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Veröffentlicht am 13.02.2026

Zwei Hunde, zwei Geschichten

Zwei Hunde feiern Weihnachten
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In diesem wunderschönen Weihnachtsroman begegnen wir zwei goldigen Hunden, die ein Zuhause finden, passenderweise an Weihnachten und verschiedenen Menschen, die zusammengehören aber es noch nicht wahrhaben ...

In diesem wunderschönen Weihnachtsroman begegnen wir zwei goldigen Hunden, die ein Zuhause finden, passenderweise an Weihnachten und verschiedenen Menschen, die zusammengehören aber es noch nicht wahrhaben wollen. Dazu haben wir noch die bereits bekannten Weihnachtshelfer, die allzeit bereit sind in die Bresche zu springen und jeglichem liebesbedingten Notfall abzuhelfen.

In der ersten Geschichte haben wir es mit einer Zeitungsannonce zu tun, die von der Schwester von Julia und dem Freund von Daniel gestartet wird in Sachen, wir müssen doch jetzt mal schauen, dass wir die unter die Haube bekommen. Durch einen Stromausfall, diesmal von gewissen weihnachtlichen Helfern ausgelöst, landen die "Bewerbungsbriefe" im Briefkasten des jeweils anderen. Durch eine Tauschaktion der Briefe lernen sich Julia und Daniel kennen und der kleine Hund Nick ist mit von der Partie.

Die zweite Geschichte ist auch nicht ohne, denn was passiert wenn sich ein neunjähriger Junge zu Weihnachten einen Hund und einen Vater zu Weihnachten wünscht. Die Weihnachtshelfer machen sich mit Begeisterung an die Arbeit, doch Tessa ist nicht leicht zu knacken, denn sie hat eine gemeinsame Geschichte mit dem neuen Fußballtrainer ihres Sohnes Lukas, Nick, und sie möchte auf keinen Fall, dass er die Wahrheit erfährt. Doch die Weihnachtshelfer und der süße Hund Ruprecht sind da anderer Meinung.

Wieder zwei Geschichten, die einem die Advents- und Weihnachtszeit versüßen oder auch zwischendurch, denn es ist ja immer ein bisschen Weihnachten.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Die Opfer müssen gehört werden

Sie predigten Wasser und tranken Wein
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Jana Schmidt erfährt schon Ablehnung in ihrer jüngsten Kindheit. Sie wurde gleich nach ihrer Geburt von ihrer Mutter in ein Kinderheim gebracht und mit vier Jahren von einer alleinerziehenden, streng katholisch ...

Jana Schmidt erfährt schon Ablehnung in ihrer jüngsten Kindheit. Sie wurde gleich nach ihrer Geburt von ihrer Mutter in ein Kinderheim gebracht und mit vier Jahren von einer alleinerziehenden, streng katholisch lebenden Frau, adoptiert und erfuhr auch in dieser neuen Familienkonstellation keine Liebe. Als Teenager machte sie zahlreiche Alkohol- und Drogenerfahrungen, kam mit dem Gesetz in Konflikt und landete im Gefängnis. Nach ihrer Entlassung reiste sie in die nächste Stadt und lebte mehr oder weniger auf der Straße, Alkohol und Drogen waren wieder ihre Begleiter. Auch eine Vergewaltigung bleibt ihr nicht erspart.

Eines Nachts begegnet sie einer evangelistischen Gruppe und der Leiter und Pastor dieser Gruppe lädt sie ein in ihre Gemeinschaft. Die Gemeinschaft wohnt in einem Haus, dass sich die "Insel" nennt und dort begegnet Jana zum ersten Mal Gott und man hätte meinen können, jetzt wird alles gut für diese leidgeprüfte junge Frau, doch leider geht es jetzt erst richtig los. Denn was sich anfangs so gut anhört und anfühlt, verwandelt sich schleichend mehr und mehr in einen Alptraum und Jana erlebt nach ihrem sexuellem Missbrauch auch noch religiösen Missbrauch. Ich nenne ihn bewusst religiösen Missbrauch, weil in ihm nichts absolut nichts geistliches enthalten ist.

Jana lässt sich voller Vertrauen in dieses neue Leben ein, fühlt sich vermeintlich in Sicherheit und merkt erst langsam, dass sie statt Freiheit, Heilung, Annahme und Liebe mehr und mehr kontrolliert und bewertet wird. Schleichend verabschiedet sich ihre Würde, während der Religiöse Missbrauch mehr und mehr seine schleimigen Krakenarme nach ihr ausstreckt und sie langsam aber sicher zu ersticken versucht. Ausgeübt wird der Religiöse Missbrauch von den Leitern der "Insel", einer nicht beim wahren Namen genannten charismatischen Gemeinde, die ihre Gemeinschaft mit einer perfiden Mischung aus Manipulation und Unterdrückung führen, alles unter dem Deckmantel des christlichen Gehorsams. Jana beginnt auf der einen Seite immer mehr an sich und Gott zu zweifeln und auf der anderen Seite spürt sie tief in ihrem Inneren, dass Gott doch ganz anders sein muss und sie begibt sich wieder ganz neu auf den Weg in die Freiheit.

Die Geschichte von Jana hat mich sehr bewegt, kommt sie doch häufiger in unserem Land vor als wir ahnen. Dabei ist die Denomination eine Nebensache, denn es geht bei Religiösem Missbrauch immer um Macht, Manipulation und Gewalt an der Seele des Menschen. Begleitet wird die Geschichte von Jana Schmidt von Martina Kessler, Theologin und Psychologische Beraterin, die immer wieder erklärende Einschübe in anderer Schriftart in die Geschichte von Jana einfügt. Das mag etwas den Lesefluss beeinträchtigen, ich fand es jedoch beim zweiten Mal Lesen sehr hilfreich, denn es macht dem Leser klar, wie schleichend und schleimend Religiöser Missbrauch geschieht, wie geschickt die Fallstricke ausgelegt werden und warum es darum für Betroffene so schwer ist, sich daraus zu befreien und eine gesunde und lebendige Beziehung zu Gott wieder zu entwickeln.

Ich danke Jana sehr, dass sie ihre Geschichte mit uns geteilt hat und hoffe und bete, dass sie vielen Betroffenen oder Angehörigen und Freunden von Betroffenen eine Hilfe sein wird. Ganz besonders lege ich diese Geschichte allen Pastoren und Ältesten ans Herz. Sie tragen Verantwortung für die ihnen anbefohlenen Menschen ihnen eine gesunde und lebendige Beziehung zu Gott vorzuleben, die Menschen ihrer Gemeinde dazu einzuladen und nicht sie zu kontrollieren und zu manipulieren.

Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Bücher sind Vitamine für die Seele und retten Leben

Die Glücksfrauen - Die Kraft der Bücher
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"Bücher sind Vitamine für die Seele."

An diesen Satz glaubt Maria ganz fest. Sie hat schon in vielen Situationen ihres Lebens die Kraft und den Trost der Bücher in ihrem Leben verspürt. In diesem zweiten ...

"Bücher sind Vitamine für die Seele."

An diesen Satz glaubt Maria ganz fest. Sie hat schon in vielen Situationen ihres Lebens die Kraft und den Trost der Bücher in ihrem Leben verspürt. In diesem zweiten Buch der Trilogie der "Glücksfrauen" nimmt uns die Autorin Anna Claire mit auf die Reise von Maria, der zweiten Freundin im Bunde und versteht es auf eine sehr feine und tiefgehende Weise, durch die beiden Zeitebenen aufgelockert, uns mit in die Vergangenheit zu nehmen in eine der dunkelsten und gefährlichsten Zeiten in Deutschland.

Wir befinden uns 1939 in Berlin in Deutschland. Maria, die zweite Freundin des Streuselkuchenclubs, betreibt mit ihrem Mann Jakob eine jüdische Buchhandlung und sind in sehr großer Sorge um ihr Leben und das ihrer beiden Kinder Noah und Tabea. Es wird immer unerträglicher und gefährlicher in Deutschland zu bleiben, doch da sie ihre Ersparnisse Luise mit nach Amerika gegeben haben, sind sie nicht in der Lage noch mehr Geld für teure Schiffspassagen nach Übersee zu bezahlen, zumal es von Tag zu Tag schwieriger wird aus Deutschland auf legalem Weg auszureisen. Nach langem Hin und Her der Eheleute wagen sie im letzten Augenblick die Flucht um ihrer Kinder willen, die jeden Tag mehr unter diesen entwürdigenden Umständen leiden. Sie fliehen über Land auf einer der gefährlichsten Routen für Juden überhaupt, begegnen dem geheimnisvollen Samuel und geraten mehr als einmal in Lebensgefahr. Auch Marias Ehe gerät immer mehr in Gefahr und sie findet während dieser so kräftezehrenden Zeit immer wieder Kraft und Trost in den drei Büchern, die sie heimlich in ihren Mantel eingenäht, mitgenommen hat. Endlich kommen sie über viele Umwege in Brasilien an, doch auch dort sind jüdische Flüchtlinge nicht willkommen.

In Rio in Brasilien im Jahr 2023 führt Sandra, eine liebenswert spontane, manche meinen chaotische und lebensfreudige junge Frau die Buchhandlung ihrer verstorbenen Großmutter Maria weiter, mehr schlecht als recht, denn Sandra weiß nicht so wirklich was sie mit ihrem Leben denn wirklich anfangen soll. Da bekommt sie eines Tages Besuch von June aus New York, wir kennen June schon aus dem ersten Band, und nachdem ihr June von einem gemeinsamen Erbe erzählt, wird Sandra zunehmend neugierig auf das Leben ihrer Großmutter. Die beiden jungen Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten, planen die Fluchtroute von Maria nachzureisen, doch um das zu tun, müssen Unterlagen und die drei geheimnisvollen Bücher gefunden werden, die Maria mit auf die Flucht genommen hat. Je mehr sie über Maria herausfinden, um so tiefer fühlen sie sich verbunden, und bei allem steht auch noch aus was denn die drei Freundinnen damals unwiderruflich auseinander gebracht hat....

Mir hat auch dieser zweite Band der "Glücksfrauen-Trilogie" sehr gut gefallen, die Autorin hat es verstanden, den Protagonisten eine gewisse Tiefe zu geben, bei Maria ist es mir besonders aufgefallen und sie hat mir auch besonders gut gefallen. Mir waren die Fluchtwege über die Pyrinäen noch nicht bekannt , das fand ich sehr gut recherchiert und durch die Zeitsprünge konnte man während des Lesens auch immer mal wieder aufatmen, ich bin sehr auf den dritten Band gespannt.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Fundamente, Faszination, Folgerungen

Faszination frühe Christen
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Wie haben die ersten Christen denn überhaupt gelebt? Wer nach der abenteuerlichen Apostelgeschichte mehr darüber wissen möchte, dem sei dieses Buch von Roland Werner empfohlen.

Wer wissen möchte, wie ...

Wie haben die ersten Christen denn überhaupt gelebt? Wer nach der abenteuerlichen Apostelgeschichte mehr darüber wissen möchte, dem sei dieses Buch von Roland Werner empfohlen.

Wer wissen möchte, wie radikal anders, unaufhaltbar und revolutionär die ersten Christen damals gelebt haben, etwas, von dem die heutige Kirche so weit entfernt ist wie die Erde von der Sonne, dem sei dieses Buch empfohlen. Dann werden auch diese Begriffe, die heute so negativ belastend sind durch die werte Medienlandschaft wieder ins richtige Licht gerückt.

Roland Werner führt uns in diesem Buch in die Welt der ersten Christen, zeigt uns auf, wie radikal anders die Gläubigen damals lebten, sie waren noch auf dem Weg und lehnten alles ab, was der damalige Zeitgeist ihnen einzureden versuchte, wie die Verehrung der Götter oder des Kaisers, sie verweigerten sich die grausamen Veranstaltungen der Gladiatoren anzuschauen und zeichneten sich ganz besonders durch ihre für damalige Verhältnisse revolutionären sozialen Verantwortung für die Schwächsten aus. Immer wieder wird betont, dass jeder Mensch ob geboren oder ungeboren ein Ebenbild Gottes ist. Die Gemeinschaft der ersten Christen brach auch mit den damals gesellschaftlich anerkannten Normen, denn bei ihnen waren Männer, Frauen und Sklaven gleichberechtigt.

Sie führten einen Lebensstil, der einen hohen Preis hatte, denn sie ernteten dafür Verachtung, Verfolgung und erheblichen Widerstand. Etwas, dem sich bibeltreue Jesusnachfolger noch heute erfahren. Menschen, die für Jesus brennen, so wie die ersten Christen und nicht lau sind. Mich faszinierten während des Lesens ihr Mut, ihre Unbeirrtheit trotz Verfolgung. Sie haben ihre Werte nicht verraten und somit veränderten sie das Römische Reich über die Zeit von innen heraus.

Roland Werner geht der Strahlkraft der ersten Christen in seinem Buch nach und teilt es in drei Abschnitte ein. Als erstes beschreibt er das Fundament und wir können von sehr interessanten archäologischen und literarischen Zeugnissen lesen. Hier lesen wir auch Berichte von Nichtchristen, die den Wahrheitsgehalt der Bibel bezeugten.

Im zweiten Abschnitt geht es um die Faszination und die Herrschenden waren schon von den ersten Christen fasziniert, das lesen wir in vielen Zeugnissen, die die acht Säulen beschreiben, wie die Kraft der Botschaft, die Kraft der Gemeinschaft, die Kraft der Umkehr, die Kraft der Orientierung, die Kraft der Wahrheit, die Kraft des Zeugnisses, die Kraft der Barmherzigkeit und die Kraft der Hoffnung. Sehr bewegende Berichte, die es lohnt zu lesen.

Im dritten und letzten Abschnitt geht es um die Folgerungen für uns heute und der Autor bemüht das in den letzten Jahren so abgenutzte Wort andemie und da kam mir spontan der Gedanke, dass wir Christen heute sehr viel von der Strahlkraft der damaligen Jesusnachfolger verloren haben, denn so mutig wie sich die Menschen damals umeinander gekümmert haben in ihren Gemeinden, das konnte ich in den letzten Jahren nicht feststellen. Vielleicht wäre das Lesen dieses Buches sehr hilfreich um in kommenden vorausgesagten andemien eine wirkliche Strahlkraft zu entwickeln, sich wieder ganz auf Jesus zu konzentrieren und nicht dem Zeitgeist zu folgen.

Sehr lesenswert!

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Höre nie auf Gott zu vertrauen

Der Schimmer von Weihnachten
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Wir befinden uns in New York im Jahr 1901. Es ist ein sehr kalter Winterabend im November und es weht ein eisiger Wind. Auf dem Weg nach Hause "findet" die jung verheiratete Adelaide einen kleinen pfiffigen ...

Wir befinden uns in New York im Jahr 1901. Es ist ein sehr kalter Winterabend im November und es weht ein eisiger Wind. Auf dem Weg nach Hause "findet" die jung verheiratete Adelaide einen kleinen pfiffigen Jungen namens Jack. Jack ist ein Waisenjunge, die Mutter gestorben und der Vater irgendwo auf hoher See, der aus dem Heim ausgerissen ist um seine kleine Schwester zu suchen. Adelaide nimmt ihn mit nach Hause zu sich und ihrem Mann Howard. Die jungen Leute sind frisch verheiratet und Adelaide hat, entgegen den Gepflogenheiten ihres gesellschaftlichen Standes, aus Liebe geheiratet und lebt mit ihrem Mann Howard, der als Anwalt arbeitet, in einem kleinen Stadthaus. Für Adelaide eine riesige Umstellung, denn sie hat von Haushalt einfach so gar keine Ahnung und jeder Handgriff bedeutet erstmal eine Herausforderung für sie.

Nachdem nun Jack in das Leben der jungen Eheleute gekommen ist, verändert sich sehr viel für die beiden. Mit vereinten Kräften versuchen sie das Geheimnis seiner Herkunft und der verschwundenen Schwester zu lüften und werden von Jack, der ein ziemlich kluges und eigenwilliges Köpfchen hat, oftmals an ihre Grenzen gebracht. Die Suche bedeutet auch eine große finanzielle Herausforderung, besonders für Howard, der unbedingt alleine für seine Frau und sich sorgen will. Die Zeit verrinnt unaufhaltsam und für Jacks kleine Schwester wird es in der großen Stadt immer gefährlicher.

Werden sie es schaffen bis Weihnachten Jacks kleine Schwester zu finden und auch den Verbleib seines Vaters zu klären? Die kommende Adventszeit ist nicht leicht für Adelaide und Howard, sie werden in ihrem Glauben an Gott geprüft und es einfach schön zu lesen, wie sie im Vertrauen zu Gott und zueinander wachsen. Wir erleben die Adventswochen, die wunderschön aufgeteilt sind in deren Bedeutung Hoffnung, Liebe, Freude und Frieden, immer passend mit einem Bibelvers untermalt und erleben was es wirklich heißt Weihnachten zu feiern und sich zu freuen. Mir hat diese feine und sensible Geschichte dieser wunderbaren Autorin wieder sehr gut gefallen.

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