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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2022

Gutes Arbeitsbuch was individuell ist und leicht verständlich

Sei stärker als die Angst
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Das Buchcover gefällt mir sehr gut, es wirkt gar nicht wie ein Arbeitsbuch bzw. Sachbuch und das finde ich sympathisch! Das Buch hat allerdings eine normale Taschenbuchgröße, was beim Ausfüllen etwas hinderlich ...

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, es wirkt gar nicht wie ein Arbeitsbuch bzw. Sachbuch und das finde ich sympathisch! Das Buch hat allerdings eine normale Taschenbuchgröße, was beim Ausfüllen etwas hinderlich ist. Ein größeres Format wäre hier definitiv schöner gewesen.

Die Autorin des Buches ist sehr sympathisch und berichtet offen und ehrlich von ihren eigenen Problemen mit Angst. Dadurch konnte ich gleich einen viel besseren Bezug zum Buch aufbauen. Sie schreibt sehr gut und verständlich und wirft nicht mit Fachbegriffen um sich. Auch die gestellten Aufgaben sollte so ziemlich jede/r bewältigen können. Es ist gut erklärt, auch welchen Nutzen die jeweilige Aufgabe hat. Ich fand es auch recht motivierend, bei manchen Themen hätte ich mir allerdings noch ein kleines bisschen mehr Tiefe gewünscht. Dennoch bin ich sicher, dass dieses Buch vielen weiterhelfen kann. Die einzige Voraussetzung ist, dass man sich auch darauf einlässt und bereit ist wirklich an sich zu arbeiten. Solche Probleme erfordern Zeit und Geduld und die muss man selbst aufbringen!

Ich finde es außerdem großartig, dass Themen wie diese, die immer noch ein bisschen als Tabu-Themen behandelt werden, endlich einen Stellenwert und mehr Aufmerksamkeit bekommen. Niemand muss sich dafür schämen! Das vermittelt auch das Buch und diese positive Message ist wunderbar!

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Veröffentlicht am 02.03.2022

Die Geschichte konnte mich leider nicht begeistern

Jeder Tag für dich
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Das Buchcover finde ich richtig schön, die Illustrationen und auch die Farben passen sehr gut. Leider konnte ich dem Inhalt nicht so viel abgewinnen. Das Buch ist als Liebesroman deklariert, weißt für ...

Das Buchcover finde ich richtig schön, die Illustrationen und auch die Farben passen sehr gut. Leider konnte ich dem Inhalt nicht so viel abgewinnen. Das Buch ist als Liebesroman deklariert, weißt für mich aber nur sehr wenig Elemente auf, die in einen Liebesroman gehören.

Die Charaktere waren mir nicht besonders sympathisch. Mary kam mir sehr realitätsfremd vor, Jim egoistisch und ich mochte es nicht, wie mit psychischen Erkrankungen umgegangen wird. Es war ein bisschen eine "Es ist dann halt so" Einstellung, was ich falsch finde. Zu der Journalistin Alice konnte ich noch den größten Bezug aufbauen, wobei ich auch sie nicht durchweg sympathisch fand. Ihre Motive kamen mir oft einfach moralisch falsch vor, auch wenn sie sich oft eingeredet hat, dass sie nur in Marys Sinne handelt.

Von Liebe – und damit meine ich echte Liebe und nicht Besessenheit – war hier kaum eine Spur. Die Geschichte zog sich an einigen Stellen sehr in die Länge, meine Motivation zum Lesen war dadurch ziemlich gering. Was ich gut fand war der Schreibstil und die Art und Weise, wie es erzählt wurde. Nämlich abwechselnd in der Vergangenheit und der Gegenwart. Dafür vergebe ich zwei Sterne, mehr ist meiner Meinung nach leider für diesen Roman nicht möglich.

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Veröffentlicht am 08.02.2022

Eines der besten Romance-Bücher überhaupt!

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
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Was ist dran an dem Hype um "The love hypothesis" (Originaltitel)? Diese Frage hat mich schon lange beschäftigt und nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich den vielen positiven Rezensionen nur zustimmen. ...

Was ist dran an dem Hype um "The love hypothesis" (Originaltitel)? Diese Frage hat mich schon lange beschäftigt und nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich den vielen positiven Rezensionen nur zustimmen. In diesem Buch fühlt man sich einfach nur wohl. Das liegt zum einen an dem genialen Schreibstil der Autorin, der mal witzig, mal einfühlsam und einfach nur total schön ist – man fliegt durch die Seiten und möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Und zum anderen an den wunderbaren Charakteren.

Das Thema der Fake-Beziehung ist selbstverständlich nicht neu oder sehr anspruchsvoll, doch die Autorin hat daraus so ein originelles und schönes Buch erschaffen! Olive und Adam kann man einfach nur lieben. Olive Smith ist eine verwaiste, unsichere, hart arbeitende, kluge Biologin, die die meiste Zeit im Labor für ihre Forschung verbringt. Ich mochte sie von der ersten Sekunde an. Adam Carlsen hingegen ist ein junger, aufstrebender "Labortyrann", den die meisten Studenten an dem Tag verfluchen, an dem sie ihn kennenlernen. Obwohl er als Professor aus der Hölle bezeichnet wird, behandelt er Olive immer nett und respektvoll und es scheint, als würde er auch gerne Zeit mit ihr verbringen. So kann man auch ihn als Protagonisten einfach nur lieben!

Wer ein absolutes Wohlfühl-Buch mit witzigem Plot und zauberhaften Charakteren sucht ist hier genau richtig! Ich habe schon lange kein so perfektes Buch mehr gelesen und vergebe deshalb sehr verdiente 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 23.01.2022

Sehr schön geschrieben und gut durchdacht, mit liebenswerten Charakteren und tollem Setting

Helles Land
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In "Helles Land" begleiten wir Clay – die höchste Hüterin des Waldes – welche im Refugium der Welt von Helles Land lebt. Sie ist eine erwachsene Frau und hat die besondere Gabe, mit Pflanzen kommunizieren ...

In "Helles Land" begleiten wir Clay – die höchste Hüterin des Waldes – welche im Refugium der Welt von Helles Land lebt. Sie ist eine erwachsene Frau und hat die besondere Gabe, mit Pflanzen kommunizieren zu können. Sie und auch der Rest ihres Volkes sind sehr naturverbunden und leben in einem sehr idyllisch beschriebenen Dorf. Doch die anfängliche Idylle schwindet schnell, denn die zwei Sonnen stellen eine Gefahr für das Land und ihre Bewohner dar. Aber nicht nur mit der unbarmherzigen Hitze haben die Protagonist*innen zu kämpfen, sondern auch mit einem bisher "unsichtbaren" Feind.

Das Buch startet – wie von der Autorin gewohnt – mit einem spannenden Prolog, der nicht nur neugierig macht, sondern auch Schlimmes erahnen lässt. Ich finde es immer sehr spannend, wenn man einen Vorgeschmack auf den Verlauf des Buches bekommt und sich direkt am Anfang fragt, wie es dazu kommt. Besonders positiv ist mir in diesem Buch der Aufbau der Welt aufgefallen. Er ist sehr detailliert beschrieben und man kann dadurch voll und ganz in die Geschichte eintauchen. Für einen Einzelband habe ich das schon fast als außergewöhnlich empfunden und mochte es sehr gern. Aber auch die Charaktere lernt man während der Geschichte sehr gut kennen und teilweise auch einzuschätzen. Einigen kann man allerdings nicht so recht trauen und versucht die ganze Zeit Hinweise zu finden. Und davon gibt es nicht wenige, das Buch ist definitiv darauf ausgelegt, dass man mit rätselt und überlegt. Deshalb kamen für mich einige Momente dann auch weniger überraschend, andere hingegen konnte ich mir vorher nicht erklären. Insgesamt habe ich die Geschichte als etwas ruhiger empfunden, als ich es aus der Trilogie der Autorin kannte. Das hat einerseits auch gut zum Weltenaufbau gepasst, aber andererseits hätte ich ein bisschen mehr Spannung dennoch gut gefunden. Das soll aber nicht heißen, dass es keine spannenden Momente gäbe! Vor allem das letzte Drittel hat ordentlich an Fahrt aufgenommen. Ein bisschen mehr davon, wäre allerdings auch in den beiden ersten Dritteln willkommen gewesen. Dies ist auch schon mein einziger Kritikpunkt.

Den Schreibstil und die Charaktere mochte ich sehr. Vor allem auch dadurch, dass sie nicht auf der Stelle stehen bleiben, sondern sich weiterentwickeln. Besonders mochte ich die kleine Avem, Dench und natürlich auch Clay und Camille.

Was mir ebenfalls sehr gefallen hat ist, dass wir alle drei Regionen in Helles Land gut kennengelernt haben. Die Bewohner könnten unterschiedlicher nicht sein in ihrem Auftreten, ihrem Wesen und ihren Gewohnheiten und es war für mich besonders interessant, in alle drei Bereiche eintauchen zu können. Dadurch versteht man die Handlungen der einzelnen Charaktere meiner Meinung nach auch besser.
Aber auch unser eigenes Leben bzw. unsere Welt spiegelt sich zum Teil in der Sci-Fi Welt wider und regt zum Nachdenken an. Es ist eine unterschwellige, aber meiner Meinung nach starke und wichtige Message.

Bis auf ein paar kleine Längen fand ich das Buch wirklich super und empfehle es deshalb gern weiter!

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Emotionsgeladene, sehr besondere Geschichte

Drowning in Stars
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Für mich war es das erste Buch der Autorin und ein absolutes Highlight im Bereich der Liebesromane! Der Schreibstil gefiel mir auf Anhieb. Es ist sehr locker geschrieben und dadurch flüssig zu lesen, sehr ...

Für mich war es das erste Buch der Autorin und ein absolutes Highlight im Bereich der Liebesromane! Der Schreibstil gefiel mir auf Anhieb. Es ist sehr locker geschrieben und dadurch flüssig zu lesen, sehr bildlich, aber keineswegs zu ausschweifend. Debra Anastasia schreibt außerdem sehr gefühlvoll und emotionsgeladen. An manchen Stellen war ich wirklich sprachlos, denn so sehr wie in diesem Buch leide ich selten mit den Charakteren mit. An einigen Stellen zerreißt es einem förmlich das Herz. Auch wenn man ein paar Wendungen schon kommen sieht, wird man dennoch an einigen Stellen auch überrascht. Somit war es eine gute Mischung aus Überraschungen und Vorhersehbarem, wenn man ein bisschen mit spekuliert. Aber allein auch das Spekulieren macht mir persönlich immer viel Spaß.

Die beiden Hauptcharaktere Pixie und Gaze fand ich herausragend. Jede/r ist auf seine Art und Weise so besonders und prägt die Geschichte. Mit den beiden sind der Autorin ganz besondere Charaktere gelungen. Irgendwann bekommt man das Gefühl, als würde man sie richtig kennen und das fand ich unglaublich schön. Aber auch die Nebencharaktere stechen wirklich hervor. Generell sind es sehr aussagekräftige Charaktere, die man nicht so schnell wieder vergisst und einige schließt man ganz besonders ins Herz!

Ein großer Teil der Geschichte spielt in der Vergangenheit und erzählt die gemeinsame Kindheit der beiden. Da die beiden in einem weniger guten Viertel aufwachsen, haben sie so einige Probleme zu meistern und wachsen auch seitens ihrer Familien nicht so behütet auf, wie man es sich für die beiden wünscht. Man merkt schnell, dass sie trotz des jungen Alters sehr viel Verantwortung tragen müssen und gar nicht richtig Kind sein dürfen.
Der zweite Teil spielt dann in der Gegenwart und wir lernen die beiden als junge Erwachsene neu kennen. Für mich lag in der Kindheit der beiden das Fundament der Geschichte, weshalb ich es super fand, dass die Autorin es ausführlich beschrieben hat. Dadurch konnte man sämtliche Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen.

Die Geschichte von Pixie und Gaze werde ich so schnell nicht wieder vergessen! Ich kann diese wunderschöne Geschichte nur von Herzen weiterempfehlen!

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