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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2026

Eis geht immer

Lino Veneziano
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Lino ist ein besonderer Hund, denn er segelt mit seinem Bott, der "WUFF 2" über alle Meere. Durch Zufall findet er Flaschenpostwerbung für das beste Eis der ganzen Welt. Damit steht sein neues Ziel fest: ...

Lino ist ein besonderer Hund, denn er segelt mit seinem Bott, der "WUFF 2" über alle Meere. Durch Zufall findet er Flaschenpostwerbung für das beste Eis der ganzen Welt. Damit steht sein neues Ziel fest: Venedig. Doch dort angekommen beginnen die Schwierigkeiten. Möwen und Ratten machen ihm das Leben schwer, sein Boot verschwindet und dann auch noch die Rezepte für das beste Eis der Welt. Zum Glück liebt Lino Detektivgeschichten und kann zusammen mit Loretta (einer venezianischen Hündin) den Fall angehen, denn von der Polizei ist nicht viel zu erwarten.

Auf dem Cover des Buches begrüßt uns der Held der Geschichte. Mit Lino erleben wir spannende Abenteuer und hoffen, dass wir den Rezeptedieb finden. Wie auch auf dem Cover wird der Text von schönen und detaillierten Illustrationen begleitet, die beim Lesen viel Spaß machen. Die Figuren sind alle kindgerecht aufgearbeitet und verhalten sich nachvollziehbar - es gibt die Guten, die Bösen und ja, es gibt auch die nicht so klugen. Wobei uns beim Lesen der Polizeibeamte mit seinen Pupsen am häufigsten zum Lachen gebracht hat. Das finde ich toll, denn ein Kinderbuch, auch wenn es ein kleiner Krimi ist, muss nicht ernst sein. Das ist hier der Fall - das Buch hat uns zum Mitfiebern gebracht und zum Lachen. Es hat uns gefesselt und auch wenn der Fall nicht leicht zu lösen war, bleibt man doch am Ball. Lino ist ein ganz besonderer Hund und sein Abenteuer in Venedig können wir allen empfehlen.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Genre-Mix, aber kein wirklicher Horror

Schlafenszeit – Albträume erwachen, wenn diese Tür sich schließt
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Ich gebe zu, bei diesem Buch habe ich mich vom Cover und vor allem der Aussage von Stephen King leiten lassen und habe mich auf ein schönes Horror wenigstens Thrillerbuch gefreut.

Als Leser begleiten ...

Ich gebe zu, bei diesem Buch habe ich mich vom Cover und vor allem der Aussage von Stephen King leiten lassen und habe mich auf ein schönes Horror wenigstens Thrillerbuch gefreut.

Als Leser begleiten wir Mallory, die seit 18 Monaten clean ist und durch ihren Gönner eine Stelle als Kindermädchen ergattern konnte. Der kleine Teddy scheint auch direkt warm mit ihr zu werden und schenkt ihr ein Bild. Diese Bilder mehren sich und werden zeitweise ziemlich unheimlich. Aber wer mal diese Bilder, denn sie sehen nicht aus, wie von einem 5-jährigen Kind.

Der Einstieg in das Buch fiel leicht. Es liest sich flüssig und hat mich die erste Hälfte auch wirklich gefesselt. Spannend war vor allem, dass der Leser hier die gezeichneten Bilder auch zu sehen bekommen hat und sie nicht nur beschrieben wurden. Ab ungefähr der Hälfte des Buches lässt der Sog nach. Ich war immer noch gespannt darauf, was bei der ganzen Sache herauskommen würde, aber wirkliche Spannung hat mich nicht mehr ergriffen. Es kam auch kaum noch vor, es ging mehr um die "Ermittlungen". Das Ende hat mich dann nicht wirklich überrascht. Da hätte der Autor mehr draus machen können. Warum genau das Buch nun "Schlafenszeit" heißt und die Albträume erwachen, wenn diese Tür sich schließt - das kann ich absolut nicht erklären. Es passt so gut wie gar nicht zu dem, was ich gelesen habe.

Mallory als Figur fand ich authentisch und interessant, alle anderen Handelnden waren mir zu oberflächlich. Außerdem haben wir noch ein 5-jähriges Kind, das allein duscht und komplett allein aufs Klo geht. Das mag es geben, aber ist mir in meinem Umfeld noch nie vorgekommen. Trotzdem hatte das alles einen komischen Beigeschmack.

Starker Anfang, aber dann am Ende hat das Buch einen hängen lassen - mein Fazit: Eigentlich nicht schlecht, die Idee ist klasse, aber noch mal würde ich es jetzt nicht lesen.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Geht tief und fesselt

Die Erste Tochter / Narrenbraut
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„Die erste Tochter – Narrenbraut“ ist der 3. Band des Fantasy-Epos von Katharina Maier. Während der erste Band den Leser in den riesigen Kosmos einführt und die Figuren vorstellt, wird man im zweiten band ...

„Die erste Tochter – Narrenbraut“ ist der 3. Band des Fantasy-Epos von Katharina Maier. Während der erste Band den Leser in den riesigen Kosmos einführt und die Figuren vorstellt, wird man im zweiten band bereits weiter in die Tiefe geführt und in diesem Band fühlt man sich endlich richtig angekommen. Ich hatte ein bisschen Zeit zwischen den Bänden vergehen lassen und daher hat es ein wenig gedauert, bis ich wieder mitten drin war, aber das hat nicht gedauert.

Wir begleiten weiterhin die Geschwister Myn (die auch die Erzählerin der Geschichte ist) und Vairrynn. Während Myn versucht sich in die Rolle der Ehefrau zu fügen und dabei fast sich selbst verliert, reist Vai mit dem Heer durchs Weltall. Zusammen mit ihren Freunden versuchen sie alles in Bahnen zu lenken, mit denen sie leben können und stellen fest, dass sie in diese Weltordnung, wie sie vorliegt einfach nicht passen wollen. Hier endet der Band und lässt den Leser gespannt zurück, was die beiden nun als nächstes erwartet.

Das Buch hat mich sowohl inhaltlich als auch sprachlich gefesselt. Es gab eine Stelle, an der hatte ich Verständnisprobleme, das hat sich später allerdings geklärt und hat mich nur kurz verwirrt. Sprachlich ist das Buch wirklich richtig gut verfasst - die Sprache passt zu den jeweiligen Situationen und vor allem zu einem Fantasy-Epos. Sie ist getragen und nicht vulgär, aber überhaupt nicht langweilig, wie zum Beispiel an manchen Stellen des Herrn der Ringe. Er ist anspruchsvoll - keine Frage, aber es lohnt sich wirklich, denn man wird in eine Geschichte entführt, die tief ins Innere vordringt und einen so schnell nicht mehr loslässt.

Eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Totaler lustiger Quatsch

Sag mal Ananas! ... Deine Hose ist nass!
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Mit "Sag mal Ananas - deine Hose ist nass", erwartet die Kinder ein tolles Bilderbuch mit 26 Quatschreimen - für jeden Buchstaben im Alphabet einen. Und dann kann drauf los gelacht werden. Das Buch vermittelt ...

Mit "Sag mal Ananas - deine Hose ist nass", erwartet die Kinder ein tolles Bilderbuch mit 26 Quatschreimen - für jeden Buchstaben im Alphabet einen. Und dann kann drauf los gelacht werden. Das Buch vermittelt kein Wissen, dafür aber Spaß am Reimen und Quatsch machen und das ist genauso wichtig.

Fast jeder Buchstabe hat eine eigene Doppelseite bekommen und mit ihm eine ganzseitige quietschbunte und zum Reim passende Illustration - da bleibt kein Auge trocken. Ob es nun Pupse sind, oder Popel mit Sahne - die Reime sind kindgerecht und genau auf das Alter der Zielgruppe abgestimmt. Manche der Sprüche sind jetzt schon mehrfach ausprobiert worden - so oft, musste ich noch nie Locke sagen und der Papa darf sich Gorilla nennen ^^

Es hat wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen und Quatsch zu machen. Es eignet sich hervorragend zum zusammen Lesen und duch die Kürze der Sätze findet es auch mein Erstklässler toll - er kann es auch schon allein lesen und übt dabei auch verschiedene Schriftarten zu lesen. Also klar ein Spaß für alle.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Veränderungen gehören dazu

Liese niest
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Auf einer Wiese wohnen Gänseblümchen Liese und Löwenzahn Leo zusammen, bis sich Leo eines Tages beginnt zu verändern. Als dann Liese auch noch niesen muss, steht die Freundschaft vor einer kleinen Herausforderung. ...

Auf einer Wiese wohnen Gänseblümchen Liese und Löwenzahn Leo zusammen, bis sich Leo eines Tages beginnt zu verändern. Als dann Liese auch noch niesen muss, steht die Freundschaft vor einer kleinen Herausforderung. Die Geschichte zeigt, wie man in einer Freundschaft mit Veränderungen umgehen kann und es wird kein großes Problem daraus gemacht.

Der Text ist ziemlich kurz - eignet sich schön zum Vorlesen, aber gerade noch bei jüngeren Kindern geht schnell das Interesse verloren. Da ist das Hörbuch, dass es gratis über einen QU-Code dazu gibt toll. Es wird von einer jungen, angenehmen Stimme vorgelesen und animiert die Kinder selbst im Buch zu blättern.

Was uns nicht immer gefallen hat, waren die Illustrationen. Auf einigen Seiten sieht Leo schon gruselig aus, das fand auch mein kleiner und wollte dann gar nicht mehr weiter lesen. Ab und an hätten auch ein paar mehr Details gut getan. Die Mischung am Ende ergibt ein schönes Kinderbuch, dass eine tollte Botschaft bereit hält, aber nicht immer die Kinder begeistert.

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