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Veröffentlicht am 25.01.2025

Eine berührende Liebesgeschichte

Das Glück an meinen Fingerspitzen
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Jana, gerade fertig mit ihrem Abitur, will die Sommerferien bei ihrem Onkel und ihrer Tante in Kanada verbringen, deren Lebensinhalt die Erforschung der Wölfe und Bären in der Wildnis sind. Doch Jana macht ...

Jana, gerade fertig mit ihrem Abitur, will die Sommerferien bei ihrem Onkel und ihrer Tante in Kanada verbringen, deren Lebensinhalt die Erforschung der Wölfe und Bären in der Wildnis sind. Doch Jana macht nicht nur einfach Ferien, sie flüchtet vor den Schatten der Vergangenheit, die ihr regelmäßig Angst- und Panikattacken bescheren und hofft in der Abgeschiedenheit der kanadischen Natur zur Ruhe zu kommen. Mit ihrem Onkel macht sie einen zweiwöchigen Ausflug auf eine einsame Insel im Nordpazifik, die von so gut wie keinem Menschen bewohnt ist, dafür jedoch mit Schwarzbären und Wölfen. Das einfache Leben in der Blockhütte in der Nähe des Strandes und die Ruhe fangen an Jana etwas gut zu tun, doch nachdem ihr Onkel nach einer Erkundung nicht mehr zur Blockhütte zurückkommt und sie keine Möglichkeit hat, mit der Zivilisation Kontakt aufzunehmen, greifen die Schatten wieder vermehrt nach ihr. Dann findet sie auch noch einen verletzten jungen Mann am Strand....

Luke, ein wagemutiger Youtuber ist auf einer seiner Abenteuertouren verunfallt und konnte sich noch an den Strand retten. Ohne Janas Hilfe hätte es schlecht für ihn ausgesehen. Nachdem sich die beiden etwas in der Hütte erholt haben, beginnen sie ihre durchaus prekäre Lage zu realisieren und machen sich auf den Weg auf die andere Seite der Insel um Hilfe für ihren Onkel zu holen.

Jana hat keine andere Wahl als Luke zu vertrauen und Luke, der auf seine Weise versucht mit seinen Schatten fertig zu werden, fühlt sich von Anfang an zu Jana hingezogen, was er sich verbietet, denn zu Hause wartet eine Freundin auf ihn und im Laufe der abenteuerlichen Wanderung durch die nebelverhangenen Wälder der Insel kommen sie sich langsam näher und die Schatten beginnen zu weichen...

Julie Leuze hat einen spannenden und flüssig zu lesenden Jugendroman geschrieben mit einer romantischen Liebesgeschichte der etwas anderen Art. Auch wenn Jana als "überirdisch" schön beschrieben wird, hat ihr das Aussehen das Leben nicht leichter gemacht und ich finde sie sehr sympathisch. Sehr intensiv ist die Problematik ihrer Panikattacken beschrieben und die am Ende kommt auch die Ursache ans Licht, die einen einfach nur sprachlos macht. Luke ist natürlich auch sehr attraktiv und er macht seine waghalsigen Abenteuertouren nicht nur zum Spaß, er macht sie vor allem für seine kleine Schwester und auch diese Problematik finde ich sehr gut beschrieben. Durch seine Freundschaft mit Doug lernen wir auch immer von der indigenen Bevölkerung und ihrer Beziehung zur Natur. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und ich werde bestimmt noch mehr Bücher von dieser Autorin lesen.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Aus Zerstörung wird Liebe!

Schonungslose Gnade
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Das durfte Mick Fleming erfahren. Aufgewachsen in einer Stadt in England mit seinen Eltern und seiner geliebten großen Schwester ist Mick ein fröhlicher und lebhafter Junge. Das ändert sich an dem Tag, ...

Das durfte Mick Fleming erfahren. Aufgewachsen in einer Stadt in England mit seinen Eltern und seiner geliebten großen Schwester ist Mick ein fröhlicher und lebhafter Junge. Das ändert sich an dem Tag, an dem er auf dem Heimweg von einem Mann im Park überfallen und missbraucht wird. Der traumatisierte Junge versucht sich seinen Eltern anzuvertrauen, doch genau an diesem Tag stirbt völlig überraschend seine große Schwester an einem Herzanfall und nun legt sich eine zerstörerische Dunkelheit auf den Jungen und er verpackt sein grausames Geheimnis in die unterste Ecke seines Herzens, in dem es beginnt vor sich hin zu schwären und zu eitern, bis der nun ausgewachsene Mike völlig mit Hass, Wut und Zerstörungskraft ausgefüllt ist.

Seit diesem Tag weint Mick nie mehr und wenn der Schmerz versucht an die Oberfläche zu kommen, schluckt er ihn mit immer mehr Alkohol und Drogen hinunter. Er entwickelt eine Lust an Gewalt und Kriminalität und gilt bald als der berüchtigste Drogendealer und Geldeintreiber seiner Stadt, tyrannisierte seine Herkunftsfamilie wie auch seine beiden Ehefrauen und seine Söhne. Doch dann wird diesem Treiben ein jähes Ende gesetzt.

Mick erfährt das Eingreifen Gottes in sein Leben auf eine drastische Art und Weise und so extrem wie er in der Dunkelheit gelebt hatte, lebt er nun im Licht Gottes und bringt es den Ärmsten auf den Straßen Englands. Er gründet die "Church on the Streets", nachdem er die Erfahrung machen musst, dass ihn kein Kirchengläubiger wirklich verstand, er bringt das Königreich Gottes auf die Straße und er lässt sich auch in der Corona-Zeit nicht davon abhalten Hoffnung und Licht zu den Menschen zu bringen. Er lebt die Maßnahmen des Himmels und nicht die der Welt. Das rettet vielen Menschen das Leben und schenkt ihnen wieder eine Lebensperspektive. Mick erfährt Heilung und Wiederherstellung in einem Maß an sich und seiner Familie, die er sich nicht vorstellen konnte. Doch da ist noch dieses dunkle Geheimnis von dem er sich schwor, sollte er den Täter treffen, dann würde er ihn umbringen. Eines Tages kommt ein obdachloser Mann in die "Church on the Streets" und Mick schaut in die Vergangenheit....., doch nun ist er ein Mann und kein hilfloses Kind mehr. Er weiß, dass Gott ihn liebt und ihm vergeben hat. Kann er nun auch seinem Peiniger vergeben? Dieser Abschnitt hat mich zutiefst bewegt, zeugt es doch von dem übernatürlichen Wunder, dass Gott an Mick getan hat.

Mich hat die Lebensgeschichte von Mick sehr bewegt und wieder gezeigt, dass kein Leben verschwendet ist und wenn ich es zulasse, Gott alle Möglichkeiten der Heilung und Wiederherstellung hat. Seine Mutter ist mir ein Vorbild und Ermutigung und ich bin sicher, sie freut sich auf der Wolke der Zeugen über ihren Sohn Mick, der Erbarmen mit den Menschen hat und mit Gottes Hilfe in der Lage ist, ihnen die vergebende und wiederherstellende Liebe des Vaters zu schenken.

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Veröffentlicht am 27.12.2024

Alles wollte ans Licht!

Karierte Wolken
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Matthias Storck, geboren im Jahr 1958 im Harz, nimmt uns Leser mit in einen Abschnitt seines Lebens, den wir, die wir im Westen aufgewachsen sind, nicht vorstellen können und die so ganz weit weg ist von ...

Matthias Storck, geboren im Jahr 1958 im Harz, nimmt uns Leser mit in einen Abschnitt seines Lebens, den wir, die wir im Westen aufgewachsen sind, nicht vorstellen können und die so ganz weit weg ist von jeglicher "Ostalgie", die uns die Medien so gerne präsentieren.

Er wächst als Pfarrerssohn auf, ist gelernter Buchhändler, liebt das geschriebene Wort und das ist trotz aller Schwere in diesem Buch auch ein Genuss zu lesen, wie er sich die Worte und Sätze merkt, aufschreibt, alles ans Licht bringt und die Poesie nicht vergisst. Der Glaube wird ihm schon im Elternhaus nahegebracht, sein Vater ist Pfarrer, ein Vorbild für ihn, ein Lichtblick im Gefängnis, die Beschreibung des gemeinsamen ungewöhnlichen Abendmahls lese ich mit Tränen in den Augen und dennoch erfährt er etwas über seinen Vater, dass ihn fast völlig zerbrechen lässt.

Matthias Storck trägt eine bewundernswerte Geradlinigkeit in sich, für seine Überzeugungen einzutreten, klug und besonnen. Mit seiner Verlobten Tine engagiert sich der junge Theologie-Student und pflegt Kontakte zu einigen unerwünschten Personen des damaligen DDR-Regimes und wehrt sich offen vor der Kirchenleitung gegen die Einführung des Wehrkundeunterrichts. Doch die damalige Kirchenleitung hält sich gerne an die Vorgaben der Regierung, keiner der leitenden Pfarrer, Bischöfe etc. will es sich mit dem Regime verscherzen und so predigen sie ein anderes Neues Testament. Das zieht sich bis in die heutige Zeit und hat sich kein bisschen verändert. Mutige Gläubige wurden und werden noch immer verfolgt.

Durch einen "befreundeten Pfarrer" wird das junge Paar in eine Falle gelockt und mit dem Vorwurf der Republikflucht verhaftet. 14 Monate müssen die Beiden getrennt in den schlimmsten Gefängnissen der DDR ausharren, erleben Folter und Gemeinheiten, die man sich außerhalb solcher Mauern nicht vorstellen kann. Bei aller Grausamkeit hält Matthias Storck an seinem Gott fest, versucht immer einen Blick in den Himmel zu erhaschen, auch wenn er nur kariert erscheint. Nach diesen schlimmsten 14 Monaten seines Lebens wird er gemeinsam mit seiner Verlobten vom Westen freigekauft. Das Paar heiratet, bekommt drei Kinder und Matthias Storck arbeitet bis 2022 als Pfarrer im Westen. Sehr klar schildert er seinen Glauben und auch seine berechtigten Fragen an die Kirche, die auf beiden Seiten der Mauer versagt hat und weiter versagt. Er geht aktiv in die Aufarbeitung und konfrontiert seine damaligen Peiniger und Verräter, die so dachte er ihm doch wohlgesonnen sind als Freund und als Vater. Er geht den schweren Weg des Verzeihens und kann sich letztendlich nur an Gott festhalten, denn Reue zeigt so gut wie niemand. Das ist ganz besonders erschreckend bei Menschen, die in der Kirchenleitung bis heute tätig sind.

Mich hat die Geschichte von Matthias Storck sehr bewegt, hatte ich doch auf Bibel TV schon vorher ein Interview mit ihm gesehen, das sehr ehrlich und aufrüttelnd war und ich finde seine Geschichte sehr ehrlich und auch mutmachend nicht von Gott und der Wahrheit abzulassen. Politische Gefangene gibt es auch heute in unserem Land und auch sie werden nicht besser behandelt als damals und auch heute findet keine Reue statt. Das sollte uns allen zu denken geben.

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Veröffentlicht am 13.12.2024

Willst Du auch ein schlauer Weiser sein?

Die anderen Weihnachtswünsche
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Wir befinden uns in Amerika im Jahr 1951, mitten in der Nachkriegszeit. Das Land ist noch zwischen Trauer und Neuanfang. Es sind zwar keine zerbombten Städte zu sehen wie in Europa, jedoch gibt es in vielen ...

Wir befinden uns in Amerika im Jahr 1951, mitten in der Nachkriegszeit. Das Land ist noch zwischen Trauer und Neuanfang. Es sind zwar keine zerbombten Städte zu sehen wie in Europa, jedoch gibt es in vielen Familien Menschen zu betrauern, die aus verschiedenen Gründen im Krieg ihr Leben lassen mussten.

Die beiden jungen Frauen Audrey Barret und Eve Dawson sind zwei dieser Menschen, ihre Wurzeln sind in Europa, doch der Krieg und dessen Folgen haben die beiden jungen Frauen mit gemeinsamer interessanter Vergangenheit nach Amerika gebracht. Dort leben sie in einem kleinen Ort gemeinsam mit ihren beiden fünfjährigen Söhnen, die wunderbar unterschiedlich sind und eine Menge Unsinn im Kopf haben. Audrey und Eve kommen immer mehr in Amerika an und wollen nun mit ihren Kindern ganz eigene Weihnachtstraditionen entwickeln. Für die jungen Mütter eine Herausforderung, denn Eve geht arbeiten und Audrey meistert den Haushalt und ihnen steht nicht viel Geld zur Verfügung.

Zusätzlich werden ihre Pläne durch einen Weihnachtskatalog von einer großen Kaufhauskette gestört, der für die beiden Jungs fast zu einer Bibel wird und sie wollen einfach alles aus diesem Katalog von Santa gebracht bekommen und schmieden eifrig Pläne dazu. Ihr Wunschzettel wird immer länger und ihre Mütter werden immer unruhiger, denn so hatten sie sich das nicht vorgestellt.

Ein witzig chaotisches Weihnachtstheaterspiel des Kindergartens bringt sie auf eine grandiose Idee. Sie machen ihren Söhnen, die bei dem Theater die "Schlauen Weisen" spielen, die Idee schmackhaft anderen Menschen eine Freude an Weihnachten zu machen, selbst zu schenken statt nur zu wünschen. Nun kann der Leser mitverfolgen, was diese Idee sowohl mit den beiden Jungs wie auch mit den Müttern macht und sie erfahren Veränderung und Heilung in ihrem Leben, wie sie es sich nicht vorstellen konnten.

Lynn Austin hat eine ganz wunderbar warmherzige Weihnachtserzählung geschrieben, die den wahren Sinn von Weihnachten in das richtige Licht rückt. Der kleine Roman ist der zweite Teil von "In den Schuhen der Anderen" und kann sehr gut unabhängig gelesen werden. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, denn es werden Themen wie Trauer, Vertrauen, Vergebung und Neuanfang sehr glaubhaft beschrieben und der Wunsch der jungen Mütter ihren Söhnen den Geburtstag an Weihnachten nahe zu bringen und was es auch für unseren Glauben bedeutet. Es ist keine süßliche Weihnachtsgeschichte, doch die Weihnachtsfreude ist spürbar beim Lesen.

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Etwas Weihnachtschaos gefällig?

Das Glück liegt unterm Weihnachtsbaum
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Für Elin ist Weihnachten ihre schönste Jahreszeit. So schön, dass sie auch beruflich nur am "weihnachten" ist, was sich in ihren bezaubernden Schneekugeln, mit denen sie auf Weihnachtsmärkte geht, spiegelt. ...

Für Elin ist Weihnachten ihre schönste Jahreszeit. So schön, dass sie auch beruflich nur am "weihnachten" ist, was sich in ihren bezaubernden Schneekugeln, mit denen sie auf Weihnachtsmärkte geht, spiegelt. Im Advent beschließt sie ihre Familie irgendwo auf dem platten Land im Norden zu besuchen und da Elin so ein kleiner Weihnachtschaot ist, mischt sich das mit ihrer turbulenten Familie bestens. Turbulenzen, Chaos, Verwicklungen, Kommunikationsschwierigkeiten vorprogrammiert. Ihre Familie, d.h. ihre Schwester mit Schwager, die irgendwie versuchen ihre Familie und den Hof zu organisieren, eine Teenagertochter, die die sozialen Medien und noch etwas anderes liebt, zwei sehr lebendige Zwillinge, die dafür sorgen, dass die Nerven immer gut strapaziert sind und Oma. Oma ist eine Granate, wer noch nicht weiß wie Sarkasmus geht, frag Oma Erna. Doch Elin ist glücklich mit diesem chaotischen Haufen und damit es noch kunterbunter wird, bekommt sie von ihrem Onkel einen kleinen Bassetwelpen geschenkt, mit dem sie gleich zuckersüße Fotos macht und auf Insta postet. Basset George, der tapsige kleine Welpe, der immer auf seine Ohren und deswegen wohl nicht so gut hört, ist einfach zuckersüß. So süß, dass Elin prompt von einem Unbekannten angeschrieben wird, der auch einen solchen Hund hat. Wer könnte das sein? Auf jeden Fall ist er wesentlich netter als ihr blöder Nachbar Oliver, mit dem sie einige unangenehme Kindheitserinnerungen teilt und Elins Herz beginnt deutlich schneller zu schlagen.

Könnte das der Traummann sein und könnte es für Elin ein perfektes Weihnachten geben mit ganz viel Romantik und könnten tatsächlich all ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Nun ja, da gibt es noch ihre chaotische Familie und Oma Erna und ein finsteres Familiengeheimnis aus der Vergangenheit und....

Wer gerne mal ein chaotisches Weihnachten mit sarkastischen Sprüchen, ollen Weihnachtswitzen und lockerer Sprache erleben möchte, der ist mit dieser Geschichte gut beraten. Mir hat sie zum Teil sehr gut gefallen, doch manchmal eben auch nicht, doch zum Lachen gibt es auf jeden Fall genug, ich sag nur Oma Erna

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