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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2025

Weihnachten mit Wichtel

Wichtelstreich und Weihnachtszauber
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In der Vorweihnachtszeit ziehen bei vielen Familien Weihnachtswichtel ein. Bei Familie Strumpf ist es Wichtel Gustav. Allerdings hat Gustav ein Problem; er hat keinen Zauberstab mehr und damit ist auch ...

In der Vorweihnachtszeit ziehen bei vielen Familien Weihnachtswichtel ein. Bei Familie Strumpf ist es Wichtel Gustav. Allerdings hat Gustav ein Problem; er hat keinen Zauberstab mehr und damit ist auch seine Magie futsch. Zusammen mit Flux, einem Tritrox, versucht er ohne Magie der Familie eine schöne Zeit zu bescheren und ihnen zu helfen, denn seine Streiche waren sonst immer zu frech. Doch das ist gar nicht so einfach und Familie Strumpf erlebt so einiges mit ihrem Wichtel.

Das Buch mach schon vom optischen etwas her - das Cover ist schön und edel gestaltet und passt zur Vorweihnachtszeit. Auch die Illustrationen zu den Texten sind witzig und passen zu den jeweiligen Streichen.

Die beiden Figuren Gustav und Flux sind uns ans herz gewachsen - sie halten zusammen und bescheren Familie Strumpf eine aufregende Zeit. Das Buch hat genau 24 Kapitel und kann sehr gut als "Adventskalender" gelesen werden, das ist aber absolut kein Muss. Es ist auch schön, es am Stück zu lesen und mit Gustav mitzufiebern, ob und wie er seine Magie wiederbekommt.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Das Tier in dir

Wilderland – Der Wald
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Calum ist schon immer ein Einzelgänger gewesen und muss nun in eine neue Wohngruppe ziehen - 700 Meilen von seinem letzten Wohnort entfernt. In der Wohngruppe leben Skye, Jasleen und Miro, die ihn aber ...

Calum ist schon immer ein Einzelgänger gewesen und muss nun in eine neue Wohngruppe ziehen - 700 Meilen von seinem letzten Wohnort entfernt. In der Wohngruppe leben Skye, Jasleen und Miro, die ihn aber links liegen lassen und irgendetwas verheimlichen. Was, das soll er bald herausfinden, denn sie sind sich ähnlicher, als er anfangs denkt.

Das Buch zieht einen bereits mit seinem silbernen, glänzenden Cover und dem Wolf darauf in seinen Bann. So schön geheimnisvoll, wie es aussieht, geht es auch im Buch weiter. Die Kapitel sind angenehm kurz, die Hauptfiguren sympathisch und nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint.

Beginnt das Buch auch eher ruhig, so wird es gegen Ende schon rasant und richtig spannend. Es lüften sich ein paar Geheimnisse, aber fast noch mehr kommen auf, sodass man ganz froh ist, dass es noch weiter geht, wenn auch nicht in diesem Band.

Die Idee hinter allem ist interessant und man fragt sich, ob so etwas wirklich passieren könnte und was das für die Menschheit bedeuten kann. Da es sich um ein Buch für Jugendliche handelt, ist es nicht schlimm, wenn manche Gedanken nicht weiter gedacht wurden, bei einem Buch für Erwachsene hätte ich mehr erwartet. So aber bin ich gespannt, was die Autorin daraus macht und wo es den Leser noch hinführt.

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Tolle Hexengeschichte

The Witch’s Debt
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Bereits das Cover zieht den Leser in eine düstere Welt, dabei sieht es auf den ersten Seiten noch gar nicht danach aus. Wir lernen die beiden Hauptfiguren Ethina und April kennen, die auf den ersten Blick ...

Bereits das Cover zieht den Leser in eine düstere Welt, dabei sieht es auf den ersten Seiten noch gar nicht danach aus. Wir lernen die beiden Hauptfiguren Ethina und April kennen, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Ethina ist eher eine Einzelgängerin und leidet ein wenig unter dem Beruf ihrer Mutter, die einen Laden für Okkultes und Hexensachen führt. April hingegen ist fester Teil einer Clique und beliebt. Und trotzdem führt sie das Schicksal zusammen. Endlich muss sich April nicht mehr verstellen, wie sie später mitbekommt und auch Ethina blüht ein wenig auf. Trotzdem erlebt Ethina auch ganz skurrile Sachen, die sie sich nicht erklären kann.

Beginnt die Geschcihte noch ruhig, so wird sie schnell rasanter, so dass man das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen will - sie wird düster und mysteriös und auch die kleinen Horrorelemente gegen Ende machen das Gesamtbild sehr rund. Der Schreibstil ist wie immer bei der Autorin fesselnd und sehr bildlich, so dass die Geschichte rund um Ethina vor dem geistigen Auge erscheint und den Leser an die Hand nimmt, aber nicht mehr loslässt. Die Mischung aus Spannung und Twists, macht das Buch zu einem Page Turner. Die Handlung und die Vergangenheit der Figuren, die sehr facettenreich und tiefgründig gestaltet sind, geht mit vielen Geheimnissen einher, die man erkunden möchte und mehr als einmal fiebert man mit den beiden Freundinnen mit, hält die Luft an und ja, man kann auch lachen in den Buch. Und so eine Mischung schafft selten ein Buch in dem Genre - eine ganz klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Interessante Geistergeschichte

Die Folcroft-Geister
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Nach einem Autounfall liegt Taras und Kyles Mutter im Krankenhaus und die Kinder kommen zu den Großeltern, die sie noch nie gesehen haben. May und Peter Folcroft leben auch sehr abgeschieden in einem großen ...

Nach einem Autounfall liegt Taras und Kyles Mutter im Krankenhaus und die Kinder kommen zu den Großeltern, die sie noch nie gesehen haben. May und Peter Folcroft leben auch sehr abgeschieden in einem großen Haus, dass den beiden Kindern von Anfang an ein wenig Angst einflösst. Doch die Großeltern sind warmherzig, und auch wenn es wenig Kontakt zur Außenwelt gibt, kommen die beiden an. Und doch ist da etwas, das sie nicht benennen können - so als würden sie beobachtet.

Im Vergleich zu den anderen Büchern der Autorin ist dieses eher kurz - Stephen King hätte es als Kurzgeschichte beschrieben ^^ Und auch wenn das Haus an sich und auch die Großeltern wunderbar gruselig beschrieben sind, kommt für mich wenig Stimmung auf. Die Geister, die vorkommen, kann ich schwer einschätzen - sind sie gut, oder doch böse und eigentlich kommen sie nur selten vor. Die Großeltern selbst finde ich gruseliger. Die Geheimnisse, die das Haus umgeben sind schon spannend verpackt, aber irgendwie hat es mich nicht ganz gepackt. Da waren 2 der 3 wirklichen Kurzgeschichten, die sich auch im Buch finden, deutlich gruseliger und da hätte ich mir mehr gewünscht.

Ein schönes Buch mit einer tollen Geschichte, aber irgendwie hat mir dann doch etwas gefehlt.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Spannender erster Fall

Kinderseelen
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Ein Teddy auf dem Cover eines Krimis - da steckt mehr dahinter. Und genau das tut es - es ist der erste Fall für Lou Peters und Greg Tylor der Kantonpolizei Zürich. Und genau wie Lou, die ursprünglich ...

Ein Teddy auf dem Cover eines Krimis - da steckt mehr dahinter. Und genau das tut es - es ist der erste Fall für Lou Peters und Greg Tylor der Kantonpolizei Zürich. Und genau wie Lou, die ursprünglich aus Deutschland kommt und Greg, britischer Staatsbürger, stolpert man beim Lesen ab und an über das Schweizer Rechtssystem, das in wenigen Punkten doch anders ist. Worüber man zum Glück nicht stolpert ist Schweizerdeutsch, was ich mit Aufatmen zur Kenntnis genommen habe, denn mit, wäre es an manchen Stellen bestimmt schwerer zu verstehen gewesen. Aber so liest sich der Fall um den verschwunden Pharmariesensohn Nick (11) sehr leicht und flott. Die teilweise wirklich kurzen Kapitel verleiten beim Lesen direkt dazu zu sagen: Ach komm, eins geht noch. Und so fliegt man durch das Buch. Die Kapitel wechseln zwar immer in der Perspektive - zwischen den Ermittlern, dem Entführer, Nick und dem Boss von Lou und Greg, aber das verwirrt nicht, sondern erweitert die Sichtweise und macht es teilweise deutlich spannender. Gerade zum Ende hin kann man einfach nur noch die Luft anhalten - so spannend wird es.

Die Charaktere sind sehr vielschichtig aufgebaut und ergänzen sich perfekt, bzw. zeigen eine interessante Entwicklung und sind, was ich richtig schön finde, lernfähig.

Spannend bis zum Schluss und eine richtig tolle Story, die auch wirklich mit dem Teddy auf dem Cover verbunden ist - wunderbarer Bogen geschlagen und eine klare Leseempfehlung.

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