Tolles Prequel
Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht anEin Buch, bei dem ich gar nicht weiß, wo ich Anfangen soll, so sehr hat es mich mitgenommen - deutlich mehr als Panem X. Dabei sehen sich die Cover sehr ähnlich, was ich persönlich interessant finde, da ...
Ein Buch, bei dem ich gar nicht weiß, wo ich Anfangen soll, so sehr hat es mich mitgenommen - deutlich mehr als Panem X. Dabei sehen sich die Cover sehr ähnlich, was ich persönlich interessant finde, da Haymitch doch ein ganz anderer Charakter ist als Snow. aber es sieht gut im Bücherregal aus.
Der Einstieg fällt nicht schwer - man ist direkt im Geschehen drin und lernt Haymitchs Familie kennen. Wir kennen nun seinen Geburtstag und was er vor den Hungerspielen gemacht hat. Das Grausame an der ganzen Sache: Mit den Vorkenntnissen, die man durch die Bücher um Katniss bereits hat, macht man sich die ganze Zeit Gedanken, wie Haymitch dahin gekommen ist.
Doch erst einmal muss er die 50. Hungerspiele überstehen - ein Jubel-Jubiläum und direkt mit doppelt sovielen Tributen. Letztendlich weiß man, wie es ausgeht - ganz klar, aber der Weg dahin ist wirklich heftig und mitreißend. Die Handlung schlägt eine Brücke zwischen vielem Altbekanntem, alten und neuen Gesichtern und gibt Hintergrund Wissen, mit dem man die Original Trilogie noch mal mit anderen Augen sieht.
Gerade bei den Figuren ist es wie ein Nach Hause kommen - so viele bekannte Namen und Gesichter tauchen bereits hier schon auf und legen Grundsteine für alles weitere. Ich war fasziniert und schockiert, was sich da teilweise für Abgründe aufgetan haben.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich es deutlich mehr mochte als Panem X und mich lange kein buch mehr so gefesselt hat, das aus einer abgeschlossenen Reihe hervorgegangen ist. Haymitch und Katniss haben viele Parallelen und doch unterscheiden sie sich grundlegend - ein herzergreifendes Prequel und wirklich lesenswert.