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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2026

Tolles Prequel

Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an
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Ein Buch, bei dem ich gar nicht weiß, wo ich Anfangen soll, so sehr hat es mich mitgenommen - deutlich mehr als Panem X. Dabei sehen sich die Cover sehr ähnlich, was ich persönlich interessant finde, da ...

Ein Buch, bei dem ich gar nicht weiß, wo ich Anfangen soll, so sehr hat es mich mitgenommen - deutlich mehr als Panem X. Dabei sehen sich die Cover sehr ähnlich, was ich persönlich interessant finde, da Haymitch doch ein ganz anderer Charakter ist als Snow. aber es sieht gut im Bücherregal aus.

Der Einstieg fällt nicht schwer - man ist direkt im Geschehen drin und lernt Haymitchs Familie kennen. Wir kennen nun seinen Geburtstag und was er vor den Hungerspielen gemacht hat. Das Grausame an der ganzen Sache: Mit den Vorkenntnissen, die man durch die Bücher um Katniss bereits hat, macht man sich die ganze Zeit Gedanken, wie Haymitch dahin gekommen ist.

Doch erst einmal muss er die 50. Hungerspiele überstehen - ein Jubel-Jubiläum und direkt mit doppelt sovielen Tributen. Letztendlich weiß man, wie es ausgeht - ganz klar, aber der Weg dahin ist wirklich heftig und mitreißend. Die Handlung schlägt eine Brücke zwischen vielem Altbekanntem, alten und neuen Gesichtern und gibt Hintergrund Wissen, mit dem man die Original Trilogie noch mal mit anderen Augen sieht.

Gerade bei den Figuren ist es wie ein Nach Hause kommen - so viele bekannte Namen und Gesichter tauchen bereits hier schon auf und legen Grundsteine für alles weitere. Ich war fasziniert und schockiert, was sich da teilweise für Abgründe aufgetan haben.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich es deutlich mehr mochte als Panem X und mich lange kein buch mehr so gefesselt hat, das aus einer abgeschlossenen Reihe hervorgegangen ist. Haymitch und Katniss haben viele Parallelen und doch unterscheiden sie sich grundlegend - ein herzergreifendes Prequel und wirklich lesenswert.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Spannender Thriller

Wem du traust
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Eva hat ein ruhiges Leben mit Ihrer Familie- doch als plötzlich die Tochter ihrer besten Freundin verschwindet, nachdem ihr Mann angeblich nach Hause gebracht hat, stellt sich diese heile Welt komplett ...

Eva hat ein ruhiges Leben mit Ihrer Familie- doch als plötzlich die Tochter ihrer besten Freundin verschwindet, nachdem ihr Mann angeblich nach Hause gebracht hat, stellt sich diese heile Welt komplett auf den Kopf.

Als Leser kommt man direkt in dieser heilen Welt an - man begleitet Eva auf einer Party und dann nimmt das Unheil seinen Lauf. Abwechselnd erleben wir das Geschehen aus Evas Sicht und aus der Sicht der leitenden Polizistin Heidi Westphal. So ist der Leser immer auf dem neuesten Stand der Ermittlungen und taucht mit beiden Frauen tief in die Geheimnisse ab, die den Fall umgeben. Und die gehen tiefer, als man anfangs denkt. Irgendwie ist jeder mal verdächtig und das macht es so spannend, denn wirklich sagen, wer der Täter ist, kann man doch erst recht spät. Dabei bleibt es immer spannend - man fliegt eigentlich nur so durch die Seiten, um endlich den Fall gelöst zu bekommen.

Für mich war es der erste Roman der Autorin und ich mochte ihren Schreibstil direkt. Er hat mich gefangen genommen, ohne aufdringlich zu wirken. Er passt zu dem was beschrieben wird.

Ein wirklich spannender Thriller, den ich nicht wirklich aus der Hand legen konnte und gern weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Sci-Fi ohne Aliens

Das Ganymed-Fragment
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Wenn man an Science Fiction denkt, dann denkt man doch automatisch auch an Aliens. Doch die findet man hier nicht. Dafür findet man sich im Jahr 2225 wieder - die Menschheit hat sich im Sonnensystem ausgebreitet ...

Wenn man an Science Fiction denkt, dann denkt man doch automatisch auch an Aliens. Doch die findet man hier nicht. Dafür findet man sich im Jahr 2225 wieder - die Menschheit hat sich im Sonnensystem ausgebreitet - auf der Erde spielt die Handlung nicht, sondern auf einem Jupitermond bzw. auf einer Station, die die Erze auf dem Mond fördert.

Während Mitarbeiter eine neu entdeckte Höhle erkunden, gibt es einen Todesfall, der einigen merkwürdig erscheint. Aus diesem Grund kommt Alan Bishop als Ermittler auf die Station und steckt bald in deutlich mehr als nur einem Mordfall.

Das Szenario ist wirklich futuristisch aber nicht saubergeleckt, wie in anderen Sci-Fi Bücher. Da wird noch gearbeitet und es ist nicht alles eitel Sonnenschein. Die Figuren haben Ecken und Kanten und fast alle ihre Geheimnisse. Sie öffnen sich dem Leser auch erst spät, was aber überhaupt kein Problem ist, denn das Buch ist spannend geschrieben und nimmt einen mit. Der Ermittler stellt unangenehme Fragen und zeigt dem Leser, dass es auch in der Zukunft eher nicht besser wird. Am Ende weiß man auch nicht mehr sicher, wem man trauen soll. Am Ende war ich froh, dass das Buch nicht mit einem Cliffhanger, aber mit Aussicht auf einen weiteren Band endet.

Wer also Sci-Fi liebt und nicht unbedingt spektakuläre Weltraumkämpfe, sondern auch mal was zum Nachdenken braucht, der ist bei dem Buch goldrichtig.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Tolle Fortsetzung

InvestiGators (Band 4) – Angriff der Mega-Krabbler
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Wir waren bereits von den ersten Bänden begeistert (wobei die Geschichte zwar etwas nachgelassen hat, aber immer noch sehr spannend ist).

Darum geht es: Die Ermittler Mango und Robo-Keck sollen Verbrecher ...

Wir waren bereits von den ersten Bänden begeistert (wobei die Geschichte zwar etwas nachgelassen hat, aber immer noch sehr spannend ist).

Darum geht es: Die Ermittler Mango und Robo-Keck sollen Verbrecher daran hindern sich zu verbünden - und genau dabei entsteht ein einziges Chaos, das wieder mit sehr viel Humor daher kommt. Neben den tollen Ermittlern gibt es auch viele Nebencharaktere, die aber mindestens genauso spannend und lustig sind und auch der Cliffhanger vom 3. Band wird aufgelöst - allerdings gibt es direkt einen neuen. Der hat aber nichts mit den Riesenameisen zu tun, die wir auf dem Cover zu sehen bekommen.

Der Fall ist richtig spannend, die Illustrationen sind cool und im gewohnten Stil der ersten 3 Bände. Wir können ihn als Fortsetzung also wirklich empfehlen.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Tolle aber anspruchsvolle Geschichte

Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit
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Wenn man das Buch in die Hand nimmt, ist man erst einmal begeistert, wie toll es aussieht. es fühlt sich auch gut an. Alle abgebildeten findet man in der Geschichte wieder in die man direkt hineingeworfen ...

Wenn man das Buch in die Hand nimmt, ist man erst einmal begeistert, wie toll es aussieht. es fühlt sich auch gut an. Alle abgebildeten findet man in der Geschichte wieder in die man direkt hineingeworfen wird.

Elliot Holtby hat die ersten 12 Jahre seines Lebens ruhig mit seinem Mentor und seinen Freunden beim Zirkus verbracht, doch dann wird ihm eröffnet, dass er magische Fähigkeiten hat und eigentlich die Welt retten muss. Von jetzt auf gleich ändert sich sein Leben drastisch. Er erfährt, dass er eine Tante hat und kommt auf eine magische Schule, lernt neue Freunde kennen und stürzt sich dann richtig ins Abenteuer.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich im Buch angekommen war. Es sind viele Figuren und es geht auch schnell sehr turbulent zu. Mit der Zeit kann man eine Beziehung zu den Handelnden aufbauen, aber irgendwie waren sie für mich schwer greifbar.

Auch der Text liest sich nicht immer flüssig - es gibt viele Schachtelsätze und auch die Perspektivwechsel haben mich manchmal verwirrt.

Spannend hingegen fand ich die Wahl der Nebencharaktere, die fast alle bekannte Persönlichkeiten sind und Elliot mit ihren Fähigkeiten oft unter die Arme greifen.

Der erste Band ist fast 500 Seiten stark, das muss man erst mal verkraften - das schafft mit 10 nicht jeder - aber für geübte Leser ist es durchaus ein sehr spannendes Buch, in dem es viele Geheimnisse zu entdecken gibt.

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