hat bei mir sofort funktioniert. Ich fand die Vorstellung super, dass es die Möglichkeit eines magischen Ponys gibt. Dieses benötigt nämlich keine eigene Box im Stall, da es sich ja auf ein Miniaturmaß reduzieren lässt und daher bequem zu Hause in den eigenen Schrank passt. Äußerst praktisch und wunderbar, wenn man abends gerne noch mal eine Runde mit dem eigenen Pony kuscheln möchte.

Aber natürlich ist nicht alles so einfach wie Greta dies gedacht hat. Das Geheimnis rund um Gauner zu wahren wird immer schwieriger. Vor allen Dingen die nervigen Mädels Caro und Ella finden die Geschichte rund um Gauner mehr als merkwürdig. So gibt es neben der Pferdegeschichte auch einen tollen Spannungsbogen.

Besonders gelungen ist das Cover des Buches. Denn hier wirbelt magischer Glitzerstaub vom Hufeisen auf Greta und die Ponys herab. Dieser glitzert, beim hin und her schwenken des Buches, auch einfach nur zauberhaft magisch.

Fazit:
Pferdefans, die einem Hauch Magie nicht abgeneigt sind, kann ich diese pferdige Geschichte rund um Greta und ihr Miniaturzauberpony Gauner nur empfehlen. Auf herrlich frische Art und Weise erzählt Wiebke Rhodius eine süße Geschichte über das Zauberpony Gauner.
Ich verteile daher sehr gerne 4,5 von 5 Hörnchen an Greta und Gauner.

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Veröffentlicht am 05.08.2020

Es ist vollkommen in Ordnung einmal nicht mutig zu sein

Die zauberhaften Drei (1). Hoggs und der Bärenmut
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Inhalt:
Der Bär Hoggs wäre gerne mutig. Aber er fürchtet sich vor Spinnen und Gespenstern. Da beschließen Hoggs und sein bester Freund, das Stinktier Poki, das mit dem Abenteuer mal ein bisschen zu üben ...

Inhalt:
Der Bär Hoggs wäre gerne mutig. Aber er fürchtet sich vor Spinnen und Gespenstern. Da beschließen Hoggs und sein bester Freund, das Stinktier Poki, das mit dem Abenteuer mal ein bisschen zu üben – und zwar gleich hinter der Bienenwiese beim verlassenen Hexenhaus. Huh, da spukt es doch! Tatsächlich blubbert es dort ganz unheimlich aus einem Kessel …

Meinung:
Der Bär Hoggs ist alles andere als mutig. Er fürchtet sich vor Spinnen und Gespenstern. Daher beschließt sein bester Freund Poki, das Stinktier, gemeinsam mit Hoggs ein echtes Abenteuer zu erleben, damit Hoggs etwas mutiger wird. Aufgrund dessen gehen die beiden Freunde zum verlassenen Hexenhaus und erleben dort wirklich ein riesiges Abenteuer.

Von Stefanie Dahle kennen mein Sohn und ich bisher "Frida, die kleine Waldhexe". Da die Geschichten rund um die kleine Hexe uns immer sehr begeistern konnten, freuten wir uns sehr über ein neues Buch aus der Feder der Autorin.

In dieser Geschichte steht Hoggs der Bär und sein fehlender Mut im Vordergrund. Oft schickt er seinen besten Freund Poki vor, wenn es arg brenzlig oder gefahrvoll werden könnte. Poki möchte daher Hoggs bestärken mutiger zu werden.

Auf ganz wundervolle Art erzählt Stefanie Dahle eine Geschichte über das Mutigsein. Dabei wird aufgezeigt, dass es auch vollkommen in Ordnung ist, wenn man mal nicht mutig ist. Und am Ende des Abenteuers hat Hoggs doch einiges an mutigen Taten vollbracht. Denn auch kleine Herausforderungen erfordern Mut.

Besonders gut an den Büchern von Stefanie Dahle gefällt mir, dass sie die Bilder zu ihren Geschichten selbst zeichnet. Ich mag ihren harmonischen und liebevollen Zeichenstil wahnsinnig gerne. Und auch mein Sohn verlor sich in den zauberhaften Illustrationen.

Fazit:
In ihrem neuesten Werk zeigt Stefanie Dahle, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn man einmal nicht mutig ist und das jede Herausforderung auch eine Portion Mut erfordert. Die magischen Illustrationen veranschaulichen das Thema noch mal auf ganz eigene Art und Weise.
Mein Sohn und ich vergeben daher 5 von 5 Junior-Hörnchen.

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Veröffentlicht am 05.08.2020

Großes Suchtpotential und super lustige Charaktere

Flüsterwald - Das Abenteuer beginnt (Flüsterwald, Staffel I, Bd. 1)
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Inhalt:
Mitten in der Nacht schreckt Lukas plötzlich aus dem Schlaf hoch. Ein koboldartiges Wesen schleicht durch sein Zimmer und will mit einem Sack voll Diebesgut flüchten. Empört macht sich Lukas an ...

Inhalt:
Mitten in der Nacht schreckt Lukas plötzlich aus dem Schlaf hoch. Ein koboldartiges Wesen schleicht durch sein Zimmer und will mit einem Sack voll Diebesgut flüchten. Empört macht sich Lukas an die Verfolgung – mitten in den Wald hinter seinem Haus. Er ahnt noch nicht, dass er damit den Bannkreis zu einer verbotenen Welt durchbrochen hat … zu einer Welt, in der Menschen von schattenartigen Warks gnadenlos gejagt werden. Doch warum konnte Lukas die Grenze zum Flüsterwald überqueren und welche Geheimnisse verbergen sich zwischen den Zweigen der Bäume?

Meinung:
Lukas und seine Familie sind gerade erst in das Haus am Waldrand des
Städtchens Winterstein gezogen. Lukas ist alles andere als begeistert von diesem Umzug. Als er eines Nachts einen Einbrecher hört, der mit einem Sack voll gestohlener Dinge das Haus verlässt, steht für Lukas fest, dass er den Dieb stellen muss. Lukas ahnt jedoch nicht, dass er dabei in eine magische Welt voller Elfen, Menoks und Bolde eintaucht. Denn der Wald hinter dem Haus ist ein Flüsterwald und die dort lebenden magischen Kreaturen eigentlich nicht für die Menschen sichtbar. Lukas eintreten in den Flüsterwald ruft daher den schattenartigen Wark auf den Plan. Er will Lukas um alles in der Welt in die Finger bekommen.

Als ich zum ersten Mal den Klappentext zum Flüsterwald gelesen habe, war für mich sofort klar, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen muss. Denn genau diese Art von Fantasyabenteuer ist genau nach meinem Geschmack.

Dies war mein erstes Buch von Autor Andreas Suchanek und sein Schreibstil ist mir sofort positiv ins Auge gesprungen. Er erschaffte mit seinen Worten innerhalb kürzester Zeit vor meinem inneren Auge eine wundervolle Fantasywelt in der ich mich gerne verlor.

Dabei kann der Leser sich ausgesprochen gut in Lukas hineinversetzen. Denn der Autor dürfte dem ein oder anderen Teenager aus dem Herzen sprechen. So möchten auch Lukas Eltern, dass er sein Zimmer aufräumt oder es ihm nicht peinlich ist mit seinem Lehrervater auf die gleiche Schule zu gehen. Lukas nennt seine Eltern daher schon gerne einmal Lebensabschnittsdiktatoren, was mich einfach zum Schmunzeln gebracht hat.
Richtig interessant wird es als Lukas ein geheimes Zimmer im neuen Haus entdeckt und Hals über Kopf im Flüsterwald landet. Die dort lebenden Wesen sind dabei nicht alle gut auf den Menschenjungen zu sprechen.

Nach kurzer Zeit trifft Lukas im Flüsterwald auf den Menok Rani, der gerade dabei ist ein Buch über die Menschen zu schreiben. Auf seiner Reise mit Lukas muss Rani feststellen, dass die Menschen doch ein sehr unterbemitteltes Völkchen sind. Rani trägt dabei sein Herz auf der Zunge und stößt mit seinen Aussagen die anderen manches Mal gehörig vor den Kopf. Dies merkt der kleine Gesell jedoch nicht. Rani ist zudem schokoladensüchtig, was ihn mir auf Anhieb sympathisch machte.

Auch Elfe Felicitas mochte ich sofort. Sie ist eine Prinzessin und lebt momentan auf einem Internat. Felicitas zaubert für ihr Leben gerne, sorgt damit jedoch für reichlich Unruhe in ihrem Umfeld. Denn nur selten gelingt Felicitas ein Zauberspruch so wie sie dies geplant hat.
Letztes Mitglied der kleinen Heldengruppe ist Katze Punchy, die eigentlich mit vollem Namen Pedora Ulinde Naftet von Chibalka heißt und die Beschützerin von Felicitas ist. Da Punchy nicht reden kann, blieb sie in meinen Augen eher unscheinbar. Ich würde mir wünschen, dass es im zweiten Band eine überraschende Wendung bei ihr gibt und Punchy sehr wohl sprechen kann. Dies würde für noch mehr gute Unterhaltung in meinen Augen sorgen.

Diese so ungleiche Gruppe sorgt mit viel Situationskomik und Ironie für ausgesprochen gute Laune beim Leser. Zwar ist die Gruppenkonstellation ein wenig ungewöhnlich, dennoch hatte ich großen Spaß mit Lukas, Rani, Felicitas und Punchy.

Auch die erdachte Welt des Flüsterwaldes konnte bei mir Punkten. So gibt es beispielsweise einen Bereiniger, der Bücher von den Emotionen ihrer Leser befreit, ein sehr faszinierender Gedankengang!

Das Ende wirft für den Leser neue Fragen auf, sodass man mehr über den Flüsterwald, seinen Bewahrer und die dunkle Macht im Hintergrund erfahren möchte. Im Februar 2021 geht es zum Glück schon weiter.

Fazit:
Der Flüsterwald mit all seinen magischen Kreaturen hat nicht nur Lukas, sondern auch mich in seinen Bann gezogen. Die erdachte Welt von Andreas Suchanek hat mir auf Anhieb gut gefallen. Besonders die ungleiche Heldentruppe eroberte mein Herz im Sturm.
Für diesen Auftakt in die Welt des Flüsterwaldes gibt es von mir knappe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 05.08.2020

Unterhaltsamer Katzen-Kriminalfall für junge Leser

Winstons geheimste Fälle (Band 1) - Der Fluch der Wächterkatze
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Inhalt:
Kater Winston hat es nicht leicht: Wegen eines verführerischen Mettbrötchens gerät er aus Versehen in eine Ausstellung ägyptischer Mumien. Wie das jetzt? Egal. Denn wer konnte schon ahnen, dass ...

Inhalt:
Kater Winston hat es nicht leicht: Wegen eines verführerischen Mettbrötchens gerät er aus Versehen in eine Ausstellung ägyptischer Mumien. Wie das jetzt? Egal. Denn wer konnte schon ahnen, dass ausgerechnet hier ein Kriminalfall auf ihn warten würde? Die Katzenmumie Miu braucht dringend Winstons Hilfe. Die goldene Totenmaske des Pharaos wurde gestohlen, und wenn sie nicht bald wieder auftaucht, wird die Rache des Anubis fürchterlich sein …

Meinung:
Winston landet aufgrund eines lecker riechenden Mettbrötchens im Rucksack von seinem liebsten Dosenöffner Kira. Daher besucht er gemeinsam mit Kira und ihrer Schulklasse das Museum und dort die ägyptische Ausstellung. Niemals hätte er damit gerechnet, dass dieser Ausflug dafür sorgt, dass plötzlich Katzenmumie Miu bei ihm auftaucht und Winston um Hilfe bittet. Denn die goldene Totenmaske von Pharao Aton Hetep wurde gestohlen. Kommt diese nicht schnell wieder an Land, wird die Rache von Gott Anubis fürchterlich sein.

Vor etlichen Jahren habe ich die ersten zwei Bände der Winston-Reihe gelesen und war damals recht angetan von diesem süßen Kater. Irgendwie bin ich dann aber nie dazu gekommen die weiteren Bände der Reihe zu lesen. Daher freute ich mich sehr, als ich nun Winston im neuen Loewe-WOW Programm entdeckt habe.

Natürlich fällt zu Beginn sofort wieder der bunte Buchschnitt auf, der bei diesem Buch dieses Mal in einem neonfarbenen Gelb gehalten ist.
Aber auch die Zeichnungen im Buch sind wieder absolut fantastisch. Dieses Mal wurden sie von Illustrator Nikolai Renger zur Geschichte beigesteuert.
Wie in bekannter Manier besteht dabei ein hoher Bildanteil. Der Text ist zudem in kurzen und verständlich Sätzen gehalten.

Die Geschichte baut sich wie eine Art Comic auf. Daher musste ich mich zu Anfang ein wenig an die wechselnden und untereinander aufgeführten Texte gewöhnen. Nach kurzer Zeit hat man jedoch das Prinzip schnell verstanden. Ich denke, dass dies auch eher ein persönliches Problem war. Kinder werden wahrscheinlich von Anfang an kein Problem mit den untereinander wechselnden Erzählparts haben.

Die eigentliche Geschichte ist ein spannender Kriminalfall für Kinder ab 10 Jahren. Als großer Fan der ägyptischen Kultur mochte ich das Thema wahnsinnig gerne und auch der Spannungslevel ist aufgrund der Rache von Gott Anubis für die Leser stets hochgehalten.

Zudem war es interessant Winston und seine Freunde wiederzusehen. So gab es für mich auch Überraschungsnachwuchs. Denn Winston scheint mittlerweile stolzer Vater geworden zu sein.
Besonders die Rattencrew, die doch den ein oder anderen genialen Einfall hat, hatte es mir besonders angetan. Daher freue ich mich schon sehr auf einen möglichen weiteren Band.

Fazit:
Winstons erster Kriminalfall im Comicstil konnte mich überzeugen. Gemeinsam mit seinen Freunden versucht Winston alles mögliche, um die schrecklichen Plagen des alten Ägypten nicht wahr werden zu lassen.
Ein sehr gelungener Mix aus Kriminalfall und ägyptischer Mythologie.
Für Winston-Fans ein klares Muss, aber auch alle anderen Leser sollten einen Blick in das Buch riskieren.
Am Ende reicht es für knappe 5 von 5 Hörnchen.

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