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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2023

Wendungsreicher Thriller, der in Vergangenheit und Gegenwart spielt

Das Wiegenlied: Thriller
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In der Gegenwart wird ein Ehepaar brutal getötet und zurückbleiben Spuren, die Rätsel aufgeben (u.a. die Aufnahme eines Kinderliedes). In der Vergangenheit in Zons 1504 kommt es ebenfalls zu einem brutalen ...

In der Gegenwart wird ein Ehepaar brutal getötet und zurückbleiben Spuren, die Rätsel aufgeben (u.a. die Aufnahme eines Kinderliedes). In der Vergangenheit in Zons 1504 kommt es ebenfalls zu einem brutalen Mord, der an einer Nonne ausgeführt wird. In beiden Zeiten werden Ermittlungen aufgenommen und die Morde scheinen miteinander in Verbindung zu stehen.

Die Autorin schafft es, dass ich unmittelbar in beide Erzählstränge eintauchen kann und erzählt in kurzen, knappen Kapiteln in den Zeiten wechselnd eine spannende Geschichte. Ich mag es, wie sie Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft und ich folge den unterschiedlichen Spuren. Der Thriller hat mich kurzweilig unterhalten, dazu legt er er ein rasches Tempo von und überrascht mich am Ende mit einer schlüssigen Lösung. Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 27.03.2023

Spannender, kurzweiliger Krimi

Liestal in Flammen
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Als die Chefin eines kleinen Kosmetikunternehmens ermordet in ihrem Haus aufgefunden wird und es dann zu Brandanschlägen im Umfeld der Toten kommt, ist Samantha,die für das Unternehmen arbeitet, auf einmal ...

Als die Chefin eines kleinen Kosmetikunternehmens ermordet in ihrem Haus aufgefunden wird und es dann zu Brandanschlägen im Umfeld der Toten kommt, ist Samantha,die für das Unternehmen arbeitet, auf einmal mittendrin in einem Kriminalfall.

Die Autorin erzählt diese Story sehr spannend und gibt mir immer wieder Rätsel bezüglich Hintergründe und Täter auf, so dass die Lesezeit nur so verflog. Mit der Auflösung des Falls am Ende, obwohl sie in sich schlüssig war, hätte ich so nicht gerechnet. Chapeau! Ein kleines Manko für mich als Neueinsteiger in die Reihe war, dass mir die Personen teilweise ein wenig fremd blieben,und es Hinweise auf Ereignisse in der Vergangenheit gab, die angesprochen wurden, aber diese mir nicht ganz klar geworden sind..

'Insgesamt ein sehr spannender und kurzweiliger Krimi, der mir tolle Lesestunden beschert hat. Vier Sterne!

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Veröffentlicht am 26.03.2023

Sehr berührende Geschichte

Ginsterhöhe
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"Ginsterhöhe" erzählt die Geschichte des Ortes Wollseifen in der Nähe der Ordensburg Vogelsang, wobei es die Orte gab bzw. gibt. Die Autorin hat in ihrem Roman die Historie und die Fiktion miteinander ...

"Ginsterhöhe" erzählt die Geschichte des Ortes Wollseifen in der Nähe der Ordensburg Vogelsang, wobei es die Orte gab bzw. gibt. Die Autorin hat in ihrem Roman die Historie und die Fiktion miteinander geschickt verknüpft. Der Roman beginnt mit Alberts Rückkehr 1919 in sein Heimatdorf und endet 1949. Albert war vor dem ersten Weltkrieg ein gutaussehender Bauer, dessen Landwirtschaft die Familie gut versorgte. Jetzt hat er nicht nur den Tod seines besten Freundes aus nächster Nähe erlebt, wobei er sich selber eine schwerste Gesichtsverletzung zugezogen hat, sondern muss auch mit den Reaktionen der Familie und Mitmenschen umgehen und auch finanziell steht der Hof nicht gut da.
Die Protagonisten im Roman konnte ich mir alle sehr gut vorstellen und auch das Leben im Dorf hatte ich gut vor Augen bzw.spürte ich die Atmosphäre. Die Autorin lässt mich an den Entwicklungen der "Menschen" und der Zeitgeschichte teilhaben, ganz egal, ob sie über sie erzählt oder einen intensiven Einblick durch die Tagebucheinträge des Lehrers gibt.
Nachnamen von Menschen sind häufig auf Berufe oder Orte der Vorfahren zurückzuführen und tatsächlich habe ich auch Wollseifen schon einmal gehört.
Mich hat der Roman sehr bewegt und nachdenklich gemacht. Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 25.03.2023

Fabelhafter Roman

Goldene Zeiten im Inselsalon
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Der Roman "Goldene Zeiten im Inselsalon" von Sylvia Lott ist der dritte Teil einer Reihe und spielt auf Norderney/Berlin von 1920 bis 1929. 1920 ist Frieda 30 Jahre alt, verwitwet, Mutter der 10jährigen ...

Der Roman "Goldene Zeiten im Inselsalon" von Sylvia Lott ist der dritte Teil einer Reihe und spielt auf Norderney/Berlin von 1920 bis 1929. 1920 ist Frieda 30 Jahre alt, verwitwet, Mutter der 10jährigen Lissy und bewohnt gemeinsam mit Schwiegermutter das Haus, in dem sich auch ihr Friseursalon befindet. Frieda hätte den Salon aufgrund eines fehlenden Meisters schließen müssen und kann dies verhindern, indem sie den gleichaltrigen Paul Merkur, seines Zeichens Friseurmeister, heiratet. Weitere Hauptfiguren in der Geschichte sind Grete, Friedas gleichaltrige Freundin, die mit einem Arzt verheiratet ist und Lizzy, die der Enge von Norderney in späteren Jahren entkommen will. Eingebettet ist die Story, in der ich viel über das Friseurhandwerk erfahre, in die allgemeine damalige Zeit, das heißt Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und insbesondere die Rolle der Frau sind hier wichtig ebenso wie Familienleben und Freundschaft. Die Autorin schildert alles so bildhaft und bewegend, dass ich selbst das Gefühl hatte dabei zu sein. Ich kenne leider die vorangegangenen Teile nicht, was ich jetzt nachholen werde, aber es war kein Problem auch erst beim dritten Teil einzusteigen. Fünf Sterne für einen fabelhaften Roman und eine Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 19.03.2023

Leichte Kost

Wo der Seewind flüstert. Die St.-Peter-Ording-Saga
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Es ist 1959 und die 17-jährige Sabine aus Gelsenkirchen hat gerade die Frauenfachschule abgeschlossen und soll nun ins Berufsleben starten. Nachdem sie erst das Einverständnis ihrer Eltern für eine Reise ...

Es ist 1959 und die 17-jährige Sabine aus Gelsenkirchen hat gerade die Frauenfachschule abgeschlossen und soll nun ins Berufsleben starten. Nachdem sie erst das Einverständnis ihrer Eltern für eine Reise an den Gardasee bekommen hat, muss sie ihre Reisepläne aufgeben, denn ihre Eltern beschließen dass sie ihre Tante in St. Peter-Ording unterstützen soll. Was im ersten Moment ein Schock für sie ist, entpuppt sich für Sabine als neue Chance.
Dieser Roman ist der erste Teil der St. Peter-Ording Saga und schildert den Zeitraum von 1959 bis 1960 im Leben von Sabine. Die Story lässt sich einfach lesen und gibt mir eine Vorstellung davon wie das Leben damals war. Die ärmlichen Bedingungen unter denen die Tante in St. Peter-Ording lebte, haben mich schon sehr beeindruckt. Verwundert haben mich aber einige Abläufe in der Geschichte, die mir manches Mal eher unglaubwürdig erschienen. Es wird unter anderem der Familienzusammenhalt groß geschrieben, jedoch haben sich Sabines Mutter und ihre Tante seit über zwanzig Jahren nicht gesehen. Hier wird es dann mit der Schwangerschaft von Sabines Mutter begründet, wobei der Krieg nicht erwähnt wird. Außerdem werden viele Entscheidungen adhoc getroffen. Drei Sterne

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