Eine rundum wundervolle und fesselnde Fortsetzung der Götterlicht-Saga.
To Love a GodTo Love a God hat mich von der ersten Seite an gefesselt und konnte mich wunderbar abholen. Band 1 hatte ich Ende Juni 2025 gelesen, die Fortsetzung im Dezember 2025. Ich war unsicher, ob ich den ersten ...
To Love a God hat mich von der ersten Seite an gefesselt und konnte mich wunderbar abholen. Band 1 hatte ich Ende Juni 2025 gelesen, die Fortsetzung im Dezember 2025. Ich war unsicher, ob ich den ersten Teil zur Auffrischung noch einmal lesen sollte, doch da ich unendlich neugierig war, habe ich mich kopfüber ins Abenteuer gestürzt. Ich wurde perfekt abgeholt: Die Geschehnisse des ersten Bandes wurden geschickt in die Story verwoben, und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, nicht zu wissen, was gerade passiert.
Auch wenn sich Colden durch seinen Gedächtnisverlust nicht mehr an Aurora erinnert, ist die Chemie zwischen dem „neuen Colden“ und Aurora für mich wieder stimmig. Ich mag es, wie Aurora um ihn kämpft, wie man Einblicke in den früheren Colden bekommt und wie er langsam wieder die „Menschlichkeit“ seines früheren Selbst entwickelt. Zudem erfährt man mehr über das frühere Leben von Brynn und Zak sowie darüber, wie die politische Situation und Galadons Herrschaft zustande gekommen sind.
Der Schreibstil ist so fesselnd, dass ich das Buch (trotz Vorweihnachtszeit mit zwei Kindern) an zwei Abenden regelrecht verschlungen habe. Das Kopfkino springt sofort an: Man kann sich das gesamte Setting, die Städte und die „Kampfarena“ wunderbar vorstellen und Auroras sowie Coldens Entscheidungen gut nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere haben Tiefe und wirken rund und stimmig. Der neue Charakter Cassius bringt zusätzlich eine neue Komponente ins Geschehen. Und das Ende – puh – schon wieder ein sehr fieser Cliffhanger, der den Leser rastlos bis Mai zurücklässt.