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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.11.2024

Jege Menge Magie und Wunder

Die Hüter der flüsternden Schlüssel (1). Verlorene Magie
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Meinung:
Die Bücher von Tanja Voosen finden bei mir immer sehr großen Anklang, da mich auch hier der Klappentext und das traumhaft schöne Cover sofort angesprochen haben, tauchte ich voller Vorfreude in ...

Meinung:
Die Bücher von Tanja Voosen finden bei mir immer sehr großen Anklang, da mich auch hier der Klappentext und das traumhaft schöne Cover sofort angesprochen haben, tauchte ich voller Vorfreude in die Geschichte ein.

Die zwölfjährige Lenna hat bereits etliche Umzüge hinter sich und sie hofft, endlich einmal irgendwo länger bleiben zu können. An ihrem ersten Tag an der neuen Schule passieren gleich mehrere unvorhergesehene Dinge. Und so findet Lenna nicht nur neue Freunde, in den Kindern Rudi, Pirro und Kimie, sondern lernt auch das Magitorium kennen, einen Ort voller Magie, sprechender Katzen und jeder Menge Geheimnisse.

Tanja Voosen versteht es gekonnt wunderbare Freundschaftsmomente zwischen den Charakteren entstehen zu lassen. Die vier Kinder haben alle ihre Ecken und Kanten und tragen jeder ein gewisses Päckchen mit sich herum. Dies macht Lenna, Rudi, Pirro und Kimie so nahbar und sympathisch. Dabei ist Lenna nicht die alleinige Heldin der Geschichte, sondern wird sehr gut von ihren neuen Freunden unterstützt.

Die Geschichte scheint zunächst einen bekannten Weg zu bestreiten, nur um dann in eine völlig andere Richtung zu gehen. Mir hat der Twist in der Geschichte sehr gut gefallen und dürfte die Zielgruppe auf jeden Fall überraschen.

Ich musste für mich persönlich festhalten, dass dieser erste Band nicht an die bisherigen Reihen der Autorin herankommt. Die Geschichte ist gut, keine Frage, aber für mich haftet ihr dieses Mal nicht das besondere Flair der anderen Reihen an.

Fazit:
Das Buch bietet tolle Komponenten aus Freundschaft, Zusammenhalt, Vertrauen und natürlich jeder Menge Magie und Wunder. Ich habe die Zeit mit Lenna und ihren Freunden genossen, auch wenn dieser Reihenauftakt für mich leider nicht ganz an die herausragenden anderen Bände der Autorin herankommt. Was natürlich meckern auf hohem Niveau ist.

Veröffentlicht am 02.11.2024

Aufkleber verwirrt ein wenig, ansonsten wunderschön

Im Weihnachtswald, die Lichter funkeln
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Meinung:
Die Weihnachtszeit steht bald wieder vor der Tür und somit halten auch bei uns die neuen Weihnachtsbücher Einzug.

Dieser Titel ist mir schon anhand seines niedlichen Covers sofort ins Auge gesprungen. ...

Meinung:
Die Weihnachtszeit steht bald wieder vor der Tür und somit halten auch bei uns die neuen Weihnachtsbücher Einzug.

Dieser Titel ist mir schon anhand seines niedlichen Covers sofort ins Auge gesprungen. Auch der Button, der mit Pop-up, Licht und Sound wirbt, sprach mich sofort an.

Etwas Ernüchterung stellte sich bei mir ein, als ich feststellen musste, dass sich der erwähnte Button bezüglich Pop-up, Licht und Sound nur auf die letzte Seite des Buches bezog. Dies finde ich ein wenig irreführend. Gerade wenn man das Buch im Internet kauft und es sich nicht vorher in der Buchhandlung anschaut. Auch die Enttäuschung bei meinem Sohn war groß, als er feststellte, dass nur auf der letzten Seite bunte Lichter und Musik zu sehen und zu hören sind.

Die Geschichte an und für sich ist sehr niedlich aufgebaut. Wichtelin Lise hat sich den Fuß verknackst und kann daher nicht bei den Vorbereitungen für das Weihnachtsfest mithelfen. Gemeinsam mit ihr besucht der Leser die verschiedenen Stationen des Dorfes.

Die Bilder im Buch stammen von Andrea Hebrock und sind absolut goldig. Wir haben den Zeichenstil wirklich sehr genossen, da besonders die vielen Tiere und Wichtel sehr liebevoll dargestellt wurden.

Auf der letzten Seite erwartet den Leser dann ein schön gestalteter Weihnachtsbaum mit Licht, Musik und Pop-up Effekt. Diese Seite ist wirklich toll dargestellt.

Fazit:
Dieses Buch sollte man sich zunächst erst einmal in der Buchhandlung in Ruhe anschauen, da der Aufkleber mit den Schlagwörtern Pop-up, Licht und Sound sonst ein falsches Bild über das Buch vermittelt. Denn die genannten Elemente sind nur auf der letzten Seite des Buches zu finden. Mir hätte ein kleiner Hinweis hierzu gut gefallen, da wir so von dem Buch etwas enttäuscht wurden. Dabei sind die Geschichte und auch die Illustrationen sehr süß aufbereitet.

Veröffentlicht am 02.11.2024

Sehr starker Reihenauftakt und mal etwas anderes zu all den anderen Büchern

Smaragour – Die Dracheninsel
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Meinung:
Drachen sind ein Thema, das einfach immer bei mir zieht, von daher habe ich mich sehr auf diesen Titel gefreut. Zudem mochte ich den Inhalt des Klappentextes.

Denn Protagonist Jamie weiß, dass ...

Meinung:
Drachen sind ein Thema, das einfach immer bei mir zieht, von daher habe ich mich sehr auf diesen Titel gefreut. Zudem mochte ich den Inhalt des Klappentextes.

Denn Protagonist Jamie weiß, dass er auf die berühmte Drachenschule Eldurskóla gehen wird. Was ihm dann jedoch am Tag der Einschulung widerfährt, damit hätte er im Leben nicht gerechnet. Denn Jamie landet nicht bei den Drachenreitern, sondern als Hilfsarbeiter in den Drachendocks unterhalb der Schule.

Diesen Aspekt fand ich höchst interessant und mal eine sehr gelungene Abwechslung zu all den Wunderkindern, von denen man sonst in Büchern liest. Natürlich hat auch Jamie eine Gabe. Doch wird diese erst nach und nach zu Tage gefördert.

Ich für meinen Teil hatte daher riesigen Spaß mit der Geschichte. Denn Autorin Anja Habschick hat sich wirklich viele tolle Dinge einfallen lassen. Dies fängt beispielsweise bei den verschiedenen Drachenarten an und geht weiter über Drachenpflege bis hin zu Boxenstoppdienst.

Am Ende des Buches gibt es ein Handbuch der Drachenpflege, in dem die o. g. Punkte noch einmal ganz genau erläutert werden. Aber man erfährt auch, welche Drachen sich in welchen Boxen befinden.

Auch Jamie und seine Freunde habe ich direkt in mein Herz geschlossen. Sei es die etwas flippige Tex oder der deutlich ruhigere Noah, der einem ab der ersten Minute sofort super sympathisch ist. Zudem kann man sich sehr gut in Protagonist Jamie hineinversetzen und kann seine Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen.

Fazit:
Ein sehr starker Reihenauftakt ist für mich „Smaragour“. Denn nicht nur Drachen-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Vielmehr dürfen sich alle Leser auf eine spannende und innovative Geschichte freuen. Denn Protagonist Jamie zählt nicht zu den hochgelobten Drachenreitern, sondern muss in den Docks sein Glück als Drachenpfleger probieren. Mal wirklich etwas anderes, das großen Spaß beim Lesen gemacht hat.

Veröffentlicht am 02.11.2024

Eine Geschichte die unter die Haut geht

Vienna 2: Hiding Darkness
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Vienna-Reihe. Es ist nicht zu empfehlen mit diesem zweiten Band in die Geschichte zu starten, da man ansonsten die Zusammenhänge nicht richtig verstehen ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Vienna-Reihe. Es ist nicht zu empfehlen mit diesem zweiten Band in die Geschichte zu starten, da man ansonsten die Zusammenhänge nicht richtig verstehen wird.

Nachdem der erste Band der Vienna-Reihe für mich tatsächlich ein kleines Highlight gewesen ist und ich nach dem Ende des Buches unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, war ich voller Vorfreude auf diesen zweiten Band.

Wie zu erwarten, fällt Protagonistin Livia nach den Geschehnissen von Band 1 in ein großes Loch. Ich finde, Autorin Lara Holthaus hat Livias Gefühle und Emotionen gut transportiert. Als Leser kann man sich sehr gut in Livia hineinversetzen.

In diesem zweiten Band werden auch wieder einige Abgründe der Wiener Highsociety enthüllt und dargestellt. Als Außenstehender kann man sich vorstellen, dass es genauso in den Kreisen der Highsociety abläuft. Diese Darstellung ist Lara Holthaus ebenfalls wirklich sehr gut gelungen.

Der erste Teil der Handlung ist dieses Mal stark geprägt vom Gefühlschaos der Charaktere. Mir war dieses manches Mal ein wenig zu viel. Zwar wird alles nachvollziehbar erzählt, ich hätte mir jedoch mehr ein Voranschreiten der Handlung gewünscht.

Die zweite Hälfte wird dann super spannend. Man fragt sich, wie am Ende alles zusammenpasst. Tatsächlich blieb hier für mich der große Wow-Moment aus und auch das Ende an sich war recht vorhersehbar, dennoch habe ich diesen Teil der Geschichte wahnsinnig gerne gelesen.

Fazit:
Lara Holthaus hat mit ihrer Vienna-Reihe eine Geschichte geschrieben, die mir als Leser unter die Haut ging und mich berührt hat. Menschen in goldenen Käfigen, die jeden Tag aufs Neue im Rampenlicht stehen und funktionieren müssen. Ein starkes Buch, mit einer wichtigen Message für uns alle!

Veröffentlicht am 02.11.2024

Soundbücher aus dem Usborne-Verlag sind immer super!

Klänge der Natur: Was hörst du in der Arktis?
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Meinung:
Die Bücher aus dem Usborne Verlag von Autor Sam Taplin stehen bei uns zu Hause immer sehr hoch im Kurs. Daher waren wir schon gespannt auf dieses Soundbuch, dass das Thema Arktis behandelt.

In ...

Meinung:
Die Bücher aus dem Usborne Verlag von Autor Sam Taplin stehen bei uns zu Hause immer sehr hoch im Kurs. Daher waren wir schon gespannt auf dieses Soundbuch, dass das Thema Arktis behandelt.

In diesem Soundbuch dreht sich alles um die Naturgeräusche, die man in der Arktis hören kann. So erklingt beispielsweise das Stapfen des Eisbären durch den Schnee oder auch das Brüllen eines Moschusochsen. Aber auch das Zirpen der Küstenseeschwalben und den Gesang des Buckelwals bekommt man in diesem Soundbuch geliefert.

Auf insgesamt 5 Doppelseiten werden dem Leser tolle Bilder und tolle Geräusche geboten. Die Bilder im Buch stammen von Illustratorin Federica Iossa und strahlen dank bunter Farben und liebevoller Darstellungen der Tiere pure Lebensfreude aus.

Das Buch richtet sich an Kinder ab 3 Jahren, wobei ich dieses Soundbuch definitiv bereits Kindern ab 2 Jahren empfehlen kann. Mein 2,5 Jahre alter Sohn hat auf jeden Fall bereits großen Spaß an den kurzen Texten und vor allen Dingen am Drücken der Soundknöpfe gehabt.

Die Texte sind, wie bereits erwähnt, sehr kurz gehalten. Meist ist es ein langer Satz, der kurz etwas zu dem jeweiligen Tier erzählt.

Fazit:
Die Soundbücher aus dem Usborne Verlag sind bei uns zu Hause immer sehr beliebt. Und so ist natürlich auch „Was hörst du in der Arktis?“ schnell zu einem echten Dauerbrenner geworden, der immer wieder gerne durchgeblättert wird.