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Veröffentlicht am 08.07.2021

Ein Haus voller Freunde und Abenteuer: witzige und warmherzige Vorlesegeschichten mit liebenswerten Figuren

Die Ringelsocken-Strolche: Freundschaftsgeschichten zum Vorlesen ab 5 Jahren
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Karli und seine Schwester Ava müssen ein bisschen zusammenrücken, weil Omimi nun zu ihnen in die Wohnung ziehen wird. Karli freut sich einerseits, denn Omimi kann tolle Gute-Nacht-Geschichten erzählen, ...

Karli und seine Schwester Ava müssen ein bisschen zusammenrücken, weil Omimi nun zu ihnen in die Wohnung ziehen wird. Karli freut sich einerseits, denn Omimi kann tolle Gute-Nacht-Geschichten erzählen, aber andererseits möchte Karli eigentlich nicht mit Ava in einem Zimmer schlafen. Seine Freunde haben sofort einen praktischen Vorschlag parat, wo Karli in Zukunft wohnen könnte. Auch sonst fällt den Kindern aus dem Mehrfamilienhaus immer etwas ein. Gemeinsam mit Jonte, Frederik, Aylin und der kleinen Pinar erleben Ava und Karli, der gerne Ringelsocken trägt, viele Abenteuer. Sie feiern Geburtstag, spielen Theater, gründen einen Club, versuchen sich als Detektiv-Spione, veranstalten einen Flohmarkt, fahren nach Aruba oder fangen Monster.

Cornelia Franz schreibt kindgemäß und gut verständlich aus Karlis Sicht. Das tut sie so lebendig und abwechslungsreich, dass man fast das Gefühl hat, direkt angesprochen zu werden und die Geschichte selbst mitzuerleben. Petra Eimers Bilder illustrieren die Texte wunderbar passend. Ihre niedlichen Figuren sind gutgetroffen und ausdrucksstark, die farbenfrohen Abbildungen machen einfach Spaß.
Insgesamt sind im Buch 19 Geschichten enthalten, die man auch unabhängig voneinander lesen und verstehen kann. Die Vorlesezeit pro Geschichte wird mit ca. acht Minuten angegeben.
Zum Vorlesen eignet sich das Buch für Kinder ab fünf Jahren, Kinder ab acht Jahren dürften sich die Geschichten schon selbstständig erlesen können.

So unterschiedlich die Kinder sind, so perfekt ergänzen sie sich. Einzelkind Frederik wirkt recht unkompliziert, brav und vernünftig, er hat zu seinem eigenen Leidwesen wenig Freizeit, dafür viele Termine. Ava geht schon in die Schule und ergreift gerne die Initiative, Erzähler Karli hat eine lebhafte Phantasie, ist offen und nie um eine Idee verlegen. Viele kreative Einfälle haben die anderen Kinder auch, daher wird es im Haus nie langweilig. Man muss die Truppe einfach mögen. Sicher wird jeder Leser und Zuhörer hier seine Lieblingsfigur zum Mitfiebern und Identifizieren finden. Auch Omimi ist mehr als sympathisch. So eine verständige, entspannte und liebe Uroma wünscht sich wohl jedes Kind.

Die Kinder verbindet eine besondere Freundschaft und die Bewohner des Mehrfamilienhaus präsentieren sich fast wie eine einzige große Familie. Das gefällt uns. Wie selbstverständlich verbringen die Kinder viel Zeit miteinander, geben gut aufeinander acht. Die Geschichten strahlen eine sehr wohlige, gemütliche Atmosphäre aus. Schön auch, dass sich die Geschichten quer durch die Jahreszeiten bewegen. Kinder erleben Jahreszeiten viel bewusster als Erwachsene, das wird hier eindrücklich dargestellt. Ein wenig erinnern die „Ringelsocken-Strolche“ an die „Kinder aus dem Möwenweg“. Nicht ganz so ländlich-idyllisch, aber mit mindestens genausoviel Humor und Zusammenhalt unter den Kindern. Auch hier wäre ich gerne noch einmal Kind und würde jeden Tag als Abenteuer erleben.
Eine bunte, stimmige Zusammenstellung lustiger, turbulenter und warmherziger Geschichten mit netten, drolligen Figuren über einen ziemlich aufregenden Alltag im Mehrfamilienhaus.

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Veröffentlicht am 08.07.2021

Wie Tiere Menschen helfen - interessantes und sehr motivierend gestaltetes Sachbuch

Wieso? Weshalb? Warum? Tiere im Einsatz
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Die Rezension bezieht sich auf das Buch:

Tiere sind unersetzlich für den Menschen. Das Buch „Tiere im Einsatz“ aus der erfolgreichen Ravensburger Reihe „Wieso, weshalb, warum“ stellt anschaulich dar, ...

Die Rezension bezieht sich auf das Buch:

Tiere sind unersetzlich für den Menschen. Das Buch „Tiere im Einsatz“ aus der erfolgreichen Ravensburger Reihe „Wieso, weshalb, warum“ stellt anschaulich dar, auf welch unterschiedliche Arten Tiere Menschen unterstützen. Auf der ersten Doppelseite wird die ganz allgemeine Frage „Wie können uns Tiere helfen“ beantwortet. Auf den Bildern sind dabei Spürhunde in Aktion zu sehen. Die nächsten Seiten erklären, was Hunde bei der Polizei machen und wann Polizisten auf Pferden reitet. Anschließend geht es um Hunde an Land als Lebensretter, die folgende Seite befasst sich mit Hunden und Delfinen, die im Wasser Hilfe leisten. Im Anschluss wird geschildert wie tierische Einsatzkräfte trainieren, dann erläutert ein Text, warum Tiere uns gesund und froh machen. Daraufhin gibt es einen kurzen Überblick, welche Tiere Menschen begleiten. Die nächsten Seiten widmen sich der Frage „Welche Tiere passen besonders gut auf?“. Anschließend erzählt ein Abschnitt von Lasttieren wie Rentieren, Eseln, Yaks, Kamelen oder Lamas. Den Abschluss bilden die Themen „Wo sind Tiere noch im Einsatz“ und „Wann haben tierische Helfer frei?“.

Die Sachtexte hat Autorin Andrea Erne in altersgemäßer, klarer Sprache verfasst. Die kurzen und prägnanten Sätze mit wenigen Fremdwörter sind für die kleinen Leser sicher gut zu verstehen.
Das Buch ist ansprechend gestaltet. Die besonderen, bunten, detaillierten Illustrationen motivieren. Es gibt dabei sehr viele Details zu entdecken. Jede Seite enthält einen etwas längeren Fließtext und kleinere Informationen zu diversen speziellen Bildern. Außerdem finden sich Entdeckerklappen auf jeder Seite oder manchmal etwas größere „Verwandelseiten“ am Falz. Es wird z.B die Schutzausrüstung eines Polizeipferdes gezeigt oder ein Rettungshund in Aktion.
Durch das Buch „führt“ ein drolliges Alpaka, das manchmal mit witzigen Sprechblasen kommentiert, auf jeder Seite versteckt ist und immer andere tierische Begleiter dabei hat.
Kinder ab vier Jahren werden beim gemeinsamen Lesen mit Erwachsenen und beim Betrachten der Bilder viel Spaß haben. Erstleser ab sieben Jahre können sich die kurzen Texte vermutlich schon selbst erschließen, auch wenn die Schrift nicht übermäßig groß gedruckt ist.

Hier lernen nicht nur Kinder Interessantes, auch Erwachsenen erfahren noch viel Neues. Von Datenspürhunden oder Ratten, die Sprengstoff erschnüffeln habe ich beispielsweise vorher noch nie gehört und dass Hunde auch gute Rettungsschwimmer abgeben, war mir ebenfalls nicht genau bewusst. Wirklich beeindruckend, was unsere vierbeinigen Freunde alles leisten, wie beruhigend sie auf uns wirken können und dass sie Gefahren oft intuitiv früher wahrnehmen können als Menschen, die dafür technische Hilfsmittel haben.
Das Buch geht am intensivsten auf Hunde ein, weil diese hierzulande am häufigsten im Einsatz sind. Für unseren Geschmack hätte der Blick in andere Länder und Kulturen durchaus noch etwas ausführlicher ausfallen können. Beim Öffnen der Entdeckerklappen sollten die Leser vorsichtig sein, da die dünnen Pappklappen leicht einreißen können.
Insgesamt ein hochinteressantes, motivierendes, abwechslungsreich gestaltetes und überaus informatives Sachbilderbuch für alle Tierfreunde. Mit dieser Reihe liegt man immer richtig, das beweist auch der Band „Tiere im Einsatz“. So macht Wissensvermittlung Spaß.

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Veröffentlicht am 06.07.2021

Ein unerfahrener Athlet, ein turbulenter Wettkampf und ein unfairer Gegner: sehr witzige und knallbunte Geschichte

Viel Glück für Wally Wombat
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Wombat Wally mag es gemütlich. Beim Sport schaut er lieber zu, als selber aktiv zu werden. Durch Zufall bekommt er die Möglichkeit, ein Paket an seinen Lieblingsathleten Winnie Wombat auszuliefern und ...

Wombat Wally mag es gemütlich. Beim Sport schaut er lieber zu, als selber aktiv zu werden. Durch Zufall bekommt er die Möglichkeit, ein Paket an seinen Lieblingsathleten Winnie Wombat auszuliefern und möchte sich bei der Gelegenheit gleich ein Tatz-o-Gramm holen. Doch dann wird Winnie außer Gefecht gesetzt und alle halten Wally für Winnie. Wally soll nun an Winnies Stelle beim Zehnkampf antreten, obwohl er so etwas noch nie gemacht hat. Und damit nicht genug: Irgendjemand möchte Winnies äh Wallys Sieg mit unlauteren Mitteln verhindern. Wer hat es nur auf den Wombat abgesehen?

Autor Christian Gailus formuliert lebendig, abwechslungsreich und kindgemäß mit viel wörtlicher Rede im Präsens. Sofort wurden wir in die Geschichte hineinkatapultiert und hatten trotz des rasanten Erzähltempos keine Schwierigkeiten, uns zurechtzufinden.
Leonard Erlbruchs Bilder sind perfekt gelungen: knallbunt, aussagekräftig, einfach sehr witzig. Sie sorgen garantiert für gute Laune. Schon die Umschlaginnenseite mit Bildern von Wally, der sich bei verschiedenen Sportarten ins Zeug legt, brachte uns zum Schmunzeln. Das Buch ist zweifellos sehr ansprechend und motivierend gestaltet.
Zum Vorlesen ist die Geschichte für Mädchen und Jungen ab fünf Jahren geeignet. Geübte Leser ab sieben Jahren werden den Text schon selbstständig verstehen und erfassen können.

Wally Wombat ist eine drollig-liebenswerte Hauptfigur. Wally arbeitet als Hängemattentester, mags gern komfortabel und entspannt. Sonst eher behäbig und gemütlich als aktiv, gibt Wally beim Wettkampf ausdauernd alles, um Winnies Chancen auf den Titel weiterhin aufrechtzuerhalten. Er ist rücksichtsvoll, grundehrlich und -anständig und denkt immer an andere. Ein absolut vorbildlicher Charakter. Dass bei ihm nicht immer alles glattläuft, wie z.B. beim Weitsprung, an den er etwas naiv herangeht, macht Wally nur noch sympathischer. Da kann man nicht anders, als total mitzugehen und Wally beim Wettkampf sämtliche verfügbaren Daumen und Zehen zu drücken.
Auch die anderen originellen Figuren wie Makake Nelson oder Stinktier Scusi Stunk machen großen Spaß. Eine phantasievolle, farbenfrohe und vielfältige Figurenkonstellation hat der Autor da zusammengestellt.

Wie wird Wally beim Wettkampf abschneiden? Und wer versucht seine Teilnahme zu boykottieren?
Wally Wombat erlebt einen turbulenten, spannenden und abenteuerlichen Wettkampf, wächst sportlich über sich hinaus und kommt dabei noch einem unfairen Gegenspieler auf die Schliche. Da ist Spannung und gute Unterhaltung bis zum gelungenen Ende garantiert.
„Viel Glück für Wally Wombat“ ist eine knallbunte, temporeiche, toll bebilderte Geschichte mit vielen wunderbar komischen Slapstick-Momenten, einem echten Detektivfall und herrlichen Figuren, die wir allen Sport- und Tierfreunden nur wärmstens empfehlen können.

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Veröffentlicht am 01.07.2021

Bezaubernd bebildertes Buch mit einfacher, aber starker Botschaft

Sylvia und der Vogel
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Am Rande des Waldes steht ein großer Baum. In diesem Baum leben die Baumhüter. „Nähren und pflegen, sammeln und hegen, dafür sind Baumhüter da.“ Die Baumhüter haben zusammen viel Spaß, spielen oft ausgelassen ...

Am Rande des Waldes steht ein großer Baum. In diesem Baum leben die Baumhüter. „Nähren und pflegen, sammeln und hegen, dafür sind Baumhüter da.“ Die Baumhüter haben zusammen viel Spaß, spielen oft ausgelassen miteinander. Nur Sylvia ist anders, sie ist gerne für sich und zieht sich oft alleine in ihre kleine Höhle zurück. Unerwartet erhält sie Besuch von einem Vogel, Zausel. Nachdem sie sich aneinander gewöhnt haben, werden die beiden Freunde. Sylvia darf auf Zausel reiten und entdeckt mit ihm die Welt. Eines Tages tauchen viele weitere Vögel auf. Zausel fühlt sich in ihrer Gesellschaft wohl und beschließt, Sylvia zu verlassen, um mit seinen Artgenossen wegzufliegen. Sylvia ist traurig, doch dann kullert plötzlich eine Eichel zu Sylvia hinunter...

Die Geschichte ist klar, kindgemäß und gut verständlich formuliert. Es braucht nur wenige Worte, um viel zu erzählen.
Autorin Gemma Koomen hat zur Geschichte wunderschöne, lebendige, ausdrucksstarke, wirklich besondere Bilder gemalt. Die Farben sind recht gedeckt, Grau-, Grün- und Brauntöne dominieren. Die Maltechnik erinnert an Wasserfarben-Bilder, etwas naiv, aber sehr liebevoll, detailliert und zweifellos wunderschön zum Anschauen. Das Buch hat DINA4-Format. Kinder ab vier Jahren werden beim Vorlesen die Geschichte schon erfassen, aber auch ältere Kinder werden sich von den Bildern und der Botschaft noch angesprochen fühlen.

Sylvia ist sehr still und zurückhaltend. Mit ihr können sich schüchterne Kinder bestimmt gut identifizieren. Nicht für alle Kinder ist das unkomplizierte Spiel mit anderen Kindern selbstverständlich. Manche Kinder sind wie Sylvia gerne allein. Zausel der Star ist so ganz anders als Sylvia. Sylvia muss sich an seine Eigenarten - er ist laut, dreckig und immer hungrig - erst einmal gewöhnen. Doch sie lernt schon bald seine Gesellschaft zu schätzen. Sylvia und Zausel sind simple, klar definierte Figuren, grundverschieden, aber dennoch passen sie zusammen, sie tun einander gut.

„Sylvia und der Vogel“ ist eine ganz schlichte Geschichte und doch enthält sie eine wichtige Aussage. Zusammen ist manches schöner als allein. Es lohnt sich, sich auf andere einzulassen, auch wenn das anstrengend sein kann und Geduld und Toleranz verlangt. Das Zusammensein belohnt die Mühe. Ein herausragendes, bezaubernd bebildertes Buch mit einfacher, kleiner, aber starker Botschaft zu immer wieder Anschauen und darin Versinken.

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Veröffentlicht am 01.07.2021

Eine neue Leiche und ein alter Fall: Wallner und Kreuthner gewohnt unterhaltsam

Unterm Schinder
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Eigentlich will Leonard Kreuther nur seine junge Kollegin beeindrucken, doch dann entpuppt sich sein arrangiertes Schauspiel als echter Fall und Kreuthner stolpert unerwartet über eine Leiche. Und nicht ...

Eigentlich will Leonard Kreuther nur seine junge Kollegin beeindrucken, doch dann entpuppt sich sein arrangiertes Schauspiel als echter Fall und Kreuthner stolpert unerwartet über eine Leiche. Und nicht nur das. Die Leiche ist seinem Vorgesetztem Clemens Wallner gut bekannt: Carmen Skriba war die Ehefrau des kürzlich ermordeten Gerald Skriba und wichtige Zeugin im Prozess um seinen Ermordung. Damals wurde die junge Haushaltshilfe Jennifer Wächtersbach als Täterin verurteilt. Doch die Ermittlungen um Carmen Skribas Tod wecken bei Wallner Zweifel an der Schuld von Jennifer Wächtersbach, was dem zuständigen Staatsanwalt überhaupt nicht passt.

Andreas Föhr schreibt gewohnt klar, flüssig und sehr unterhaltsam, er erzählt in verschiedenen Strängen, fokussiert sich auf die Ermittlungen des aktuellen Falls, schildert aber auch die Geschichte des Gebrauchtwarenhändlers Nick oder die von Jennifer Wächtersbach und ihrer Arbeit bei den Skribas. Sprecher Michael Schwarzmaier, der den verschiedenen Figuren individuellen Stimmen verleiht und als Jennifer Wächtersbach genauso überzeugt wie als Wallners Großvater Manfred macht einen guten Job. Wenn er liest, vergeht die Zeit wie im Flug.

Föhrs Krimis leben von den Figuren. Die sind einfach Originale, die ich mit der Zeit sehr lieb gewonnen habe. Der pfiffige Kreuthner, der es mit den Regeln nicht immer so genau nimmt, spielt diesmal eine etwas kleinere Rolle, darf er doch offiziell nicht mitmischen, weil sein Vater im Fall involviert ist. Sein Vorgesetzter der stets vernünftige und pflichtbewusste, für seine Verfrorenheit bekannte Clemens Wallner kriegt es aber auch ohne Kreuthners vollwertige Unterstützung hin. Allerdings muss er sich nebenher mal wieder intensiv um Opa Manfred kümmern, der sich immer kindischer und aufmüpfiger aufführt. Auch wenn sie manchmal ganz schön auf die Nerven gehen, es ist immer wieder schön, die bekannten, sympathischen Figuren wiederzutreffen und sie beim Ermitteln und Bewältigen diverser Herausforderung zu begleiten.

Wer ermordete Carmen Skribas? Was hat dieser Fall mit dem von ihrem ermordeten Ehemann zu tun?
Hier bekommen die Hörer gleich zwei Fälle präsentiert und wie die miteinander zusammenhängen ist doppelt spannend und rätselhaft, wird aber am Ende dann sehr nachvollziehbar und einleuchtend erklärt. Auch der neunte Band der Serie hat mich erneut hervorragend unterhalten, mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und durchweg gepackt. Der idyllische Schauplatz weckt Erinnerungen an verschiedene tolle Wanderung in den Bayrischen Alpen. Genauso muss ein guter Regionalkrimi für mich sein.

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