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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2025

Spannende Cozy Romance in der Regency Ära

Agency for Scandal
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Cosy Romance mit einer sympathischen weiblichen Protagonistin im London des 19. Jahrhunderts.
Ich habe zuerst den zweiten Teil der Serie gelesen und mich sofort in das Setting des Buches verliebt - also ...

Cosy Romance mit einer sympathischen weiblichen Protagonistin im London des 19. Jahrhunderts.
Ich habe zuerst den zweiten Teil der Serie gelesen und mich sofort in das Setting des Buches verliebt - also musste auch Teil 1 her.
Der Vergleich mit Bridgerton feat. Enola Holmes ist wunderbar gewählt - glamouröse High Society feat. Spannende Detektivarbeit.
Unsere Hauptprotagonistin Izzy hat viel zu verlieren. Ihre Familie ist komplett pleite, aber der schein nach Außen muss gewahrt bleiben. Zufällig gerät Izzy in ihrer Notlage Miss Finch und deren Detektei das Finkennest und startet dort als erfolgreiche Detektivin und Izzy liebt diese Leben.
Doch nach und nach wird das Doppelleben immer schwieriger und der Duke of Roxton - Max - kommt Izzys Geheimnisse immer näher.
Und plötzlich stecken sei zusammen in einem komplexen Fall, bei dem es um Leben und Tod geht.
Während als die Funken und Fetzen zwischen Izzy und Max fliegen, ermitteln die beiden in einem spektakulären Juwelendiebstahl.

Izzy ist eine total sympathische Hauptperson. Eine unverheiratete junge Dame, die, um den Schein zu wahren und den Festen des Tons auftreten muss und zweitens als Detektivin arbeitet. Über diesen Spagat zu Lesen hat mich einige Male zum Schmunzeln gemacht. Vor allem, wenn Izzy sich in ihr Alter-Ego, den Straßenjungen Kes, verwandelt - einfach nur herrlich zu lesen.
Auch Max als Izzys großer Schwarm und Hauptcharakter im Buch ist herrlich sympathisch. Die Chemie der beiden passt und die Dialoge sind mitreißend und pointiert geschrieben.

Ein richtig gelungenes Jugendbuch, dass eine tolle Romanze beinhaltet, aber durch die Detektivgeschichte eine zweite "Storyschicht" hat, die junge Leser in ihren Bann zieht, da sie natürlich wissen wollen, wie es für Izzy und Max ausgeht.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Wunderschöne Slow Burn Enemie-to-Lovers Story

The Serpent and the Wolf
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Tolle Slow-Burn Romantasy, die einen richtig in die Welt von Veesa und Reid eintauchen lässt!
Ich war mir vom Klappentext nicht ganz sicher, ob das Buch wirklich zu mir passt. Aber die Leseprobe hat mich ...

Tolle Slow-Burn Romantasy, die einen richtig in die Welt von Veesa und Reid eintauchen lässt!
Ich war mir vom Klappentext nicht ganz sicher, ob das Buch wirklich zu mir passt. Aber die Leseprobe hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Veesa ist ein vielschichtiger Charakter und das Buch ist primär aus Veesas Perspektive geschrieben. Einige Kapitel geben auch Reids Sichtweise der Ereignisse wieder.
Veesa und Reid sind ein wunderbares Pärchen. Ihre Meinungsverschiedenheiten udn die verbalen Schlagabtäusche brachten mich regelmäßig zum Schmunzeln. Und selbst wenn man das Gefühl hat, jetzt geht gerade alles den Bach hinunter, hat die Autorin es geschafft, dass die Versöhnung nie "kitschig" oder unrealistisch wirkt. Reid ist ein perfekter Partner für Veesa. Einerseits sehr geduldig andererseits lässt er sich nicht alles gefallen.
Und auch wie sich Veesas anfängliche Abneigung gegen Reid langsam ihn ehrliche Zuneigung und Vertrauen wandelt - wunderschön zu lesen. Enemies to Lover wie es sein soll.
Auch die anderen Charaktere im Buch sind wunderbar rund gestaltet und treiben die Handlung voran. Vor allem Amalie fand ich einen wunderbaren Nebencharakter. Sie war mir so sympathisch und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn sie eine eigene Geschichte bekommt.

Die Welt von The Serpant and the Wolf ist schön gestaltet. Durch den jeweiligen Hintergrund der Beiden (Königstochter bzw. Anwärter auf das oberste Führungsamt) enthält die Handlung politische Intrigen und Hintergründe, aber dies ist zu keiner Zeit übermächtig. Es gibt dem Buch mehr Tiefe und zeigt, dass sich die Autorin Gedanken über die Welt gemacht hat. Auch die magische Komponente fließt das Gesamtkonstrukt ein und wirkt ausgereift und rund.
Ich konnte wunderbar in das Buch eintauchen, mich in die Charaktere einfühlen und mir die Geschehnisse richtig bildlich vorstellen. Das Buch hat einen tollen Spannungsboden, der sich gängig durchs Buch zieht. Es gab eigentlich keine Passage, die langweilig war - alles hat sich harmonisch in die Handlung eingefügt. Und das Ende hat mich doch erstaunt - normalerweise kann ich sehr gut abschätzen, wer der Drahtzieher hinter bösen Machenschaften ist -in dem Fall lag ich definitiv falsch.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Eine Geschichte über Verlust und Freundschaft

Artemis – Abenteuer auf dem Meer der Wünsche
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Meine Tochter hat sich in den Titel des Buches verliebt und die Leseprobe hat uns dann beiden richtig gut gefallen und daher hab wir uns entschieden, das Buch gemeinsam zu lesen.
Die Geschichte von Artemis ...

Meine Tochter hat sich in den Titel des Buches verliebt und die Leseprobe hat uns dann beiden richtig gut gefallen und daher hab wir uns entschieden, das Buch gemeinsam zu lesen.
Die Geschichte von Artemis beginnt traurig, ihre beste Freundin Emma ist umgezogen und Artemis fühlt sich alleine und verlassen. Dadurch lassen ihre Noten nach und ihre Eltern schicken sie in die Sommerschule Falkenfels um ihre Versetzung zu retten. Dort beginnt für Artemis ein richtig tolles Sommerabenteuer, bei dem sie neue Freunde findet, aufregende Abenteuer bestehen muss und schlussendlich auch wieder mit sich selbst ins Reine kommt.

Das Buch hat mich sehr, sehr schnell in seinen Bann gezogen. Artemis ist ein absolut sympathisches und sehr natürliches Mädchen. Sie ist betrübt, weil ihre Freundin weg ist und leidet sehr darunter. Nur das Zeichnen gibt ihr eine gewisse Lebensfreunde und Kraft. Ich fand es sehr schön, wie Artemis auf der Dreamcatcher neue Freunde findet, diese unterstützt und durch die Wolkenmagie schlussendlich auch wieder ihre eigene Stärke und Lebensfreude findet.
Der Stil ist total mitreißend und mein Kopfkino kam so richtig in Gang. Ich sah die Dreamcatcher vor mir am Wolkenmeer reisen, Artemis gezeichnete Nebelkralle und ihre neuen Freunde wie Maxim und Captain Justina Drake bildlich vor mir.
All das hat Artemis zu einem richtig tollen Buch gemacht. Meine Tochter ist leider noch nicht durch, aber bis jetzt habe ich von ihr ebenfalls absolut begeisterte Rückmeldungen bekommen.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Mitreißende Fortsetzung

Smaragour – Der Bund der Drachen
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"Der Bund der Drachen" ist eine mehr als würdige Fortsetzung von "Smaragour - Die Dracheninsel". Ich fand den ersten Teil schon absolut mitreißend (auch für Erwachsende) und der zweite Teil setzt direkt ...

"Der Bund der Drachen" ist eine mehr als würdige Fortsetzung von "Smaragour - Die Dracheninsel". Ich fand den ersten Teil schon absolut mitreißend (auch für Erwachsende) und der zweite Teil setzt direkt an die Geschehnisse des Vorgängers an. Die Story startet gleich richtig los und ich empfehle bei dieser Serie die Lesereihenfolge einzuhalten, da man sonst viele Details verliert.
Für Jamie und seine Freunde aus den Drachendocks hat sich trotz Jamies erfolgreicher Teilnahme am Drachenturnier wenig geändert. Lediglich Maga Linh hat sich als Drachenfreundin entpuppt und die Rebellengruppe der Emeralds als Verbündete.
Im letzten Teil hat Jamie entdeckt, dass er "Der Eine der Einen" ist, der der die Drachen und die Menschen wieder auf einer vertrauensvollen Basis vereinen soll, ganz ohne die Calmer. Auch seine Freunde, allen voran Noah und Tex sind wieder mit von der Partie. Vor allem die quirlige, lebhafte Tex ist mir sehr ans Herz gewachsen. Auch dass Flapper, Jamies Findeldrache, in dieser Geschichte eine größere Rolle bekommt, hat mich sehr gefreut.

Generell mochte den zweiten Teil sehr, sehr gerne und war richtig traurig, dass Jamies Geschichte nach Band 2 zu Ende zu sein scheint.

Man erfuhr mehr über die Geschichte der Drachen, über die Gründung der Eldur­skóla und auch über Big Blue und ihren vorherigen Drachenreiter Rönrök.

Ich liebe den Schreibstil von Anja Habschick. Sie hat mit Smaragour eine wunderbare, fantasiereiche Welt erschaffen. Ihr Schreibstil ist liest sich flüssig und man kann sich die Charaktere, Schauplätze und Drachen bis ins kleinste Detail vorstellen. Ich fand es total süß, dass manche Drachen auch Federn haben. Das hat mich immer sehr zum Schmunzeln gebracht.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Von der Raupe zum Schmetterling - oder wie Fee ihre Bindungsängste abstreift

Mirror Of My Soul. Fee & Aurelian
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Vorweg - ich mag die Idee des Buches und auch den Aufbau der Geschichte, die Abwertung kommt bei mir primär deswegen, weil ich mich mit dem Schreibstil der Autorin nicht anfreunden konnte.

Unsere Hauptcharakterin ...

Vorweg - ich mag die Idee des Buches und auch den Aufbau der Geschichte, die Abwertung kommt bei mir primär deswegen, weil ich mich mit dem Schreibstil der Autorin nicht anfreunden konnte.

Unsere Hauptcharakterin Fee hat seit jeher Bindungsängst. Um diese zu bekämpfen hat sie sich für ein Mental-Health Seminar in Malaga angemeldet - und dabei leider ein Paar-Seminar erwischt. Um trotzdem teilnehmen zu können sucht sie verzweifelt nach einem Fake-Partner. Und wird in ihrem meistgehasstem Kollegen Aurelian fündig. Und schon gehts auf ins wunderbare Malaga.

Die Chemie zwischen Fee und Aurelian ist von Anfang an stimmig und die Dialoge sind spritzig und brachten mich sehr zum Schmunzeln.
Auch der systemische Ansatz, der in den Coaching-Szenen immer wieder beschrieben wird, hat mir wirklich gut gefallen. Einige Stellen im Buch habe ich mir markiert, da ich mich damit noch näher beschäftigen möchte. Ich glaube, dass sie auch in meinem Leben gut Einsatz finden können, z.B. die Szene wo Emotionen "innerlich" begrüßt werden, auch wenn es unangenehme sind.
Dass die Autorin mit der Geschichte von Fees Mutter Eva die reale Geschichte von den "Verschickungskindern" mit eingeflochten hat, hat dem Buch noch zusätzlich einen Denkansatz verliehen. Ich kannte dieses Stück der Vergangenheit nicht, aber es hat mich definitiv berührt.

Und jetzt kommt mein großes Problem: Ich konnte mich leider mit Johanna Marquardts Stil nicht anfreunden. Ich kann nicht mal genau sagen, woran es liegt, aber ich konnte einfach nicht voll in das Buch eintauchen und musste mich zum Lesen zwingen. Normalerweise möchte ich ein Buch am Abend nicht aus der Hand legen, hier war das kein Problem und ich musste mich eher zum wieder in die Hand nehmen zwingen.

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