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Veröffentlicht am 10.03.2022

Frischer Wind im Zaubergarten-Universum

Der Zaubergarten – Wunder blühen bunt
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Inhalt:
Tilda und Anni fahren zu einem Kurzurlaub ins Wiesental, in eine kleine Hütte mitten im Wald. Sogar Dackel Floh kommt mit! Und das Beste daran: Ganz in der Nähe wohnt ihr neuer Freund Lilian auf ...

Inhalt:
Tilda und Anni fahren zu einem Kurzurlaub ins Wiesental, in eine kleine Hütte mitten im Wald. Sogar Dackel Floh kommt mit! Und das Beste daran: Ganz in der Nähe wohnt ihr neuer Freund Lilian auf dem Wiesenhof. Als sie ankommen, laufen dort bereits die Vorbereitungen für ein großes Hoffest. Doch dann verschwindet plötzlich die Lachblume, die bei der Feier für gute Laune sorgen sollte. Ob dahinter der freche Forsthaus-Michel und seine Fußballfreunde stecken? Tilda, Anni und Lilian haben alle Hände voll zu tun, die magische Pflanze wiederzufinden und das Fest zu retten. Aber Vorsicht, das Zauberblumengeheimnis darf nicht entdeckt werden!

Meinung:
Tilda und Anni machen zusammen mit ihren Müttern einen Kurzurlaub nach Wiesental. Ihre Mütter ahnen nicht, dass die Mädchen dort ihren Freund Lilian auf dem Wiesenhof treffen wollen. Auf dem Wiesehof laufen die Vorbereitungen für ein großes Fest gerade in vollem Gange. Doch, oh Schreck, die fiesen Dorfjungen haben die Lachblume geklaut. Mit dieser magischen Blume sollte doch so richtig gute Laune während des Festes herrschen. Für Tilda und Anni steht schnell fest, dass sie Lilian unbedingt helfen möchten, die Lachblume zurückzubekommen. Anscheinend steckt der freche Michel und seine Fußballfreunde hinter dem Diebstahl. Doch wie bekommen die Drei nur die Blume zurück?

Hierbei handelt es sich um den fünften Band der Reihe "Der Zaubergarten". In meinen Augen sollte man zumindest den ersten Band der Reihe gelesen haben, um die Hintergrundgeschichte rund um den magischen Garten zu kennen. Jedoch ist sicherlich auch ein Quereinstieg möglich, da jede Geschichte in sich abgeschlossen endet.

Dieses Mal nimmt uns Autorin Nelly Möhle mit auf eine Reise ins wunderschöne Wiesental. Hier gibt es jede Menge Natur. Tilda und Anni machen Kurzurlaub mit ihren Müttern in einer einsamen Hütte im Wald. Es macht während des Lesens sehr viel Spaß den Kindern auf ihrer Entdeckung durch das Wiesental zu folgen. Und auch ein fürchterliches Gewitter sorgt für eine gemütliche Stimmung, aber auch ein wenig Sorge um die Protagonisten.

Ich fand es schön, dass wir Lilian und seine Familie in diesem Band so gut kennengelernt haben. Bisher war er eher nur eine Nebenfigur. In diesem Buch rückt Lilian jedoch stark in den Vordergrund des Geschehens.

Und natürlich darf auch ein Hauch Magie wieder nicht fehlen. Denn Tilda und Anni haben natürlich eine magische Blume mit an Bord, die jedoch ganz anders ist, als ihre Vorgängerinnen.
Daher verwundert es den Leser nicht, dass es wieder reichlich turbulent und magisch zur Sache geht.

Einfach wundervoll sind natürlich auch wieder die sehr detaillierten Zeichnungen von Eva Schöffmann-Davidov. Schon alleine das Cover ist wieder eine absolute Augenweide!

Fazit:
Dieses Mal findet das Abenteuer außerhalb des wundervollen Zaubergartens statt. Dieser Settingwechsel bringt frischen Wind die Geschichte und sorgt dafür, dass man den Jungen Lilian und seine Familie endlich besser kennenlernt. Natürlich darf auch eine magische Blume nicht fehlen und so wird das neueste Abenteuer turbulent, bunt und einfach zauberhaft.
Ich vergebe 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 10.03.2022

Sehr tolles Sci-Fi Finale

Bloom
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Inhalt:
Das Abenteuer, das Probleme des Klimawandels gekonnt und humorvoll mit einer Alieninvasion verbindet, nähert sich seinem dramatischen Ende. Die Freunde Anaya, Petra und Seth, selbst zur Häfte Aliens, ...

Inhalt:
Das Abenteuer, das Probleme des Klimawandels gekonnt und humorvoll mit einer Alieninvasion verbindet, nähert sich seinem dramatischen Ende. Die Freunde Anaya, Petra und Seth, selbst zur Häfte Aliens, sind ein letztes Mal aufgefordert die Erde zu retten.
Die Invasion steht unmittelbar bevor, aber unter den Eindringlingen gibt es Rebellen, die mithilfe von Anaya, Petra und Seth die Übernahme verhindern wollen. Können die drei ihnen wirklich trauen?

Meinung:
Die Invasion durch die Aliens steht unmittelbar bevor. Doch nicht alle Eindringlinge wollen die Erde angreifen. Eine Gruppe von Rebellen hat sich von den restlichen Aliens abgesetzt und möchte Anaya, Petra, Seth und dem Rest der Menschheit helfen. So schmieden die Freunde einen gewagten Plan. Können sie die Invasion stoppen und die Erde retten? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Hierbei handelt es sich um das Finale der Bloom-Trilogie. Da dieser Abschlussband auf den Ereignissen der ersten beiden Bände aufbaut, ist es zwingend erforderlich diese bereits gelesen zu haben. Ansonsten kann es zu größeren Verständnisproblemen kommen.

Das Ende von Band 2 hat mit einem gehörigen Paukenschlag geendet, daher war ich natürlich extrem neugierig darauf, wie die Geschichte nun weitergehen würde. Ich muss sagen, dass ich ohne große Anlaufschwierigkeiten in die Geschichte wieder hineingekommen bin, was immer ein großer Pluspunkt ist.

Wie bereits die Vorgängerbände wird auch dieser dritte Band wieder aus der Sicht unserer drei Protagonisten Anaya, Petra und Seth erzählt. Da sich die Wege der Freunde immer mal wieder trennen, sorgt dies dafür, dass man zu jeder Zeit im Bilde darüber ist, wie es dem jeweiligen Charakter ergeht.
Ich finde es immer noch wundervoll, dass Autor Kenneth Oppel diese drei Perspektiven erschaffen hat. Denn dadurch wird die Geschichte gleich viel dynamischer.

Aber auch ohne die unterschiedlichen Perspektiven ist die Geschichte von vorne bis hinten eine spannende Sache. Jede Menge Sci-Fi Elemente werden in die Geschichte eingebaut und man fragt sich immer wieder, wie und ob die Rebellen die Aliens aufhalten können.

Das Ende lässt den Leser mehr als zufrieden zurück. Mit einem einmonatigen Blick in die Zukunft erfährt man zudem wie die Handlung sich nach dem Ende weiterentwickelt hat. Ich mochte hierbei, dass nicht alles rosarot endet, sondern gewisse Dinge einfach Zeit brauchen.

Fazit:
Mit dem Finale der Bloom-Trilogie hat Kenneth Oppel eine geniale Geschichte mit Aliens und tollen Science-Fiction Elementen geschrieben. Ich habe dieses Finale von vorne bis hinten sehr genossen. Gerade durch die drei unterschiedlichen Perspektiven gibt es wieder jede Menge Dynamik und spannende Unterhaltung.
Von mir gibt es 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 03.03.2022

Fantastische Bilder, geniale Sprecherin und humorvolle Geschichte

Biest & Bethany (Band 2) - Ein gefundenes Fressen
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Inhalt:
Das Biest scheint besiegt zu sein und Bethany und Ebenezer sind wahre Freunde geworden.
Ende gut, alles gut – oder? Von wegen! Von nun an wollen die beiden „gute Menschen“ werden und alle Spuren ...

Inhalt:
Das Biest scheint besiegt zu sein und Bethany und Ebenezer sind wahre Freunde geworden.
Ende gut, alles gut – oder? Von wegen! Von nun an wollen die beiden „gute Menschen“ werden und alle Spuren des Biests beseitigen. Im Rahmen der großen Entbiesterung werden die vielen glamourösen Geschenke des Biests kurzerhand für kleines Geld an die Nachbarschaft verkauft. Weg mit den schlimmen Erinnerungen!
Doch Ebenezer vermisst seinen luxuriösen Lebensstil schnell und auch Bethany fehlen ihre fiesen Streiche. Währenddessen benimmt sich die liebliche Wintlorsche Papageiendame Claudette immer seltsamer. Ob das an dem biestigen und durchtriebenen Wurm liegt, den Claudette vor kurzem verspeist hat?

Meinung:
Ebenezer muss sich nach dem Tod des Biestes erst einmal an sein neues Leben gewöhnen. Da ist es auch nicht gerade hilfreich, wenn Bethany ihn wieder dazu verdonnert eine gute Tat zu vollbringen. Daher vermisst Ebenezer schnell seinen luxuriösen Lebensstil. Doch auch Bethany hat mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, denn die Dorfbewohner halten Bethany immer noch die Streiche vor, die sie in ihrer Vergangenheit getan hat. So hat jeder der zwei Freunde sein Päckchen zu tragen. Doch damit nicht genug hat Papageiendame Claudette, seitdem sie den Kohlwurm verspeist hat, einen Mordshunger und verhält sich immer verdächtiger.

Nachdem für mich im letzten Jahr der erste Band von Biest & Bethany ein echtes Highlight und eine sehr positive Überraschung war, war ich äußerst gespannt auf das zweite Werk von Autor Jack Meggitt-Phillips. Ich muss jedoch gestehen, dass ich mir unsicher war, ob ein zweiter Band noch so gut funktionieren würde wie der Erste. Tja, was soll ich sagen. Diese Sorge war total unbegründet. Denn der Autor hat einen genauso bissigen, schwarzhumorigen und unterhaltsamen zweiten Band geschrieben.

In meinen Augen ist es bei dieser Reihe zwingend erforderlich mit Band 1 zu starten. Denn der zweite Teil baut enorm auf dem ersten Buch auf und viele Zusammenhänge dürften sich Quereinsteigern nicht unbedingt erschließen.

Der Leser/Hörer weiß dank dem Ende von Band 1, dass das Biest bei weitem nicht tot ist, sondern viel mehr von Claudette verspeist wurde. Daher ahnt man natürlich schnell was oder besser wer hinter den ganzen komischen Vorfällen im Dorf steckt. Doch Ebenezer und Bethany tappen lange Zeit im Dunkeln. Dies liegt unter anderem daran, dass jeder mit der sich nun bietenden Zukunft lernen muss umzugehen. Gerade Ebenezer fällt es schwer, sich von den tollen Sachen zu trennen, die das Biest ihm geschenkt hat. Und so verliert er sich stellenweise in alten Erinnerungen.
Aber auch Bethany hat mit der Vergangenheit zu hadern. Denn dank ihrer früheren Streiche, schenkt ihr niemand glauben, als Bethany mitteilt, ab sofort nur Gutes zu tun.
Daher nehmen die beiden Freunde auch erst viel zu spät wahr, wie sehr sich Papageiendame Claudette verändert hat.

Gut gefallen hat mir, dass der Autor dieses Mal dem Leser/Hörer auch Blicke in die Vergangenheit gewährt. So sind wir dabei als Ebenezer und das Biest zum ersten Mal aufeinander treffen und erfahren wie stark sich Ebenezers Leben von diesem Tag an verändert.

Fans des ersten Bandes dürften mindestens genauso begeistert sein von diesem zweiten Band, in meinen Augen. Wer bereits den ersten Band nicht so sehr mochte, dem würde ich diesen zweiten Band eher nicht empfehlen. Denn der Autor hat wieder jede Menge schwarzen Humor zu bieten. Tatsächlich wurde es mir an mancher Stelle selbst ein wenig zu makaber, dennoch liebe ich die Ideen des Autors und die Umsetzung sehr.
Sensible Kinder sollten zu dieser Geschichte jedoch vielleicht nicht unbedingt greifen, da ich mich mir nicht sicher bin, ob sie den unterschwelligen Humor begreifen werden.

Ein Highlight im Buch sind natürlich wieder die grandiosen Zeichnungen von Illustratorin Isabelle Follath. Ihr Zeichenstil bringt den Humor der Geschichte noch besser zum Tragen. Gerade die Charakterdarstellungen von Ebenezer und Bethany sind immer sehr gut getroffen. Ich mochte es jedoch auch, wie sie die stückchenhafte Verwandlung von Claudette zu Papier bringt.

Ebenso großartig ist die geniale Hörbuchsprecherin Mechthild Großmann. Ich habe ihre Stimme bereits im ersten Teil sehr geliebt und bin daher nach wie vor hin und weg von ihrer rauchigen und kratzigen Stimme. Mechthild Großmanns Stimme passt perfekt zu der etwas kratzbürstigen Bethany, fängt jedoch auch das Wesen des Biests gekonnt in seinen Zügen ein. Ich freue mich daher schon riesig auf ihre Interpretation des dritten Bandes!

Fazit:
Biest & Bethany ist eine Reihe an der sich wohl so ein wenig die Geister scheiden können. Entweder man liebt den schwarzen Humor des Autors und seine Charaktere oder man wird nicht ganz so viel Freude mit dieser Geschichte haben. Ich für meinen Teil bin wieder schwer begeistert von der Geschichte rund um das Biest, Bethany und Ebenezer. Dabei kann ich euch sowohl das Buch (aufgrund seiner fantastischen Bilder) als auch das Hörbuch (mit seiner großartigen Sprecherin) nur ans Herz legen.
Biest & Bethany ist ungewöhnlich, unkonventionell und einfach nur genial!
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 03.03.2022

Fantastische Bilder, geniale Sprecherin und humorvolle Geschichte

Biest & Bethany - Ein gefundenes Fressen
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Inhalt:
Das Biest scheint besiegt zu sein und Bethany und Ebenezer sind wahre Freunde geworden.
Ende gut, alles gut – oder? Von wegen! Von nun an wollen die beiden „gute Menschen“ werden und alle Spuren ...

Inhalt:
Das Biest scheint besiegt zu sein und Bethany und Ebenezer sind wahre Freunde geworden.
Ende gut, alles gut – oder? Von wegen! Von nun an wollen die beiden „gute Menschen“ werden und alle Spuren des Biests beseitigen. Im Rahmen der großen Entbiesterung werden die vielen glamourösen Geschenke des Biests kurzerhand für kleines Geld an die Nachbarschaft verkauft. Weg mit den schlimmen Erinnerungen!
Doch Ebenezer vermisst seinen luxuriösen Lebensstil schnell und auch Bethany fehlen ihre fiesen Streiche. Währenddessen benimmt sich die liebliche Wintlorsche Papageiendame Claudette immer seltsamer. Ob das an dem biestigen und durchtriebenen Wurm liegt, den Claudette vor kurzem verspeist hat?

Meinung:
Ebenezer muss sich nach dem Tod des Biestes erst einmal an sein neues Leben gewöhnen. Da ist es auch nicht gerade hilfreich, wenn Bethany ihn wieder dazu verdonnert eine gute Tat zu vollbringen. Daher vermisst Ebenezer schnell seinen luxuriösen Lebensstil. Doch auch Bethany hat mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, denn die Dorfbewohner halten Bethany immer noch die Streiche vor, die sie in ihrer Vergangenheit getan hat. So hat jeder der zwei Freunde sein Päckchen zu tragen. Doch damit nicht genug hat Papageiendame Claudette, seitdem sie den Kohlwurm verspeist hat, einen Mordshunger und verhält sich immer verdächtiger.

Nachdem für mich im letzten Jahr der erste Band von Biest & Bethany ein echtes Highlight und eine sehr positive Überraschung war, war ich äußerst gespannt auf das zweite Werk von Autor Jack Meggitt-Phillips. Ich muss jedoch gestehen, dass ich mir unsicher war, ob ein zweiter Band noch so gut funktionieren würde wie der Erste. Tja, was soll ich sagen. Diese Sorge war total unbegründet. Denn der Autor hat einen genauso bissigen, schwarzhumorigen und unterhaltsamen zweiten Band geschrieben.

In meinen Augen ist es bei dieser Reihe zwingend erforderlich mit Band 1 zu starten. Denn der zweite Teil baut enorm auf dem ersten Buch auf und viele Zusammenhänge dürften sich Quereinsteigern nicht unbedingt erschließen.

Der Leser/Hörer weiß dank dem Ende von Band 1, dass das Biest bei weitem nicht tot ist, sondern viel mehr von Claudette verspeist wurde. Daher ahnt man natürlich schnell was oder besser wer hinter den ganzen komischen Vorfällen im Dorf steckt. Doch Ebenezer und Bethany tappen lange Zeit im Dunkeln. Dies liegt unter anderem daran, dass jeder mit der sich nun bietenden Zukunft lernen muss umzugehen. Gerade Ebenezer fällt es schwer, sich von den tollen Sachen zu trennen, die das Biest ihm geschenkt hat. Und so verliert er sich stellenweise in alten Erinnerungen.
Aber auch Bethany hat mit der Vergangenheit zu hadern. Denn dank ihrer früheren Streiche, schenkt ihr niemand glauben, als Bethany mitteilt, ab sofort nur Gutes zu tun.
Daher nehmen die beiden Freunde auch erst viel zu spät wahr, wie sehr sich Papageiendame Claudette verändert hat.

Gut gefallen hat mir, dass der Autor dieses Mal dem Leser/Hörer auch Blicke in die Vergangenheit gewährt. So sind wir dabei als Ebenezer und das Biest zum ersten Mal aufeinander treffen und erfahren wie stark sich Ebenezers Leben von diesem Tag an verändert.

Fans des ersten Bandes dürften mindestens genauso begeistert sein von diesem zweiten Band, in meinen Augen. Wer bereits den ersten Band nicht so sehr mochte, dem würde ich diesen zweiten Band eher nicht empfehlen. Denn der Autor hat wieder jede Menge schwarzen Humor zu bieten. Tatsächlich wurde es mir an mancher Stelle selbst ein wenig zu makaber, dennoch liebe ich die Ideen des Autors und die Umsetzung sehr.
Sensible Kinder sollten zu dieser Geschichte jedoch vielleicht nicht unbedingt greifen, da ich mich mir nicht sicher bin, ob sie den unterschwelligen Humor begreifen werden.

Ein Highlight im Buch sind natürlich wieder die grandiosen Zeichnungen von Illustratorin Isabelle Follath. Ihr Zeichenstil bringt den Humor der Geschichte noch besser zum Tragen. Gerade die Charakterdarstellungen von Ebenezer und Bethany sind immer sehr gut getroffen. Ich mochte es jedoch auch, wie sie die stückchenhafte Verwandlung von Claudette zu Papier bringt.

Ebenso großartig ist die geniale Hörbuchsprecherin Mechthild Großmann. Ich habe ihre Stimme bereits im ersten Teil sehr geliebt und bin daher nach wie vor hin und weg von ihrer rauchigen und kratzigen Stimme. Mechthild Großmanns Stimme passt perfekt zu der etwas kratzbürstigen Bethany, fängt jedoch auch das Wesen des Biests gekonnt in seinen Zügen ein. Ich freue mich daher schon riesig auf ihre Interpretation des dritten Bandes!

Fazit:
Biest & Bethany ist eine Reihe an der sich wohl so ein wenig die Geister scheiden können. Entweder man liebt den schwarzen Humor des Autors und seine Charaktere oder man wird nicht ganz so viel Freude mit dieser Geschichte haben. Ich für meinen Teil bin wieder schwer begeistert von der Geschichte rund um das Biest, Bethany und Ebenezer. Dabei kann ich euch sowohl das Buch (aufgrund seiner fantastischen Bilder) als auch das Hörbuch (mit seiner großartigen Sprecherin) nur ans Herz legen.
Biest & Bethany ist ungewöhnlich, unkonventionell und einfach nur genial!
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 03.03.2022

Vergangenheit meets Gegenwart, spannend umgesetzt

Falcon Peak – Mächte des Sturms (Falcon Peak 3)
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Inhalt:
Seit Kendrick Schüler an der Mount Avelston School ist, steht sein Leben auf dem Kopf: Er hat erfahren, dass er einer geheimen Gemeinschaft von Vogelmenschen angehört, den Aves. Diese Gestaltwandler ...

Inhalt:
Seit Kendrick Schüler an der Mount Avelston School ist, steht sein Leben auf dem Kopf: Er hat erfahren, dass er einer geheimen Gemeinschaft von Vogelmenschen angehört, den Aves. Diese Gestaltwandler bewachen seit uralten Zeiten eine Felsspitze, in der der Legende nach ein schlafendes Biest eingeschlossen ist.
Aber warum wird Kendrick das Gefühl nicht los, dass die Oberste Aves etwas vor ihm verschweigt? Warum will seine Lehrerin Ms Winterbottom mit allen Mitteln verhindern, dass Kendrick Zugang zur geheimen Abteilung der Schulbibliothek erhält? Und warum schnüffelt plötzlich die Polizei in der Schule herum?
Kendrick will Antworten auf seine Fragen – doch die Geheimnisse seiner Vergangenheit sind weit gefährlicher, als er ahnt ...

Meinung:
Auf die Mount Avelston School gehen nicht nur ganz normale Kinder, sondern auch die Aves. Die Aves sind Vogelmenschen und Kendrick gehört als erster männlicher Vertreter zu ihnen. Daher ist es den Aves gar nicht recht, dass plötzlich die Polizei an der Schule herumschnüffelt und Nachforschungen über den ehemaligen Headmaster der Schule anstellt. Kendrick stößt während der Ermittlungen auf eine Entdeckung, die ein großes Geheimnis der Aves offenbart.

Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Falcon Peak-Reihe. Es ist daher ratsam mit Band 1 in die Reihe zu starten und keinen Quereinsteiger-Versuch zu wagen.

Nachdem mir die ersten beiden Bände der Reihe so gut gefallen haben und mich die Grundidee der Geschichte immer noch sehr anspricht, freute ich mich ungemein auf diese Fortsetzung. Erst einmal möchte ich vorwegnehmen, dass es sich hierbei nicht um den abschließenden Band der Reihe handelt, sondern es mindestens noch einen weiteren Band geben wird. Da ich dies jedoch vor dem Lesen des dritten Bandes wusste, konnte ich mich dementsprechend darauf einstellen.

Die Geschichte ist auch dieses Mal gut gefüllt mit überraschenden Enthüllungen und spannenden Entwicklungen. Genau diese sorgen während des Lesens dafür, dass der Spannungsbogen zu keiner Zeit abflacht. Dadurch macht das Lesen ungeheuer viel Spaß. Zwar sieht man als Vielleser das ein oder andere kommen, dies trübt den Lesespaß jedoch zu keiner Zeit.

Was ich in diesem Band etwas schade fand, ist, dass das Gemeinschaftsgefühl für mich ein wenig zu kurz kam. In meinen Augen versucht Kendrick viel auf eigene Faust zu lösen. Er legt dabei nicht ganz so viel Wert auf die Hilfe seiner Freunde. Zudem schwebt immer noch ein Fragezeichen über der Beziehung von Kendrick und Ivy. Wie sieht es um die Gefühle von Ivy aus und hat ihre Beziehung eine Zukunft? In diesem Punkt bin ich mir jedoch sicher, dass die Frage vom Autor im nächsten Band auf jeden Fall aufgelöst wird.

Das Ende macht große Lust auf den nächsten Band. Denn man stellt sich zwangsläufig die Frage, was sich hinter der Enthüllung durch Kendrick alles verbirgt und was für ein Spiel gewisse Leute spielen.

Fazit:
In diesem dritten Band der Falcon Peak-Reihe wird der Leser tiefer in die Vergangenheit der Aves geführt. Was ist tatsächlich ihre Bestimmung und was steckt hinter dem Biest? Einige Fragen werden neu aufgeworfen, andere Fragen schlüssig beantwortet. Und so wartet man nun ungeduldig auf den nächsten Band der Reihe, um zu erfahren, wie es mit Kendrick, Ivy, Sienna und Co. weitergehen wird.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.