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Veröffentlicht am 10.06.2020

Glühwürmchen und ein Sekretär, die Träume wahr werden lassen

Die Zeit der Glühwürmchen
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In dem neuen Buch von Patricia Koelle geht es um die Natur, die Pflanzen und Tiere, die Vergangenheit und den Mut und Optimismus etwas Neues zu tun.

Die beiden Hauptprotagonisten sind Remy und Taru. Remy ...

In dem neuen Buch von Patricia Koelle geht es um die Natur, die Pflanzen und Tiere, die Vergangenheit und den Mut und Optimismus etwas Neues zu tun.

Die beiden Hauptprotagonisten sind Remy und Taru. Remy schließt gerade ihr Studium ab. Durch einige Verstrickungen hat sie mehrere Vaterpersonen sowie einen Bruder, der sie in seinem Leben aber nicht haben möchte. Sie hat Träume und verfolgt diese. Ein Dachbodenfund bringt das Ganze in Schwung und nimmt einen erheblichen Teil der Handlung ein. Dieser ist wichtig für Remy aber letztendlich auch für Taru.
Taru ist die ältere der beiden. Sie und ihr Mann haben sich freundschaftlich getrennt und nun hat sie endlich eine lang ersehnte Freiheit. Erst fällt es ihr schwer aber dann weiß sie diese gut zu nutzen und probiert sich neu aus. U.a. das Zusammentreffen mit Remy reißt alte Wunden bei ihr auf, welche auf Rügen begraben sind. Viel zu lange hat sie diese verdrängt. Aber nun wird ihr klar, dass es Zeit ist diese aufzuarbeiten.

Es wird regelmäßig zwischen den Sichten von Remy und Taru gewechselt. Dazu fand ich es gut und passend, dass die Ortswechsel angekündigt wurden. Diese haben den Perspektivenwechsel meistens eingeleitet. Das Buch spielt hauptsächlich auf Rügen und in Groß Nemerow. Gleich zu Beginn des Buches dachte ich mir, dass ich Groß Nemerow irgendwie kenne. Ich konnte es aber zunächst nicht ganz zuordnen bis ich weitergelesen habe und es mir dann klar war. Ich kann gar nicht sagen wie oft ich schon in Neubrandenburg war, unzählige Male. Die Landschaft ist einfach toll! Für mich war es ganz unerwartet diesen Schauplatz hier wiederzufinden, umso mehr hat es mich gefreut. Als Taru die Burg Stargard beschreibt oder von Penzlin erzählt, konnte ich die Bilder live vor mir sehen, weil ich selbst schon einmal dort war und genau dasselbe gesehen habe. Dieses Gefühl beim Lesen dieser Abschnitte war einfach fantastisch. Generell hat sich die Autorin mit den Beschreibungen der Umgebung und Natur sehr viel Mühe gegeben.

Der Schreibstil war flüssig, allerdings hat mir ein bisschen der Fesselfaktor gefehlt. Schön hätte ich es zudem gefunden, wenn größere Zeitsprünge in der Gegenwart angekündigt gewesen wären. Hier fehlten mir diese und das hat mich etwas gestört. Viele Fragen blieben mir dann unbeantwortet, die zuvor aber auch thematisiert wurden. Das waren keine essentiell wichtigen Fragen für die Handlung, dennoch fehlte es mir für ein runderes Bild. Remys Geschichte mit ihrem Bruder war mir am Ende zu schnell und einfach gelöst und dann der Beziehungsteil am Ende kam für mich auch überraschend und wirkte auf mich tatsächlich nicht so passend.

Tarus Geschichte hingegen hat mich sehr mitgenommen. In ihre Erinnerung einzutauchen und das von ihr als Kind erlebte nochmal zu erleben war sehr interessant und spannend. Schön, dass es auch für sie ein passendes Happy End am Ende des Buches gab.

Insgesamt ist „Die Zeit der Glühwürmchen“ ein wunderschönes Buch, welches sich vor allem der Natur widmet. Dabei werden ganz menschliche Probleme thematisiert wie die eigene Vergangenheit zu bewältigen und auch mal mutig zu sein.

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Veröffentlicht am 08.06.2020

Geschichte mit ungenutztem Potential und fehlenden Gefühlen

Speed Love – Summer & Tyler
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Der Klappentext und die Leseprobe haben mich auf dieses Buch neugierig gemacht. Neben der Liebesgeschichte steht hier der Rennsport im Fokus.

Leider bin ich nicht so ganz zufrieden mit dem Buch. Das betrifft ...

Der Klappentext und die Leseprobe haben mich auf dieses Buch neugierig gemacht. Neben der Liebesgeschichte steht hier der Rennsport im Fokus.

Leider bin ich nicht so ganz zufrieden mit dem Buch. Das betrifft aber nicht nur die Handlung. Doch zunächst erstmal zu den Haupt-Charakteren.

Tyler hat mir von Beginn an eigentlich gefallen. Er lebt für seinen Sport und das fand ich toll. Vom Typ her scheint er lieber vorher nachzudenken und verrennt sich nicht kopflos in einer Sache. Eine neue Liebe kommt ihm im Moment eigentlich ungelegen, da er sich voll auf seine Karriere konzentrieren will und seinem neuen Rennstall beweisen möchte, dass er in seinem neuen dort richtig aufgehoben ist.

Mit Summer kam ich etwas schwieriger klar. Sie hat vor kurzem ihre Mutter verloren und ist für sie und ihre Familie zurückgekommen, um sie zu pflegen und für die Familie da zu sein. Dadurch hat sie ihre Ausbildung nicht komplett abgeschlossen. Einerseits wirkt sie sehr stark, aber dann wirkt sie wieder sehr unsicher und ängstlich. Durch ihre zuletzt gescheiterte Beziehung hat sie kein Interesse mehr daran, sich demnächst auf einen Mann einzulassen. Mir ist es mit der Zeit immer schwerer gefallen ihre Beweggründe und Ausreden zu verstehen. Auch war mir nicht klar, warum sie so lange gebraucht hat, um sich dazu entscheiden wieder ihre Träume zu verfolgen.

Der Erzählstil ist sehr flüssig, die Kapitel sind sehr kurzgehalten. Der Spannungsbogen war mal mehr und mal weniger vorhanden. Leider kam es oft vor, dass die Autorin die Spannung von selbst genommen hat. Ein Kapitel wurde beendet, gespannt blätterte ich um, nur am dann nach wenigen Sätzen feststellen zu müssen, dass das Buch zeitlich wieder mehrere Tage vorangeschritten ist. Das war sehr schade, da die Spannung so kaum aufkam und es schwer war beide Charaktere wirklich kennenzulernen und zu verstehen. Dadurch blieb viel Gefühl auf der Strecke und die Liebesgeschichte wirkte etwas oberflächlich, da auch tiefer gehende Gespräche unauffindbar waren. Einen größeren Part hat dafür der Bettsport der beiden eingenommen. Man konnte den beiden ihre tiefe Liebe zueinander am Ende des Buches leider nicht glauben.

Die Handlung selbst war okay, ich hätte mir mehr zum Rennsport gewünscht, dort hätte die Autorin gerne noch ins Detail gehen können. Das Ende war für mich viel zu übertrieben. Tylers direkter Konkurrenten aus dem Rennstall, Zane, konnte bei mir überhaupt keine Sympathiepunkte sammeln. Dass Summers Vater da zwischenzeitlich nicht härter durchgegriffen hat, hat mich geärgert, das Ende des Buches setzt dem leider noch die Krone auf.

Insgesamt ist es eine nette Geschichte von der man nicht zu viel erwarten sollte, dann kann man daran auch seine Freude haben. Hier wurde leider viel Potential verschenkt, ein paar Seiten mehr hätten dem Buch und den Charakteren sehr gutgetan.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 06.06.2020

Luftig, leicht und spritzig wie eine Zitrone!

Die geheimnisvollen Gärten der Toskana
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Für mich war es das erste Buch der Autorin, ich bin zuvor aber immer wieder auf die Autorin aufmerksam geworden. Dementsprechend war ich sehr gespannt.
Das Cover ist mit dem hellen grün und den Zitronen ...

Für mich war es das erste Buch der Autorin, ich bin zuvor aber immer wieder auf die Autorin aufmerksam geworden. Dementsprechend war ich sehr gespannt.
Das Cover ist mit dem hellen grün und den Zitronen sehr ansprechend, es sieht sommerlich und frisch aus und verspricht eine schöne Sommerlektüre zu sein.
Der Schreibstil war sehr flüssig, die Handlung war spannend und interessant, größtenteils fand ich sie auch sehr realistisch was mir gut gefallen hat.
Die Hauptcharaktere Jessy und Gregorio haben mir ebenfalls beide sehr gut gefallen. Die gewählte Geschwindigkeit ihres Näherkommens ist mir positiv in Erinnerung geblieben. Es war nicht die Liebe auf den ersten Blick, die beiden haben sich nach und nach kennengelernt und ihre Liebe ist schrittweise entstanden. Beide haben auch familiär an etwas zu nagen, gegenseitig bauen sie sich aber auf und machen sich das Leben leichter.
Die ganze Aktion Villa und Gartenrettung zusammen mit dem feindseligen Nachbarn war sehr spannend, es war aufregend nach und nach alles zu erfahren.
Die Beschreibung der Landschaft und Gärten ist einfach traumhaft, man konnte beim Lesen so gut abschalten und sich in der Fantasie alles richtig gut vorstellen. Man konnte beinahe die Zitronen durch das Buch hindurch riechen.
Der Abschluss des Buches ist insgesamt rund und hat mich zufriedenstellen können.
Ein tolles und leichtes Buch, absolut zu empfehlen! Ich werde sicher noch weitere Bücher der Autorin lesen.

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Veröffentlicht am 06.06.2020

Liebe dich selbst

Marked Men: In seinen Armen
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Für mich war es das erste Buch der Autorin und der Reihe. Der Einstieg mitten in der Reihe war kein Problem, man kann das Buch somit auch einzeln lesen. Die Figuren aus den vorherigen Bänden tauchen auch ...

Für mich war es das erste Buch der Autorin und der Reihe. Der Einstieg mitten in der Reihe war kein Problem, man kann das Buch somit auch einzeln lesen. Die Figuren aus den vorherigen Bänden tauchen auch in diesem Buch auf, es gibt einen Gesamtplot der sich durch alle Bände der Reihe zieht. Die Geschichte um Saint und Nash ist mit diesem Band aber abgeschlossen.

Bereits der Beginn des Buches lässt erahnen, worum es in dem Buch u.a. gehen wird: Mobbing. Zwar nicht in einer extremen Art, aber es ist und bleibt Mobbing und Saint hat bleibende Schäden davongetragen. Und Nash scheint daran nicht ganz unbeteiligt zu sein. Ich finde es sehr gut und wichtig, dass die Autorin so ein wichtiges Thema in ihr Buch integriert. Aber auch Nashs persönliche Probleme sind nicht ohne. Die beiden treffen im Krankenhaus wieder aufeinander und da beginnt die Geschichte der beiden erneut.

Nash ist stark tätowiert und muss sich stetig mit Vorurteilen rumschlagen die seine Tattoos mit sich bringen. Außerdem hatte er es in seiner Kindheit nicht leicht, vor allem mit seiner Mutter ist es schwer.
Saint hat durch ihre Schulzeit stark mit Selbstzweifeln zu kämpfen. Einzig ihr Beruf gibt ihr Halt und Sicherheit, hier weiß sie was sie tut und sie tut es mit Freude und Leidenschaft. Sobald es ins private geht, fällt es ihr sehr schwer mit anderen zu kommunizieren und Komplimente anzunehmen. Mit Nash ist es zunächst besonders schwer, da sie oft an die Vergangenheit denken muss und ihm nicht voll vertrauen kann.

Mir hat das Buch und die Geschichte ganz gut gefallen. Der Schreibstil war angenehm. Das Cover passt sehr gut zu dem Tattoo-Thema, welches auch ein wichtiger Teil der Geschichte ist. Beide Charaktere haben sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt. Allerdings hatte ich immer mehr das Gefühl, dass es mehr Nashs Geschichte ist als die von Saint. Beide haben ihre Probleme, allerdings war ich doch recht erstaunt wie viele es bei Nash sind und wie er sie alle bewältigt. Saint hat auch mehrere Probleme, allerdings kamen mir die von Nash in der Geschichte präsenter vor.

Insgesamt ist es ein schönes Buch, welches ich gerne weiterempfehle.

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  • Erotik
Veröffentlicht am 26.05.2020

Ein Song für die Liebe

Rock'n'Love
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Ich mag Bücher mit Rockstars total, daher kam auch mein Wunsch dieses Buch lesen zu wollen. Erwartet habe ich eine kleine Story in der man sich der Treue des Rockstars nicht sicher sein kann und die Beziehung ...

Ich mag Bücher mit Rockstars total, daher kam auch mein Wunsch dieses Buch lesen zu wollen. Erwartet habe ich eine kleine Story in der man sich der Treue des Rockstars nicht sicher sein kann und die Beziehung der Protagonisten deswegen auf wackeligen Beinen steht.
Meine Erwartung wurde dahingehend nicht erfüllt und mir hat das Buch gut gefallen.

Cameron ist der Rockstar um den es in diesem Band geht. Seine Band und Bandkollegen sind ihm sehr wichtig, ebenso sein Bruder. Schon seit dem ersten Moment wo er und Lily aufeinander treffen ist klar, dass es um die beiden gehen wird. Lily sträubt sich zunächst, gibt dann aber nach und die beiden verlieben sich ineinander.

Lily ist eine kluge Frau, allerdings wurde sie von ihren Eltern, vor allem von ihrer Mutter so dermaßen unter Druck gesetzt, dass es ihr kaum möglich war sich zu entfalten. Gegenüber ihren Eltern hat sie überhaupt kein Selbstbewusstsein, welches sie aber gegenüber Cameron sehr wohl hat, was man an der Szene mit der Kleiderbestellung am Anfang sehen konnte. Generell kann sie sich nicht gut gegenüber ihren Vorgesetzten durchsetzen und offen ihre Meinung sagen. Das fand ich sehr schade, denn eigentlich mochte ich sie. So war das vorläufige Ende und ihre Entscheidung auch nicht verwunderlich. Ich war aber dennoch froh drum, denn so wurde mal nicht das Vorurteil bedient mit welchem Rockstar in derartigen Büchern auch immer zu kämpfen haben. Hier kam es auch zur Sprache, allerdings nicht von Lily.

Cameron und Lily haben mir zusammen gut gefallen. Auch die anderen Bandmitglieder kamen hin und wieder in der Geschichte vor, so dass man auf diese auch gleich neugierig wurde. Der Hauptteil der Geschichte spielt innerhalb einer Woche.

Der Schreibstil war sehr gut und flüssig. Man ist geradezu durch das Buch geschwebt.

Das Cover ist abgesehen vom Titel in Graustufen gehalten, was mir sehr gut gefallen hat.

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