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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2025

Malverina erlebt wieder so einiges, dieses Mal in der Hexenschule

Malverina (Band 5) – Abenteuer in der Hexenschule
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den fünften Band der Malverina Reihe. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, die vorangegangenen Bände zu kennen, denn dank einer Charaktervorstellung und einer ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den fünften Band der Malverina Reihe. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, die vorangegangenen Bände zu kennen, denn dank einer Charaktervorstellung und einer kurzen Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse kann der Leser gut zwischen Freunden und Feinden unterscheiden. Zudem ist jede Geschichte in sich abgeschlossen, sodass Vorwissen zu den vorangegangenen Büchern nicht zwingend erforderlich ist.

Ich mag die Hexe Malverina sowie ihre Freunde Lila, Tristan und Maura sehr gerne. Im neusten Abenteuer sieht es zunächst so aus, als würde die kleine Hexe dieses alleine bestreiten, denn Malverina besucht in diesem fünften Band die Zauberschule der Hexe Okkulta. Doch Malverinas Freunde schaffen es, sich in die Hexenschule einzuschmuggeln. Und so beginnt ein aufregendes Abenteuer, denn nicht alles geht mit rechten Dingen an der Hexenschule zu.

So hatte ich auch in diesem fünften Abenteuer wieder furchtbar viel Spaß. Es wird wieder herrlich schräg und witzig. Auch der Settingwechsel hat mir extrem gut gefallen.

Etwas ganz Besonderes sind wie immer die Illustrationen von Laura Proietti, hat sie doch einen absolut individuellen und besonderen Zeichenstil. Zudem liebe ich es, dass die Illustrationen in Farbe sind.

Fazit:
Malverinas Abenteuer in der Hexenschule liest sich locker und leicht von der Hand. Dieses Buch bietet eine tolle Geschichte in der Malverina und ihre Freunde ein aufregendes Abenteuer erleben. Sehr gespannt bin ich bereits auf den nächsten Band.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Erster Teil sehr stark, danach flacht es für mich etwas ab

Flora Magica (Band 1) - Das Geheimnis der Nachtschatten
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Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte ist mir dank des Schreibstils von Vanessa Walder sehr gut gelungen. Ich fand es äußerst faszinierend, das bisherige Leben der vier Kinder Tierra, Sol, Avia und Zacharias ...

Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte ist mir dank des Schreibstils von Vanessa Walder sehr gut gelungen. Ich fand es äußerst faszinierend, das bisherige Leben der vier Kinder Tierra, Sol, Avia und Zacharias mitzuverfolgen. Besonders spannend fand ich es, dass es sich hier jeweils um ein Zwillingspaar handelt und die Eltern, der Kinder, Bruder und Schwester sind. Doch die Familie hatte etliche Jahre keinen Kontakt zueinander. Dies ändert sich mit dem Tod von Urgroßmutter Flora. Diese stirbt im Alter von 107 Jahren und hinterlässt ein riesiges Anwesen mit vielen Geheimnissen.

Mir hat das Setting und all die besonderen Charaktere sehr gut gefallen. Es macht Spaß in diesem Ort mitten in Österreich auf die Spuren von Floras Vergangenheit zu gehen.

Etwas verwirrend und ein wenig störend empfand ich, dass innerhalb der jeweiligen Kapitel die Sichtweisen der Kinder gewechselt wurden. So folgt man eben noch Tierras Gedankengängen, nur um dann in die von Sol zu schlüpfen.

Auch muss ich gestehen, dass mich die Handlung im zweiten Teil der Geschichte nicht mehr ganz fesseln konnte. Nichtsdestotrotz habe ich diese Geschichte sehr gerne gelesen, da mich die Geheimnisse rund um das Anwesen von Flora sehr gereizt haben.

Zu Beginn des Buches gibt es eine kurze Bildergalerie der verschiedenen Charaktere. Diese sowie die Illustrationen im Buch wurden von Marie Beschorner gezeichnet. Ihnen haftet etwas Magisches und sehr Intensives an.

Fazit:
Ein altes Anwesen, das voller Geheimnisse steckt, ganz besondere Kinder und ein Hauch von Magie werden dem Leser mit diesem Buch geboten. Ich empfand die zweite Hälfte des Buches als nicht mehr ganz so stark. Dafür konnten jedoch die höchst interessanten Charaktere und das Setting mich über diesen Faktor hinwegsehen lassen. Auch die wechselhaften Sprünge der verschiedenen Perspektiven waren nicht ganz nach meinem Geschmack. Dennoch freue ich mich sehr auf den nächsten Band der Reihe.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Wundervolle Rumpelstilzchen Adaption

Cursed – Der Fluch des Mondes (Gilded 2)
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Gilded-Reihe von Autorin Marissa Meyer. Da mir Band 1 so unfassbar gut gefallen hat, habe ich diesem zweiten Band sehr entgegengefiebert und hatte ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Gilded-Reihe von Autorin Marissa Meyer. Da mir Band 1 so unfassbar gut gefallen hat, habe ich diesem zweiten Band sehr entgegengefiebert und hatte ein wenig Angst, enttäuscht zu werden. Doch diese Sorge war total unbegründet.

Die Geschichte setzt kurze Zeit nach den Ereignissen des ersten Bandes an. Normalerweise fällt es mir schwer, mich an vorangegangene Bände sehr gut zu erinnern. Dies war hier nicht der Fall, denn Autorin Marissa Meyer hat eine so einprägsame Geschichte in Band 1 erzählt, dass mir sehr vieles davon im Kopf geblieben ist. Dies hat den Einstieg in den zweiten Band natürlich extrem vereinfacht.

Aber auch die Handlung an sich kann sich wieder sehen lassen. Mit ihrem mitreißenden Schreibstil konnte mich Marissa Meyer auch dieses Mal wieder absolut überzeugen. Immer wieder fragte ich mich, wie die Geschichte enden wird und was bis dahin noch alles passiert.

Die Märcheneinschübe sowie die eindrucksvollen Charaktere und die durchweg spannende Handlung haben dafür gesorgt, dass ich die Geschichte wahnsinnig schnell gelesen habe. Und nun ein wenig traurig darüber bin, dass Serildas und Gilds Geschichte ein Ende gefunden hat.

Ich für meinen Teil freue mich schon extrem auf die nächste Märchenreihe der Autorin!

Fazit:
Wer die Lunar-Chroniken von Marissa Meyer bereits geliebt hat, der wird auch mit dieser Rumpelstilzchen Adaption große Freude haben. Ich habe mich in Protagonistin Serilda, aufgrund ihrer taffen und einnehmenden Art, ein klein wenig verliebt. Und bin absolut begeistert von der Welt, die die Autorin erschaffen hat!

Veröffentlicht am 16.04.2025

Schöner Cosy Crime in Berlin

Fräulein Florentines Gespür für Mord - Cosy Crime trifft Female Empowerment. Charmanter Krimi im Berlin der 1890er-Jahre mit Farbschnitt in der 1. Auflage
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Meinung:
Von Autorin Alexandra Fischer-Hunold habe ich bereits etliche Cosy Crime Geschichten gelesen und war von jeder Einzelnen sehr begeistert.

Daher war ich super neugierig auf ihre neue Geschichte, ...

Meinung:
Von Autorin Alexandra Fischer-Hunold habe ich bereits etliche Cosy Crime Geschichten gelesen und war von jeder Einzelnen sehr begeistert.

Daher war ich super neugierig auf ihre neue Geschichte, die im Berlin des späten 19. Jahrhunderts spielt. Richtig toll fand ich, dass endlich einmal eine Cosy Crime Geschichte der Autorin in Deutschland spielt.

Wie in jedem ihrer bisherigen Bücher konnten mich auch dieses Mal die Charaktere wieder restlos begeistern. Alexandra Fischer-Hunold hat ein Händchen dafür interessante und liebenswerte Charaktere zu erschaffen. Und auch Berlin im späten 19. Jahrhundert hat sie für mich perfekt zum Leben erweckt.

Nun könnte man meinen, dass ich genauso begeistert von diesem Buch bin wie von den anderen Titeln. Dies war jedoch leider nicht ganz der Fall, denn in diesem neuen Abenteuer konnte mich die Handlung einfach nicht so ganz mitnehmen und abholen.

Bisher konnte mich die Autorin mit jeder Auflösung des Täters absolut überraschen. In diesem Buch war es zum ersten Mal der Fall, dass mir der Täter längere Zeit vorher bereits bekannt war, was meinen Lesespaß jedoch nicht wirklich getrübt hat.

Etwas unzufriedenstellend fand ich das doch sehr offen gestaltete Ende, das dem Leser viel Freiraum für eigene Spekulation bietet.

Fazit:
Zum ersten Mal bin ich nicht restlos begeistert von einem Buch von Alexandra Fischer-Hunold. Leider konnte mich die Handlung nicht wie gewünscht mitreißen. Nichtsdestotrotz hat die Autorin absolut geniale und liebenswerte Charaktere erschaffen und auch das Setting konnte mich begeistern.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Gefühlschaos eines kleinen Kamels

Das Kamel hat schlechte Laune
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Meinung:
Von Autorin Rachel Bright haben wir hier schon das ein oder andere Buch gelesen. Gerade die Geschichten vom Koalabär oder dem Löwen konnten meinen jüngeren Sohn sehr begeistern.

Von daher haben ...

Meinung:
Von Autorin Rachel Bright haben wir hier schon das ein oder andere Buch gelesen. Gerade die Geschichten vom Koalabär oder dem Löwen konnten meinen jüngeren Sohn sehr begeistern.

Von daher haben wir uns sehr auf diesen neuen Titel gefreut. Auch die Thematik, nämlich schlechte Laune, passte perfekt. Schließlich kann man einfach nicht jeden Tag gute Laune haben. Das Buch zeigt einem jedoch auf, wie man auch einen schlechten Tag zu einem schönen Tag verwandeln kann.

Leider hat mein knapp dreijähriger Sohn nach gut einem Drittel der Geschichte die Lust an dieser verloren. Er wollte nicht weiterlesen und beschäftigte sich lieber mit anderen Dingen. Dafür habe ich das Buch dann mit meinem älteren Sohn (9 Jahre alt) beendet. Ihm gefiel die Geschichte sehr gut, konnte er sich doch gut in das kleine Kamel hineinversetzen.

Warum die Geschichte meinem jüngeren Sohn so nicht gefallen hat, kann ich leider nicht genau sagen.

Denn auch die Illustrationen von Jim Field sind wieder absolut unverkennbar und laden zum Schmunzeln und Träumen ein. Wir sind große Fans von seinem Zeichenstil, und auch dieses Mal schafft er es wieder grandios das Gefühlschaos des kleinen Kamels einzufangen.

Fazit:
Die Geschichte rund um das schlecht gelaunte Kamel Konrad konnte leider nicht den Lesegeschmack meines jüngeren Sohnes (knappe 3 Jahre alt) treffen. Dafür fand mein älterer Sohn (9 Jahre) die Geschichte richtig gut und auch mir hat das Gefühlschaos des kleinen Kamels gut gefallen. Die ausdrucksstarken Illustrationen sorgen dafür, dass man dieses Bilderbuch nur ungern aus der Hand legt.