Platzhalter für Profilbild

Iridia

Lesejury Profi
offline

Iridia ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Iridia über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.12.2025

Eine rundum wundervolle und fesselnde Fortsetzung der Götterlicht-Saga.

To Love a God
0

To Love a God hat mich von der ersten Seite an gefesselt und konnte mich wunderbar abholen. Band 1 hatte ich Ende Juni 2025 gelesen, die Fortsetzung im Dezember 2025. Ich war unsicher, ob ich den ersten ...

To Love a God hat mich von der ersten Seite an gefesselt und konnte mich wunderbar abholen. Band 1 hatte ich Ende Juni 2025 gelesen, die Fortsetzung im Dezember 2025. Ich war unsicher, ob ich den ersten Teil zur Auffrischung noch einmal lesen sollte, doch da ich unendlich neugierig war, habe ich mich kopfüber ins Abenteuer gestürzt. Ich wurde perfekt abgeholt: Die Geschehnisse des ersten Bandes wurden geschickt in die Story verwoben, und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, nicht zu wissen, was gerade passiert.

Auch wenn sich Colden durch seinen Gedächtnisverlust nicht mehr an Aurora erinnert, ist die Chemie zwischen dem „neuen Colden“ und Aurora für mich wieder stimmig. Ich mag es, wie Aurora um ihn kämpft, wie man Einblicke in den früheren Colden bekommt und wie er langsam wieder die „Menschlichkeit“ seines früheren Selbst entwickelt. Zudem erfährt man mehr über das frühere Leben von Brynn und Zak sowie darüber, wie die politische Situation und Galadons Herrschaft zustande gekommen sind.

Der Schreibstil ist so fesselnd, dass ich das Buch (trotz Vorweihnachtszeit mit zwei Kindern) an zwei Abenden regelrecht verschlungen habe. Das Kopfkino springt sofort an: Man kann sich das gesamte Setting, die Städte und die „Kampfarena“ wunderbar vorstellen und Auroras sowie Coldens Entscheidungen gut nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere haben Tiefe und wirken rund und stimmig. Der neue Charakter Cassius bringt zusätzlich eine neue Komponente ins Geschehen. Und das Ende – puh – schon wieder ein sehr fieser Cliffhanger, der den Leser rastlos bis Mai zurücklässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.12.2025

Mitreißende Fortsetzung von "Die Prinzen des Winters"

Die Prinzen des Winters
0

Ich möchte gar nicht viel spoilern, aber in diesem Buch dreht sich alles darum, wie der Einfluss der bösen Mächte gebrochen und die Edelsteine vernichtet werden können. Erya muss sich dabei jedoch nicht ...

Ich möchte gar nicht viel spoilern, aber in diesem Buch dreht sich alles darum, wie der Einfluss der bösen Mächte gebrochen und die Edelsteine vernichtet werden können. Erya muss sich dabei jedoch nicht nur mit dieser Aufgabe auseinandersetzen, sondern gleichzeitig auch einen Weg finden, die Feuerwesen hinter sich zu vereinen.

Sehr gut gefallen hat mir, dass es zu Beginn des Buches eine kurze Zusammenfassung des bisherigen Geschehens gibt. Das hilft ungemein dabei, wieder in die Geschichte einzutauchen. Dieses Mal teilt sich die Handlung auf: Der Leser verfolgt nun die Jagd nach den drei Edelsteinen, die den weißen Kristall neutralisieren können. Erzählt wird aus der Sicht von Erya (Feuerrubin), Patricia (Waldsmaragd) und Fayette (Feenstein).
Das mochte ich sehr, da man Patricia mit ihrem Begleiter Saul und Fayette mit Noah dadurch besser kennenlernt und die Geschichte insgesamt noch spannender wird. Vor allem die quirlige Fayette ist mir sehr ans Herz gewachsen. Zusätzlich bahnen sich in den neuen Handlungssträngen zarte Romanzen an – ich bin richtig gespannt, wie es hier weitergeht.

Der Schreibstil der Autorin ist in meinen Augen sehr angenehm. Mein Kopfkino kommt durch die tollen Beschreibungen wunderbar in Schwung, und ich kann richtig mit den Charakteren mitfiebern.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.12.2025

Eisglut: Eine fesselnde Fortsetzung von Eisfunken - voller Feuer, Magie und Leidenschaft

Die Prinzen des Winters
0

Die Gestaltung des Covers finde ich grandios. Im Cover spiegelt sich Eryas Entwicklung wider – vom einfachen Feuermädchen zum mächtigen Feuerwesen.
Der erste Teil endet damit, dass Lazar im Schloss zurückbleibt, ...

Die Gestaltung des Covers finde ich grandios. Im Cover spiegelt sich Eryas Entwicklung wider – vom einfachen Feuermädchen zum mächtigen Feuerwesen.
Der erste Teil endet damit, dass Lazar im Schloss zurückbleibt, um Erya, ihren Geschwistern und Gefährten die Flucht vor Lorelai zu ermöglichen. Genau hier setzt Eisglut an: Erya und ihre Freunde verstecken sich im Untergrund und suchen nach einem Weg, den Winter zu beenden und Lazar aus dem Schloss zu retten.
Die bekannten Charaktere aus dem ersten Band gewinnen weiter an Tiefe; ihre Beziehungen verändern sich und wachsen an Missverständnissen wie auch anderen Herausforderungen. Erya findet neue Freunde und Verbündete, etwa die Feuerpriesterin Patrizia oder die Amsel Theodorius. Besonders Theodorius entpuppt sich mehrfach als Retter in der Not und ist ein hilfsbereites, liebenswertes Kerlchen.
Aber auch Eryas Beziehung zu ihren Gefährten wird immer klarer gezeichnet. Vor allem Saul und Noah kämpfen doch sehr mit dem (teilweisen) Verlust ihrer Kräfte, da Lazar als Thronfolger seine ursprünglichen Kräfte zurückbekommen hat.
Im Verlauf des Buches erhält man einen klaren Überblick über Eryas Gegner, und unsere Hauptfiguren schmieden einen mutigen Plan, wie sie den Winter im Süden beenden können.

K. T. Steen schafft mit ihrem Schreibstil eine tolle Atmosphäre. Man spürt die Leidenschaft der Feuerwesen, die emotionale Zurückhaltung der Winterelfen, die Lebenslust der Feen und vieles mehr. Zu Beginn brauchte ich ein paar Seiten, um wieder ins Buch zu finden, aber dank der Rückblenden war es problemlos möglich, der Geschichte zu folgen.
Ich freu mich schon darauf, Band 3 dieser tollen Serie zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.12.2025

Mitreißend und fesselnd bis zur letzten Seite

Dragons in Secret - Lazarus erwacht
0

Bevor ich näher auf das Buch eingehe, muss ich die Idee des Covers loben. Ich mag, dass es sich nur minimal verändert – das Auge des Drachen und leichte Farbanpassungen –, vor allem, weil dabei die Farben ...

Bevor ich näher auf das Buch eingehe, muss ich die Idee des Covers loben. Ich mag, dass es sich nur minimal verändert – das Auge des Drachen und leichte Farbanpassungen –, vor allem, weil dabei die Farben der Drachenhäuser aufgegriffen werden. Zuerst dachte ich, es würde Ashleys Entwicklung zeigen, aber nachdem ich das Cover von Band 3 gesehen habe, glaube ich, dass jeweils der Drache dargestellt wird, der im aktuellen Band eine wichtige Rolle spielt.

"Lazarus erwacht" setzt direkt dort fort, wo "Jadeblut" endete, was nach dem richtig bösen Cliffhanger von Teil 1 hervorragend passt. Ashley hat ihren Drachenhort gefunden und in Besitz genommen und versucht nun, ihre Drachenfähigkeiten zu erwecken bzw. zu erlernen. Gleichzeitig versucht sie gemeinsam mit ihren Freunden, ihrem Adoptivbruder und dem kleinen Drachen Drachx herauszufinden, was mit ihrem Beschützer bzw. den Schwingen des Lazarus passiert ist. Als zusätzliche Partei kommen noch die Wandler und Hexen und Hexer dazu, die irgendwie mit Ashleys Beschützer zusammenhängen.
Parallel dazu erhält man immer wieder Einblicke in das Handeln der Schwingen des Lazarus – und sympathischer wird der Orden dadurch definitiv nicht. An einigen Stellen wäre ich am liebsten ins Buch gekrochen, um Ashley ein paar Geheimnisse zu verraten.

Wie schon der erste Teil ist auch dieses Buch sehr angenehm zu lesen. Der Stil des Autors ist mitreißend und fesselnd, das Buch durchgehend spannend, und für mich gab es keine einzige Stelle, die ich als langweilig empfunden hätte. Während sich der erste Teil stärker auf die Beziehungen der Charaktere konzentriert und darauf, wie die Freunde zueinanderfinden, ist der zweite Teil von zahlreichen Kämpfen geprägt. Auch der Endkampf ist richtig packend, und man fragt sich immer wieder, wie es überhaupt möglich sein soll, dass alles zugunsten der Drachen ausgeht.

Und wenn ich den Cliffhanger am Ende von „Jadeblut“ als richtig böse bezeichnet habe – Band 2 toppt das um Längen. Ich war wirklich frustriert, nicht direkt weiterlesen zu können. Hoffentlich erscheint Band 3 bald!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.12.2025

Ein fulminantes Finale einer mitreißenden Trilogie

Liga Lexis – Silberhelle Welten
0

Ich habe Band 1 und Band 2 von Liga Lexis förmlich verschlungen. Bei Band 3 lief es etwas anders: Ich begann zu lesen, legte das Buch wieder weg und habe dann die ersten beiden Bände erneut gelesen. Ich ...

Ich habe Band 1 und Band 2 von Liga Lexis förmlich verschlungen. Bei Band 3 lief es etwas anders: Ich begann zu lesen, legte das Buch wieder weg und habe dann die ersten beiden Bände erneut gelesen. Ich hatte einfach zu viel vergessen, und das hohe Tempo des dritten Bandes fiel mir dadurch schwer.

Nach dem Auffrischen meines Wissens kann ich aber auch für Band 3 eine klare Leseempfehlung aussprechen. Die ersten beiden Bände haben mir persönlich zwar besser gefallen, doch Band 3 bietet ein wirklich unerwartetes und großartiges Ende für die Trilogie. Teilweise war mir die Handlung etwas zu rasant, sodass ich zwischendurch kurze Pausen brauchte, um mit neuer Energie in diese fantastische Welt einzutauchen. Aber es passt zum Inhalt und der Struktur des Buches, daher denke ich, das Tempo ist gewollt.

Annie hat in den drei Bänden unglaublich viel durchgemacht: Man misstraut ihr, redet sie klein, sie verliert Freunde und muss sich unzähligen Widrigkeiten stellen. All das macht sie stärker und bereitet sie auf ein Finale vor, auf das ich selbst absolut nicht vorbereitet war. Am Ende ergeben die Prologe und Epiloge der Vorbände plötzlich Sinn, was beim Lesen für einen echten Aha-Moment sorgt.

In diesem Band geht es noch einmal richtig ans Eingemachte: Nach Malices Flucht aus dem Limbus herrscht großes Chaos. Bücher werden verbrannt, Migra gejagt und mittendrin stehen Annie und ihre Freunde, verzweifelt auf der Suche nach einer Lösung um Malice endgültig zu besiegen und nicht nur zurück in den Limbus zu schicken.

Besonders mochte ich wieder die Dynamik zwischen Annie, Caspian, Fitz, Mac und Raj. Die Freundschaft, das Vertrauen, aber auch die Veränderungen in ihren Beziehungen sind deutlich spürbar. Auch wie Raj sich plötzlich vor seiner Großmutter zu Fitz bekennt - das fand ich so unendlich süß. Wie Mo Enders das beschrieben hat, einfach nur herzerwärmend.

Die Ausflüge in andere Werke der Weltliteratur waren in allen drei Bänden ein Highlight für mich und verliehen der Geschichte ein besonderes Flair. Ebenso mochte ich, dass bekannte Buchfiguren aus den vorherigen Bänden, wie etwa Glöckchen (aus Peter Pan) erneut auftauchten. Sehr gefallen hat mir zudem, dass man mehr über Annies Eltern erfährt – ich liebe es, wenn solche Hintergründe nach und nach aufgedeckt werden.


Bis zum Ende von Silberhelle Welten habe ich meiner 11-jährigen Tochter immer gesagt, dass sie die Reihe noch nicht lesen darf. Erst durch das Ende werden bestimmte Handlungen – wie der Selbstmord im Epilog von Nachtschwarze Worte – klarer und nachvollziehbarer. Jetzt darf sie die Trilogie ebenfalls verschlingen. ;)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere