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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2025

Berührende Freundschaftsgeschichte im Reich der Azteken

Professor Blausteins höchst ungewöhnliche Vorfahren (Band 5) – Luna und der Schatz der Azteken
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den fünften Band der Professor Blaustein Reihe. Da jeder Band in sich abgeschlossen ist, kann man die Reihe wunderbar mit diesem Band beginnen oder die Reihe sogar in ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den fünften Band der Professor Blaustein Reihe. Da jeder Band in sich abgeschlossen ist, kann man die Reihe wunderbar mit diesem Band beginnen oder die Reihe sogar in unterschiedlicher Reihenfolge lesen.

Ich mag diese Reihe wirklich unglaublich gerne, wird doch in jedem Band eine andere Mythologie der Welt in Augenschein genommen.

Im fünften Band reist der Leser in das Aztekenreich in Zentralamerika. Dort lernen wir das Mädchen Luna kennen, die eine berüchtigte Diebin ist und allerlei wertvolle Schätze stiehlt. Doch dann trifft sie eines Tages auf das Mädchen Atzi, welches in ihr die guten Seiten ihres Charakters zum Vorschein bringt.

Für mich persönlich war dieser fünfte Band ein absolutes Highlight und mein bisheriger Lieblingsband! Ich mochte den mythologischen Ansatz rund um die Aztekengötter wahnsinnig gerne. Aber auch die Beziehung zwischen Luna und Atzi war für mich sehr besonders.

Neben der tollen Handlung sind es natürlich auch die wunderschön gestalteten Illustrationen, die vom Autor selbst gezeichnet wurden. Dies macht dieses Buch und die ganze Reihe für mich zu einem besonderen Schatz.

Fazit:
Das neueste Abenteuer aus Professor Blausteins außergewöhnlicher Familie führt den Leser in das Reich der Azteken. Neben einer berührenden Freundschaftsgeschichte konnten mich auch die mythologischen Ansätze absolut überzeugen.

Veröffentlicht am 04.05.2025

Indiana Jones meets Orks und Elfen

Der Fluch von Sanwusch
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den vierten Band der Fabelflug-Chroniken. Tatsächlich habe ich bisher noch kein Buch der Reihe gelesen. Jedoch wurde mir mitgeteilt, dass man diesen Band unabhängig ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den vierten Band der Fabelflug-Chroniken. Tatsächlich habe ich bisher noch kein Buch der Reihe gelesen. Jedoch wurde mir mitgeteilt, dass man diesen Band unabhängig von den anderen Teilen lesen kann. Richtig gut finde ich, dass dies sogar auf der Rückseite des Buches steht. Und diese Einschätzung kann ich nach dem Lesen dieses Titels nur teilen. Es ist absolut nicht notwendig, die anderen Bände zu kennen.

Wobei ich persönlich nach dem Lesen dieses Titels furchtbar neugierig auf die anderen Bände der Reihe geworden bin.

Schon beim Lesen des Klappentextes fühlte ich mich sofort an Indiana Jones mit Elfen und Orks erinnert. Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein riesengroßer Fan von Indie bin. Daher ist es sicherlich nicht verwunderlich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste.

Zu Beginn der Geschichte gibt es eine kurze Charakterdarstellung von Orkin und Protagonistin Rhocai. Als Leser erfährt man zudem mehr über die Wüste Sanwusch, die der Handlungsort dieses Buches ist, sowie über das Leben der Orks. Und dann starten wir schon in die Geschichte. Orkin Rhocai und Elf Alindir entdecken eine verborgene Höhle, die ein großes Geheimnis zu verbergen scheint. Beim Entdecken der Höhle geraten die beiden Freunde in viele brenzlige Situationen.

Neben der mitreißenden Handlung sind es auch die Illustrationen von Elif und Marc Siebenpfeiffer, die einen als Leser zu überzeugen wissen. Neben einer tollen Landkarte darf man sich auf stimmungsvolle Innenillustrationen freuen.

Fazit:
Auch ohne die drei Vorgängerbände zu kennen, bin ich mit dieser Geschichte mehr als nur gut klargekommen. Viel mehr hat mir der Mix aus Indiana Jones und einer fantastischen Welt voller Elfen und Orks unfassbar gut gefallen.

Veröffentlicht am 04.05.2025

Überraschender Roadtrip durch Australien

Time Travellers - Nächster Sprung - Australien!
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Meinung:
Schon beim Lesen des Klappentextes war ich voller Vorfreude auf diese Geschichte. Denn eigentlich möchte die Klasse 6G auf Klassenfahrt in den Odenwald fahren. Doch alles kommt ganz anders, als ...

Meinung:
Schon beim Lesen des Klappentextes war ich voller Vorfreude auf diese Geschichte. Denn eigentlich möchte die Klasse 6G auf Klassenfahrt in den Odenwald fahren. Doch alles kommt ganz anders, als die gesamte Klasse plötzlich in Australien landet. Was ist passiert? Und wie kommen Sie wieder zurück nach Deutschland? Hat die mysteriöse neue Referendarin etwas mit diesem Zeitsprung zu tun?

Jede Menge Charaktere tummeln sich in diesem Buch von Autorin Stephanie Gessner, nämlich eine ganze Schulklasse, plus Lehrer und Busfahrerin. Viele Namen also, die man sich als Leser merken muss. Doch zum Glück gibt es gleich zu Beginn des Buches ein Klassenfoto, auf dem die verschiedenen Schüler mit Namen abgebildet sind. Dennoch hatte ich während des Lesens ab und an Probleme, die verschiedenen Kinder auseinanderzuhalten.

Davon abgesehen nimmt die Autorin den Leser auf einen spannenden Roadtrip durch Australien. Die Klasse kommt nicht nur am Uluru vorbei, sondern besucht auch Alice Springs und Sydney.

Natürlich bietet so eine Klasse jede Menge Punkte, um Konflikte entstehen zu lassen. So wird es in dieser Beziehung auf keinen Fall langweilig. Zudem dürfte sich jedes Kind in einem der Schüler in irgendeiner Art und Weise wiederfinden.

Was mir gut gefallen hat, ist, dass sich die Autorin hauptsächlich auf die Sichtweise von zwei Kindern der Klasse fokussiert hat. Ansonsten wäre die Geschichte wahrscheinlich ein wenig unübersichtlich geworden. Ich bin mir jedoch sicher, dass im nächsten Band andere Kinder in den Vordergrund rücken werden.

Fazit:
Ein überraschender Roadtrip durch Australien steht für die Klasse 6G an. Ein Hauch von Magie, gepaart mit den täglichen Problemen von Jugendlichen, dürfte den Nerv der eigentlichen Zielgruppe absolut treffen. Mein persönliches Highlight war Busfahrerin Frau Krachleder, die immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat.

Veröffentlicht am 04.05.2025

Viele interessante Fakten zum Weltraum

memo Wissen. Weltall
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Meinung:
Das Thema „Weltall“ ist, finde ich, etwas, was die Menschheit von je her sehr fasziniert hat. So lieben mein neunjähriger Sohn und ich Sachbücher über dieses Thema sehr. Da wir zudem die Memo ...

Meinung:
Das Thema „Weltall“ ist, finde ich, etwas, was die Menschheit von je her sehr fasziniert hat. So lieben mein neunjähriger Sohn und ich Sachbücher über dieses Thema sehr. Da wir zudem die Memo Wissen Reihe aus dem DK Verlag lieben, haben wir uns riesig auf diesen Titel gefreut.

Gleich zu Beginn fällt dem Leser das beeindruckende Cover ins Auge. Ich bin ein großer Fan der vielen Bilder und Zeichnungen dieser Reihe. Sie veranschaulichen und untermalen das jeweilige Sachwissen perfekt. So ist es bereits eine große Freude, einfach nur durch das Buch zu blättern und sich die Bilder anzuschauen.

Aber natürlich kann auch der Inhalt mit den tollen Bildern absolut mithalten. Wie gewohnt findet sich auf jeder Doppelseite ein übergeordnetes Thema wieder. Als Leser erwarten einen Themen wie beispielsweise: wie das All funktioniert, das Sonnensystem, Mars, der rote Planet, Kometen, Schwarze Löcher oder die Milchstraße. Dadurch wird unfassbar viel Wissen den Lesern vermittelt.

Ich persönlich habe beispielsweise die Sternenkarte, unterteilt in nördlicher und südlicher Sternenhimmel, sehr geliebt. Aber auch die Fotos zu den einzelnen Planeten fand ich super interessant.

Natürlich bietet sich dieses Sachbuch nicht nur für Kinder ab acht Jahren an, sondern ist auch perfekt für Jugendliche und Erwachsene geeignet.

Am Ende des Buches findet man dann ein Glossar zu vielen, nicht ganz so geläufigen Wörtern.

Fazit:
Das Weltall war in meinen Augen schon immer ein sehr faszinierender Ort. Von daher bietet dieses Sachbuch viele interessante Fakten zum Weltraum. Ein Buch, das sich sehr gut sowohl für junge Leser als auch für Erwachsene eignet. Wir sind wie immer sehr begeistert von der Memo Wissen Reihe!

Veröffentlicht am 04.05.2025

Thema Regeln witzig umgesetzt

Der Keinbock will doch!
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Meinung:
Von Romy Pohl haben wir bereits Widder Willi gelesen. Daher waren wir gespannt auf den Keinbock. Die Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden. Wer also Widder Willi noch nicht ...

Meinung:
Von Romy Pohl haben wir bereits Widder Willi gelesen. Daher waren wir gespannt auf den Keinbock. Die Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden. Wer also Widder Willi noch nicht kennt, kann ohne Probleme zum Keinbock greifen.

Dieses Buch habe ich zusammen mit meinem großen Sohn (9 Jahre alt) gelesen. Auch der kleine Sohn (2 Jahre alt) war zu Anfang mit dabei, verlor jedoch aufgrund des vielen Textes schnell die Lust an der Geschichte.

Dafür hatte mein großer Sohn wahnsinnig viel Spaß mit dem Keinbock. In vielen Situationen erkannte er sich selbst wieder und konnte sich daher wahnsinnig gut in den Keinbock Hörnchen hineinversetzen. Umso faszinierter war er von der Geschichte.

Steinbock Hörnchen mag Regeln und Vorschriften überhaupt nicht gerne. Er liebt seine Freiheit und gibt nicht viel auf Verbote. Doch dann geschieht etwas, das ihn die Sache aus einem anderen Blickwinkel betrachten lässt.

Gemeinsam mit Hörnchen freute sich mein Sohn über dessen Freiheit, merkte aber auch im Verlauf der Handlung, dass die ein oder andere Regel nicht schadet, sondern vielmehr von Nutzen sein kann.

Richtig gut haben uns die Lieder gefallen, die die verschiedenen Tiere im Laufe der Handlung singen.

Aber auch die Illustrationen von Marta Balmaseda sind ein echter Hingucker. Die verschiedenen Gefühle der Tiere werden dank der Illustrationen perfekt dargestellt und vermittelt.

Am Ende fragt Hörnchen dann die Kinder zu Hause, welche Regeln sie gut finden und welche nicht. Klasse, wie die Kinder so in die Geschichte mit einbezogen und an das Thema Regeln herangeführt werden.

Fazit:
Sowohl meinem Sohn als auch mir hat Keinbock Hörnchen noch besser gefallen als das Vorgängerbuch rund um Widder Willi. Autorin Romy Pohl nimmt sich in diesem Buch das Thema Regeln zur Brust. Kindern ab 3 Jahren wird verdeutlicht, wozu Regeln nützlich sein können. Genauso wichtig ist es, dass auch den Eltern aufgezeigt wird, dass zu viele Regeln nicht hilfreich sind.