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Veröffentlicht am 31.03.2017

Detektive, Fabelwesen und Parallelwelten machen Lust auf mehr

Die unsichtbare Bibliothek
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Inhalt:
Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im ...

Inhalt:
Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo eine seltene Version der Grimm’schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist. Und die anderen Interessenten gehen über Leichen, um zu bekommen, was sie wollen ...

Meinung:
Irene Winters ist eine Bibliothekarin im Außendienst der Organisation der geheimen Bibliothek. Ihre Eltern sind ebenfalls Bibliothekare und sie ist sowohl in der realen Welt als auch in mehreren Parallelwelten aufgewachsen und so mit der Bibliothek groß geworden.
Das Buch startet mitten in einem ihrer Aufträge, bei dem Irene ein für die Bibliothek wertvolles Buch aus einer Parallelwelt stehlen soll. Somit steigt der Leser direkt in einem spannenden Auftrag mit mehreren Gefahren ein. Denn in dieser Parallelwelt gibt es Höllenhunde und fliegende Wasserspeier, die Irenes Flucht mit dem gestohlenen Buch erschweren und verhindern wollen. Irene wird gleich am Anfang ausführlich beschrieben und ich konnte mich schnell in sie hineinversetzen.

Anschließend kehrt Irene in die reale Welt zur Bibliothek zurück und erfährt dort, dass sie sofort einen neuen Auftrag zu erledigen hat. Sie soll das Grimm`sche Märchenbuch aus einer mit Chaos verseuchten Parallelwelt holen. Chaos hebt die Naturgesetze in einer Welt nahezu ganz auf und erlaubt es mythologischen Kreaturen und Fabelwesen dort zu leben. Als Hilfe bekommt sie Kai, einen Lehrling, an ihre Seite. Kai ist noch nie in einer der Parallelwelten gewesen und es ist sein erster Auftrag im Namen der Bibliothek. Irene erklärt ihm aufgrund dessen viele Dinge über die Bibliothek und deren Hintergründe und Absichten. Auf diese Weise erfährt der Leser mehr über die Bibliothek, was mir gut gefallen hat.
Kai umgibt, durch seine vielen Andeutungen über seine Herkunft und Irenes Vermutungen darüber, etwas Mysteriöses und ich habe mich darauf gefreut im Laufe der Handlung mehr über ihn zu erfahren.

Im viktorianischen London, lernen sie Vale kennen. Vale vermutet, dass Irene und Kai das gleiche Ziel wie er selbst verfolgen und würde gern mit ihnen zusammen arbeiten.
Um das geforderte Buch aus der Welt mitnehmen zu können, besuchen Irene und Kai dort verschiedene Orte und Veranstaltungen, wobei sie Elfen, Vampiren und weiteren Fabelwesen begegnen. Auf einer Veranstaltung taucht plötzlich Bradamant, ebenfalls eine Bibliothekarin, auf. Gemeinsam versuchen sie nach einem Angriff durch Cyborg-Alligatoren, das Buch zu finden und zur Bibliothek zu bringen. Dabei treffen sie aber auf Alberich, einen ehemaligen Bibliothekar, der sich von dieser abgewandt hat und nun ein gefährlicher Gegner, ebenfalls auf der Suche nach dem Grimm`schen Märchenbuch, ist.

Es gibt viele Angriffe und Gefahren in diesem Buch, die jedoch leider teilweise zu kurz kommen und nur oberflächlich erzählt werden. Dadurch fiel es mir schwer, mich komplett in die Charaktere hineinzuversetzen. Zudem wird viel von magischen Gemeinschaften und Fabelwesen gesprochen, aber nicht näher darauf eingegangen, was ich ein wenig schade finde. Der Handlung an sich schadet es meiner Meinung nach aber nicht.

Fazit:
Insgesamt finde ich die Idee des Buches und die Handlung an sich sehr gut. Die Ideen sind aber teilweise einfach nur in den Raum geworfen und werden nicht weiter behandelt, was mich ein wenig enttäuscht hat. Dennoch spricht dieses Buch genau die Aspekte an, die ich gerne lese. Detektive, Fabelwesen und Parallelwelten machen Lust auch den (in sich abgeschlossenen) Folgeband zu lesen.
Daher gebe ich sehr gute 3 von 5 Pinguinen! :)

Veröffentlicht am 31.03.2017

Ich bin traurig das die Reihe nun zu Ende ist

Blut und Feuer
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Inhalt:
Seit Ruby übersinnliche Fähigkeiten besitzt, geht sie durch die Hölle. Denn die Regierung hat es auf Menschen wie sie abgesehen und greift Ruby und ihre Gruppe immer wieder an. Aber sie geben nicht ...

Inhalt:
Seit Ruby übersinnliche Fähigkeiten besitzt, geht sie durch die Hölle. Denn die Regierung hat es auf Menschen wie sie abgesehen und greift Ruby und ihre Gruppe immer wieder an. Aber sie geben nicht auf und haben sogar einen Gefangenen genommen. Der allerdings wird immer mehr zu einer großen Gefahr für sie alle. Es handelt sich um Clancy Gray, den Sohn des Präsidenten – und auch er verfügt über ähnliche Fähigkeiten wie Ruby. Allein sie kann seine manipulativen Kräfte im Zaum halten. Nur ein unachtsamer Moment und Clancy könnte die ganze Mission und ihrer aller Leben in Gefahr bringen ...

Meinung:
Ruby, Liam, Chubs und Co. machen sich zu Beginn dieses Buches auf den Weg zu einem sicheren Zufluchtsort, der sogenannten Ranch. Dort angekommen übernimmt Liams älterer Bruder Cole die Führung. Zudem sind Cole und Ruby die einzigen die sich um den Präsidentensohn Clancy kümmern können, da Clancy für alle anderen eine Gefahr darstellt. Die allgemeine Situation und die verschiedenen Beweggründe der Jugendlichen führen zu Spannungen innerhalb der Gruppe. Und auch Clancy kann man selbst in Gefangenschaft nicht über den Weg trauen.

Da ich mir vor dem durchlesen dieses Buches ein paar andere Rezensionen durchgelesen hatte, war mir klar, dass es keine Rückblenden auf die vergangenen Bände geben wird. Von daher hatte ich kurz noch einmal in Band 2 hineingelesen, was sich als sehr hilfreich erwiesen hat, da ich so keine Einstiegsschwierigkeiten hatte. Allen anderen, die wie ich nicht das beste Gedächtnis haben, kann ich dies ebenfalls nur empfehlen.

Dieser letzte Band spielt hauptsächlich auf der Ranch. Daher nehmen Pläne schmieden und Vorbereitungen treffen einen großen Platz in der Geschichte ein. Dies könnte für den ein oder anderen Leser etwas langweilig sein. Mich hat es zum Glück nie gestört.

Im Verlaufe des Buches machte mich der Gedanke bald Abschied von Ruby und Co. nehmen zu müssen immer trauriger. Denn auch in diesem Band lachte, weinte und trauerte ich wieder mit Liam, Chubs, Vida und Ruby. Besonders eine Szene gegen Ende des Buches hat mich sehr traurig gemacht.
Auch die Beziehung zwischen Ruby und Liam ist in diesem Finale wieder geprägt von Höhen und Tiefen. Dadurch wirkt die Beziehung in meinen Augen jedoch sehr authentisch.
Zudem durchläuft Ruby wieder eine erstaunliche Entwicklung. Es ist einfach spannend zu verfolgen wie sie von Band zu Band stärker und selbstbewusster wird.

Das Ende ist sehr zufriedenstellend, dennoch bleibt ein Hauch von Wehmut bei mir zurück.

Fazit:
Schade das diese wunderbare Trilogie nun ein Ende gefunden hat. Auch dieser dritte Teil konnte mich wieder begeistern, auch wenn es in diesem Band nicht so viel Action gibt wie in den vorherigen Büchern. Mit einem weinenden Auge verabschiede ich mich von den liebgewonnen Charakteren und vergebe knappe 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 31.03.2017

Noch packender, emotionaler und bedrückender

Furchtlose Liebe
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Inhalt:
Ruby ist eine der wenigen, die das Virus überlebt haben. Dafür ist ihr eine Gabe geblieben, die sie verflucht: Sie kann Gedanken lesen und manipulieren. Das macht sie für viele sehr wertvoll. Die ...

Inhalt:
Ruby ist eine der wenigen, die das Virus überlebt haben. Dafür ist ihr eine Gabe geblieben, die sie verflucht: Sie kann Gedanken lesen und manipulieren. Das macht sie für viele sehr wertvoll. Die berüchtigte Children’s League will sie im Kampf gegen die Regierung einsetzen. Als Ruby entdeckt, dass ihr Freund Liam erneut in großer Gefahr ist, begibt sie sich auf eine gefährliche Mission, die auch der Children’s League nicht gefallen wird. Denn niemals könnte sie ertragen, dass sie den einzigen Menschen, den sie liebt, verlieren könnte ...

Meinung:
Nach dem gemeinen und total offenen Ende von Band 1 musste ich natürlich schnell zu Band 2 greifen. Zum Glück war dieser bereits erschienen und ich musste nicht Monate darauf warten (ich weiß nicht, wie ich die Zeit hätte überstehen sollen). Sofort war ich wieder mittendrin in der Geschichte. Ruby wird mittlerweile bei der Children’s League als Teamführerin eingesetzt.
Ihr Team besteht aus Vida, die sehr ehrgeizig, zickig und egoistisch ist. Sie versucht alles um Rubys Chefin Cate von sich zu überzeugen. Jude ist die Person in der Gruppe bei der sich sofort ein gewisser Beschützerinstinkt einstellt. Er sucht Rubys Nähe und glaubt noch an das Gute in der Welt. Nico ist eher ein Einzelgänger und bis auf Jude hat er wenig mit anderen Menschen am Hut.
Dieses neue Team begleitet Ruby nun größtenteils durch das zweite Buch hindurch und auch wenn ich immer noch Liam, Chubs und Zu nachtrauerte, so gefielen mir auch Rubys neue Freunde sehr gut. Gerade Vida und Jude hatte ich schnell in mein Herz geschlossen.

Das Buch ist, ähnlich wie Band 1, ein riesengroßer Roadtrip. Gab es in Band 1 jedoch noch ein paar Längen, sind diese hier nicht zu finden. Aufgrund der neuen Charaktere, dem Wiedersehen mit alten Freunden und einer derart packenden Geschichte kam dieses Mal zu keiner Zeit Langeweile auf. Frau Bracken versteht es wirklich, trotz der Dicke des Buches, den Leser über die komplette Länge der Geschichte in den Bann zu ziehen. Für mich hat dieser zweite Band seinen Vorgänger definitiv übertroffen.

Wer in Band eins jedoch schon Probleme mit dem ernsten und etwas bedrückenden Thema der Geschichte hatte, der wird mit Teil 2 keine Freude haben. Denn „Furchtlose Liebe“ ist für mich noch deutlich düsterer, grausamer und bedrückender als sein Vorgänger. Ich muss ehrlich gestehen, dass mich manche Stellen doch sehr mitgenommen haben. Aber gerade diese Art von Zukunftsszenario mit gut ausgedachten Ecken und Kanten hat mich gepackt. Trotzdem musste ich nach diesem Buch doch erst mal zu einem etwas lustigeren Buch greifen.

Zum Glück hält das Ende keinen allzu fiesen Cliffhanger bereit. Ich hätte sonst wirklich nicht gewusst, wie ich die Zeit bis zum Finale der Trilogie überbrücken sollte.

Fazit:
Noch packender, emotionaler, düsterer, bedrückender, spannender und ernster als sein Vorgänger und für mich daher einfach NOCH BESSER. Ein Buch das dem ein oder anderen vielleicht ein wenig an die Nieren gehen könnte. Auf der anderen Seite bekommt der Leser eine wirklich faszinierende Dystopie geboten. Ich kann nur jedem raten der Band 1 noch nicht gelesen hat, dies auf der Stelle nachzuholen. Ihr werdet es nicht bereuen! Klare 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 31.03.2017

Das Buch lies mich auch nach dem zuklappen noch nicht los

Die Überlebenden
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Inhalt:
Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung ...

Inhalt:
Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht ...

Meinung:
Wir lernen die junge Ruby kennen. Diese hat das gefährliche Virus, welches nur Jugendliche bekommen können, überlebt und wird daraufhin in ein Lager voller Jugendlicher mit paranormalen Fähigkeiten gesteckt. Die Lebensverhältnisse dort sind erbärmlich und jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben. Ruby entkommt eines Tages aus dem Lager und trifft auf die drei Freunde Liam, Chubs und Zu. Ein spannender Road Trip voller Gefahren und Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Die Autorin nimmt sich viel Zeit zur Entfaltung ihrer Geschichte. Rubys Leben im Lager wird ausführlich beschrieben und auch die Reise mit den anderen Jugendlichen wird detailreich erzählt. Mir war dies manchmal ein wenig zu viel des Guten und ich hätte mir an mancher Stelle einen schnelleren Ablauf und eine Kürzung der Geschichte gewünscht. Besonders der „Road Trip“ nimmt einen großen Teil des Buches ein.

Gleich von Beginn an ist die Stimmung düster und die Situation rund um Ruby ziemlich ausweglos und traurig. Diese Grundstimmung zieht sich durch das gesamte Buch und machte für mich den besonderen Reiz der Geschichte aus. Da jeder Jugendlicher für sich genommen schreckliches erlebt hat und vom Leben bereits in so jungen Jahren gebeutelt ist, entsteht eine Atmosphäre die mich ein wenig an die Serie Walking Dead erinnert hat. Das Buch steckt daher voller Momente die einen berühren aber auch erschrecken. Denn teilweise geht es schon recht brutal zur Sache. Allerdings lebt diese Geschichte auch von solchen Momenten, da sie dem Buch eine gewisse Authentizität geben.

Die ganzen Abenteuer und Gefahren in die sich die Protagonisten begeben, schweißen nicht nur die Gruppe zusammen, sondern brachten auch mich dazu mein Herz an die Charaktere zu verlieren. Vor allen Dingen die junge Zu, die aufgrund der grausamen Geschehnisse mit niemandem spricht, muss man einfach gern haben. Auch Chubs mit dem Ruby zu Beginn keinen guten Start hat, taut nach und nach auf und wird zu einem verlässlichen Freund und Unterstützer. Und dann hätten wir da noch Liam. Zu dem Ruby mehr als nur freundschaftliche Gefühle entwickelt. Mir persönlich hat diese leichte Liebesgeschichte sehr gut gefallen. Aufgrund der gesamten Geschichte hätte eine in den Vordergrund gerückte Liebesgeschichte hier nicht gepasst. Zudem entwickelte sich das drohende Liebesdreieck nicht so wie ich es erwartet habe.

Tolle Einstreuungen sind die Textpassagen aus dem Buch „Unten am Fluss“ oder auch „Watership Down“. Oftmals passen die Textpassagen wunderbar zur düsteren Stimmung. Besonders die letzte Passage hat mir doch ein paar Tränchen in die Augen schießen lassen.
Während des Lesens fragt man sich immer mehr, wem man vertrauen kann und wem nicht. Daraus entstehen berührende aber auch erschreckende Momente. Das Ende ist dann allerdings Herzschmerz pur und lässt einen gespannt auf den zweiten Band warten. Zum Glück ist dieser bereits erschienen!

Besonders hervorheben möchte ich noch das tolle Cover. Es ist nicht nur schön anzuschauen, sondern weist auch eine Struktur auf, welche sich toll anfühlt, wenn man darüber streicht.

Fazit:
Nachdem ich so viele positive und vor allen Dingen begeisterte Meinungen zu „Die Überlebenden“ gehört habe, musste ich mir selbst eine Meinung zu dem Buch bilden. Ein Strudel voller Gefühle wie Angst, Vertrauen, Schock und Liebe hat mich gefangen genommen und auch nach dem Zuklappen des Buches nicht sofort wieder losgelassen.
Lesern sollte klar sein, dass hier eine grausame und düstere Zukunft geschildert wird, die auch an manchen Stellen etwas brutal sein kann. Hat man mit diesen Punkten jedoch kein Problem, so bekommt man eine atemberaubende Geschichte geboten, die sich wirklich zu lesen lohnt! Von daher sehr, sehr gute 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 31.03.2017

Typisch Nina Blazon - einfach nur toll

Die verbotene Pforte
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Die Rezension bezieht sich nur auf Geschichte 1 von 3 Geschichten in diesem Buch.

Inhalt:
Seinen 13. Geburtstag hat sich Tobbs ganz anders vorgestellt. Statt endlich zu erfahren, wer ihn vor so vielen ...

Die Rezension bezieht sich nur auf Geschichte 1 von 3 Geschichten in diesem Buch.

Inhalt:
Seinen 13. Geburtstag hat sich Tobbs ganz anders vorgestellt. Statt endlich zu erfahren, wer ihn vor so vielen Jahren in der Taverne am Rand der Welten vergessen hat, muss er auf einer Dämonenhochzeit den Kindertisch bewachen. Und prompt macht sich ein Dämonenjunge durch eine der verbotenen Türen in das Land Yndalamor davon. Tobbs jagt ihm hinterher. Beim Ritt auf einer magischen Raubkatze stürzt er in der Stadt der Spiegel ab. Ein gefährliches Abenteuer beginnt.

Meinung:
Tobbs lebt seit seiner Kindheit in der Taverne am Rande der Welten. Diese ist jeden Tag Anlaufpunkt für die verschiedensten Wesen wie z.B. Elfen, Dämonen, Hexen, Banshees, Sirenen und Schicksalsfrauen.
An seinem 13. Geburtstag soll er nun endlich erfahren wer seine leiblichen Eltern sind. Aufgrund einer Dämonenhochzeit in der Taverne kommt jedoch alles anders als gedacht. Tobbs muss am Tisch der Dämonenkinder sitzen und als schließlich eines der vorwitzigen Kinder hinter einer der vielen Türen verschwindet, ist es an Tobbs das Kind wieder zurückzuholen. Leichter gesagt als getan. Und so stürzen sich Tobbs und der Dämonenjunge Sid in ein turbulentes Abenteuer.

Als großer Fan von Nina Blazon und ihren fantastischen Welten bin ich nun auf ihre relativ unbekannte Reihe "Die Taverne am Rande der Welten" gestoßen und habe mich verliebt. Denn auch in diesem ersten Band schafft es Nina Blazon auf fast spielerische Art und Weise die verschiedensten Geschöpfe und Welten zu einem kunterbunten Feuerwerk zusammenzumischen. Die Idee eines Mittelpunktes aller Welten (hier die Taverne) finde ich faszinierend. Aber auch die verschiedenen Welten, in die Tobbs auf seiner Reise gelangt, haben so viel magisches an sich und laden zum Träumen und Verweilen ein.

Aber auch mit den Charakteren kann die Autorin wieder auf ganzer Linie punkten. Sie sind sehr bildlich und liebevoll dargestellt. Sei es unser Freund Tobbs, der auf seiner Reise lernen muss, dass nicht alles so schön ist wie es auf den ersten Blick scheint, der kleine Dämonenjunge Sid, der mit seinem Übermut für einige Probleme sorgt, die Göttin der Zerstörung Kali, der etwas brummige aber doch liebenswerte Tavernenbesitzer Dopoulos oder die hinter einem Spiegel eingesperrte Mamsie Matata, die mit ihrem losen Mundwerk zu meinem liebsten Charakter wurde.

Neben den Personen überzeugt die Geschichte mit ihren vielen Fabelwesen. Spielerisch werden hier verschiedene Sagen oder Mythologien aus anderen Ländern wie z.B. Indien oder Italien eingebaut. Am Ende des Buches befindet sich dann sogar noch ein Lexikon über die verschiedenen Wesen.

Fazit:
Dieses Buch ist ein typisches Nina Blazon Buch! Viele magische Welten, liebevoll gestaltete Charaktere, jede Menge Sagengestalten und eine gehörige Portion Abenteuer machen das Buch zu einem absoluten Must-Read für Fans von Nina Blazon. Schade, dass die Reihe bisher eher unbekannt bei uns ist.
Ich gebe dem Buch begeisterte 5 von 5 Hörnchen.