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Veröffentlicht am 31.01.2018

Mystisches Abenteuer

Blind Walk
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Lida Donelly ist 17 Jahre alt und unsterblich in ihren Freund Jesper verliebt. Zusammen mit fünf weiteren Jugendlichen nehmen die beiden an einem sogennannten Blind Walk teil.

Der Blind Walk ist ein ...

Lida Donelly ist 17 Jahre alt und unsterblich in ihren Freund Jesper verliebt. Zusammen mit fünf weiteren Jugendlichen nehmen die beiden an einem sogennannten Blind Walk teil.

Der Blind Walk ist ein Event das über das Internet Organisiert wurde und bereitet Lida von Anfang an mulmige Momente. MIt verbundenen Augen werden sie in der Wildnis ausgesetzt, ausgestattet lediglich mit dem Minimum an notwendigen Gegenständen. Eigentlich müsste sich die Gruppe aufeinander verlassen können um den Weg zurück in die Zivilisation zu finden, aber wem kann Lida trauen? Nicht einmal die Liebe zu ihrem Freund Jasper scheint ihr sicher zu sein.

Misstrauen, Eifersucht und Neid schaukeln sich innerhalb der Gruppe zu einer hoch explosiven Stimmung hoch. Als die Gruppe dann auch noch die Leiche eines der Männer finden der sie in den Wald gebracht hat droht die Situation ausser Kontrolle zu geraten. Es scheint als hätte es jemand auf die Gruppe abgesehen. Ist Lida vielleicht schon die nächste?

Die Grundstory ist äußerst spannend und wartet mit einem ungewöhnlichem Setting auf. Es erinnert leicht an Ursula Poznanskis Buch Saeculum ohne jedoch eine Kopie zu sein.

Patricia Schröder hat einen angenehmen Schreibstil und eine tolle Gruppenkonstellation und interessante Charaktere geschaffen. Das Buch konnte mich von Anfang an mitreißen, lediglich über die mystischen Elemente bin ich etwas gestolpert. Trotz allem blieb die Story für mich spannend und vor allem unvorhersehbar.

Blind Walk ist ein INtessantes Jugendbuch und wird bestimmt allen Fans von Ursula Poznanskis Saeculum gefallen.

Veröffentlicht am 21.01.2018

Hilfe - ich bin ein Gott!

Glanz der Dämmerung
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Das Hörbuch zum lang ersehnten dritten Teil der Götterleuchten-Reihe von Jennifer L. Armentrout thematisiert wie schon zuvor primär die Halbgöttin Josie und ihren Seelenverwandten Seth. Beide sehen sich ...

Das Hörbuch zum lang ersehnten dritten Teil der Götterleuchten-Reihe von Jennifer L. Armentrout thematisiert wie schon zuvor primär die Halbgöttin Josie und ihren Seelenverwandten Seth. Beide sehen sich mit dem fast schon aussichtslos wirkenden Kampf gegen die Titanen konfrontiert, der sich sogar soweit zuspitzt das Josie selbst in die Fänge der Titanen gerät. Jetzt kann nur noch Seth sie vor dem sicheren Tod retten...

Das Hörbuch ist sehr gut vertont, sowohl Merete Brettschneider als auch Jacob Weigert machen hier einen hervorragenden Job. Beide Sprecher für sich genommen sind großartig, im Vergleich passt aber die weibliche Stimme besser ins das Geschehen und hat mir ein klein wenig besser gefallen.

Ohne zuviel von der Story verraten zu wollen kann man besonders im Vergleich zum zweiten Band eine deutlichen Spannungsanstieg feststellen und eine breitere Fächerung der Themen/Handlungsstränge. So hat mir persönlich der Teil der sich intensiv mit Seths neuem Schicksal als «Göttermörder» befasst besonders gut gefallen. Das er dabei nun selbst zum richtigen Gott geworden ist, mächtiger als die Olympier selbst mit vielen neuen nützlichen Fähigkeiten bringt eine ganz neue Dimension in den Kampf gegen die Titanen.

Insgesamt ein sehr gutes Hörbuch das mich noch einmal in die Welt der Götter abholen konnte. Es mangelte nicht an neuen und unerwarteten Ereignissen, sowie eine konstante, positive Entwicklung der beiden Hauptcharaktere.

Die einzigen Kritikpunkte die mir aufgefallen sind, ist das lässtige siezen zwischen Seth und anderen Charakteren, das hat meiner Meinung nach ihre persönliche Verbindung nicht entsprechend wiedergegeben und eine gewisse Distanz geschaffen. Darüber hinais hätte ich es besser gefunden, wenn dies nun der endgültige Abschluss der Reihe gewesen wäre und man nicht mit einem relativ offenen Ende zurück gelassen wird. Dieser Band wäre für mich das perfekte Ende gewesen, deshalb hoffe ich das der bald erscheinende 4. Band mithalten kann.

  • Einzelne Kategorien
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  • Stimme
  • Spannung
  • Atmosphäre
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.12.2017

Spannend, Intelligent & Emotional

Abendruh
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Abendruh ist der 10 Band der Rizzoli & Isles Serie und der zweite Band den ich bisher gelesen habe. Ganz im Mittelpunkt dieses Geschehens ist ein eher ungewöhnliches Internat. Abendruh ist hermetisch abgesichert, ...

Abendruh ist der 10 Band der Rizzoli & Isles Serie und der zweite Band den ich bisher gelesen habe. Ganz im Mittelpunkt dieses Geschehens ist ein eher ungewöhnliches Internat. Abendruh ist hermetisch abgesichert, befindet sich in der Abgeschiedenheit Maines und die Schüler sind allesamt Überlegebende von schrecklichen Gewaltakten.

Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm und flüssig zu lesen und auch ohne die Vorbänder gut nachzuvollziehen. Im Vergleich zu "Grabesstillle" finde ich beide weiblichen Charaktere sehr gut herausgearbeitet und den Fokus wie im Vorgänger nicht zu sehr auf Ermittlerin Jane Rizzoli gelegt.

Auch in diesem Band kommt es neben der Stammbesetzung zu dem ein oder anderen Wiedersehen mit diversen Charakteren. So auch mit Julian, Maura's "Ziehsohn" durch den sie in Band 8 in der Wildnis von Wyoming überleben konnte. Der direkte Bezug zu der gemeinsamen Geschichte von Julian und Maura lässt zu empfehlen, dass man Band 8 vor Abendruh liest, dies ist jedoch nicht zwingend notwendig.

Als Fazit lässt sich sagen, das dies ein gelungener Rizzoli & Isles Band ist, der jedoch zwei kleinere Kritikpunkte mit ihm Gepäck hat:

Der erste kleiner Kritikpunkt ergiebt sich lediglich wenn man Band 9 vorher gelesen hat, denn dort wird eine spannende Entwicklung von Janes neuem ambitionierten Kollegen angedeutet. Besagter Kollege wird allerdings mit keinem Wort erwähnt, so bleibt nur zu hoffen das dieser Handlungsstrang ggf. in einem Folgeband aufgegriffen wird.

Das Ende dieses Thrillers ist spannend und überraschend, wirkt aber leider auch extrem konstruiert und künstlich herbeigeführt. Deshalb der zweite kleinere Kritikpunkt, die mangelnden Details am Ende.

Veröffentlicht am 05.11.2017

Zeit für Windmühlen?

Wer den Wind sät
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"Wer den Wind sät" von Michael Lüders ist ein hoch interessantes Sachbuch über die Auswirkungen und Konsequenzen der westlichen Politik im Orient.

Dieses Buch rechnet ab mit westlicher Politik die mit ...

"Wer den Wind sät" von Michael Lüders ist ein hoch interessantes Sachbuch über die Auswirkungen und Konsequenzen der westlichen Politik im Orient.

Dieses Buch rechnet ab mit westlicher Politik die mit Hilfe ihres "werteorientierten" handelns eine Blutspur durch den Orient zieht, oder wie es ein Freund des Autors beschreibt "How the American and British fucked up the Middle East and happily continue to do so" (Lüders, 2016, p.7). Wer den Wind sät ist mit seinen 175 Seiten eine sehr übersichtliche Darstellung der Amerikanischen, aber spätestens seit 9/11, auch Europäischen Außenpolitik.

Lüders beginnt seine Darstellung beim Sündenfall, dem Putsch in Teheran 1953, der Iranischen Revolution 1979 bis hin zu aktuelleren Geschehnissen die den 50-tägigen Gaza-Krieg 2014 mit einschließen. Er erläutert sehr präzise die komplexen Vernetzungen dieser Ereignisse und ihre Auwirkungen auf das Wachstum von Islamistischen Terrormilizen.

Dieses Buch eignet sich sowohl für "Leihen" ohne großes Vorwissen, als auch für bereits informiertere Leser die nach interessanten neuen Rechercheimpulsen suchen. Einziges Manko ist der Mangel an wissenschaftlicher Quellen, geschweige denn eines allgemeinen Literaturverzeichnis/Quellenvezeichnisses.

Nichtsdestotrotz ist insbesondere das Kapitel "Freibrief für Israel? Der Gazakrieg 2014" sehr lesenswert und zeigt deutlich das bestehende Wachstumspotenzial des Islamischen Staates auf.

Besonders hervorzuhebende Denkanstöße gibt die Frage, ob ethische und völkerrechtliche Normen universelle Gültigkeit haben oder aber Palästinenser, Araber und Muslime Abstriche hinnehmen müssen aufgrund der von Deutschen eingerichteten Todesfabrik Ausschwitz. Können wir deshalb eine von Israel angestrebte Ethnokratie dulden?


Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen (Lüders, 2016, p. 173)

Veröffentlicht am 10.10.2017

Tschastin, hau ab so lange du noch kanst...

Schantall, tu ma die Omma winken!
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Darf ich vorstellen? Jochen, der selbstlose Sozialarbeiter mit Herz.

Jochen hat es nicht leicht im Leben. Er nicht nur von berufswegen Sozialarbeiter im Ruhrgebiet, nein er ist dem Härtefall aller bildungsfernen ...

Darf ich vorstellen? Jochen, der selbstlose Sozialarbeiter mit Herz.

Jochen hat es nicht leicht im Leben. Er nicht nur von berufswegen Sozialarbeiter im Ruhrgebiet, nein er ist dem Härtefall aller bildungsfernen Familien anvertraut. Familie Pröllmann, dem fleischgewordenen Schrecken aller Sozialarbeiter.

Das Herzstück der Familie, Jungmutter Schantall und ihr kleiner Tschastin. Während die Politik noch über Frauenquote und den Einklang von Familienleben und Arbeit diskutiert, hat Schantall den Dreh schon längst raus.

Mutter sein ist kein Kinderspiel! Wer weiß das besser als Schantall? Aber für eine echte Pröllmann ist kein Hinderniss hoch genug. Sie schafft es wie keine andere ein exzessives Partyleben mit fürsorglicher Kindererziehung zu vereinen. Das beste? Sie sieht dabei immer tadelos aus. Glitzer-Handy, pinker Lippenstift und die perfekte Sonnenbankbräune sind all-inklusive.

Kai Twilfer hat einen unterhaltsamen Schreibstil und stellenweise für nette Unterhaltung durch einfallsreiche Situationskomik gesorgt.

Trotz der witzigen Grundstory und versuchtem Ruhrpott Charme, bleibt das Buch für mich weit hinter seinen Erwartungen. Oft hat es mich gelangweilt, sich gezogen wie Kaugummi und wirkte aufgsetzt. Die ein oder andere Witze Szene konnte darüber leider nicht hinweg trösten

Aus echtem Ruhrpott Charme kann man doch bestimmt mehr machen? Ich warte also ab was Jochen als nächstes von Familie Pröllmann zu berichten hat.