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Veröffentlicht am 30.07.2026

Es tobt der Krieg um die "Verfemten Lande"

Bosheit - Die Getreuen und die Gefallenen 2
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"Bosheit" ist der zweite Band der vierteiligen Fantasy-Saga "Die Getreuen und die Gefallenen" von John Gwynne. Der Krieg tobt in den Verfemten Lande. Corban und seine Mitstreiter mussten fliehen und er ...

"Bosheit" ist der zweite Band der vierteiligen Fantasy-Saga "Die Getreuen und die Gefallenen" von John Gwynne. Der Krieg tobt in den Verfemten Lande. Corban und seine Mitstreiter mussten fliehen und er trauert um seine Schwester Cywen. Doch dann kommt die Wende, denn die totgeglaubte Schwester ist am Leben. Von da an gibt es nur ein Ziel für Corban und seine Mutter: Gywen muss aus den Händen Nathairs, dem König von Tenebral, befreit werden. Doch dieser will Corban eine Falle stellen und den jungen Krieger töten. Wie schon im Auftaktband erzählt der Autor die Fortführung dieser Saga an vielen Schauplätzen. Kapitelweise wird aus der Sicht des jeweiligen Protagonisten der Handlungsstrang erzählt. Als Leser muss man aufmerksam sein, um nicht die Übersicht zu verlieren. Das Personenregister am Ende des Buches war mir dabei auch in diesem Band hilfreich, denn neue Charaktere betreten ebenfalls die Bühne, während andere den Tod finden. Der Tod ist auch immer wieder sehr gegenwärtig in den geführten Schlachten. Köpfe rollen am laufenden Fließband und blutige Schlachtfelder werden hinterlassen. Teilweise hat dieser Band, wie auch schon sein Vorgänger Längen in der Erzählung. Diese werden dann aber auch wieder durch spannende Momente egalisiert. Als Fazit für mich eine durchaus lesenswerte Saga, bei der ich weiter am Ball bleibe.

Veröffentlicht am 12.07.2026

Der Kampf um die Macht im "Verfemten Lande"

Macht - Die Getreuen und die Gefallenen 1
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"Macht" ist der Auftaktband der vierteiligen Fantasy-Saga "Der Getreuen und die Gefallenen" von John Gwynne. Einst war es das Reich der Giganten, heute nennen es die Menschen die Verfemten Lande. Aufgesplittet ...

"Macht" ist der Auftaktband der vierteiligen Fantasy-Saga "Der Getreuen und die Gefallenen" von John Gwynne. Einst war es das Reich der Giganten, heute nennen es die Menschen die Verfemten Lande. Aufgesplittet in viele Königreiche und Herrscher, die nach mehr Macht streben. Doch es scheint, dass eine alte Legende Realität wird: Die Wiedergeburt der Götter. Währenddessen träumt der junge Corban ben Thannon, Sohn eines Hufschmiedes, davon endlich im Kriegshandwerk ausgebildet zu werden und für seinen König Brenin danach Heldentaten zu begehen. Doch schon bald ist seine Ausbildung wichtiger denn je. An seiner Seite eine Woelvin, der er als Welpe das Leben gerettet hat. Im Vorfeld des Buches las ich von einigen Vergleichen des Autors John Gwynne mit George RR Martin und Tolkien. Dies gleich vorweg: Kann ich nicht bestätigen und halte ich auch nicht für sinnvoll. Zwar könnte man Parallelen konstruieren, würde aber dem Vierteiler von Gwynne nicht gerecht werden. Definitiv braucht man aber anfangs für diesen ersten Band Konzentration und einen längeren Atem. Es dauert, bis man alle Charaktere verinnerlicht und dem Geschehen zuordnen kann. Hilfreich ist dabei aber das Register der "handelnden Personen" am Ende des Romans. Hier musste ich zu Beginn mehrmals hinblättern. Der Roman beschäftigt sich in der ersten Hälfte ausgiebig mit dem Aufbau der Story. Dies ist teilweise durchaus auch ein wenig langatmig, letztendlich dient es aber dem Leser die Welt der "Verfemten Lande" näher zu bringen. Der zweite Teil des Buches zieht aber deutlich mit Spannung an. Schlachtgetümmel, Intrigen und Allianzen wechseln sich ab und spätestens an dieser Stelle zog mich die Geschichte in ihren Bann. Stetig baut sich die Spannung bis zum Ende auf und auf der letzten Seite war ich dann begierig zu erfahren, wie es jetzt im nächsten Band "Bosheit" weitergeht. Für mich daher folgendes Resümee: John Gwynne nicht mit Tolkien oder Martin vergleichen, sich Zeit nehmen für den Aufbau der Story und dann mit einer spannenden Fantasy-Story entschädigt werden, die Lust auf mehr macht.

Veröffentlicht am 21.06.2026

Berengar - Kämpfer für Krone und Kaiser

Berengar: Ich bin Barbarossas Klinge
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"Ich bin Barbarossas Klinge" ist der Auftakt zur neuen Berengar-Reihe von Michael Römling. Wir schreiben das Jahr 1154, als der junge Berengar in Köln zum ersten Mal die Bekanntschaft von Friedrich I. ...

"Ich bin Barbarossas Klinge" ist der Auftakt zur neuen Berengar-Reihe von Michael Römling. Wir schreiben das Jahr 1154, als der junge Berengar in Köln zum ersten Mal die Bekanntschaft von Friedrich I. macht. Bei einem nächtlichen Abenteuer stacheln sie sich gegenseitig auf, wer der Wagemutigere von beiden ist. Zu diesem Zeitpunkt weiß der junge Berengar noch nicht, wen er da vor sich hat. Kurz darauf wird er vom Vater auf den Familiensitz zurückbeordert. Sein Bruder starb bei einer Auseinandersetzung, Berengar muss nun dessen Platz im Dienste von Heinrich dem Löwen einnehmen. Dieser begleitet mit seinen Männern Friedrich I., den die Italiener Barbarossa (Rotbart) nennen, nach Rom. Dort soll dieser vom Papst zum Kaiser gekrönt werden. Erst jetzt erkennt Berengar, mit wem er in Köln das nächtliche Abenteuer erlebt hat. Michael Römling bindet in diesem Auftaktband seiner neuen Reihe den fiktiven Berengar in das historische Umfeld rund um Barbarossa und dessen Kaiserkrönung in Rom und dem Konflikt mit Mailand und Tortona ein. Dabei bilden die historischen Ereignisse den Rahmen, in den er die Story einbettet. Berengar, zum einen ein listiger Bursche, zum anderen ein Mann der in Italien auch nach seinen mütterlichen Wurzeln forscht. Die Treue zu seinem Dienstherrn bringt ihm aber nicht nur Freunde, Neider stehen ebenso bereit. Allen voran der ebenso fiktive Charakter Erkanbald von Wallensen, der sich zu einem erbitterten Feind Berengars mausert. In diesem ersten Band legt der Autor viel Gewicht auf die Charaktere und deren Entwicklung zueinander. Erst im letzten Drittel dreht sich dies mehr und mehr zu tosendem Schlachtgetümmel. Dies ist einerseits gut, denn man wird mit den Protagonisten vertrauter, andererseits wäre ein wenig mehr Spannung von Beginn auch interessant gewesen. In Summe ist dies für mich aber ein guter Auftakt zur neuen Berengar-Reihe, den ich gerne gelesen habe. Man darf gespannt sein, wie es mit dem jungen Kämpfer an der Seite von Kaiser Friedrich Barbarossa und Heinrich dem Löwen weitergeht.

Veröffentlicht am 14.06.2026

Der finale Kampf gegen das organisierte Verbrechen

Amissa. Die Überlebenden
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"Festung der Verlorenen" ist der achtzehnte Band der Serie "Ronco - Der Geächtete", geschrieben von Hal McRitchie. Dieser Band schließt nahtlos an die Ereignisse des Vorgängers an. Doch während in Candelas ...

"Festung der Verlorenen" ist der achtzehnte Band der Serie "Ronco - Der Geächtete", geschrieben von Hal McRitchie. Dieser Band schließt nahtlos an die Ereignisse des Vorgängers an. Doch während in Candelas noch gefeiert wird, bahnt sich schon neues Unheil an. Sadie Duke will sich an Ronco rächen und Brett Dilloo und seine Bande erhoffen sich große Beute durch einen Überfall auf die Bewohner der Stadt. Doch alles kommt anders und Ronco erhält eine neue Chance für seine Suche nach Mahon Tabor. Der Mann, der für das Massaker im Halcon Canyon verantwortlich ist und der Roncos Unschuld beweisen könnte. Aber dafür muss Ronco einen Deal eingehen, der ihn über den San Pedro River nach Mexiko führt. Dieser Band war von Anfang bis Ende spannend und enthielt alles, was ein guter Heftroman benötigt. Einer der Bände, die für mich bisher zu den besten zählt und den ich daher in einem Ritt durchgelesen habe.

Veröffentlicht am 05.06.2026

Das dunkle Geheimnis des Herrenclub

Schatten Eis
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"Schatten Eis" ist der dritte Band der Marit Rauch Iversen-Reihe von Anne Nørdby. In Kopenhagen beginnt eine Mordserie, bei der die Opfer durch brutale Stiche in den Kopf getötet werden. Auch der Adoptivvater ...

"Schatten Eis" ist der dritte Band der Marit Rauch Iversen-Reihe von Anne Nørdby. In Kopenhagen beginnt eine Mordserie, bei der die Opfer durch brutale Stiche in den Kopf getötet werden. Auch der Adoptivvater der Privatermittlerin Marit Rauch Iversen ist darunter. Schnell ergibt sich ein Zusammenhang, denn die Opfer haben als junge Männer in Grönland gearbeitet und kannten sich durch einen sogenannten "Herrenclub". Bei den Nachforschungen eröffnen sich für Marit immer mehr dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit und ihrer eigenen Kindheit. Dieser dritte Band ist teils durchaus als düster zu betrachten, denn er enthält einige mystische Elemente. So spielt ein rachsüchtiger Geist aus der Mythologie der Inuit in Grönland eine wesentliche Rolle, der Anngiaq. An manchen Stellen war mir dies ein wenig zu viel Mystik, da hätte ich mir mehr klassischer Krimi gewünscht. Aber auch viele Informationen über das Verhältnis Dänemark / Grönland waren sehr interessant. Der Leser erfährt dabei, dass die Dänen durchaus keine Waisenknaben im Umgang mit den Inuit waren, sondern ebenso klassische Kolonialherren wie so manche andere Nation. Diese informative Komponente fügt sich sehr gut in den Krimi ein. Auch der Zwiespalt der Ermittler ist gut dargestellt. Zwischen Politik und Verbrechensaufklärung müssen sich diese bewegen, teils sehr emotional, dann wieder mit klarer Linie. In Summe ist dieser dritte Fall für mich ein guter Band der Reihe, teils düster wie man es von skandinavischen Krimis öfter gewohnt ist.