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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2025

Wie gewohnt humorvoll und perfekt zum Lesen lernen

Leselöwen 1. Klasse - Jim ist mies drauf - Haustier-Alarm!
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Meinung:
Schimpanse Jim ist bei uns zu Hause nach all den Jahren immer noch hoch im Kurs. Daher waren wir sehr gespannt auf diesen Erstlesetitel von Jim. Wer uns kennt, weiß, dass meinem Sohn das Lesen ...

Meinung:
Schimpanse Jim ist bei uns zu Hause nach all den Jahren immer noch hoch im Kurs. Daher waren wir sehr gespannt auf diesen Erstlesetitel von Jim. Wer uns kennt, weiß, dass meinem Sohn das Lesen immer noch sehr schwerfällt. Bücher mit Charakteren, die er jedoch bereits kennt und so wie Jim sehr liebt, haben es da deutlich leichter von ihm gelesen zu werden.

Die Geschichte richtet sich an Kinder der 1. Klasse. Wie immer gilt jedoch, je nach Leseniveau werden auch ältere Kinder mit diesem Titel ihre Freude haben, so wie mein Sohn. Auch dieses Mal sind die etwas schwierigeren Wörter dank verschiedenfarbiger Silben für die Leseanfänger leichter zu lesen.

Im neuen Abenteuer von Jim und Nick findet Nick Gefallen daran ein eigenes Haustier zu besitzen. Aus einem Haustier werden jedoch gleich ganz viele Haustiere. Dadurch hat Nick keine Zeit mehr, um mit Jim zu spielen und Zeit mit ihm zu verbringen. Zudem wächst ihm die Aufgabe irgendwann auch über den Kopf. Mir hat es gut gefallen, wie hier das Thema Haustiere und die Verantwortung, die man mit ihnen hat, erzählt wird.

Am Ende des Buches wartet nicht nur ein Frage-und-Antwort-Spiel auf die fleißigen Leser, auch eine kurze Erläuterung zu den verschiedenen Tieren gibt es im Buch.

Illustrator Max Lang hat auch dieses Mal wieder dazu beigetragen, dass man sich mit Jim und seinen Freunden einfach pudelwohl fühlen muss. Die lustigen Bilder unterstreichen die ohnehin schon sehr humorvolle Geschichte.

Fazit:
Gorilla Nick legt sich ein Haustier zu, doch aus einem werden schnell zwei, drei, ganz viele. Wie gewohnt erzählt Autorin Suzanne Lang eine sehr humorvolle Geschichte über Jim und seinen Freund Nick. Dank der einfachen Sätze und des relativ wenigen Textes werden Leseanfänger sicher schöne Leseerfolge feiern können.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Leider zu viele Erinnerungslücken an Band 2

Die Chroniken von Lunis – Das Geheimnis (Die Chroniken von Lunis 3)
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten und finalen Band der Reihe „Die Chroniken von Lunis“. Ich würde nicht mit dem dritten Band in diese Reihe starten, da man ansonsten arge Verständnisprobleme ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten und finalen Band der Reihe „Die Chroniken von Lunis“. Ich würde nicht mit dem dritten Band in diese Reihe starten, da man ansonsten arge Verständnisprobleme bekommen wird. Denn die Geschichte baut auf den beiden Vorgängerbänden auf.

Nachdem mir Band 1 und 2 sehr gut gefallen haben, war ich gespannt auf das Finale der Reihe. Jedoch musste ich leider feststellen, dass das eine Jahr Pause zwischen Band 2 und 3 dafür gesorgt hat, dass mir nicht mehr viel aus dem Vorgängerband im Kopf geblieben ist. Tatsächlich hatte ich große Probleme damit, die verschiedenen Charaktere auseinanderhalten zu können. Eine Ausnahme bildeten hier die Umbras und Mias Familie.

So habe ich mich leider sehr schwer mit diesem Finale getan. Ich wurde nie wirklich warm mit der Geschichte und war tatsächlich froh, sie irgendwann beendet zu haben. Wirklich schade, da ich die Ideen rund um die Umbras und den Weltenaufbau immer noch extrem toll finde.

Sehr unterhaltsam sind wieder die Gespräche von Mias Umbras. Denn Lux und Nox sorgen jedes Mal aufs Neue für unterhaltsame Dialoge und gute Laune. Zudem sind sie sehr um Mia und deren Familie besorgt. Daher sorgt ihr Beschützerinstinkt mehr als einmal dafür, dass Mia einer misslichen Lage entkommen kann.

Das Ende ist auf jeden Fall zufriedenstellend, werden doch alle wichtigen Fragen beantwortet. Und auch der Blick in die Zukunft (drei Jahre später), den wir im Epilog lesen dürfen, fand ich klasse. Ich mag es sehr, wenn der Leser am Ende einer Reihe einen Blick in die Zukunft werfen darf.

Fazit:
Für mich lag leider zu viel Zeit zwischen dem zweiten und dem dritten Band, sodass ich arge Erinnerungslücken hatte. Etliche Charaktere blieben für mich ohne großen Wiedererkennungswert. Sehr schade, da ich den Weltenaufbau und die Idee rund um die Umbras immer noch sehr genial finde.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Farbenfrohe Bilder und eine spannende Geschichte

"Magic Lilly" (3). Zauberchaos im Dschungeltempel
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Reihe „Magic Lilly“. Es ist nicht notwendig, die Vorgängerbände bereits gelesen zu haben, da man diesen dritten Band auch ohne Vorkenntnisse sehr ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Reihe „Magic Lilly“. Es ist nicht notwendig, die Vorgängerbände bereits gelesen zu haben, da man diesen dritten Band auch ohne Vorkenntnisse sehr gut verstehen wird.

Die Älteren unter euch kennen sicherlich noch Hexe Lilly, die bereits vor etlichen Jahren einige Abenteuer erlebt hat. Der Verlag hat diese Figur nun neu aufgelegt und mit „Magic Lilly“ eine neue, der heutigen Zeit angepasste, Reihe erschaffen. Ich mag sowohl die alte, als auch die neue Lilly sehr gerne.

Zu Beginn des Buches gibt es eine kurze Charakterdarstellung, als da wären Lilly, ihre Mutter und ihr Bruder Leon, sowie Hexe Surulunda, von der Lilly das Hexenbuch bekommen hat, als auch Bösewicht Grimbald.

Wie bereits in den bisherigen Geschichten ist Grimbald auch in diesem dritten Teil wieder hinter dem magischen Zauberbuch her. Er hat etliche Ideen, wie er Lilly das Buch abluchsen kann. Und so darf man sich auf ein altersgerechtes und spannendes Abenteuer freuen.

Dieses Mal geht die Reise unter anderem zu einem geheimen Tempel mitten im Wald, in dem Lilly und Hector einige gefährliche Aufgaben erledigen müssen und Grimbald ist natürlich auch nicht weit.

Die Geschichte wird für Kinder ab 7 Jahren empfohlen. Ich bin mir jedoch sicher, dass auch jüngere Kinder bereits großen Spaß mit Lilly, Drache Hektor und Bösewicht Grimbald haben werden.

Wieder absolut bezaubernd sind die Illustrationen im Buch. Diese stammen von Pascal Nöldner. Sehr kunterbunt und fröhlich kommen die Bilder daher, weswegen man schon beim Betrachten der Zeichnungen gute Laune bekommt.

Fazit:
Lilly, Hector und Bösewicht Grimbald sorgen auch dieses Mal wieder dafür, dass die Zeit wie im Flug vergeht und man schwuppdiwupp durch dieses Buch durch ist. Farbenfrohe Bilder und eine spannende Geschichte sind ein Garant dafür, dass Kinder ab 7 Jahren (oder auch jünger) ihre Freude mit diesem Buch haben werden.

Veröffentlicht am 24.03.2025

Richtig tolles Buch für kleine Tierfans

tiptoi® - Kennst du diese Tiergeräusche?
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Wir hatten bisher hier zu Hause noch keine Berührungspunkte mit Tiptoi, sind nach diesem Buch jedoch sehr begeistert von dem Konzept des Ganzen.
Unser Sohn ist mit seinen knapp drei Jahren immer schwer ...

Wir hatten bisher hier zu Hause noch keine Berührungspunkte mit Tiptoi, sind nach diesem Buch jedoch sehr begeistert von dem Konzept des Ganzen.
Unser Sohn ist mit seinen knapp drei Jahren immer schwer begeistert von allen möglichen Tieren und gerade Bücher mit Tiergeräuschen kommen immer verdammt gut bei ihm an.
Daher hat er natürlich auch sofort dieses Buch zur Hand genommen, als es bei uns eingetroffen ist.

Und hier gibt es wirklich ordentlich viel zu entdecken. Über 200 Tiergeräusche gibt es in diesem Buch. Damit nicht genug warten zudem unterhaltsame Lieder und leichte Knobelfragen (welches Tier gehört zu welchem Geräusch) auf die jungen Leser. Für unseren Sohn hat sich dieses Buch absolut gelohnt, greift er doch immer wieder voller Begeisterung zu diesem Titel. Besonders schön ist, dass neben den gängigen Tierarten auch solche wie das Warzenschwein oder der Dingo auftauchen, die Kinder in dem Alter noch nicht kennen.

Sicherlich nicht unser letztes Buch von Tiptoi!

Veröffentlicht am 13.02.2025

Liebenswerte, witzige und magische Geschichte

Coco und Zack: Hexentiere in Gefahr
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe „Coco und Zack“. In meinen Augen macht es Sinn mit Band 1 in die Reihe zu starten, da man die verschiedenen Charaktere und die Zusammenhänge ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe „Coco und Zack“. In meinen Augen macht es Sinn mit Band 1 in die Reihe zu starten, da man die verschiedenen Charaktere und die Zusammenhänge deutlich besser greifen und verstehen kann.

Nachdem mir das erste Abenteuer von Coco und Zack schon so viel Spaß gemacht hat, war ich gespannt auf diesen zweiten Band. Denn dieses Mal liegt auf Cocos und Zacks Schultern eine riesengroße Verantwortung. Zusammen mit den anderen Hexentieren aus dem ersten Schuljahr sollen die beiden ein elternloses Ei Babysitten. Das Ei spricht sogar mit ihnen, und die Freunde stellen sich die Frage: Wer steckt in diesem Ei?

Die Auflösung des Ei-Bewohners und der Weg dorthin sind mal wieder toll von Autorin Anna Lott ausgearbeitet. Coco, Zack, Krähe Rotza, Kröterich Muckel, Schlange Siiisa und die tätowierte Ratte Exi erleben ein wirklich spannendes Abenteuer innerhalb und außerhalb der Schulmauern. Dabei ist vor allen Dingen wieder der Gruppenzusammenhalt gefragt. Die Freunde wachsen über sich hinaus und halten zusammen.

Neben der schönen Geschichte sind es wieder die atmosphärischen Bilder von Nikolai Renger, die der Handlung zusätzlich Flügel verleihen. Der Zeichenstil von Nikolai Renger ist sehr prägnant und voller Ausdruck. Die witzigen Momente der Handlung werden zudem perfekt eingefangen.

Fazit:
Coco, Zack und die restlichen Hexentiere haben in diesem Band alle Hände voll damit zu tun, die Pflege und Betreuung eines herrenlosen Ei’s zu übernehmen. Was sich in dem Ei verbirgt, wird von mir natürlich nicht verraten. Ich für meinen Teil war von dieser Entdeckung jedoch sehr überrascht.
Wer eine liebenswerte, witzige und magische Geschichte sucht, macht mit diesem Buch absolut nichts falsch.