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Veröffentlicht am 30.03.2017

Lieblingsbuch!

Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden
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Inhalt:
Cress lebt seit sieben Jahren in einem Satelliten im Weltall. Die Thaumaturgin Sybill spannt sie für ihre Zwecke ein, dennoch hat Cress heimlich zu Cinder Kontakt aufgenommen. Nun wartet sie sehnsüchtig ...

Inhalt:
Cress lebt seit sieben Jahren in einem Satelliten im Weltall. Die Thaumaturgin Sybill spannt sie für ihre Zwecke ein, dennoch hat Cress heimlich zu Cinder Kontakt aufgenommen. Nun wartet sie sehnsüchtig auf eine Antwort von ihr, damit Cinder Cress aus dem Satellit befreien kann. Und nicht nur auf Cinder wartet Cress gespannt, vor allem Cinders Begleiter Carswell Thorne hat es Cress angetan. Dabei kennt sie ihn nur von Videoaufzeichnungen und ihren eigenen Nachforschungen. Dennoch ist sie felsenfest davon überzeugt, dass er ihr Traumprinz auf dem weißen Pferd ist. Und plötzlich melden sich Cinder und Thorne tatsächlich bei ihr. Cress Rettung scheint nah zu sein...

Meine Meinung:
Im dritten Teil der Luna-Chroniken stößt Cress zu der Gruppe rund um Cinder dazu und bringt nicht nur ordentlich Schwung in die Geschichte sondern schafft es auch Thornes Herz zu erobern.
Bereits nach den ersten Seiten mochte ich Cress ungemein gern. Durch ihre isolierte Lebensweise hat sie von manchen Dingen nicht wirklich viel Ahnung und ihre naive Art sorgte bei mir für ordentlich Lachmuskel-Alarm. Auf der anderen Seite überzeugt Cress durch ihr resolutes und wohlbedachtes Vorgehen.
Thorne war bereits im zweiten Band mein Lieblingscharakter, daher freute ich mich umso mehr, dass ihm in diesem Band eine noch größere Rolle zugedacht wird und er nun endlich seine große Liebe findet. In meinen Augen sind Cress und Thorne einfach das perfekte Liebespaar und passen wunderbar zueinander. Die beiden sorgen für einige witzige Dialoge, die mich oft zum Lachen gebracht haben. Auf der anderen Seite ergänzen sie sich wunderbar.

Wie bereits in den vorherigen beiden Büchern, wird auch dieser Teil nicht nur aus der Sicht von einer Person erzählt. Im Verlauf der Geschichte entstehen so einige Gruppenkonstellationen und daher sind wir immer und zu jeder Zeit wunderbar darüber informiert was gerade an den verschiedenen Orten passiert.
Scarletts Geschichte, die hauptsächlich auf dem Mond stattfindet, konnte mich faszinieren. Endlich erfahren wir ein klein wenig mehr über den Mond und seine Bewohner. Aber auch die Geschichten von Dr. Erland, Kai, Wolf und Sybils Wächter Jacin waren jede für sich etwas ganz Besonderes.

Kommen wir zu meinem einzigen Kritikpunkt. Schon nach kurzer Zeit ereilt Thorne ein kleiner Schicksalsschlag. Dennoch geht er mit dieser Veränderung sehr gut um. In meinen Augen ein wenig zu gut. Wir wissen zwar, dass Thorne ein lebenslustiger Kerl ist, den so schnell nichts aus der Bahn wirft und der alles von der lustigen Seite sieht. Für mich hat er das Geschehene dann allerdings doch ein wenig zu humorvoll aufgenommen. Das Thema wurde in meinen Augen nicht ganz so gut umgesetzt, da ich mir vorstelle, dass so eine Veränderung nicht von heute auf morgen „gelernt“ sein will. Auch sind mir einige Passagen im Text aufgefallen die mit Thornes „Schicksalsschlag“ nicht hätten passieren dürfen/können. Mehr möchte ich jetzt nicht darüber sagen, denn sonst würde ich zu viel spoilern. Ich denke aber, dass Personen die das Buch gelesen haben wissen was ich meine.

Das Buch baut seine ganz eigene Magie durch die bereits erwähnten wunderbaren Charaktere auf. Zu keiner Zeit wurde mir langweilig und es fiel mir sehr schwer das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. Dem herrlichen Humor, der durch Cress Naivität und Thornes lässige Macho-Art entsteht, konnte ich mich nicht entziehen. Der rote Pfaden der Geschichte ist immer zu sehen und die Spannung wuchs von Seite zu Seite. Zum Glück bleibt uns in meinen Augen ein allzu fieser Cliffhanger erspart. Dennoch warte ich schon sehnsüchtig auf das große Finale.

Fazit:
"Wie Sterne so golden" ist in meinen Augen der mit Abstand beste Band der Reihe. Ich liebe, liebe Cress und Thorne! Die beiden sind so süß und lustig und passen so gut zusammen. Aber auch die Geschichte bleibt konstant spannend und spitzt sich immer mehr zu. Herrliche Dialoge und spannende Momente wechseln sich wunderbar ab. Nun heißt es abwarten und Tee trinken bis wir endlich erfahren wie Cinder Levana an den Kragen gehen will.

Veröffentlicht am 30.03.2017

Für Leser die sich ein wenig gruseln wollen

Lily Frost
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Inhalt:
Lily Frost zieht mit ihrer Familie in ein altes Haus in einer verschrobenen Kleinstadt. Ihr Zimmer auf dem Dachboden ist ihr unheimlich: Immer wieder fällt der Strom aus, die Tür verriegelt sich ...

Inhalt:
Lily Frost zieht mit ihrer Familie in ein altes Haus in einer verschrobenen Kleinstadt. Ihr Zimmer auf dem Dachboden ist ihr unheimlich: Immer wieder fällt der Strom aus, die Tür verriegelt sich von selbst und Lily entdeckt Buchstaben, die in die alten Dielen geritzt sind – sie ergeben ihren Namen. Jemand – etwas – scheint mit ihr kommunizieren zu wollen. Ist es Tilly, das Mädchen, das früher hier gelebt hat? Warum traut sich niemand über ihr Verschwinden zu sprechen? Lily gerät auf ihrer Suche nach Antworten in tödliche Gefahr und begreift: Ihr Schicksal ist auf unheilvolle Weise mit Tilly verbunden.

Meinung:
Lily ist am Boden zerstört als ihre Eltern ihr eröffnen, dass sie von der Großstadt Melbourne in das kleine Örtchen Gideon ziehen werden. Lily kann nicht fassen, dass ihre Eltern ihr dies antun. Schließlich ist sie kein Mensch der schnell neue Freundschaften schließt und gewisse Anpassungsprobleme hat. Als Lily dann auch noch zum ersten Mal ihr neues Haus besichtigt merkt sie sofort, dass mit diesem etwas nicht stimmt. Irgendetwas treibt hier sein Unwesen. Doch ihre Eltern und ihr Bruder wollen davon nichts wissen. Lily macht sich auf die Suche nach dem Geheimnis des Hauses.

Bereits beim ersten Besuch von Lily in ihrem neuen Haus überlief mich ein Schauder. Die Autorin schaffte es des Öfteren auf gekonnte Art und Weise mir eine Gänsehaut zu bescheren. Sie spielt mit den Ängsten der Menschen und schaffte es daher mich an die Seiten zu fesseln.

Wo mir noch ein Schauer über den Rücken lief, ist die Protagonistin Lily anscheinend aus einem anderen Holz geschnitzt. Ich war sehr verwundert darüber, dass sie mit so jungen Jahren teilweise so extrem abgebrüht ist und sich nicht von einem Geist, den nur sie sehen kann, einschüchtern oder verängstigen lässt. Mir war dies stellenweise doch etwas suspekt und unglaubwürdig.

Lily ist eine nicht ganz einfache Persönlichkeit. Den Ärger über ihren Umzug lässt sie des Öfteren an ihrer Familie aus, was für dieses Alter durchaus nachvollziehbar ist. Aber auch ihre beste Freundin Ruby hat es nicht immer leicht mit ihr. Und dabei versucht Ruby mit ihrer lustigen Art Lily aus ihrem selbst gegrabenen Loch herauszulocken.
Die Teenager in Gideon schneiden Lily aufgrund eines Geschehnisses für das sie nichts kann. Vor allen Dingen Julia hat es auf sie abgesehen. Julias Zwillingsbruder Danny ist der Einzige der sich für Lily zu interessieren scheint.

Enttäuscht war ich dann vom Ende der Geschichte. Für mich bleiben hier einige Fragen unbeantwortet. Die Hauptfrage ist zwar beantwortet - ja, aber das ganze drumherum und wie es zu all dem kam wird nicht geklärt. Dies fand ich furchtbar schade.

Fazit:
Jugendliche die sich ein wenig gruseln möchten sollten auf jeden Fall zu diesem Buch greifen. Die knallharte Protagonistin sowie das Geheimnis was es zu lüften gilt konnten mich überzeugen. Einzig das Ende ließ mich enttäuscht zurück. Von mir gibt es daher sehr gute 3 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 30.03.2017

Bei manchen Reihen will man nicht das sie enden - Magic Park ist so eine Reihe

Magic Park (Band 3) - Das gestohlene Mammut
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Inhalt:
Logan hat alle Hände voll zu tun und eine lange Liste mit Aufgaben: den Streik der Meermenschen beenden, die nach Hawaii umgesiedelt werden wollen und deshalb ihre Pflichten vernachlässigen. ...

Inhalt:
Logan hat alle Hände voll zu tun und eine lange Liste mit Aufgaben: den Streik der Meermenschen beenden, die nach Hawaii umgesiedelt werden wollen und deshalb ihre Pflichten vernachlässigen. den gefährlichen Basilisken wieder einfangen, der aus seinem Gehege entwischt ist. herausfinden, wer unerlaubt im Tierpark herumschleicht. Mom finden. * verhindern, dass die Welt von der Existenz der Menagerie erfährt. Selbst wenn man an mehreren Orten gleichzeitig sein könnte, wäre das alles kaum zu schaffen …

Meinung:
Auf der Party von Jasmin Sterling entdecken Blue und Logan eine Karte auf der die Menagerie als Freizeitpark gezeigt wird. Schnell stellt sich raus, dass Jasmins Vater, sollte er die Bürgermeisterwahl in den nächsten Tagen gewinnen, die Menagerie auffliegen lassen will. Die Zeit tickt für Logan und seine Freunde um das Schlimmste zu verhindern.

Sobald ich den dritten Band der Magic Park Reihe begann fühlte es sich sofort wie nach Hause kommen an. Ich selbst hätte furchtbar gerne einen eigenen magischen Park voller anspruchsvoller und lustiger Fabelwesen. Ein Grund warum die Reihe zu meinen absoluten Lieblingsreihen gehört ist, dass die Autorinnen es jedes Mal aufs Neue schaffen mich zu überraschen und zu begeistern. Der Humor ist wieder grandios gelungen.

Auch in diesem dritten Band lernen wir wieder jede Menge neuer Fabelwesen kennen, die alle ihren ganz eigenen Charakter und Willen haben. Die Vielfältigkeit der Fabelwesen aber auch der unterschiedlichen Nebencharaktere macht ihren ganz eigenen Reiz aus.
In diesem Abenteuer tritt Blue ein wenig in den Schatten, dafür nimmt Jasmin mehr Platz im Buch ein. Dies hat mir sehr gut gefallen. Die menschlichen Beziehungen schreiten in diesem Buch stark voran. Auch Logans Eltern rücken mehr in den Mittelpunkt.

Was mich ein wenig gestört hat ist, dass die gesamte Handlung der drei Bücher innerhalb von gut zwei Wochen abgehandelt wird. Ich hätte mir eine größere Zeitspanne für weitere Entwicklungen gewünscht.

Fazit:
Ich bin furchtbar traurig, furchtbar traurig darüber, dass diese grandiose, fantastische, liebevolle und lustige Reihe nun ein Ende gefunden hat. Zum Glück gibt es noch weitere tolle Reihen der Autorinnen zu lesen, so dass mir der Abschied von meinem geliebten Magic Park nicht ganz so schwer fällt.
Voll verdiente 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 30.03.2017

Ich möchte einen eigenen Magic Park

Magic Park - Das Geheimnis der Greifen
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Inhalt:
Logan zieht mit seinem Vater in das kleine Örtchen Xanadu. Schnell muss er feststellen, dass hier nicht gerade das Leben tobt. Eines Tages jedoch entdeckt er unter seinem Bett ein Greifen-Baby. ...

Inhalt:
Logan zieht mit seinem Vater in das kleine Örtchen Xanadu. Schnell muss er feststellen, dass hier nicht gerade das Leben tobt. Eines Tages jedoch entdeckt er unter seinem Bett ein Greifen-Baby. Es stellt sich heraus, dass es hier in Xanadu eine Menagerie voller exotischer Tiere und Fabelwesen gibt. Logan lernt die Freunde Zoe und Blue kennen. Zoes Eltern gehört die Menagerie in dem all die Einhörner, Greifen, Drachen und Co. leben. Und er muss feststellen, dass nicht nur ein sondern sechs Greifen-Babys verschwunden sind. Ein lustiges und aufregendes Abenteuer beginnt.

Meine Meinung:
Wir lernen gemeinsam mit Logan nach und nach mehr über den geheimnisvollen Park der sich im kleinen Örtchen Xanadu befindet. All die wundersamen und wunderschönen Geschöpfe die in ihm leben verzauberten mich und ich fühlte mich in eine andere Welt versetzt. Jedes dieser Fabeltiere hat einen eigenen Charakter. Man kann somit die Tiere nicht nur wunderbar aufgrund ihrer Art voneinander unterscheiden, sondern auch aufgrund ihrer Eigenschaften und Wesenszüge. Alle sechs Greifen-Babys sind jeder für sich genommen unverwechselbar und sorgen für lustige Momente.

Auch die Menschen in diesem Buch sind gut dargestellt. Zoe ist eine starke Person und versucht allem und jedem gerecht zu werden. Ich finde es bewundernswert wie reif sie schon für ihr Alter ist. Dabei hat sie es nicht gerade leicht mit drei Geschwistern und jeder Menge Aufgaben in der Menagerie. Logan ist ein liebenswerter Kerl und kann als einziger die Baby-Greifen verstehen. Zu keiner Zeit hat es mich gestört, dass dem Hauptcharakter Fähigkeiten gegeben wurden die ihn zu etwas besonderem machen. Dafür hat er an so manch anderen Stellen seine Schwächen und wirkt zu keiner Zeit als eine Art Held. Interessant fand ich es, dass der dritte Jugendliche im Bunde, Blue, ein Mix aus Meermann und echtem Menschen ist.

Die Suche nach den Greifen-Babys gestaltet sich als spannender Trip quer durch ganz Xanadu. Zudem schwebt über allem die Angst, dass die FABA (Behörde zum Schutz magischer Wesen) herausbekommt, dass die Greifen-Babys verschwunden sind. Dies könnte vielleicht das Ende für die Menagerie bedeuten. An manchen Stellen erahnt man als erwachsener Leser bereits die "Überraschung", dies mindert aber in keiner Weise den Lesespaß.

Das Cover versprüht bereits eine gewisse Magie und die im Buch enthaltene Karte der Menagerie ist ein schöner Bonus. So findet man sich schnell zurecht und hat eine gute Vorstellung davon welcher Bewohner wo sein Gehege hat.

Fazit:
Viele magische und fantastische Wesen begleiteten mich auf meinem Weg durch die Menagerie und ich verfolgte begeistert die Suche nach den Greifen-Babys. Diese unterhaltsame Geschichte sowie eine gehörige Portion Humor ließen mich durch die Seiten fliegen und ich war am Ende ein klein wenig traurig, dass ich mich schon so schnell vom Magic Park verabschieden musste. Ich bin wirklich positiv überrascht von diesem Buch und kann es nicht nur Kindern und Jugendlichen empfehlen!

Veröffentlicht am 30.03.2017

Ich liebe den Magic Park!

Magic Park - Ein Drache mit schlechtem Gewissen
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Inhalt:
Pelly, die goldene Gans der Menagerie wurde getötet, dies glauben zumindest die Erwachsenen. Zoe, Logan und Blue stellen jedoch schnell fest, dass Pelly nicht getötet sondern gestohlen wurde. Dies ...

Inhalt:
Pelly, die goldene Gans der Menagerie wurde getötet, dies glauben zumindest die Erwachsenen. Zoe, Logan und Blue stellen jedoch schnell fest, dass Pelly nicht getötet sondern gestohlen wurde. Dies würde den Untergang der Menagerie bedeuten, da die goldenen Eier von Pelly der Hauptertrag der Menagerie sind. Zudem wird der Drache Scratch verdächtigt Pelly gefressen zu haben. FABA erhöht den Druck auf die Menagerie. Und warum verhält sich Zoes Bruder Matthew auf einmal so komisch? Zoe, Logan und Blue haben alle Hände voll zu tun um das Schlimmste zu verhindern.

Meine Meinung:
Der erste Band der Magic Park Reihe war damals eine totale Leseüberraschung für mich. Daher war ich gespannt darauf, ob der zweite Band das Niveau des Ersten halten kann. Nun kann ich sagen, dass er das Niveau nicht nur gehalten hat, sondern sich sogar noch ein klein wenig gesteigert hat!

Wir begeben uns gemeinsam mit Zoe, Logan und Blue auf die Suche nach Pelly, der goldenen Gans der Menagerie. Den dreien ist schnell klar, dass Pelly nicht getötet sondern entführt wurde. Nur leider gibt es so gut wie keine Hinweise auf den Dieb. Zudem wird der Drache Scratch verdächtigt die Gans getötet zu haben. FABA bestellt eine Jury die nur aus Fabelwesen besteht, um in einem Prozess die Schuld oder Unschuld von Scratch festzulegen. Daher muss der Dieb schnell gefunden werden.

Auf ihrer Suche nach Pelly treffen die drei auf Marco, einen Jungen aus ihrer Schule. Dieser entpuppt sich als Wer-Gockel. Und nicht nur Marco ist ein Wer-Wesen, sondern seine ganze Familie gehört dieser Form von Fabelwesen an. So gibt es einen Wer-Bär, ein Wer-Eichhörnchen, eine Wer-Eule usw. Marco und seine Familie sorgen für frischen Wind in diesem Buch. Marco ist mit seinem losen Mundwerk und seinem offenherzigen Wesen eine gute Erweiterung für die Jugendlichen und ich kann mir sehr gut vorstellen ihn auch in den nächsten Bänden mit dabei zu haben. Die Idee von Wer-Wesen, insbesondere einem Wer-Gockel, ist eine lustige Vorstellung und der arme Marco tat mir manchmal wirklich leid. Schließlich geht die ganze Familie jede Vollmondnacht in den Wald, um nicht gesehen zu werden. Nur ist der arme Marco ein Gockel und die Gefahr sehr groß, dass er gefressen wird. Darauf nimmt nur leider niemand aus seiner Familie Rücksicht.

Warum hat mir dieser zweite Teil sogar noch besser gefallen als der Erste? Nun dies liegt vor allen Dingen an der konstant hohen Spannung. Der Dieb ist einfach nicht auffindbar und auch etwaige Vermutungen erweisen sich als falsch. Zudem stößt mit Marco ein neuer sehr sympathischer Protagonist zur Truppe hinzu. Die Beziehung zwischen Logan und seinem Vater verschlechtert sich, da Logan sich sicher ist, dass sein Vater ihm in Bezug auf den Job seiner Mutter anlügt. Außerdem lernen wir wieder neue Fabelwesen wie das Qilin oder den Pyrosalamander kennen.

Fazit:
Das Ende bietet wieder einen gemeinen Cliffhanger und ich warte bereits jetzt sehnsüchtig auf den dritten Teil dieser tollen Reihe. Sie ist definitiv auch etwas für Erwachsene!! Gerade für jene die gerne mehr über die Fabelwesen unserer Welt wissen möchten und einem kleinen Abenteuer nicht abgeneigt sind.
Habe ich mir nach dem ersten Band noch einen eigenen Magic Park gewünscht, wünsche ich mir nun die Aufnahme ins Camp Underpaw um Fabelwesen finden und beschützen zu können. Klare 5 Hörnchen für dieses tolle Buch.