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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2025

Spannende Fortsezung

Die Geisterhelfer – Ein Knochen kommt selten allein
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Leo Helsing Krüger glaubt nicht nur an sie, er sieht sie auch. Das hat ihm schon in Band 1 nicht wirklich behagt und macht es auch in Band 2 nicht besser. Zusammen mit seiner Freundin Antonia löst er nämlich ...

Leo Helsing Krüger glaubt nicht nur an sie, er sieht sie auch. Das hat ihm schon in Band 1 nicht wirklich behagt und macht es auch in Band 2 nicht besser. Zusammen mit seiner Freundin Antonia löst er nämlich weiter Fälle um Geistern zu helfen, die nur er sehen und hören kann. Das spricht sich herum und während die beiden noch an ihrem ersten Fall dran sind, bekommen sie schon den nächsten Auftrag - dieses Mal aber von keinem Geist.
Zusammen mit Antonia und dem Hund "Bauhaus" nehmen sie die Aufgabe. Was alles passiert und ob sie die Fälle lösen, müsst ihr aber selber lesen. 😘
.
Das Cover hat, wie auch Band 1, einen Leuchteffekt und ist ein richtiger Eyecatcher. Außerdem zeigt es eine wichtige Szene aus dem Buch.
Wir mögen Leo und Antonia, einzeln und im Team. Sie arbeiten gut zusammen und selbst wenn sie nicht einer Meinung sind (was oft vorkommt) raufen sie sich zusammen und finden Lösungen. Sie springen auch das ein oder andere Mal über ihren Schatten und selbst Leos Bruder empfanden wir nicht mehr als ganz so lästig, wie noch im 1. Band.
Wenn ihr den 1. Band nicht kennt, könnt ihr diesen hier trotzdem lesen. Es gibt ein paar Anspielungen auf das bisher Geschehene, aber das hält sich in Grenzen und trägt nichts zum Verständnis bei - also traut euch ruhig ran.
Die Geschichte selbst liest sich richtig gut, witzig und mit der Einteilung in nicht zu lange Kapitel gibt es auch genug Möglichkeiten zur Pause.
Der einzige Kritikpunkt kommt von meinem Großen: Er mochte es nicht, wenn der Geist geredet hat - der spricht nämlich immer mit Lolli im Mund. Diese Sätze zu lesen, fielen ihm sehr schwer und auch ich musste an einigen Stellen überlegen, was gemeint ist. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt. Ansonsten ist es eine wirklich gelungene Fortsetzung, der wir gern 5 von 5 Sternen geben.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Was hörst du?

Känguru Knickohr – Huhu, Känguru! Was hörst denn du?
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Das kleine Känguru "Knickohr" ist so süß - man sieht es direkt auf dem Cover - über ihm eine kleine Spinne die ruft "Huhu, Känguru, was hörst du?" Die kleine Spinne sieht man auf jeder Seite. Denn Känguru ...

Das kleine Känguru "Knickohr" ist so süß - man sieht es direkt auf dem Cover - über ihm eine kleine Spinne die ruft "Huhu, Känguru, was hörst du?" Die kleine Spinne sieht man auf jeder Seite. Denn Känguru Knickohr hört nur das, was es hören will. Seine Mama oder der Erzieher sagt etwas und dann fragt die Spinne, was das Känguru hört. Hier kommt der kleine Leser ins Spiel, denn man kann erst mal raten, was Knickohr hört. Die Wörter auf die es sich reimen soll, sind immer rot geschrieben. Und dann kann man nachschauen, ob man recht hatte. Denn es hört immer etwas anderes und so entstehen richtig lustige Situationen, mein kleiner hat ganz oft herzlich gelacht. Auf den Illustrationen gibt es außerdem richtig viel zu entdecken. Trotzdem sind die Seiten nicht überladen und kindgerecht gestaltet. In den Situationen finden sich die Kids wieder. Der Text ist kurz und die wichtigen Sachen reimen sind.

Ein tolles Abenteuer, wie es alltäglich stattfinden kann, mit herzallerliebsten Figuren und viel Spaß beim Raten.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Ein Schaf für alle Fälle

Mäc Mief und die stinkbesonderen Unterhosen
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Finn und MäcMief sind die besten Freunde - was daran so ungewöhnlich ist? MäcMief ist ein Schaf. Doch als Finns Superunterhosen geklaut werden, ist er zur Stelle um seinem Freund zu helfen. Zusammen mit ...

Finn und MäcMief sind die besten Freunde - was daran so ungewöhnlich ist? MäcMief ist ein Schaf. Doch als Finns Superunterhosen geklaut werden, ist er zur Stelle um seinem Freund zu helfen. Zusammen mit dem Hund Bonnie geht er auf Spuren- und Verbrechersuche und rennt dabei wahrscheinlich mehr, als je ein Schaf gerannt ist.

Das Buch hat meine beiden Jungs mit Witz und den tollen Illustrationen begeistert. Sie haben oft gekichert und mit MäcMief mitgefiebert. Der Text auf knapp 70 Seiten ist kindgerecht, aber wirklich spannend und witzig geschrieben. Die Freundschaft zwischen Mensch und Tier wurde so schön dargestellt, auch wenn sie sich mit Worten nicht immer verstehen (also meistens Finn, der das Mähen nicht deuten kann), sie verstehen sich doch und MäcMief setzt alles daran, seinem Lieblingsmenschen zu helfen.

Wir können das Buch auf jeden Fall empfehlen, lustig, spannend und einfach nur schön.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Super spannende Fortsetzung

KoboldKroniken 5. Rumpels Rückkehr
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Und wenn man denkt, es geht nicht spannender, dann kommt von irgendwo der 5. Band der KoboldKroniken um die Ecke und belehrt den Leser eines Besseren.

Denn an Spannung mangelt es auch diesem Band nicht. ...

Und wenn man denkt, es geht nicht spannender, dann kommt von irgendwo der 5. Band der KoboldKroniken um die Ecke und belehrt den Leser eines Besseren.

Denn an Spannung mangelt es auch diesem Band nicht. Allein das Cover ist immer so besonders - hier Rumpel (eine der Hauptfiguren) im Gefängnis - das Bild ist im Übrigen unter dem Cover, man kann also durchsehen und das findet mein Großer immer richtig cool.

Aber was hat das Cover mit der Geschichte zu tun? Sehr viel sogar und das findet der Leser auch bald heraus.

Schauplätze sind wie auch in den vorangegangenen Bänden die Schule (oben) und Kwertz (unten) nur das dieses Mal noch eine weitere spannende Komponente mit Hineinspielt. Denn dieses Mal spielt Zeit eine Rolle, genauer gesagt. Zeitreisen.

Zum Glück nur minimal verwirrend und alle Regeln der Zeitreise verachtend, aber so gut beschrieben und es gibt für alles eine Lösung. Und wenn man denkt, es geht nicht mehr, dann geht natürlich noch mehr. Geschichte und Spannung geben sich die Klinke in die Hand, es gibt kaum Verschnaufspausen und alles in einer - selbst für Tagebücher - unkonventionellen Gestaltung, die allerdings nicht verwirrend wirkt, sondern die Geschichte trägt und mit "Anschauungsmaterial" noch viel interessanter und tiefgründiger macht.

Man kann den Band lesen ohne die vorherigen zu kennen (es gibt eine kurze Zusammenfassung der anderen Bände), aber um die vielen versteckten Anspielungen zu verstehen, sollte man sie doch kennen.

Von uns bekommt die ganze Reihe eine Leseempfehlung, denn hier ist Lesen wirklich ein Abenteuer.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Super Idee, aber die Umsetzung

What a Way To Go
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Anthony feierte gerade noch seinen 60. Geburtstag und im nächsten Moment findet er sich im Willkommensraum des Jenseits wieder. Er ist gestorben, aber wie? Das muss er herausfinden. Erst dann darf er weiter.

Im ...

Anthony feierte gerade noch seinen 60. Geburtstag und im nächsten Moment findet er sich im Willkommensraum des Jenseits wieder. Er ist gestorben, aber wie? Das muss er herausfinden. Erst dann darf er weiter.

Im Diesseits findet seine Familie seine Leicht - Wahrscheinlich ein Unfall. Davon geht dann auch die Polizei aus. Nur eine True Crime Fanatikerin aus der Nähe des Landsitzes, auf dem die Tragödie ihren Lauf nahm, und die jüngste Tochter sind sich sicher, dass es Mord war.

So viel zu Geschichte. Als Leser erlebt man diese aus 3 verschiedenen Perspektiven: Anthonys (im Jenseits), sowie seiner Frau Olivia und der True Crime Vloggerin (deren Followerzahlen stetig steigen, je weiter die Geschichte voranschreitet). Ab und an lockert ein Zeitungsbericht das ganze auf. Eine gute Mischung, aus der man viele Informationen bekommt, aber eben nicht, wie es denn jetzt passiert ist.

Die Idee, dass sich der Verstorbene erinnern muss, wie es passiert ist, finde ich persönlich klasse. An der Umsetzung hat es allerdings gehapert. An manchen Stellen ist es sehr langatmig und die Figuren waren allesamt nervig. Also für mich. Es gab keinen, den ich auch nur annähernd "nett" gefunden hätte. Alle verhätschelt und auf Papa angewiesen bis dann der große Krach kam.

Neben den Charakteren hatte ich anfangs auch mit den Namen zu kämpfen. Es waren zu viele und ich wusste nicht, wo ich sie hinstecken sollte. Das wurde gegen Mitte besser.

Immerhin: es wird verraten, wie es passiert ist und das Ende fand ich dann auch sehr amüsant - es hat einige wett gemacht, was das Buch anfangs versaut hat.

Alles in allem ist es ein solides Buch mit einer spannenden Idee dahinter, nur an der Umsetzung hat es für mich ein wenig gehapert. An sich spannend, wenn es etwas kürzer wäre.

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