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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2025

Wer war es denn jetzt?

Campion. Tödliches Erbe
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Albert Campion (die titelgebende Figur) übernimmt in diesem Buch den Fall um den versuchten Raub des Kelches der Familie Gyrth.

Das Cover in rot und blau zusammen mit der Lupe, lässt direkt auf einen ...

Albert Campion (die titelgebende Figur) übernimmt in diesem Buch den Fall um den versuchten Raub des Kelches der Familie Gyrth.

Das Cover in rot und blau zusammen mit der Lupe, lässt direkt auf einen Krimi schließen und passt zum Buch.

Campion arbeitet bei der Auflösung mit sehr unorthodoxen Mitteln und ab und an mit falschen Namen. Das wurde mir zum Verhängnis, denn irgendwann waren es mir einfach zu viele Namen und Figuren mit verschiedenen Namen. Auch die Handlung an sich - so spannend sie auch klingen mag, konnte mich irgendwie nicht fesseln. Das ganze Ambiente ist klasse beschrieben und baut Atmosphäre auf und auch die Erklärungen sind schlüssig. Aber es hat mich nicht gepackt - was durchaus an der Namensfülle liegen kann, aber auch an den Beziehungen der Figuren untereinander, die für mich vorausgesetzt wurden. Ob man schlauer wird, wenn man mehrere der Bücher gelesen hat, weiß ich nicht. Auch kam irgendwann das Wort Mickey Maus vor.... die gab es ab 1928, aber ob da auch schon in England? Spätestens da, war ich mir auch mit der Erzählzeit nicht mehr sicher und auch wenn das Buch in den 1930er Jahren geschrieben wurde, hatte ich manchmal das Gefühl, dass es bei der Übersetzung gelitten hat.

An sich ein interessanter Krimi mit vielen Wendungen, aber gefesselt hat er mich leider nicht.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Doch nur eine Fortsetzung

Bridget Jones - Verrückt nach ihm
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Seit "Schokolade zum Frühstück" sind ein paar Jahre ins Land gegangen - Bridget ist Ü50 hat 2 Kinder und ist verwitwet. Eine ziemlich miese Mischung für sie. Und wieder führt sie ein Tagebuch, in welchem ...

Seit "Schokolade zum Frühstück" sind ein paar Jahre ins Land gegangen - Bridget ist Ü50 hat 2 Kinder und ist verwitwet. Eine ziemlich miese Mischung für sie. Und wieder führt sie ein Tagebuch, in welchem sie dem Leser ihre Gedanken und Gefühle näher bringt.

Ich habe die ersten Bände gelesen und war neugierig auf dieses hier - wird Bridget endlich reifer? So, wie es sich las: leider nicht. Es ist der gleiche Schreibstil wie noch im ersten Buch, nur dass es für mich für eine über 50jährige einfach nicht mehr passt. Sie hat 2 Kinder, ist aber eigentlich auch ohne Job damit überfordert - ja, den Mann zu verlieren ist Mist, aber allein der Kinder wegen ein bisschen zusammenreißen.... hätte der Figur nicht geschadet. Es fließen weiterhin große Mengen Alkohol - Zigaretten gibt es nicht mehr so viele, aber trotzdem. Das Geplänkel mit ihren Freunden ähnelt auch immer noch dem aus dem ersten Buch und der Schlagabtausch mit den neuen Männern, erinnern am Ende doch nur wieder wie das aufgewärmte Szenario mit Mr. Darcy. Auch Daniel ist wieder mit von der Partie, nervt mich persönlich aber nur. Wirklich warm werde ich mit Bridgets Lebensstil einfach nicht und auch mit ihrer Art habe ich das ein oder andere Problem. Klar, sie ist da, wenn man sie braucht und meint es meistens nur gut und ich verpeilt, aber irgendwie fand ich es schade, dass sie gefühlt so gar keine Entwicklung durchgemacht hat.

Lustige Szenen hatte das Buch durchaus und als Fortsetzung lässt es sich gut lesen. Aber von einem Highlight ist es weit entfernt. Ich bin gespannt auf den Film - aber ob der noch was retten kann?

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Was wäre wenn

Allein gegen die Lüge
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Matt Pines Bruder sitzt im Gefängnis - er hat seine damalige Schulfreundin ermordet und büßt nun dafür. Doch als eine Netflix Serie über die Straftat Fragen aufwirft, wird alles noch einmal aufgewirbelt.



Matt ...

Matt Pines Bruder sitzt im Gefängnis - er hat seine damalige Schulfreundin ermordet und büßt nun dafür. Doch als eine Netflix Serie über die Straftat Fragen aufwirft, wird alles noch einmal aufgewirbelt.



Matt selbst ist inzwischen im College und ganz weit weg von seiner Heimatstadt und wird erneut mit allem konfrontiert, als seine Familie nicht von einer Mexikoreise zurück kommt und sich das FBI einschaltet. Was dann passiert könnte aus einem von Matts Albträumen kommen, aber das müsst ihr selbst lesen.



Der Roman selbst ist aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben: Matts, der der FBI Agentin und als Rückblick aus der Sicht von Matts Familie vor ihrem Mexiko Urlaub. Es liest sich trotz der vielen Erzähler sehr gut und flüssig und verliert auch nicht an Spannung. Wie kam das Mädchen nun ums Leben? Und Matts Familie? Wieviel hatte sie wirklich damit zu tun?

Es gibt viele Fragen, die nach und nach beantwortet werden. Eins ist jedenfalls klar: Mit Matt möchte ich definitiv nicht tauschen. Durch den Perspektivwechsel bekommt man als Leser ziemlich viele Informationen, die aber gut verarbeitet sind und man trotzdem auf einige falsche Spuren gelenkt wird.

Ein richtig guter Thriller, der für mich gern noch etwas mehr in der Vergangenheit hätte spielen können. Er ist spannend bis zum Schluss und wirklich gut, aber das i-Tüpfelchen fehlte dennoch. 4 von 5 Sternen gibt es aber auf jeden Fall und gerne eine Leseempfehlung, wenn der Thriller nicht allzu blutig sein darf.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

So süß

In einem Häuschen krumm und klein
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Das Cover zeigt es einem schon: Das kleine krumme Häuschen auf einer Insel und seinen Besucher. Und was die Maus alles kann. Die tolle Illustration vom Cover ist nicht die einzige - jede Seite ist bunt ...

Das Cover zeigt es einem schon: Das kleine krumme Häuschen auf einer Insel und seinen Besucher. Und was die Maus alles kann. Die tolle Illustration vom Cover ist nicht die einzige - jede Seite ist bunt und es gibt für die kleinen Leser so viel zu entdecken.

Der Text ist gereimt und kurz - gut verständlich und passend zu den Illustrationen geschrieben. Außerdem gibt es auf jeder Doppelseite noch eine Aufgabe für die Kids. Zum Beispiel: Puste ins Segel, damit die Maus ankommt. Wirklich toll gemacht und es macht richtig Spaß, den kleinen dabei zuzusehen mit welchem Herzblut, sie dem Mäuschen helfen.

Es hat mich anfangs verwirrt, dass man den Besitzer des Hauses nicht zu Gesicht bekommt, aber irgendwie passt es, so können sich die Kinder noch besser in die Situation hineinversetzen.

Ein richtig süßes Buch zum Vorlesen, Mitmachen und Spaß haben.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Für die Zielgruppe super

Gregs Tagebuch - Von Idioten umzingelt!
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Gregs Tagebuch kennt wahrscheinlich jeder - Greg hat von seiner Mutter ein Tagebuch bekommen und schreibt nun fleiß0ig auf, was ihn im Laufe des Jahres so beschäftigt. Hauptsächlich ist das sein Freund ...

Gregs Tagebuch kennt wahrscheinlich jeder - Greg hat von seiner Mutter ein Tagebuch bekommen und schreibt nun fleiß0ig auf, was ihn im Laufe des Jahres so beschäftigt. Hauptsächlich ist das sein Freund Rupert, die Schule und seine Familie. Die einzelnen Abschnitte sind mit comicartigen Illustrationen aufgelockert und lesen sich gut. Der Text ist nicht lang und man kommt gut durch, was wohl der Zielgruppe zu Gute kommt. Auch faule Leser fühlen sich bestimmt angesprochen.

Das Buch hat durchaus Witz, wobei Greg seine Umwelt ziemlich einseitig sieht - es sind nämlich alle gegen ihn. Was in seinem Alter nicht untypisch als Einstellung ist, ist doch manchmal anstrengend. Aber wie gesagt, ich bin auch nicht die Zielgruppe und finde es in Ordnung.

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