Profilbild von Illibilli

Illibilli

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Illibilli ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Illibilli über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2021

Die wunderbare „Kenner – Küche“ von Barbara und Luise Kenner mit 30 erprobten Rezepten aus dem Bio – Hotel ist ein Genuss in jeder Hinsicht!

Kenner-Küche: vegan und vegetarisch
0

Den Corona – Lockdown 2020 haben Mutter Barbara Kenner (Besitzerin des Bio – Hotels Kenners Landlust) und Tochter Luise Kenner (Reisebloggerin) genutzt, um ein veganes und vegetarisches Kochbuch zu schreiben ...

Den Corona – Lockdown 2020 haben Mutter Barbara Kenner (Besitzerin des Bio – Hotels Kenners Landlust) und Tochter Luise Kenner (Reisebloggerin) genutzt, um ein veganes und vegetarisches Kochbuch zu schreiben und im Verlag Wortwechsel zu veröffentlichen. Das Ergebnis ihres Projekts ist rundum gelungen!

Inhalt:
Auf insgesamt 96 Seiten finden sich 30 erprobte Rezepte aus dem Bio – Hotel Kenners Landlust in folgenden Kapiteln:

→ Suppe wärmt Herz und Seele
→ Vorspeisen kitzeln den Gaumen
→ Warme Hauptgerichte zum Dahinschmelzen
→ Und dann noch etwas Süßes

Die Rezepte für 4 Personen, die Personenzahl steht nicht beim Rezept, sind ganzseitig dargestellt – links stehen die Zutaten, die farblich hervorgehoben sind, und rechts daneben die Art der Zubereitung. Ergänzt werden die Rezepte durch eine Weinempfehlung und einen hilfreichen Küchentipp. Auf der gegenüberliegenden Seite ist jeweils ein ganzseitiges und wirklich inspirierend „leckeres“ Farbfoto zu finden. Mit den gut verständlichen Zubereitungserklärungen steht dem Ausprobieren und Nachmachen nichts im Wege und eigene Kreativität ist nach Aussage der beiden Autorinnen ausdrücklich gewünscht.

Textabschnitte vor zwischen und nach den Kapiteln mit Rezepten bieten eine kleine Warenkunde, einen Saisonkalender, Tipps zum biologischen und regionalen Einkauf, vegane Tipps und Küchentipps. Vor allem aber lernen die Leserinnen und Leser in diesen Abschnitten Barbara und Luise Kenner mit ihrer Leidenschaft zum vegetarischen beziehungsweise veganen Kochen, ihrer Lebensphilosophie und ihrer Lebensgeschichte kennen.

Meinung:
Die persönlichen Küchentexte sind es auch, die das Buch zu etwas Besonderem machen! Man spürt einfach die Liebe zum Kochen, die die beiden verbindet und sie dieses gemeinsame Projekt hat verwirklichen lassen. Dazu gehört inzwischen auch ein Foodblog auf der Website des Bio- Hotels Kenners Landlust.
Bei mir hat schon der erste Blick auf das Cover ausgereicht und mir ist das Wasser im Munde zusammengelaufen! Und der Inhalt des Buches hält, was das Cover verspricht.
Einige der Rezepte habe ich inzwischen selber ausprobiert und für sehr gut befunden. Sie sind gut zuzubereiten, lassen Raum für eigene Kreativität und vor allen Dingen, sie sind super lecker. „Edelpilze, gebraten und mariniert“, „Möhren in Kapernvinaigrette“, „Gemüsesuppe mit ganz viel Kräutern““ oder auch Apfelmus auf Keks mit cremiger Haube“, um nur einige zu nennen, sind ein echter Hochgenuss und haben hier Groß und Klein begeistert, auch wenn sich nicht alle Familienmitglieder vegan oder vegetarisch ernähren. Ich denke, hier kommt jeder auf seine Kosten. Die wenigen kleinen „Ungereimtheiten“ zwischen der Zutatenliste und der Zubereitungserklärung sind unbedeutend, wenn das Rezept in seiner Gesamtheit gelesen wird, und beeinträchtigen das Ergebnis nicht.
Barbara und Luise Kenner wirken ausgesprochen sympathisch, was nicht zuletzt auch an den Fotos der beiden liegt, auf denen sie um die Wette strahlen! Und genauso nett erscheinen sie auch, wenn sie über sich selbst und ihre Liebe zum Kochen reden.

Fazit:
Wer hätte gedacht, dass der Corona – Lockdown 2020 auch seine guten Seiten hatte? Barbara und Luise Kenner jedenfalls haben die Zeit genutzt und ein wunderbar persönliches und liebevoll gestaltetes Kochbuch kreiert. Für mich ist dieses Erstlingswerk etwas Besonderes, weil es

von Mutter und Tochter mit so viel Herzblut geschrieben wurde. Denn das merkt man dem Kochbuch von der ersten bis zur letzten Seite an. Ich werde es jedenfalls noch öfter in die Hand nehmen, um mich beim Kochen inspirieren zu lassen. Außerdem bin ich gespannt, was die beiden zukünftig noch gemeinsam, aber auch jede für sich, auf die Beine stellen werden!
Ich wünsche ihnen viel Glück bei der Verwirklichung ihrer Herzensangelegenheiten und vergebe 5 Sterne für die „Kenner – Küche“!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2021

Genießen wir das Leben und die Jungbrunnen – Küche – lange, glücklich und gesund!

Die Jungbrunnen-Küche
0

Mal ehrlich, wer wünscht sich nicht, auch im Alter aktiv am Leben teilnehmen zu können, ohne gesundheitliche Einschränkungen und mit Freude am Leben? Wäre es nicht toll, wenn wir den Alterungsprozess mit ...

Mal ehrlich, wer wünscht sich nicht, auch im Alter aktiv am Leben teilnehmen zu können, ohne gesundheitliche Einschränkungen und mit Freude am Leben? Wäre es nicht toll, wenn wir den Alterungsprozess mit der Wahl der richtigen Lebensmittel positiv beeinflussen, ja sogar verlangsamen könnten, und sogar „Sündigen“ erlaubt wäre?
Wie unsere Ernährung uns helfen kann, lange gesund und glücklich zu leben und dazu noch den körpereigenen Jungbrunnen zu aktivieren, ist Thema dieses Ratgebers aus dem Kneipp Verlag in Wien. Das Autorenteam Margit Fensl, Natalie Karré und Peter – Arthur Straubinger hat sich in seinen beiden „Der Jungbrunnen – Effekt“ - Büchern bereits mit den positiven Auswirkungen des Intervallfastens auseinandergesetzt.

Inhalt:
Auf 160 Seiten widmet es sich nun sowohl den Lebensmitteln und ihren Inhaltsstoffen, die die Alterung beschleunigen, als auch denen, die im Gegensatz dazu wie ein Jungbrunnen auf unseren Körper wirken.
Unterteilt ist das Buch in die folgenden 6 Kapitel:

Mythos Jungbrunnen
Das Mysterium des Alterns
Die Altersbeschleuniger
Jungbrunnen – Werkzeuge
Jungbrunnen – Nahrung
Achtsamkeit in der Jungbrunnen – Küche

Ergänzt werden die Kapitel um das Vorwort, „Wie Ihnen das Buch hilft“ und „Die alternde Gesellschaft“ am Anfang des Buches sowie „Buchboni und Weblinks“ sowie „Impressum“ am Ende des Buches. Die beiden Buchdeckel sind ausklappbar und beinhalten Empfehlungen für Jungbrunnen – Lebensmittel einerseits und die Jungbrunnen – Effekt – Matrix andererseits.

Das Buch ist sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet. Auch für den Laien verständlich wird erläutert, welche Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben und die Alterung beschleunigen. Ihnen gegenübergestellt werden anschließend die Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe, die einen Anti – Aging – Effekt haben und den inneren Jungbrunnen aktivieren können. Die Infoboxen, die in den einzelnen Kapiteln zu finden sind, sowie die Jungbrunnen – Tipps geben zusätzliche wertvolle Informationen. Gut gefallen haben mir die 24 Stoffwechseltyp gerechten Rezepte, denen jeweils ein ganzseitiges, mehr als ansprechendes Foto auf der rechten Seite gegenüber gestellt ist. Ein Textfeld auf dem Foto bezeichnet die jeweiligen Jungbrunnen – Effekte, was ich sehr informativ fand. Einige der Rezepte, die für eine Person ausgelegt sind, habe ich bereits nachgekocht, sie sind wirklich schmackhaft.
Der kostenlose Abruf des Online – Bonusmaterials, das im Buch angeboten wird, gelingt problemlos. Einige der Buchboni sind für mich ebenfalls sehr interessant, genauso wie die „Geheimnisse der Hundertjährigen“.

Mein Fazit:
„Die Jungbrunnen – Küche“ ist das erste Buch, das ich vom Autorenteam Fensl, Karré und Straubinger gelesen habe, sicher aber nicht das letzte, denn es ist rundum gelungen! Neben mir bekannten Informationen zu naturbelassenen Lebensmitteln habe ich eine Fülle an neuen und wirklich interessanten Fakten zum Thema „Altersbeschleuniger“ und „Jungbrunnen – Lebensmittel“ erhalten. Die enthaltenen Rezepte zeigen einmal mehr, dass gesundes Essen wirklich lecker sein kann. Wenn es dann noch den eigenen Jungbrunnen aktiviert – umso besser! Wer träumt nicht davon, lange gesund und glücklich zu leben und sich dabei auch noch jung zu fühlen. Mit den richtigen Lebensmitteln kann dieser Traum Wirklichkeit werden! Also genießen wir das Leben und die Jungbrunnen – Küche!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2021

100 vegane, gluten- und Industrie zuckerfreie Backrezepte, die Genuss statt Verzicht versprechen!

NATURAL SWEETS – das Backbuch
0

„100 gesunde Rezepte zum Genießen und zum Glücklich Sein“ – das verspricht Eileen Pesarini den Leserinnen und Lesern mit ihrem Buch. Zudem sollen die „Natural Sweets“ zuckerfrei, vegan und glutenfrei ...

„100 gesunde Rezepte zum Genießen und zum Glücklich Sein“ – das verspricht Eileen Pesarini den Leserinnen und Lesern mit ihrem Buch. Zudem sollen die „Natural Sweets“ zuckerfrei, vegan und glutenfrei sein.
Und das Hardcover - Buch aus dem Paperish Verlag hält, was die Autorin verspricht. Allerdings müsste es in Bezug auf „zuckerfrei“ eigentlich „Industriezucker frei heißen, denn als Alternative verwendet sie natürliche Süßungsmittel wie Ahornsirup, Kokosblütenzucker oder Birkenzucker. Und zuckerfrei sind die selbstverständlich nicht!
Backen ist für Eileen Parish schon seit ihrer Kindheit eine Leidenschaft. Gesundheitliche Beschwerden, wie eine Glutensensitivität, veranlassten sie, sich eingehender mit ihrer eigenen Ernährung auseinander zu setzen. Sie experimentierte in der heimischen Küche, kreierte eigene Rezepte und so entstand schließlich auch die Idee zu diesem Buch.
Es wirkt sehr hochwertig, das Cover mit der goldfarbigen Schrift und dem Foto appetitlich aussehender Törtchen ist sehr ansprechend. Unterteilt ist das Buch in 13 Kapitel, von denen sich die ersten 4 Kapitel den Themen
- „Wie alles begann“
- „Meine Ernährungsweise“
- „Meine Vorratskammer“
- „Meine Alltags-Tipps“
widmet. Die übrigen 9 Kapitel beinhalten die versprochenen 100 gesunden Rezepte und widmen sich den Themen
- „Basisrezepte“
- „Frühstück“
- „Kekse“
- „Muffins und Brownies“
- „Brote, Kuchen & Tartes“
- „Süßigkeiten-Klassiker“
- „Snacks“
- „Nachspeisen“
- „Weihnachtsbäckerei“
Jedem der Rezepte steht ein ganzseitiges Farbfoto gegenüber, das das Ergebnis sehr ansprechend verdeutlicht!
Allerdings muss ich gestehen, dass meine eigenen Kreationen beim Nachmachen leider nicht immer so ansprechend und appetitlich aussahen. Jahrelange Erfahrung in der Kunst des zuckerfreien, veganen und glutenfreien Backens lässt sich für einen Anfänger auf diesem Gebiet nun einmal nicht auf die Schnelle nachholen. Auch sind etliche Zutaten zu besorgen, die sicher nicht in jeder Vorratskammer zu finden sind.
Wer also auf die Schnelle auf (Industrie)zuckerfreie, vegane und glutenfreie Leckereien umstellen möchte, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Sich etwas mehr in die Materie einzuarbeiten ist sicher nötig.
Wer aber unter Unverträglichkeiten leidet und/oder seine Ernährung vollständig umstellen möchte, ohne dabei gänzlich auf den süßen Genuss verzichten zu wollen, der findet in diesem Buch eine Vielzahl von hilfreichen Tipps und Rezepte, die mit ein wenig Übung sicher auch hervorragend gelingen. Die Geschmäcker sind verschieden. Nicht jedes Rezept kommt also bei Leserinnen und Lesern gleich gut an.
Im Großen und Ganzen finde ich „Natural Sweets“ von Eileen Pesarini gut gelungen. Ich habe einige interessante Alternativen zu den herkömmlichen Backzutaten entdeckt und hilfreiche Tipps bekommen. Auch finde ich viele Rezepte, obwohl sie in der Zubereitung manchmal etwas aufwendiger sind, sehr ansprechend. Und wie die Autorin selbst sagt: „Dranbleiben“ – diese Art des Backens ist eben nicht, wie das klassische Backen, und aufgeben gilt nicht!
Von mir gibt es daher 4 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2021

„Willkommen im lichten Reich – Lucius Silberpfote weist euch den Weg dorthin!“

Die Brücke aus Eis
0

Es gibt Bücher, die die Leserinnen und Leser von der ersten Seite an fesseln. „Die Brücke aus Eis“ von Waltraud Ferrari, erschienen im österreichischen Leykam – Verlag ist eines dieser Bücher und eine ...

Es gibt Bücher, die die Leserinnen und Leser von der ersten Seite an fesseln. „Die Brücke aus Eis“ von Waltraud Ferrari, erschienen im österreichischen Leykam – Verlag ist eines dieser Bücher und eine zauberhafte Winter-, Advents- und Weihnachtsgeschichte für die ganze Familie!
Inhalt:
Seit fast zwei Jahren sind Albin, der in einer Villa am Stadtrand wohnt, und Valeria, die mit ihrer Großmutter Klara in bescheidenen Verhältnissen lebt, beste Freunde. In ihrer Klasse sind sie oft dem Spott ihrer Mitschüler ausgesetzt. Umso mehr genießen sie die gemeinsamen Stunden, nicht zuletzt auch wegen Oma Klara. Denn sie bringt den Kindern die Natur und alte Weihnachtsbräuche näher und weiß spannende Geschichten und Sagen rund um den Winter und den Zauber von Weihnachten zu erzählen.
„In den Wochen vor Weihnachten kann schon allerhand Wundersames geschehen“, sagt sie und damit hat sie recht. Plötzlich geschehen fantastische Dinge: Lucius Silberpfote taucht auf und mit ihm noch weitere magische Gestalten. Den Weg ins lichte Reich können die Freunde aber nur dann finden, wenn sie zu rechten Zeit am rechten Ort sind. Ob ihnen das wohl gelingt und sich ihre Herzenswünsche erfüllen?
Meinung:
Das Cover von „Die Brücke aus Eis“ hat sofort meine Blicke auf sich gezogen. Es ist wunderschön illustriert und macht mit seiner „winterlichen Gestaltung“ neugierig auf den Inhalt des Buches. Nachdem ich mit dem Lesen angefangen habe, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Denn in der der Stille der winterlichen Landschaft erscheinen nach und nach zahlreiche magische Geschöpfe, die Waltraud Ferrari, ebenso wie die menschlichen Protagonisten und die Örtlichkeiten, sehr bildhaft beschreibt. Ihr Schreibstil erinnert sprachlich an Sagen oder Märchen, ist flüssig und sehr ansprechend.
Das Buch ist nicht in Kapitel, sondern nur in Abschnitte unterteilt. Illustrationen, bis auf vereinzelte kleinere Symbole, fehlen. Wegen des Textumfangs würde die Unterteilung des Textes in Kapitel jüngeren Kindern (ab 8 Jahre) das Lesen sicher erleichtern, aber auch so ist die Geschichte für sie gut zu schaffen. Da die Autorin Österreicherin ist, verwendet sie an einigen Stellen sprachliche Wendungen, die im österreichischen oder süddeutschen Raum bekannt sind. Dem ein oder anderen mag das ungewohnt erscheinen, sprachlich ist es völlig korrekt!
Ergänzt wird das Ganze durch die am Ende des Buches zu findenden Lieblingsrezepte von Oma Klara, ihre Hausmittel aus der Natur und eine Anleitung zum Binden eines Adventskranzes. Eine schöne Idee, finde ich.
Fazit:
Waltraud Ferrari möchte die kleinen und großen Leserinnen und Leser mitnehmen in eine Welt voller Wunder und jenseits materieller Werte. Ich für meinen Teil kann nur sagen, es ist ihr gelungen. Ich habe das Buch zusammen mit meinem 8 Jahre alten Enkel gelesen. Er konnte der Geschichte sehr gut folgen. Die Herren der wilden Fröste fand er zunächst ein wenig unheimlich. Umso begeisterter war er im Laufe der Geschichte von ihnen. Besonders gut hat uns gefallen, wie stimmungsvoll die Menschen am Ende der Geschichte das Weihnachtsfest feiern.
Die Liebe der Autorin zur Natur und zum Erzählen von Geschichten kommt deutlich zum Ausdruck, wenn sie die weihnachtlichen Bräuche, die Stille des Winterwaldes, aber auch die wundersamen Momente in der Geschichte beschreibt. Man kann wirklich sagen, dass sie die Kunst des Geschichten Erzählens beherrscht! Und wer weiß, vielleicht gibt es ja tatsächlich Dinge, die man mit bloßem Auge nicht erkennen kann? Wie heißt es schon in dem Buch „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry? „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Auf Valeria und Albin trifft das sicher zu.
Uns hat es großen Spaß gemacht, die beiden auf ihrer Suche nach dem „lichten Reich“ begleiten und Lucius Silberpfote begegnen zu dürfen. Über eine Fortsetzung oder eine weitere wunderbare Geschichte aus der Feder von Waltraud Ferrari würden wir uns freuen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2021

„Sei bereit und halte die Augen offen! Vielleicht kommt der Weihnachtsdrache dann auch zu dir!“

Ferdinand der letzte Weihnachtsdrache
0

Inhalt:
„Ob es sie noch gibt, die Menschen, die tief in ihrem Inneren an Magie glauben?"
Ferdinand jedenfalls hat die Hoffnung beinahe aufgegeben. Er ist ein Weihnachtsdrache und der letzte seiner Art, ...

Inhalt:
„Ob es sie noch gibt, die Menschen, die tief in ihrem Inneren an Magie glauben?"
Ferdinand jedenfalls hat die Hoffnung beinahe aufgegeben. Er ist ein Weihnachtsdrache und der letzte seiner Art, mit Ausnahme seiner drei Geschwister, die noch nicht aus dem Ei geschlüpft sind. Doch nur, wenn wieder ein Mensch an ihn glaubt, wird er seine magischen Kräfte zurückerlangen. So wartet er traurig Jahr um Jahr in seiner Höhle, bis ihm eines Tages die kleine Fledermaus Hugo, die von zuhause ausgerissen ist, direkt vor die Füße fällt. Auch Hugo ist ein Außenseiter und glücklich, einen Freund wie Ferdinand gefunden zu haben. Eine wichtige Rolle spielen auch der Junge Max und seine Großmutter sowie das Huhn Hilde.“
Wollt ihr wissen, wie es weitergeht? Dann müsst ihr unbedingt dieses Buch lesen!

Fazit:
Welche Zeit eignet sich besser als die Weihnachtszeit, um „tief im Inneren“ wieder ein wenig an Magie zu glauben? Die Geschichte von Ferdinand dem letzten Weihnachtsdrachen hat meinem Enkel (8) und mir jedenfalls viele wunderschöne und magische Momente beschert. Liebevoll in schwarz-weiß illustriert und mit einem Cover, das mit seiner ausdrucksvollen Farbgestaltung sofort die Blicke auf sich zieht, ist das Buch sehr gut geeignet, um an langen Wintertagen, aber nicht nur dann, gelesen zu werden. Die Länge der einzelnen Kapitel und die Textgestaltung sowie der Schreibstil der Autorin Audrey Harings ermöglichen es auch Leseanfängern, die spannende, stellenweise aber auch nachdenklich machende Geschichte, alleine zu lesen. Zum Vorlesen ist sie ebenso gut geeignet. Gut gefallen hat meinem Enkel und mir, dass hier drei „Außenseiter“ echte Freunde werden und gemeinsam viel erreichen. Schade, dass die Geschichte nicht noch länger war. Gerne hätten wir nämlich weitergelesen.
So hoffe ich auf eine Fortsetzung und darauf, dass uns der Weihnachtsdrache zum nächsten Weihnachtsfest etwas von seinem Drachenbrot vorbeibringt. Warum sollen nur Kinder an Magie glauben, Erwachsenen würde das sicher auch sehr gut tun!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere