Profilbild von Hoernchen

Hoernchen

Lesejury Star
offline

Hoernchen ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Hoernchen über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2017

Die Dreiecksgeschichte zerstört alles

Fluch des Tigers - Eine unsterbliche Liebe
0

Klappentext:
Nachdem die 19-jährige Kelsey bereits unzähligen Gefahren getrotzt hat, um ihren geliebten Tigerprinzen Ren von seinem Fluch zu befreien, steht ihr nun die größte aller Prüfungen bevor: Ren ...

Klappentext:
Nachdem die 19-jährige Kelsey bereits unzähligen Gefahren getrotzt hat, um ihren geliebten Tigerprinzen Ren von seinem Fluch zu befreien, steht ihr nun die größte aller Prüfungen bevor: Ren verliert sein Gedächtnis und damit jede Erinnerung an die romantischen Stunden, die er und Kelsey miteinander verbracht haben. Und der Fluch des dunklen Magiers Lokesh, der Ren und seinen Bruder Kishan getroffen hat, ist noch immer nicht gebrochen. Das ungleiche Trio muss sich auf die Suche nach dem Kleinod einer Göttin machen, das vielleicht Erlösung bringen kann. Doch den Weg dorthin können nur fünf Drachen weisen. Auf einer Seereise, die Kelsey das Fürchten lehrt, muss sie erneut die Liebe Rens gewinnen – und sich gleichzeitig in Acht nehmen, Kishans Charme nicht zu verfallen …

Meine Meinung:
Diese Rezension wird einige Spoiler enthalten, ihr seid also vorgewarnt.
Die Kuss des Tigers-Reihe zählte bisher zu meinen absoluten Lieblingsreihen. Ich mochte die Charaktere, die magischen Momente und die Abenteuer die Kellsey, Ren und Kishan in Indien erlebten. Leider bin ich nun maßlos enttäuscht von diesem dritten Band. Er lässt sich kurz in einem Satz zusammenfassen: Kellsey dreht am Liebesdreieck und die Suche nach Durgas Halskette beginnt. Das ist so ziemlich alles was in diesem Buch passiert und das bei knapp 700 Seiten!

Bereits in den vorherigen Bänden ging Kellsey mir zeitweise auf die Nerven. In diesem dritten Band toppt sie ihr bisheriges Auftreten allerdings um einiges. Die erste Hälfte dreht sich ungelogen nur um die Liebesgeschichte zwischen Kellsey, Ren und Kishan. Ich bin fast wahnsinnig geworden, da es ein einziges hin und her ist. Kellsey wechselt schneller ihre Ansicht als man gucken kann! Und die Männer machen bei diesem Drama auch noch willenlos mit.
Irgendwann ging mir dann auch Ren auf den Keks. Endlich hatte sich Kellsey zu 100% dazu entschieden ihr Leben mit Kishan zu verbringen, da funkt Ren dazwischen und kann dies absolut nicht akzeptieren. Und das Drama geht wieder von vorne los...
Das schlimmste an diesem ganzen Liebes hin und her ist, dass wir doch alle wissen für wen sich Kellsey im Endeffekt entscheiden wird. Und der arme Kishan tut mir einfach nur leid, da er Kellseys Stimmungen brav über sich ergehen lässt.

Kommen wir zu den positiven Seiten des Buches. Das sind vor allen Dingen die wunderbaren Charaktere Kishan, Mr. Kadam und Nilima. Wie in den vorherigen Bänden war Kishan wieder der zuvorkommende und verstehende Mann an Kellseys Seite. Er verdient es einfach nicht, wie er von Kellsey vorgeführt wird.
Mr. Kadam ist der liebevolle Vaterersatz, der zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite steht. Und Nilima steckt ihre eigenen Wünsche wie immer zurück und ist ebenfalls aufopferungsvoll zur Stelle, wenn Kellsey sie braucht.

Mal wieder begeben sich Kellsey, Ren und Kishan auf ein magisches Abenteuer. Sie sind auf der Suche nach Durgas Halskette. Auf dem Weg dorthin begegnen sie fünf Drachen. Sie müssen unter anderem Schach spielen, durch einen Irrgarten laufen und gegen einen der Drachen kämpfen. Die Abenteuer waren wundervoll und ich las sie sehr, sehr gerne! Genau aus diesem Grund habe ich die Reihe bisher so geliebt. Auch über die indischen Mythen las ich wieder einiges Neues.

Fazit:
Ich wurde maßlos enttäuscht von einer meiner bisherigen Lieblingsreihen. Warum muss die Hälfte des Buches über diese blöde Dreieckliebesgeschichte handeln?? Warum nur? Schließlich ist das Abenteuer, welches wir im Buch erleben, mal wieder mehr als magisch und spannend. Ich hoffe wirklich, dass die Autorin in Band vier die Kurve bekommt. Denn wir wissen doch alle, für wen sich Kellsey am Ende entscheiden wird.

Veröffentlicht am 30.03.2017

Würdiger Abschluss der Saga

Schwur des Tigers - Eine unsterbliche Liebe
0

Klappentext:
Dreimal haben die neunzehnjährige Kelsey und ihre beiden Tigerprinzen Ren und Kishan sich bereits in lebensgefährliche Abenteuer gestürzt, um die Aufgaben zu lösen, die ihnen die Göttin ...

Klappentext:
Dreimal haben die neunzehnjährige Kelsey und ihre beiden Tigerprinzen Ren und Kishan sich bereits in lebensgefährliche Abenteuer gestürzt, um die Aufgaben zu lösen, die ihnen die Göttin Durga gestellt hat. Denn nur wenn Kelsey alle magischen Schätze Durgas zusammenträgt, kann die Göttin den Fluch, der auf Ren und Kishan liegt, aufheben. Ihre letzte Prüfung soll Kelsey in den Golf von Bengalen führen, um dort das letzte und wertvollste Kleinod zu bergen. Die Reise dorthin ist gefährlich, und noch bevor sie ihr Ziel erreicht, wird Kelsey von dem dunklen Magier Lokesh entführt. Gelingt es ihr nicht, Lokeshs Klauen zu entkommen, sind all ihre bisherigen Abenteuer vergebens und die Tigerprinzen für immer in ihrem grausamen Schicksal gefangen. Die größte Prüfung aber ist Kelseys eigenes Herz – noch immer weiß sie nicht, ob Ren oder Kishan für sie bestimmt ist. Nur eines ist klar: Wenn sie sich entscheidet, dann ist es eine Liebe für die Ewigkeit …

Meine Meinung:
Zum letzten Mal ging ich mit Kelsey, Ren und Kishan auf die Jagd nach einem der Schätze der Göttin Durga. Und wieder wurde ich mit jeder Menge Abenteuer belohnt. Wer die vorherigen drei Bände gelesen hat, weiß was einen in diesem vierten erwartet. Ein wahnsinnig tolles und spektakuläres Abenteuer mit jeder Menge individueller Ideen, magischer Orte und Fabelwesen. Auf der anderen Seite muss man sich wieder mit dem Liebesdreieck herumschlagen.
Und auch in diesem grandiosen Finale bekommen wir von der Autorin wieder einiges geboten: indische Legenden, menschliche Götter, eine Reise in die Vergangenheit, neue Fabelwesen, faszinierende Orte und natürlich jede Menge Herzschmerz. Der Ablauf aller Bände ist an sich relativ gleichbleibend, dennoch schafft es die Autorin mich jedes Mal mit ihren neu ausgedachten Welten zu begeistern.
Schön fand ich, dass die erkämpften Waffen Durgas auch zu etwas nützlich sind und im Finale wirklich benötigt werden.

Zur Beruhigung aller Gegner der Liebesgeschichte kann ich sagen, dass sich diese im vierten Band zum Glück in Grenzen hält. Natürlich ist Kelsey wieder total überfordert mit dem Thema, aber sie ist nicht mehr so wankelmütig wie noch in Band 3. Gegen Ende des Buches nimmt die Liebesgeschichte erwartungsgemäß viel Platz ein, wird an manchen Stellen vielleicht ein wenig arg kitschig und bietet am Ende keine großen Überraschungen. Den meisten Lesern dürfte bereits seit langem klar sein, für wen Kelsey sich denn nun am Ende entscheiden wird.

Spoiler
Eine große Überraschung gab es für mich dennoch. Ich hatte in anderen Rezensionen gelesen, dass beide Tiger ihr Happy End bekommen. Dies kann ich nicht so sehen. Ich war schockiert und entsetzt darüber was die Autorin Kishan angetan hat. Ihn einfach so in einer Welt zurückzulassen die er gar nicht kennt, bei einer Frau der er wenig mehr als Respekt gegenüber aufbringt und ohne seine große Liebe Kelsey und seinen über alles geliebten Bruder Ren, war für mich einfach nur grausam anzusehen. Heldenhaft wie Kishan nun einmal ist, opfert er sich für die große Liebe von Ren und Kelsey. Rotz und Wasser habe ich bei dieser Wendung geheult. Auch der Epilog konnte mich nur teilweise besänftigen. Denn wie lange musste Kishan einsam und zurückgelassen leben, ehe er seine Liebe zu Durga entdeckte?!?
Spoiler Ende

Der finale Kampf gegen Lokesh war sehr gut inszeniert und spannend erzählt.
Ein weiterer positiver Aspekt des Buches ist, dass man die Göttin Durga auf eine ganz andere Art kennenlernt. Auch wenn es mir zu Anfang ein wenig schwer fiel das Bild der Göttin über das der sterblichen Frau zu legen.
Das Ende ließ mich, wie im Spoiler bereits erzählt, emotional durch einige Hochs und Tiefs gehen. Ich konnte nicht fassen was die Autorin einem der Tiger antat und musste Rotz und Wasser heulen. Und das will bei mir schon etwas heißen, da ich bis auf zwei Ausnahmen noch nie bei Büchern weinen musste.

Der Epilog dürfte die allermeisten zufrieden zurücklassen. Und auch ich konnte nach ein paar Tagen des Verdauens damit leben.
Ich frage mich jetzt nur noch, was in einem fünften Band erzählt werden soll? Handelt es sich um die Fortsetzung der Geschichte des Tigers der Kelseys Herz nicht erobern konnte? Alles andere wäre für mich nur unnötige Geldmacherei!

Fazit:
Das Buch ist eine deutliche Steigerung zu Band 3 und ein absolut würdiges Finale! Jede Menge Herzschmerz, indische Legenden und Abenteuer ließen mich ein letztes Mal in die Welt von Kelsey, Ren und Kishan eintauchen. Ich habe Rotz und Wasser geheult (warum erfahrt ihr im Spoiler-Part) und mit den Charakteren mitgefiebert. Auf der einen Seite bin ich froh, dass die Reise nun zu Ende ist, auf der anderen Seite trauere ich Indien und diesen beiden wundervollen Tigern hinterher.

Veröffentlicht am 30.03.2017

Anders als Band 1, aber dennoch gut

Kiss & Crime - Küss mich bei Tiffany
0

Inhalt:
Eigentlich wollten Emily und Pascal ja zusammen Urlaub machen, aber dann muss Pascal auf einmal beruflich nach New York. Beim Abschied hat Emily jedoch eine Überraschung: Sie begleitet ihn. Mit ...

Inhalt:
Eigentlich wollten Emily und Pascal ja zusammen Urlaub machen, aber dann muss Pascal auf einmal beruflich nach New York. Beim Abschied hat Emily jedoch eine Überraschung: Sie begleitet ihn. Mit von der Partie: Omi Gerti, die wenigstens einmal im Leben nach New York will. Doch schnell wird klar, dass dies kein normaler Städtetrip wird! Ein merkwürdiger Typ, der sich von der Mafia verfolgt fühlt, ein paar vertauschte Koffer und einige bedrohliche Vorfälle sorgen für ziemliche Aufregung, und plötzlich haben sie alle Hände voll damit zu tun, gefährlichen Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Dabei will das verliebte Paar doch nur eins: Endlich mal ungestört sein ...

Meinung:
Emily und Pascal können ihren Urlaub kaum erwarten. Doch dann muss Pascal aufgrund einer Tagung nach New York. Zum Glück sponsort Emilys Oma Gerti Emily die Reise nach New York. Natürlich lässt Gerti es sich nicht nehmen und begleitet die Beiden. Mit von der Partie ist auch Pascals Kollegin Sarah. So richtig turbulent wird es, als die Vier auf dem Flughafen Dicky begegnen. Denn dieser ist nicht nur Filmregisseur, sondern hat anscheinend auch Probleme mit der Mafia.

Nach dem in sich abgeschlossenen ersten Band war ich skeptisch, ob ein zweiter Roman über Emily und Pascal noch nötig ist bzw. mir gefallen würde. Meine Sorgen lösten sich jedoch schnell auf, denn man kann dieses Buch ebenfalls wunderbar als eine eigene Geschichte betrachten und lesen. Ja es war sogar schön mich gemeinsam mit Emily und Pascal in das nächste Abenteuer zu stürzen. Ich muss sagen, dass ich nun ganz angetan bin von der Idee dieser Reihe: abgeschlossene Geschichten mit den gleichen Protas.

Emily ist wieder zuckersüß in diesem Buch. Aufgrund ihrer eher impulsiven Art fällt sie förmlich von Abenteuer zu Abenteuer. Zudem gefällt ihr das ermitteln in diesem Fall so sehr, dass Pascal das ein ums andere Mal große Angst um sie hat.
Pascal hat in Bezug auf Emily einen großen Beschützerinstinkt. Zudem möchte er seine freie Zeit in New York gerne mit Emily verbringen. Doch wie das Schicksal es so will, ist den beiden nicht eine Minute zu zweit vergönnt.
Auch Emilys taffe Oma Gertie ist wieder mit von der Partie. Aufgrund ihrer Arbeit als Autorin, hat sie oftmals das richtige Näschen für gewisse Dinge. Besonders gut gefällt mir an Gertie, dass sie immer ihr Diktiergerät zur Stelle hat und an den unmöglichsten Orten drauflos diktiert. Und das kann dann schon mal in aller Öffentlichkeit das berühmte vierte Kapitel in ihren historischen Liebesromanen sein. Was es mit dem vierten Kapitel auf sich hat? Nun dazu müsst ihr einfach das Buch lesen.

Fans von New York kommen während des Lesens voll auf ihre Kosten. Gemeinsam mit Emily und Gertie erlebt man New York von seinen verschiedensten Seiten. Ab und an ertappte ich mich dabei wie ich mir dachte: Oh da wollte ich auch schon immer mal hin.
Nicht zu kurz neben dem Sightseeing kommt der Kriminalfall. Welcher zu Anfang sehr undurchschaubar wirkt. Nach und nach fügen sich die Puzzleteile aber zu einem Ganzen zusammen. Besonders das Ende hat mir hier sehr gut gefallen.

Fazit:
Emily on Tour - heißt es in diesem Buch, welches sehr gut zu unterhalten weiß. Fans von Band 1 werden auch hier ihre Freude haben. Aber auch Leser die ab und an gerne mal ein wenig rätseln, kommen hier auf ihre Kosten. Ich habe schöne Lesestunden mit Emily, ihrer dynamischen Oma Gertie und ihrem Schatz Pascal verbracht und würde mich über ein weiteres Abenteuer freuen.
4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 30.03.2017

Gutes Buch mit ein paar kleinen Kritikpunkten von meiner Seite

Die Luna-Chroniken 4: Wie Schnee so weiß
0

Inhalt:
Das kann Königin Levana, Herrscherin des Mondes, nicht dulden: Ihre Stieftochter, Prinzessin Winter, wird täglich schöner und ihr Zauber immer mächtiger! Wütend zwingt die böse Königin sie dazu, ...

Inhalt:
Das kann Königin Levana, Herrscherin des Mondes, nicht dulden: Ihre Stieftochter, Prinzessin Winter, wird täglich schöner und ihr Zauber immer mächtiger! Wütend zwingt die böse Königin sie dazu, sich das Gesicht mit Schnitten zu verunstalten – doch die Narben können Winters Schönheit nichts anhaben. Schließlich versucht Levana sogar, sie umbringen zu lassen. Da fasst Winter einen verzweifelten Plan: Sie muss die rechtmäßige Thronfolgerin Selene finden, um gemeinsam mit ihr die böse Königin zu stürzen …

Meinung:
Cinder und ihre Freunde machen sich auf den Weg nach Luna um Königin Levana von ihren grausamen Plänen abzuhalten und Scarlet aus ihrer Gefangenschaft zu befreien.
Levana hingegen muss feststellen, dass ihre Stieftochter Prinzessin Winter jeden Tag schöner und schöner wird. Damit nicht genug wird sie vom Volk abgöttisch geliebt. Und so schmiedet Levana nicht nur Pläne zur Übernahme der Erde sondern auch über den Tod von Winter.

Endlich hatte das lange warten ein Ende und ich hielt das Finale der Luna-Chroniken in meinen Händen. Schon nach kurzer Zeit war ich wieder in der Geschichte drin und fieberte mit den Charakteren mit. Der Einstieg wird durch kleine Rückblenden auch sehr einfach gemacht.
Meine größte Sorge war es, dass dieser über 800 Seiten dicke Schinken etwas langatmig werden könnte. Diese Sorge war zum Glück unbegründet. Die Gruppe unserer Helden wird einige Male auseinander gerissen, in kleinere Grüppchen aufgesplittet und wieder zusammengeführt. Dies fördert die Spannung ungemein. Jedoch fand ich auch, dass manche Stellen etwas sehr in die Länge gezogen wurden. Manches hätte man hier sicherlich kürzer fassen können.

In diesem Buch bekommt man einen sehr guten Eindruck davon wie Levana tickt und was ihre Motive sind. Gerade ihre Passagen haben mir sehr gut gefallen. Aber auch das Pärchen dieses Buches, Winter und Jacin, hatte es mir angetan. Ihre Passagen las ich am liebsten und folgte gebannt ihrer Geschichte.
Dennoch kommen auch all die anderen Charaktere der vergangenen Bücher nicht zu kurz! Jede liebgewonnene Person bekommt ihren eigenen Platz in dieser tollen Geschichte eingeräumt.
Zudem lernt der Leser viel über das Leben auf Luna. Ich hätte mir keinen passenderen Ort für den Showdown vorstellen können.

Spoiler Anfang
Jedoch hat dieser Abschlussband in meinen Augen auch ein paar Schwächen zu bieten. Einige Dinge wirken doch sehr passend für die Geschichte konstruiert.
Mein größter Kritikpunkt ist Levana. Die große, grausame Königin die uns in drei Bänden das Fürchten gelehrt hat. In diesem Finale passieren ihr allerdings einige Fehler die nicht zu ihrem Gesamtbild passen. Unseren Helden gelingt es oftmals ohne große Probleme sich aus den ausweglosesten Situationen zu befreien und all das nur deswegen, weil Levana einfach nicht richtig durchgreift.
Zudem ist die Geschichte, was das Ende angeht, sehr vorhersehbar. Da man weiß das es sich um ein Märchen handelt ist auch klar, dass das Ende "und sie lebten glücklich..." lauten wird.
Gut gefallen hat mir das sehr ausführliche Ende. Denn es ist nun mal so, dass oftmals nach der eigentlichen Schlacht die Arbeit und die Probleme erst richtig losgehen. Dies wird hier wunderbar beschrieben.
Spoiler Ende

Fazit:
Das Finale der Luna-Chroniken hat einiges an Tempo und gutem Unterhaltungswert zu bieten. Jeder liebgewonnene Charakter bekommt in diesem Buch seinen eigenen Platz eingeräumt. Dennoch hatte ich auch ein paar Dinge zu kritisieren und vergebe daher 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 30.03.2017

Lieblingsbuch!

Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden
0

Inhalt:
Cress lebt seit sieben Jahren in einem Satelliten im Weltall. Die Thaumaturgin Sybill spannt sie für ihre Zwecke ein, dennoch hat Cress heimlich zu Cinder Kontakt aufgenommen. Nun wartet sie sehnsüchtig ...

Inhalt:
Cress lebt seit sieben Jahren in einem Satelliten im Weltall. Die Thaumaturgin Sybill spannt sie für ihre Zwecke ein, dennoch hat Cress heimlich zu Cinder Kontakt aufgenommen. Nun wartet sie sehnsüchtig auf eine Antwort von ihr, damit Cinder Cress aus dem Satellit befreien kann. Und nicht nur auf Cinder wartet Cress gespannt, vor allem Cinders Begleiter Carswell Thorne hat es Cress angetan. Dabei kennt sie ihn nur von Videoaufzeichnungen und ihren eigenen Nachforschungen. Dennoch ist sie felsenfest davon überzeugt, dass er ihr Traumprinz auf dem weißen Pferd ist. Und plötzlich melden sich Cinder und Thorne tatsächlich bei ihr. Cress Rettung scheint nah zu sein...

Meine Meinung:
Im dritten Teil der Luna-Chroniken stößt Cress zu der Gruppe rund um Cinder dazu und bringt nicht nur ordentlich Schwung in die Geschichte sondern schafft es auch Thornes Herz zu erobern.
Bereits nach den ersten Seiten mochte ich Cress ungemein gern. Durch ihre isolierte Lebensweise hat sie von manchen Dingen nicht wirklich viel Ahnung und ihre naive Art sorgte bei mir für ordentlich Lachmuskel-Alarm. Auf der anderen Seite überzeugt Cress durch ihr resolutes und wohlbedachtes Vorgehen.
Thorne war bereits im zweiten Band mein Lieblingscharakter, daher freute ich mich umso mehr, dass ihm in diesem Band eine noch größere Rolle zugedacht wird und er nun endlich seine große Liebe findet. In meinen Augen sind Cress und Thorne einfach das perfekte Liebespaar und passen wunderbar zueinander. Die beiden sorgen für einige witzige Dialoge, die mich oft zum Lachen gebracht haben. Auf der anderen Seite ergänzen sie sich wunderbar.

Wie bereits in den vorherigen beiden Büchern, wird auch dieser Teil nicht nur aus der Sicht von einer Person erzählt. Im Verlauf der Geschichte entstehen so einige Gruppenkonstellationen und daher sind wir immer und zu jeder Zeit wunderbar darüber informiert was gerade an den verschiedenen Orten passiert.
Scarletts Geschichte, die hauptsächlich auf dem Mond stattfindet, konnte mich faszinieren. Endlich erfahren wir ein klein wenig mehr über den Mond und seine Bewohner. Aber auch die Geschichten von Dr. Erland, Kai, Wolf und Sybils Wächter Jacin waren jede für sich etwas ganz Besonderes.

Kommen wir zu meinem einzigen Kritikpunkt. Schon nach kurzer Zeit ereilt Thorne ein kleiner Schicksalsschlag. Dennoch geht er mit dieser Veränderung sehr gut um. In meinen Augen ein wenig zu gut. Wir wissen zwar, dass Thorne ein lebenslustiger Kerl ist, den so schnell nichts aus der Bahn wirft und der alles von der lustigen Seite sieht. Für mich hat er das Geschehene dann allerdings doch ein wenig zu humorvoll aufgenommen. Das Thema wurde in meinen Augen nicht ganz so gut umgesetzt, da ich mir vorstelle, dass so eine Veränderung nicht von heute auf morgen „gelernt“ sein will. Auch sind mir einige Passagen im Text aufgefallen die mit Thornes „Schicksalsschlag“ nicht hätten passieren dürfen/können. Mehr möchte ich jetzt nicht darüber sagen, denn sonst würde ich zu viel spoilern. Ich denke aber, dass Personen die das Buch gelesen haben wissen was ich meine.

Das Buch baut seine ganz eigene Magie durch die bereits erwähnten wunderbaren Charaktere auf. Zu keiner Zeit wurde mir langweilig und es fiel mir sehr schwer das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. Dem herrlichen Humor, der durch Cress Naivität und Thornes lässige Macho-Art entsteht, konnte ich mich nicht entziehen. Der rote Pfaden der Geschichte ist immer zu sehen und die Spannung wuchs von Seite zu Seite. Zum Glück bleibt uns in meinen Augen ein allzu fieser Cliffhanger erspart. Dennoch warte ich schon sehnsüchtig auf das große Finale.

Fazit:
"Wie Sterne so golden" ist in meinen Augen der mit Abstand beste Band der Reihe. Ich liebe, liebe Cress und Thorne! Die beiden sind so süß und lustig und passen so gut zusammen. Aber auch die Geschichte bleibt konstant spannend und spitzt sich immer mehr zu. Herrliche Dialoge und spannende Momente wechseln sich wunderbar ab. Nun heißt es abwarten und Tee trinken bis wir endlich erfahren wie Cinder Levana an den Kragen gehen will.