Profilbild von Hoernchen

Hoernchen

Lesejury Star
offline

Hoernchen ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Hoernchen über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2022

Endlich mal eine Zeitreise in die deutsche Vergangenheit!

Schwestern durch die Zeit - Comtesse in Turnschuhen
0

Inhalt:
Es muss an einem Fehler im System liegen, dass Dottie eindeutig im falschen Jahrhundert auf die Welt kam. Viel spannender als irgendein cooles Smartphone findet sie nämlich alles aus der Zeit von ...

Inhalt:
Es muss an einem Fehler im System liegen, dass Dottie eindeutig im falschen Jahrhundert auf die Welt kam. Viel spannender als irgendein cooles Smartphone findet sie nämlich alles aus der Zeit von Jane Austen, weshalb sie sich zum Geburtstag auch kein neues Handy, sondern ein antikes Schreibpult wünscht. Frieda geht es ähnlich: Sie würde lieber in ferne Länder reisen, anstatt sticken und feinere Umgangsformen zu lernen. Doch es steht ein Debütantinnenball an und ihre Mutter, die Baronin von Frankenhofen, will sie dort in die Gesellschaft einführen.
Da taucht in Friedas Schreibpult auf einmal ein unbekanntes Heft auf. Als Dottie ebendieses Heft später wieder unter der Klappe hervorholt, ist etwas Eigenartiges passiert: Jemand hat ihr darin eine Nachricht hinterlassen. So entwickelt sich eine Brieffreundschaft zwischen den Jahrhunderten. Und als Frieda eines Tages nach dem Heft greift, während Dottie es gerade erst ins Pult legt, passiert das Unfassbare: Sie zieht Dottie zu sich – ins Jahr 1822.

Meinung:
Dottie liebt die Zeit von Jane Austen und fühlt sich in der aktuellen Zeit nicht wirklich zu Hause. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Dottie sich anstatt einem coolen Smartphone ein altes Schreibpult zum Geburtstag wünscht. Schnell stellt Dottie fest, dass das Schreibpult magische Fähigkeiten besitzt. Denn Dottie kann mit dem Mädchen Frieda über das Schreibpult Kontakt aufnehmen. Das verrückte ist jedoch, dass Frieda nicht etwas in Dotties Zeit lebt, sondern bei ihr das Jahr 1822 ist. Handelt es sich bei dem Schreibpult um ein Zeitreiseportal?

Da ich Geschichten über Zeitreisen immer sehr gerne lese, war ich auf Dotties und Friedas Geschichte sehr gespannt.
Zu Beginn konnte mich gleich begeistern, dass das Schreibpult von Dottie magische Fähigkeiten zu besitzen scheint und der Auslöser für Dotties Zeitreise ist. Schön war zudem, dass Dottie und Frieda einander erst anhand von Briefen näher kennenlernen. Als sie dann das erste Mal aufeinander treffen, fühlt es sich daher für die beiden Mädchen so an, als würden sie sich schon ewig kennen.

Autorin Teresa Hochmuth konnte mich mit diesem Reihenauftakt absolut überzeugen. Was ich persönlich einfach sehr erfrischend und abwechslungsreich fand ist, dass die Geschichte nicht etwa in England spielt, sondern man einen Zeitsprung nach Deutschland ins Jahr 1822 macht. Hier lebt der Adel teilweise doch ein wenig anders als der Adel in England.

Ich finde, der Sprung ins alte deutsche Zeitalter hat der Geschichte frischen Wind gegeben und ich war sehr neugierig darauf zu erfahren, wie das Leben für die Adeligen zur damaligen Zeit war. Teresa Hochmuth hat diese Darstellung in meinen Augen sehr gut zu Papier gebracht.

Richtig gut gelungen ist ihr auch die Charakterdarstellung. Als Leser kann man sich sowohl in Dottie als auch in Frieda sehr gut hineinversetzen. Beide sind unglücklich mit ihrem aktuellen Leben und wünschen sich eine Veränderung herbei.
Besonders spannend ist es dabei als Leser Dotties Entwicklung zu verfolgen, da sie in ihrer Wunschwelt landet, aber nach und nach erkennt, dass hier nicht alles Gold ist was glänzt.

Das Ende macht riesige Lust auf den nächsten Band. Ich bin mir sicher, dass dieser einige neue Aspekte und extrem lustige Situationen hervorrufen wird.

Fazit:
Wer gerne Zeitreisegeschichten liest, dem kann ich "Schwestern durch die Zeit" wirklich sehr empfehlen. Denn in diesem Buch begibt sich der Leser nicht etwa in die Vergangenheit nach London oder England. Nein, man lernt den deutschen Adel im Jahr 1822 und zwei extrem coole Protagonistinnen kennen.
Dieses tolle Leseerlebnis sollte man sich daher nicht entgehen lassen!
Von mir gibt es 5 von 5 Hörnchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2022

Was für ein grandioses, magisches und zuckersüßes Buch!

Malverina (Band 1) – Ich möchte eine Hexe sein
0

Inhalt:
Malverina ist ein mutiges Mädchen, das unbedingt eine Hexe werden möchte. Sie nimmt ihr Schicksal in die Hand und stattet den drei Hexen, die über ihr Dorf herrschen und wegen ihrer schrecklichen ...

Inhalt:
Malverina ist ein mutiges Mädchen, das unbedingt eine Hexe werden möchte. Sie nimmt ihr Schicksal in die Hand und stattet den drei Hexen, die über ihr Dorf herrschen und wegen ihrer schrecklichen Zaubersprüche gefürchtet sind, einen Besuch ab. Womöglich ist Malverina ihre einzige Chance, eine Erbin zu finden, also beschließen sie, sie auszubilden. Zaubertränke, dampfende Kessel, fliegende Besen und gruselige Zaubersprüche, das alles und mehr erwartet Malverina. Wird sie am Ende in die Fußstapfen ihrer drei Zauberlehrerinnen treten? Oder wird sie ihre eigenen Regeln aufstellen?

Meinung:
Malverina ist ein neunjähriges Mädchen, das sich nichts sehnlicher wünscht als eine Hexe zu werden. Da passt es sich doch gut, dass nicht unweit ihres Heimatortes in einem verbotenen Schloss drei Hexen leben. Da Malverina ein mutiges Mädchen ist, macht sie sich auf den Weg zu den drei Hexen, die sie sogar als Lehrling aufnehmen. Nun heißt es lernen, lernen, lernen, um das Handwerk der Hexerei zu festigen.

Geschichten über Hexen gehen einfach immer und so hatte mich der Klappentext sowie das coole Cover sofort in den Bann gezogen. Ich war sehr gespannt darauf, was für Abenteuer Malverina bei den Hexen erleben würde.

Schon nach kurzer Zeit war ich der niedlichen Geschichte verfallen. Denn Malverina ist ein sehr mutiges Mädchen, dass sich von den drei Hexen, die teilweise nicht gerade nett zu ihr sind, nicht einschüchtern lässt. Auf ihre unkonventionelle Art und Weise setzt sie neue Maßstäbe in der Hexenwelt, die leider nicht jedem dort gefallen. Doch Malverina lässt sich davon nicht unterkriegen. Ich habe dieses taffe Mädchen für ihre Courage, ihren Willen und ihren Mut wirklich sehr bewundert. Sie ist ein tolles Vorbild für die jungen Leser.

Ganz begeistert bin ich von der Aufmachung des Buches. Denn die Zeichnungen sind wirklich sehr besonders und strahlen eine gewisse nostalgische Stimmung aus. Die Bilder sind zudem in Farbe gehalten und es gibt viele Kleinigkeiten auf diesen zu entdecken.

Geeignet ist die Geschichte für Kinder ab 5 Jahren. Aber auch etwas ältere Kinder dürften mit Malverina und ihren Abenteuern große Freude haben.

Das Ende der Geschichte ist zwar abgeschlossen, es weckt jedoch die Vorfreude darauf, was Malverina demnächst noch alles erleben könnte.

Fazit:
Malverinas erstes Hexenabenteuer ist eine dieser Geschichten, die das Herz des Lesers im Sturm erobern und nicht mehr loslassen. Malverina ist eine zuckersüße aber auch taffe Protagonistin und die Gestaltung des Buches ein wahrer Augenschmaus.
Ich empfehle das Buch aus vollem Herzen und vergebe 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 31.08.2022

Schöne Pferdegeschichte voller Spannung und Abenteuer

Wild Horses − Zusammen durch den Sturm
0

Inhalt:
Die Rennpferde Alba und Nachtwind haben sich in den Weiten der Prärie einer Herde Wildpferde angeschlossen und genießen das Leben in Freiheit. Auch wenn es für die große Herde nicht immer einfach ...

Inhalt:
Die Rennpferde Alba und Nachtwind haben sich in den Weiten der Prärie einer Herde Wildpferde angeschlossen und genießen das Leben in Freiheit. Auch wenn es für die große Herde nicht immer einfach ist, genug Futter zu finden, halten sie doch zusammen. Da geraten sie in eine Falle: Pferdefänger verfolgen die Herde mit Hubschraubern und treiben sie in ein Gatter – nur Alba und Nachtwind können in letzter Sekunde entkommen. Sie müssen ihren gefangenen Freunden unbedingt helfen – bloß wie?

Meinung:
Alba und ihr Partner Nachtwind sind ihrem Leben als Rennpferde entkommen und genießen nun ihre Freiheit. Für ihr ungeborenes Fohlen suchen sie jedoch nach dem perfekten Platz, an dem es geboren werden kann. Dabei treffen sie auf ihrem Weg auf alte Bekannte, neue Freunde und den bösartigen Hengst Pawel, der Alba das Leben bereits im ersten Band ziemlich schwer gemacht hat.

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Wild Horses Reihe. Da die Geschichte auf dem ersten Band aufbaut, ist es sinnvoll, diesen bereits gelesen zu haben, damit keine Verständigungsprobleme auftreten.

Die Geschichte setzt kurz nach dem Ende des ersten Bandes an. Alba und Nachtwind haben sich einer großen Gruppe Wildpferde angeschlossen. Das Futter wird jedoch knapp und die Beiden beschließen ihren eigenen Weg zu gehen.
Doch dieser ist gar nicht so leicht. Denn auf die beiden ehemaligen Rennpferde lauern viele Gefahren. Schließlich hat der Hengst Pawel immer noch ein Auge auf Alba geworfen und geht davon aus, dass es sich bei dem ungeborenen Fohlen um sein eigenes handelt.

Die Geschichte von Alba und Nachtwind ist daher wieder höchst spannend, ein klein wenig emotional und entfacht im Leser die Lust, selbst einmal durch die Weite der Prärie auf dem Rücken eines Pferdes galoppieren zu dürfen.

Autorin Helen Martins hat ein Händchen dafür, die Natur mit ihren schönen und rauen Seiten aufs Papier zu bringen. Oft fühlt man sich beim Lesen hautnah dabei, wenn Alba und Nachtwind sich ins nächste Abenteuer stürzen.

Besonders schön ist dieses Mal, dass Alba und Nachtwind ihre eigene kleine Herde gründen. Diese ist ein bunter Haufen an verschiedenen Charakteren und ungewöhnlichen Pferderassen, die man normalerweise nicht unbedingt in einer Wildpferdeherde erwarten würde. Aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit bringt die Gruppe jedoch auch verschiedene Stärken mit und hält immer zusammen.

Etwas konstruiert empfinde ich immer noch die Gespräche mit Albas und Nachtwinds Menschenfreunden Bill und Lilian. Gefühlt kann Lilian wirklich mit Alba reden, da sie haargenau immer das erahnt, was die Stute gerade denkt.

Fazit:
Wer gerne einmal eine Geschichte rund um eine Herde Wildpferde, vor der beeindruckenden Kulisse der amerikanischen Weite, lesen möchte, der macht mit der Wild Horse Reihe absolut nichts verkehrt. Fans von Tiergeschichten sollten ebenfalls unbedingt zuschlagen. Denn die Geschichte von den Rennpferden Alba und Nachtwind weiß mit einer tollen Portion Abenteuerlust und Spannung zu überzeugen.
Von mir gibt es daher 4,5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 31.08.2022

Ein lustiges kleines Monster und eine große Herausforderung

Anton Monsterjäger - Ein Traum auf der Flucht
0

Inhalt:
„Für Anton – Nicht vor deinem zehnten Geburtstag öffnen!“ Diese rätselhafte Nachricht hängt an dem merkwürdigsten Geschenk, das Anton je bekommen hat: einem alten, schwarzen, etwas unheimlichen ...

Inhalt:
„Für Anton – Nicht vor deinem zehnten Geburtstag öffnen!“ Diese rätselhafte Nachricht hängt an dem merkwürdigsten Geschenk, das Anton je bekommen hat: einem alten, schwarzen, etwas unheimlichen Schrank. Aber rumpelt es nicht darin? Und scheint da nicht ein blaues Licht durch die Tür?
Ehe Anton sich versieht, ist der Schrank offen und Anton kein normaler Junge mehr, sondern: ein Monsterjäger. Echt jetzt? Ausgerechnet er?

Meinung:
Anton erhält von seinem Onkel, ein paar Tage vor seinem zehnten Geburtstag, einen alten Schrank. Die Nachricht, die am Schrank hängt, besagt, dass Anton den Schrank nicht vor seinem zehnten Geburtstag öffnen darf. Dumm nur, dass Anton sich leider nicht daran hält und den Schrank ein paar Stunden vor seinem Geburtstag öffnet. Anton ist sich nicht bewusst, dass er mit dem frühzeitigen Öffnen des Schranks ein Monster in diese Welt gelassen hat. Dies eröffnet ihm erst kurze Zeit später das kleine Monster Nepomuk. Der ebenso ein Hüter des geheimen Portals ist, wie Anton. Anton erfährt, dass er ein Monsterjäger ist und gemeinsam mit Nepomuk macht er sich daran, das gefährliche Monster wieder einzufangen.

Geschichten über Monster lese ich immer wahnsinnig gerne und schon das Cover mit dem dunklen und ein wenig unheimlich wirkenden Schrank zog mich sofort in seinen Bann.

Gemeinsam mit Anton erfährt der Leser, dass es waschechte Monster gibt, die zwar nicht in unserer Welt leben, jedoch dank Portalen in unsere Welt gelangen können und hier viel Unheil anrichten können.
Bedauerlicherweise ist es Antons Schuld, dass genau so ein gefährliches Monster in unsere Welt eindringen durfte. Doch zum Glück steht ihm das kleine Monster Nepomuk zur Seite. Dieser eröffnet ihm nicht nur, dass Anton ein Monsterjäger ist, sondern auch, dass Anton zu Ausbildungszwecken zur alten Burg am Rande der Stadt muss. Bisher dachte Anton immer, dass dort nur echte Freaks leben, doch jetzt erfährt er, dass die Burg eine Schule für Monsterjäger ist.

Auf dieser Schule lernt Anton ein echter Monsterjäger zu werden. Ich hatte nicht unbedingt damit gerechnet, dass eine magische Monsterschule hier einen gewissen Raum in der Handlung einnehmen würde. Leider bin ich ein wenig ermüdet von den unzähligen Schulgeschichten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Dabei macht Autorin Luisa Fuchs ihre Sache wirklich nicht schlecht und erschafft eine spannende Ausgangslage und interessante Charaktere.

Anton ist zudem ein Protagonist, der lange Zeit als Außenseiter gegolten hat und der an der neuen Schule nun endlich neue Freunde findet. Und auch Monster Nepomuk verleiht ihm Mut und Selbstvertrauen. Anton durchläuft daher in dieser Geschichte eine enorme Entwicklung.

Richtig cool ist zu Beginn des Buches die schöne Karte der Stadt Helltoren mit den wichtigsten Gebäuden, wie beispielsweise Antons Zuhause, der Burg oder der Schule.
Dazu gibt es reichlich stimmungsvolle Zeichnungen, die von Illustratorin Sabine Mielke stammen und in schwarz/weiß/blau gehalten sind. Der blaue Farbtupfer verleiht den Zeichnungen dabei das gewisse Etwas!

Der Band lässt am Ende nicht allzu viele Fragen offen, sodass er sehr gut als Einzelband funktionieren könnte. Ich hoffe jedoch sehr, dass es noch weitere Abenteuer rund um Anton und Nepomuk geben wird.

Fazit:
Auch wenn mich die Schulthematik ein wenig ermüdet hat, konnte mich der Rest der Geschichte absolut überzeugen und begeistern. Die Jagd nach dem bösen Monster verlangt Protagonist Anton jede Menge Mut und Nervenstärke ab. Doch zum Glück stehen ihm neue Freunde und das kleine Monster Nepomuk zur Seite.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 30.08.2022

Hat mir sogar noch besser gefallen als der erste Graphic Novel

Warrior Cats - Wind des Wandels
0

Inhalt:
Seit uralten Zeiten leben tief verborgen im Wald vier wilde KatzenClans. Sie führen ein Leben voller Sehnsucht nach Freiheit, Abenteuer, Freundschaft – und dem Kampf ums Überleben.
Moorkralle, ...

Inhalt:
Seit uralten Zeiten leben tief verborgen im Wald vier wilde KatzenClans. Sie führen ein Leben voller Sehnsucht nach Freiheit, Abenteuer, Freundschaft – und dem Kampf ums Überleben.
Moorkralle, der Zweite Anführer des WindClans, glaubt fest daran, dass den anderen Clans nicht zu trauen sei. Er plant den Platz seines Anführers Riesenstern einzunehmen, um seinen Clan so zu führen und zu beschützen, wie er es für richtig hält. Koste es, was – oder wen – es wolle.

Meinung:
Endlich haben die vier Clans ihre beschwerliche Reise zu ihrer neuen Heimat am See hinter sich gebracht. Während dieser Reise sind die Clans zusammengewachsen. Doch Moorkralle, der Zweite Anführer des WindClans, möchte diese Freundschaft nicht wahrhaben. Er sieht in ihr eine Schwächung des eigenen Clans. Daher setzt er alles daran, den WindClan als starken und unabhängigen Clan zu etablieren.

Nachdem ich Anfang des Monats vom ersten Band der neuen Graphic Novel Reihe der Warrior Cats absolut begeistert war, war meine Vorfreude auf diesen zweiten Band enorm hoch. Daher konnte dieses Buch auch nicht lange ungelesen bei mir im Schrank stehen lassen.

Dieses Mal tauchen wir tiefer in das Leben des WindClans ein. Moorkralle ist Fans des Warrior Cats Universums natürlich ein Begriff. Seine Geschichte durften wir bereits in einer früheren Staffel, als Nebengeschichte, mitverfolgen. Umso spannender fand ich es nun, seine Geschichte aus seiner eigenen Perspektive zu erleben.

Schön ist zudem, dass, anders als im ersten Graphic Novel, die Geschichte bereits am See spielt. So kann man anhand der Bilder sich das Leben der Clans an diesem neuen Ort und vor allen Dingen auch das Lager des WindClans richtig gut vorstellen.

Moorkralle ist ein Kater, der eigentlich nur das Beste für seinen Clan möchte, der jedoch bei diesem Unterfangen vom rechten Weg abkommt und bereit ist alles dafür zu geben, dass der WindClan nicht untergeht. Dadurch ergeben sich einige traurige, berührende, aber auch kämpferische Momente, die mir sehr gut gefallen haben. Ich habe es genossen, gemeinsam mit den Warrior Cats zu jagen und zu kämpfen.

Das Ende ist in sich abgeschlossen und war für mich ein wunderschönes, aber auch berührendes Finale.

Die Zeichnungen des Graphic Novel stammen von James L. Barry, der auch bereits den ersten Graphic Novel illustriert hat. Ich mag es sehr, wie viel Ausdruck er den verschiedenen Katzen verleiht. Zudem ist es toll alte Bekannte wie Feuerstern oder Brombeerkralle mal nicht nur in seiner Vorstellung, sondern auch auf Papier zu sehen.

Fazit:
Dieser zweite Graphic Novel aus dem Warrior Cats Universum hat mir sogar noch besser gefallen als der Erste! Denn mit Moorkralles Geschichte tauchen wir in die Perspektive eines Katers ein, der eigentlich nur das Beste für seinen Clan möchte. Dabei jedoch den falschen Katzen vertraut und vom rechten Weg abkommt.
Ich vergebe sehr gerne 5 von 5 Hörnchen.