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Veröffentlicht am 04.08.2019

Der Grolltoll zeigt, dass man seine Wut auch mal rauslassen darf

Der Grolltroll ... grollt heut nicht!?
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Inhalt:
Ich kann auch anders! Davon ist der Grolltroll felsenfest überzeugt und wettet darum mit seinen Freunden, einen Tag nicht zu grollen. Aber das ist gar nicht so leicht. Denn als seine Freunde ihm ...

Inhalt:
Ich kann auch anders! Davon ist der Grolltroll felsenfest überzeugt und wettet darum mit seinen Freunden, einen Tag nicht zu grollen. Aber das ist gar nicht so leicht. Denn als seine Freunde ihm den leckeren Kuchen einfach vor der Nase wegschnappen, möchte er am liebsten mit den Füßen auf den Boden stampfen. Und als ihm eine erschrockene Krähe mitten auf die Nase macht, laut schreien. Ob der Grolltroll es trotzdem schafft, die Wette zu gewinnen ...?
Das kennt jeder: Am liebsten will man seinen Emotionen freien Lauf lasse - und darf es nicht! Aber nicht zu grollen, ist ganz schön anstrengend.

Meinung:
Der Grolltoll ist dafür bekannt so richtig schön zu grollen und wütend zu sein. Doch der Grolltoll möchte nicht mehr so sein. Und so schließt er mit seinen Freunden die Wette ab einen Tag lang nicht zu grollen. Der Grolltoll stellt schnell fest, dass dies alles andere als einfach ist. Und so gibt es einige Situationen, wo der kleine Grolltoll am liebsten explodieren würde.

Den ersten Band des Grolltolls haben mein Sohn und ich bisher noch nicht gelesen, wir haben aber schon sehr viel Gutes darüber gehört und so wollten wir den Grolltoll selbst gerne einmal kennenlernen.

Zu Beginn lernen wir den Grolltoll und seine Freunde kennen, denn die Tiere unternehmen ein Picknick. Bei diesem entsteht dann die Wette, dass der Grolltoll einen Tag lang nicht grollen wird. Der arme Grolltoll wird danach auf eine harte Probe gestellt. Denn immer wieder passieren Missgeschicke, Unfälle oder seine Freunde sind frech zu ihm. Da kann der Grolltoll gar nicht anders und explodiert irgendwann doch vor Wut.
Und gerade als seine Freunde gemein zu ihm sind, merken diese, dass sie zu weit gegangen sind. Da ist wohl oder übel eine Entschuldigung fällig.

Meinem Sohn hat das Buch gut gefallen. Er mochte die Bilder und die Geschichte an sich, da wurde dann auch schon mal an der ein oder anderen Stelle gekichert.

Als Erwachsener sollte man jedoch das jeweilige Verhalten des Grolltolls noch mal mit seinem Kind durchsprechen, da es für diese Altersgruppe noch ein wenig zu früh ist um selbst Erkenntnisse aus dem Ganzen zu ziehen.

Fazit:
Der Grolltoll und seine Freunde erleben in diesem Abenteuer, dass man seine Wut nicht immer unterdrücken kann und es nicht nett ist, wenn man von seinen Freunden ausgelacht wird.
Meinem Sohn hat die Geschichte gut gefallen und so vergeben wir sehr gute 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 04.08.2019

Anders als Band 1 aber genauso gut

Das Herz aus Eis und Liebe
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Inhalt:
Nachdem der Schwarze Clan aufgeflogen ist und Okami gefangen genommen wurde, hat Mariko keine Wahl mehr. Sie muss Prinz Raiden und ihrem Bruder nach Inako folgen und sich als Braut des Prinzen ...

Inhalt:
Nachdem der Schwarze Clan aufgeflogen ist und Okami gefangen genommen wurde, hat Mariko keine Wahl mehr. Sie muss Prinz Raiden und ihrem Bruder nach Inako folgen und sich als Braut des Prinzen den Gefahren und Intrigen stellen, die am Hof auf sie lauern. Von nun an sind Klugheit und Umsicht ihre Waffen. Damit will sie die Ränkeschmiede aufdecken und für Gerechtigkeit sorgen. Doch hinter jedem Geheimnis verbirgt sich ein weiteres. Werden Mariko und Okami aus diesem Lügennetz entkommen?

Meinung:
Mariko hat ihre Wahl getroffen und wird Prinz Raiden heiraten. Dies tut sie allerdings vor dem Hintergrund um den gefangen genommenen Okami nahe zu sein und den Unterdrückten helfen zu können. Doch am Hofe gibt es viele Intrigen und auch der neue Kaiser wandelt sich und wird immer brutaler und grausamer gegenüber seinen Untertanen.

Auf diesen zweiten Band habe ich mich sehr gefreut, da mir der erste Band der Dilogie ausgesprochen gut gefallen hat. Das japanische Setting hatte mich sofort in seinen Bann gezogen. Auch in diesem zweiten Teil nimmt das japanische Flair einen großen Anteil an der Geschichte ein. Am Ende des Buches gibt es daher noch ein Glossar über gängige Begrifflichkeiten, die uns europäischen Lesern einfach nicht so geläufig sind.

Etwas Probleme hatte ich zu Beginn mit den japanischen Namen. Ich brauchte ein wenig um wieder komplett in die Geschichte eintauchen zu können und die Geschehnisse aus Band 1 mit den Namen wieder zusammenbringen zu können.
Dann jedoch tauchte ich in ein tolles Abenteuer an.

Dieser zweite Band baut sich ganz anders auf als noch sein Vorgänger. In dieser Geschichte liegt das Augenmerk sehr stark auf dem Leben am Kaiserhof und den Intrigen die an eben diesem geschmiedet werden.
Bei solchen Entwicklungen ist es bei mir immer eine 50/50 Chance wie mir diese Ränkespiele gefallen. In "Das Herz aus Eis und Liebe" hat mir genau dieses richtig gut gefallen, da die Mischung aus Spannung, Machtspiel und überraschenden Momenten in einem super Gleichgewicht steht.

Für mich kam daher auch keine Langeweile auf.
Wobei ich fairerweise schon erwähnen muss, dass der Schreibstil der Autorin auch in diesem Buch teilweise ein wenig ausschweifend sein kann.

Besonders gut gefallen hat mir, dass wir in verschiedene Perspektiven schlüpfen und somit nicht nur Mariko begleiten, sondern z. B. auch Prinz Raiden,
Tsuneoki oder Yumi.
Dadurch ist man an verschiedenen Stellen mit dabei und versteht und ahnt mehr als die junge Mariko.

Die Entwicklungen, die sich in dieser Geschichte darstellen, konnten mich absolut überzeugen. Ich fand die verschiedenen Wege, die manche Charaktere gehen, furchtbar spannend und interessant.

Gegen Ende des Buches fragte ich mich voller Angst, wie Renée Ahdieh alles zu einem zufriedenstellenden Abschluss bringen möchte, da nur noch wenige Seiten vorhanden waren. Meine Sorgen waren jedoch unbegründet, da die Autorin alles zu einem passenden und stimmigen Abschluss der Reihe führt.

Fazit:
Lange habe ich überlegt, ob das Buch nun 4 oder 5 Sterne von mir bekommt. Da ich mich aber doch sehr gut unterhalten gefühlt habe, bekommt es die Höchstpunktzahl, wenn auch nur knapp. Aber ich mochte die Entwicklung der Geschichte und die Entscheidungen der verschiedenen Charaktere wahnsinnig gerne. Ein schöner Abschluss der Dilogie von
Renée Ahdieh.
Knappe 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Schönes Buch für Geschwisterkinder

Matti kann schon fast alles
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Inhalt:
Matti ist schon viel größer als seine kleine Schwester Ida, der Mama noch bei allem helfen muss. Nicht mal essen kann die alleine! Aber es gibt ein paar Sachen, bei denen braucht auch Matti Hilfe. ...

Inhalt:
Matti ist schon viel größer als seine kleine Schwester Ida, der Mama noch bei allem helfen muss. Nicht mal essen kann die alleine! Aber es gibt ein paar Sachen, bei denen braucht auch Matti Hilfe. Zum Beispiel bei der Jacke mit den vielen Knöpfen oder den Gummistiefeln, bei denen der rechte genau gleich aussieht wie der linke. Aber wenn Mama sich die ganze Zeit um Ida kümmert, was ist dann mit Matti?

Meinung:
Matti ist ein kleiner Elefantenjunge, aber eigentlich ist er schon gaaaanz groß. Zumal er ja auch eine kleine Schwester namens Ida hat, die noch seeeeeehr klein ist. Da die Mama nicht immer Zeit für ihn hat, weil Ida oft ihre Hilfe benötigt, muss Matti viele Dinge alleine machen. Sei es die vielen Knöpfe seiner Jacke alleine zuzuknöpfen oder die Gummistiefel alleine anziehen. So werden kleine Aufgaben für Matti manchmal schon zu einer großen Herausforderung. Aber braucht man nicht manchmal doch die Hilfe seiner Mama?

Auf dieses süße Buch bin ich in der Vorschau des Verlages aufmerksam geworden. Der kleine Matti sah so süß aus, dass ich gar nicht anders konnte als selbst zu lesen was Matti alles so erlebt.

Für Geschwisterkinder ist dies ein perfektes Buch. Denn viele Kinder in dem Alter kennen sicherlich die Situation, wenn Mama mal wieder keine Zeit für einen hat, weil sie sich um die kleine Schwester oder den kleinen Bruder kümmern muss. Die Geschichte zeigt auf, dass die älteren Kinder dann einmal selbstständig versuchen sollen Dinge zu lösen. Dies klappt mal sehr gut und mal so gar nicht. Natürlich werden die Kinder dann vielleicht auch einmal wütend und traurig und verlangen nach der Hilfe der Eltern. Und diese sind dann natürlich zur Stelle, wenn es brennt.

Mein Sohn fand Matti und seine Geschichte sehr faszinierend. Gebannt las er, wie klein Matti nun selbstständig die Jacke zugeknöpft, alleine aufs Töpfchen geht und sich die Gummistiefel anzieht.

Die Geschichte richtet sich an Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren und dürfte vor allen Dingen ältere Geschwister von kleinen Babys ansprechen.
Das Buch umfasst 32 Seiten, die wunderschön farbig illustriert sind.

Fazit:
Matti, seine kleine Schwester Ida und seine Mama haben uns kurzweiligen Lesespaß bereitet. Für Geschwisterkinder ist dieses Buch sehr zu empfehlen, da es eine schöne Botschaft vermittelt.
Auch die Zeichnungen waren nach unserem Geschmack und wir vergeben 4 von 5 Hörnchen

Veröffentlicht am 30.07.2019

Tolle Lesezeit

Blackwood
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Inhalt:
Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?

Für Gesine ist das keine Frage. Natürlich würde sie. Denn nach dem Tod ihrer Mutter muss sie alleine zu ...

Inhalt:
Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?

Für Gesine ist das keine Frage. Natürlich würde sie. Denn nach dem Tod ihrer Mutter muss sie alleine zu einer Verwandten nach Irland ziehen. In dem kleinen, verschlafenen Dörfchen Blackwood hat sie niemanden, mit dem sie so richtig über ihren Kummer sprechen kann. Auch nicht über Arian Mary, den unverschämt gutaussehenden Sohn der örtlichen Butterdynastie. Noch dazu machen sie die Dorfbewohner mit Geschichten über allerlei übernatürliches Zeug verrückt. Alles Quatsch, denkt sich Gesine. Bis sie in einem geheimnisvollen alten Schreibtisch einen Brief von ihrem zukünftigen Ich findet, der ihre Welt ganz schön durcheinanderbringt...

Meinung:
Gesine, genannt Ge, hat durch einen Unfall ihre Mutter verloren. Das Buch beginnt damit, dass Ge in Blackwood, einem kleinen Dorf mitten in Irland, ankommt. Sie soll dort bei ihrer Tante Wanda ein neues Leben fernab von Wien, ihrer alten Heimat, beginnen.

Mich hat dieses Buch allein wegen seines Titels beziehungsweise wegen seines Klappentextes sofort angesprochen. Dass die Protagonistin erst 15 Jahre alt ist, habe ich vorher nicht gewusst, aber das hat die Geschichte und den Erzählstil für mich noch interessanter gemacht.

Ge’s Welt ist aus allen Angeln gerissen worden und sie soll mitten im Nirgendwo ein ganz neues Leben beginnen. Die Teenagerin hat dabei viele Schwierigkeiten zu bewältigen. Sie ist auf einmal mit wirklich seltsamen irischen Traditionen, Bräuchen und Mythen konfrontiert, von denen sie vorher noch nie etwas gehört hat. Ge macht ständig alles falsch und tritt von einem riesigen Fettnäpfchen ins Nächste. Sie hat mir bei jedem neuen Fehltritt unglaublich leidgetan und ich habe sehr mit ihr mitgefühlt.

Die Autorin hat einen wirklich tollen Schreibstil, sodass ich mich von Anfang an in die Protagonistin hineinversetzt habe und bei jedem ihrer Fehltritte und schlechten Erfahrungen mitgelitten habe. Es sind allerdings auch recht lustige Passagen dabei, bei denen ich das ein oder andere Mal sehr schmunzeln musste.

Das kleine Café ist mit seinen Leckereien so liebevoll und ausführlich beschrieben, dass ich jedes Mal eine der berühmten Butterschnecken oder Pies aus dem Buch zaubern und essen wollte.
In das Setting in Irland habe ich mich schnell verliebt, ebenso wie in die vielen tollen detailliert beschriebenen Charaktere mit ihrer charmanten oder merkwürdigen Art.

Ge ist 15 Jahre alt und hat natürlich auch die Alltagsprobleme einer Teenagerin: Arian, der supersüße Typ, verdreht ihr völlig den Kopf. Dazu kommt jedoch seine Freundin, die Zicke und eingebildete Lilian, die Ge in der Schule das Leben schwer macht.
Aus Verzweiflung und Frust schreibt Ge einen Brief an sich selbst und ist sehr erstaunt, als sie plötzlich eine Antwort ihres älteren Ichs vorfindet. Sie schreibt noch weitere Briefe und erhält jeweils einen Antwortbrief ihres älteren Ichs, die inhaltlich jedoch anders sind als sie es erwartet.

Leider kam für mich der Teil mit den Briefen und deren Hintergründe viel zu kurz, was mich etwas enttäuscht hat. Durch Ge’s Alltag wurde der Part mit den geheimnisvollen Briefen sehr in den Hintergrund gerückt und erst am Ende aufgelöst. Das Ende war mir dadurch leider etwas zu plötzlich und es war zu schnell zu viel Handlung.

Die Geschichte an sich hat mir zwar ohne die Briefe wirklich super gefallen, aber da der Titel schon von den Briefen handelt, habe ich dazu deutlich mehr erwartet. Das ist leider ein Kritikpunkt, den ich hervorheben muss.

Insgesamt hat die Autorin mich aber nicht enttäuscht und wieder mal ein sehr schönes Buch, wenn auch in neuem Genre, verfasst. Ihr Erzählstil ist einfach liebenswert und immer für einen Schmunzler zu haben.

Fazit:
Blackwood hat mir eine tolle Lesezeit bereitet und ich bin immer noch absolut begeistert von den Charakteren, dem Setting und der Handlung. Ich kann dieses Buch nur empfehlen!
Aufgrund meines Kritikpunkts gibt es aber „nur“ gute 4 von 5 Pinguinen!

Veröffentlicht am 30.07.2019

Wieder restlos begeistert

Der kleine Vampir zieht um
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Inhalt:
Anton hat einen höchst merkwürdigen Freund. Das meinen jedenfalls seine Eltern, die zum Glück keine Ahnung haben, wer dieser Freund in Wahrheit ist: ein kleiner Vampir! Rüdiger ist sogar ein ungewöhnlich ...

Inhalt:
Anton hat einen höchst merkwürdigen Freund. Das meinen jedenfalls seine Eltern, die zum Glück keine Ahnung haben, wer dieser Freund in Wahrheit ist: ein kleiner Vampir! Rüdiger ist sogar ein ungewöhnlich netter Vampir, der Anton (fast) nie Angst macht. Trotzdem – so ein Vampirfreund kann einen schon in Verlegenheit bringen. Zum Beispiel, wenn er daheim Gruftverbot hat und deshalb umziehen muss. Aber ausgerechnet in Antons Keller?

Meinung:
Anton staunt nicht schlecht, als eines Abends der kleine Vampir mit seinem Sarg vor ihm steht. Denn der kleine Vampir hat zuhause Gruftverbot erhalten und sucht daher nach einer Möglichkeit irgendwo in Ruhe schlafen zu können. Natürlich hat er da als Erstes an seinen Menschenfreund Anton gedacht. Dieser erbarmt sich und bietet Rüdiger einen Unterschlupf in seinem Keller an. Doch Anton hat nicht damit gerechnet, dass sein Vater am Wochenende die Küche renovieren möchte und die dafür benötigten Bretter stehen im Keller. Anton gerät gehörig ins Schwitzen.

Auch dieses zweite Abenteuer von Anton und Rüdiger hat wieder von der ersten bis zur letzten Minute tollen Hörspaß geboten.
Als Fan der Reihe gab es für mich handlungstechnisch keine Überraschungen, da die Geschichte und die Dialoge sich komplett nach dem Buch richten, was mir sehr gut gefällt. Trotz der für mich vorhersehbaren Handlung war mir nicht eine Minute lang langweilig.

Dies liegt unter anderem an Katharina Thalbach. War ich beim ersten Hörbuch der Reihe noch ein klein wenig skeptisch, ob sie die Reihe wirklich gut vertonen könnte, sind diese Bedenken nun wie weggeblasen. Sie passt perfekt zu Anton, Rüdiger und Anna. Ich finde, gerade der kleine Vampir wird super von ihr vertont.

In diesem Teil der Reihe muss sich Anton nicht nur mit der neuen Wohnsituation des kleinen Vampirs herumschlagen, auch sein erster Besuch im berüchtigten Jammertal steht auf dem Programm. Das Jammertal wird von den Vampiren als Treffpunkt für verschiedene Festlichkeiten genutzt und Anton darf Rüdiger auf einen der Vampirbälle begleiten. Das es dabei recht spannend und sogar ein wenig unheimlich zugeht versteht sich fast von selbst.

Ich selbst habe ich mich wieder von vorne bis hinten gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte ist spannend (und das obwohl ich die Story schon fast auswendig kenne), unterhaltsam, abenteuerlich und teilweise auch ein wenig gruselig. Denn gerade Rüdigers Familie sorgt in aller Regelmäßigkeit dafür, dass Anton Angst und Bange wird.
Diese Reihe ist daher nicht nur für Kinder ein großer Spaß, auch ihre Eltern werden sich in ihre eigene Kindheit zurückversetzt fühlen, als sie den kleinen Vampir selbst gelesen haben.

Ich muss allerdings erwähnen, dass man der Geschichte schon anmerkt, dass sie vor fast 40 Jahren geschrieben wurde. Viele Dinge, die damals noch total angesagt waren, spielen für die Kinder von heute keine Rolle mehr. Hier könnte ich mir vorstellen, dass das ein oder andere Kind erst mal bei seinen Eltern nachfragen muss, was denn genau nun eine Schallplatte ist. Aber so wird den Kindern auch noch nebenbei Wissen vermittelt.

Fazit:
Auch das zweite Hörbuch rund um den kleinen Vampir hat mich restlos begeistert. Wie erwähnt liefert Katharina Thalbach einen grandiosen Job ab. Die Geschichte ist packend, dramatisch und teilweise ein wenig gruselig. Das einzige, was man vielleicht bemängeln könnte, ist, dass sie nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Ich denke, hier sollte sich aber jeder Leser darüber im Klaren sein, dass dieses Buch bereits 1980 geschrieben wurde. Wer damit ein Problem hat, sollte lieber die Finger von dieser tollen Reihe lassen, auch wenn er definitiv etwas verpasst!
Natürlich gibt es 5 von 5 vampirfreundliche Hörnchen.