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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.11.2025

Die Mutmachbücher von Nora Imlau sind einfach nur wundervoll

Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär?
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Meinung:
Autorin Nora Imlau hat schon einige Mutmachbücher über die verschiedenen Gefühle von Kindern geschrieben. So gab es bereits Bücher über gefühlsstarke und feinfühlige Kinder.

In diesem neuen Band ...

Meinung:
Autorin Nora Imlau hat schon einige Mutmachbücher über die verschiedenen Gefühle von Kindern geschrieben. So gab es bereits Bücher über gefühlsstarke und feinfühlige Kinder.

In diesem neuen Band wird das Thema Wut angesprochen. Und wer kennt dieses Gefühl nicht selbst ziemlich gut? Wenn die Dinge nicht so laufen, wie man sich dies vorstellt, kommt die Wut manches Mal über einen. Gerade für kleine Kinder ist es schwer, mit diesem Gefühlsausbruch umzugehen.

So erleben wir in diesem Band die kleine rote Pandadame Tilly Wirbelwind. Tilly ist mutig und hat den Kopf voller Ideen. Doch nicht jede Idee läuft so, wie Tilly sich dies vorstellt und dann überkommt sie manches Mal die Wut. Doch zum Glück hat Tilly ihre Eltern oder die Erzieherin, die ihr bei ihren Gefühlsausbrüchen helfen.

Wie immer zeigt Nora Imlau dabei nicht nur den Kleinen auf, wie man mit dem Gefühl der Wut besser umgehen kann, sondern nimmt auch die Erwachsenen mit in die Verantwortung.
Gerade am Ende der Geschichte gibt es eine wundervolle Doppelseite, in der die Autorin tolle Worte an uns Erwachsene richtet.

Bei diesem Format dürfen natürlich auch die bekannten Illustrationen von Lisa Rammensee nicht fehlen. Diese haben den absoluten Wiedererkennungswert, und es ist jedes Mal total ansprechend, wie die Illustratorin die Gefühle der verschiedenen Tiere sehr gut zum Ausdruck bringt.

Fazit:
Die Mutmachbücher von Nora Imlau sind einfach nur wundervoll. Und so ist auch diese Geschichte, die sich mit dem Thema Wut auseinandersetzt, ein wichtiger Begleiter für Groß und Klein, um für mehr Verständnis beim Umgang mit diesem starken Gefühl zu sorgen.

Veröffentlicht am 26.11.2025

Wilde Autobahnfahrt die beste Unterhaltung bietet

Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den fünften Teil von Tiffanys und Max Familie. Die Bände sind jedoch unabhängig voneinander lesbar und so ist es nicht zwingend erforderlich, die vorherigen Teile bereits ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den fünften Teil von Tiffanys und Max Familie. Die Bände sind jedoch unabhängig voneinander lesbar und so ist es nicht zwingend erforderlich, die vorherigen Teile bereits gelesen zu haben.

Für mich ist es jedes Mal ein großer Spaß und eine absolute Gaudi ein neues Abenteuer von Tiffany, Max, Papa, Mama, Oma und Opa zu lesen.

Dieses Mal fährt die Familie mit dem Auto nach Wuppertal, um an Großtante Ilses Hochzeit teilzunehmen. Wer die Familie bereits kennt, der wird erahnen, dass diese Autofahrt nichts für schwache Nerven ist. Gerade da Max den Abend zuvor ein wenig über die Stränge geschlagen hat und einen ordentlichen Kater hat. Blöd, wenn er dann auch noch seinen Mageninhalt im Auto entleert.

Ich muss gestehen, dass ich mit Papa großes Mitgefühl empfunden habe. Bereits nach den ersten Metern Autofahrt wird sein Nervenkostüm auf eine harte Probe gestellt. Ich fand es wirklich bewundernswert, dass er lange Zeit so ruhig blieb.

Der Humor von Autor Marc-Uwe Kling ist einfach absolut genial. Sei es der Opa, der immer wieder in unpassenden Momenten erwähnt, dass er doch lieber mit der Bahn gefahren wäre, oder die Oma, die ihr Handy ausgeschaltet hat und somit für ein großes Problem sorgt, oder Tiffany, die bereits nach kurzer Zeit Autobahnfahrt auf die Toilette muss.

Die Geschichte ist dabei sowohl etwas für Kinder als auch für Erwachsene. Sicherlich findet man sich in dem ein oder anderen Charakter wieder. Mein Sohn und ich haben jedenfalls herzhaft gelacht, beim Lesen dieses Buches.

Auch der unverkennbare Zeichenstil von Astrid Henn sorgt für einige Schmunzler. Denn viele lustige Szenen wurden hier von der Illustratorin sehr humorvoll dargestellt.

Fazit:
Eine wilde Autobahnfahrt voller Höhen und Tiefen erlebt der Leser mit Tiffany, Max und Co. Beste Unterhaltung für Jung und Alt wird hier wieder von Marc-Uwe Kling geboten. Mein Sohn und ich haben uns auf jeden Fall köstlich amüsiert.

Veröffentlicht am 26.11.2025

Eine Geschichte, die einen tief im Herzen berührt

Mumpelmoff und das Wunder am Schloss
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Meinung:
Das kleine Wesen Mumpelmoff lebt zusammen mit seinem Luftballon Kleinmeins in einem alten und baufälligen Schloss. Tag ein Tag aus hat Mumpelmoff immer den gleichen Tagesablauf. Das kleine Wesen ...

Meinung:
Das kleine Wesen Mumpelmoff lebt zusammen mit seinem Luftballon Kleinmeins in einem alten und baufälligen Schloss. Tag ein Tag aus hat Mumpelmoff immer den gleichen Tagesablauf. Das kleine Wesen spürt, dass Etwas in seinem Leben fehlt. Eines Tages sieht Mumpelmoff auf einem Baum eine wunderschöne Eulenprinzessin. Klar, dass er diesem bezaubernden Wesen einen Besuch abstatten muss.

Mumpelmoff ist eine dieser Geschichten, die ab der ersten Seite eine wohlige Atmosphäre beim Lesen schaffen. So hat es Autorin Bo Starker geschafft, mit ihrem kleinen Wesen Mumpelmoff und dessen Luftballon eine berührende und ans Herz gehende Geschichte zu schreiben. Als Leser kann man sich sehr gut in das Wesen und sein Leben ohne Höhen und Tiefen hineinversetzen. Es träumt von mehr und weiß eigentlich gar nicht, was es so richtig vermisst.

Besonders beeindruckend sind die unfassbar schönen und intensiven Illustrationen, die Bo Starker selbst gemalt hat. Die Bilder haben einen Hauch von Nostalgie, versprühen dabei, aber eine ganz besondere Intensität. Nach dem Lesen des Buches habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich mir diese so besonderen Illustrationen immer wieder angeschaut habe.

Absolut liebenswert ist Mumpelmoff schon alleine aufgrund seiner Aussprache. Ständig fallen ihm tolle und ausgefallene Wortkreationen ein. Da wären beispielsweise Grauswurmtier (für Ungeheuer) oder Rummsgeplumps (für alles, was richtig viel Krach macht).

Am Ende des Buches gibt es daher noch ein kleines Wörterbuch zu genau diesen besonderen Wörtern, sowie ein kurzes Interview mit der Autorin.

Fazit:
Mumpelmoff ist eine dieser Geschichten, die einen tief im Herzen packen und berühren. Bo Starker nimmt die Leser mit auf eine Reise voller Magie, Mut und dem Wunsch nach Gesellschaft, in diesem doch so leeren Schloss. Ebenso beeindruckend sind die liebevoll gestalteten Illustrationen, die die Gefühle des kleinen Mumpelmoff wundervoll transportieren.

Veröffentlicht am 26.11.2025

Internet-Mobbing und Bildschirmzeit sind wichtige Anker in dieser Geschichte

Die Schule der magischen Tiere Neuausgabe 16: Land unter!
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Meinung:
Zu Beginn des Buches wartet auf den Leser eine längere Charaktervorstellung. Denn jeder Schüler wird zusammen mit seinem magischen Tier vorgestellt.

In diesem neuesten Band bekommt nun endlich ...

Meinung:
Zu Beginn des Buches wartet auf den Leser eine längere Charaktervorstellung. Denn jeder Schüler wird zusammen mit seinem magischen Tier vorgestellt.

In diesem neuesten Band bekommt nun endlich Matteo sein magisches Tier. Und dieses sorgt gleich einmal dafür, dass der Junge gar nicht mehr so viel Zeit vor dem Computer verbringt. Jedoch gibt es auch in diesem Buch wieder jede Menge Probleme. Denn die magische Zoohandlung von Mr. Morrison steht unter Wasser und er und die magischen Tiere ziehen somit bei Mary ein, die gar nicht so recht weiß, ob sie dies nun gut oder eher etwas nervig finden soll. Und dann landet auch noch Lunas Wanderfalke Salim an Matteos Fenster. Luna braucht dringend die Hilfe ihrer ehemaligen Klassenkameraden.

So wird es auch in diesem Band reichlich turbulent und unterhaltsam. Wie immer begleitet der Leser das jeweilige Kind, welches in diesem Band sein neues magisches Tier erhält. Aber auch Einblicke in das Leben von Mary und Mr. Morrison werden gegeben.

Besonders gut hat mir gefallen, dass in diesem Band die Themen Mobbing im Internet und allgemein das Thema Bildschirmzeit mit einem leicht kritischen Auge betrachtet werden. Autorin Margit Auer zeigt in dieser Geschichte auf, dass das Leben außerhalb der virtuellen Welt so viel zu bieten hat.

Ich dachte zunächst, dass ich größere Probleme mit der Umstellung des Illustratorenwechsels haben würde. Jedoch haben mir die neuen Illustrationen der Farbfüchse sehr gut gefallen. Sie dürften die junge Zielgruppe absolut ansprechen. Zumindest mein neunjähriger Sohn findet die neuen Bilder klasse.

Fazit:
Die Schule der magischen Tiere kommt in einem neuen Look daher, der meinem neunjährigen Sohn sehr gut gefallen hat. Aber auch die Handlung, die dieses Mal unter anderem Themen wie Internet-Mobbing und Bildschirmzeit aufgreift, hat uns überzeugen können. Fans der Reihe werden auch dieses neue Buch absolut lieben.

Veröffentlicht am 26.11.2025

Mut, Freundschaft, ein schönes Bilderbuch

Flapp lernt fliegen
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Meinung:
Mich persönlich hat diese Geschichte allein schon deswegen angesprochen, da es sich bei Flapp um eine Fledermaus handelt und ich diese Tiere sehr gerne mag.

Mein dreijähriger Sohn hingegen wollte ...

Meinung:
Mich persönlich hat diese Geschichte allein schon deswegen angesprochen, da es sich bei Flapp um eine Fledermaus handelt und ich diese Tiere sehr gerne mag.

Mein dreijähriger Sohn hingegen wollte zunächst gar nicht die Geschichte lesen.
Im Verlauf der Handlung fand er jedoch immer mehr gefallen an Flapp und seiner Geschichte.

Fledermaus Flapp hat Angst davor das erste Mal zu fliegen. Denn alle seine bisherigen Versuche landeten mit einem Rumms auf dem Boden. Als eine Motte ihm Mut zuspricht und ihn ermuntert loszufliegen, scheitert der Versuch leider wieder. Doch als ein Sturm aufkommt und das Leben, der Motte in Gefahr ist, springt Flapp über seinen Schatten und kann plötzlich fliegen.

Die Geschichte erzählt auf bezaubernde Art und Weise, dass Fledermäuse oder eben auch Kinder viele Dinge erst noch lernen müssen. Dazu gehören jede Menge Übung und auch eine gehörige Portion Mut, um den Sprung ins Ungewisse zu wagen.

Fledermaus Flapp wächst in diesem Buch über sich hinaus, weil er einem Freund helfen möchte. Daraus ergibt sich ein spannendes Abenteuer, das Kindern aufzeigt, dass man nur fest genug an sich selbst glauben soll.

Mir haben bei diesem Bilderbuch vor allen Dingen die Illustrationen von Sarah Warburton richtig gut gefallen. Vor allem die Naturgewalt des Sturms wird hier sehr beeindruckend dargestellt.

Fazit:
Fledermaus Flapp wächst in diesem Band nicht nur über sich hinaus, sondern beweist auch unfassbar viel Mut. Dabei zeigt sich, dass man immer an sich glauben sollte und Freundschaft etwas absolut Wichtiges ist.