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Veröffentlicht am 08.06.2018

Die Geschichte von Mobbing und Liebe

Eleanor & Park
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(Spoiler enthalten)
Eleanor war mir von Anfang an etwas suspekt. Klar man hat wenig Lust auf neue Leute die noch unfassbar abgehoben wirken und sich zu fein sind mal eben einen Sitzplatz weiter zu rutschen, ...

(Spoiler enthalten)
Eleanor war mir von Anfang an etwas suspekt. Klar man hat wenig Lust auf neue Leute die noch unfassbar abgehoben wirken und sich zu fein sind mal eben einen Sitzplatz weiter zu rutschen, aber sie ging von Anfang an negativ an alles mögliche ran. Wenn ich jetzt arüber nachdenke muss ich jedoch sagen, dass ich es mittlerweile sehr gut verstehen. Das ganze Drama bei ihr Zuhause mit dem Idioten von Stiefvater und den kleinen Geschwistern die sie entweder schon vergessen hatten als sie von Zuhause rausgeflogen ist oder die den Mann den sie hasste tatsächlich als Vater bezeichneten. Ich würde da genauso schlecht drauf sein und das Verhalten der Leute im Bus würde mich auch nerven, besonders wenn ich weiß das die alle in meine neue Schule gehen.

Park hingegen mochte ich irgendwie von Anfang an. Er war extrem schüchtern und machte sich solche Sorgen darum noch weiter abzusinken und verprügelt zu werden. Er wusste genau wie es ist ein Außenseiter zu sein und wusste auch wie man sich besser aus dem Ärger raushält oder ihn Somaliern wie möglich hält. Eleanor war für ihn kein Mädchen das gut aussah oder womit er sich nicht wieder irgendwelche Kommentare einfangen würde. Er wollte sich fernhalten und das aus reinem Schutz für sich selbst. Ich war dann aber froh als er nachließ und dem fremden Mädchen mit den Locken Platz machte, denn das war der Beginn einer wunderschönen Liebesgeschichte.

Meiner Meinung nach ist es einfach wunderschön und unfassbar süß wie der schüchterne Park seine Comics laß und sobald er bemerkte das Eleanor sich dafür interessiert sie einfach mitlesen ließ. Er wartete solange mit dem Umblättern bis er dachte sie ist fertig mit der Seite. Dann begann er ihr auch noch Comics mitzubringen und im Laufe des Buches überspielte er ihr sogar Musik die sie dann, dank ihm, auch Zuhause hören konnte. Park half Eleanor einfach weil er es dann wollte und er bekam nicht mal wirklich was dafür zurück von ihr außer ihren Dank und ihre Freundschaft, was er sehr zu schätzen wusste.

Eleanor war auch glücklich damit. Jedoch war nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen. Zuhause passte sie auf, nicht ihrem Stiefvater zu begegnen und lebte weiterhin ziemlich arm und konnte nicht wie andere Jugendliche ins Kino gehen um ein paar neue Filme zu sehen. Sie hasste es und nur dank Park ist sie immerhin nachts beim Lesen oder beim Musik hören glücklich. Sie entwickelte sich im ganzen Buch immer mehr zum Positiven. Begann auf ihr Aussehen, besonders ihre Haare dank Park´s Mutter, zu achten und wollte für Park schön sein. Trotzdem kam sie am Ende nicht drum rum ihren geliebten Park zu verlassen.

Jedenfalls fand ich den Aufbau der Freundschaft aus der dann Liebe wurde sehr schön. Ich mochte den Schreibstil der Autorin und die reale und knallharte Umsetzung des nicht gerade einfachen Lebens von Eleanor aber auch Park. Ich muss sagen das ich nicht so viele Erwartungen in das Buch hatte. Ich gab mir aber einen Ruck um dem Buch eine Chance zu geben und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Es war einfach schön zu lesen, dass man trotz Vorurteile und genügend Problemen so etwas entwickeln konnte und das es Personen viel bedeutet wenn jemand etwas Besonderes und trotzdem einfaches und kleines für einen tut.

Abgesehen von dem zu schnell kommenden Schluss und der Tatsache das man nie erfahren wird was nun aus den Beiden geworden ist nachdem Eleanor aus Park´s Leben verschwand bin ich der Meinung es ist ein wundervolles Buch und kann es jedem ans Herz legen. Es erhält von mir 4/5 Sternen.

Veröffentlicht am 08.06.2018

Der Tod und die Trauer

Über mir der Himmel
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„Über mir der Himmel" ist endlich wieder ein Buch das ich in meine Lieblingssammlung der Bücher zum Tod stellen kann. Dieses Thema reißt mich jedes mal vom Hocker, zumindest wenn man es gut umsetzt, und ...

„Über mir der Himmel" ist endlich wieder ein Buch das ich in meine Lieblingssammlung der Bücher zum Tod stellen kann. Dieses Thema reißt mich jedes mal vom Hocker, zumindest wenn man es gut umsetzt, und ich liebe die Dramatik und den Herzschmerz. Jedoch muss ich hier sagen war ich nicht wirklich fähig mich in das Buch hineinzuversetzen.

Wir haben nun also eine Schwester die sich zurückgelassen fühlt. Sie hatte ihre Schwester verloren, die Person zu der sie aufsah und sie musste damit umgehen. Bailey und Lennie standen sich wirklich nahe. Die Autorin hatte von Anfang an Bailey als Tod erklärt und man lernte sie nicht wirklich lebendig kennen. Das einzige, das sie tat, und das gab es vorher in keinem Buch, das ich gelesen habe und gibt einen fetten Pluspunkt zur Gestaltung, war, dass sie in fast jedem Kapitel Bilder von Zetteln, Fliesen, Schuhsohlen und auch Pappbechern, einbaute die Lennie beschriften haben soll und auf diesen Zetteln stand dann etwas aus ihren Erinnerungen zu Bailey und ich find das ist eine super Methode gewesen, um einem Bailey vorzustellen und es gelang gut. Mich haben die Zettel zwar manchmal etwas genervt, aber das lag eher daran, dass ich krank bin und auch beim Lesen mal kurz genervt war.

Das mit den Bildern war nun eines der positivsten Dinge des Buches. Genauso wie die Autorin die Dreiecksbeziehung von Lennie,Toby und Joe darstellte. Dazu will ich jedoch sagen, dass es mir persönlich zu vorraussehbar war. Man konnte sich eigentlich alles denken, was passieren würde und das mag ich nicht. Ein Buch sollte immer große Überraschungen mit sich bringen und nicht von vornherein klar machen, was wahrscheinlich am Ende passieren wird. Das Einzige, was mich überraschte, war die Tatsache, dass Joe aufmerksam genug war um Lennies Erinnerungen, entweder von Fliesen oder Bäumen abzuschreiben, oder die ganzen Zettel und andere Schreibunterlagen, auf die etwas gekritzelt war aufzuheben. Das überraschte mich doch etwas.

Außerdem mochte ich die Grama von Lennie und ich mochte auch Big, Lennie´s Onkel. Die Zwei brachten Humor und einen speziellen Charakter mit ein, dass gefiel mir. Was ich jedoch auch noch nicht so super fand, war das ganze Drama darum das die Mutter der Schwestern, als sie noch sehr klein waren, abgehauen ist und nie wieder aufgetaucht ist. Es war eine Sache die hätte man super schreiben können, aber ich fand es jetzt nicht so gut gemacht und am Ende konnte Lennie das zwar verarbeiten, aber es war trotzdem für mich persönlich jetzt nicht so super.

Ich habe mir also anhand dieser Punkte und auch dem, dass teilweise so krasse Rechtschreibfehler im Buch waren, z.B. fehlten ganze Wortgruppen oder Buchstaben die man sich zusammenreimen musste, was mal auf einer Seite einige Zeilen lang so ging, oder das Personen teilweise wie kleine Kinder reden und keine richtigen Sätze sondern eher Stichpunkte sagen störte mich schon ziemlich. Ich rate da noch zur Überarbeitung, denn das ist wirklich ein dicker Minuspunkt. Etwas was die Autorin aber gut gemacht hat, war, dass sie sehr genau auf die Umgebung der Szene einging. Sie beschrieb zum Beispiel sehr genau die Natur wenn Lennie und Joe im Wald waren. Das Cover ist, wie ich find auch gut gestaltete. Allem in allem habe ich mich dann für 3/5 Sterne entschieden. Es war also ganz okay nur ich hatte einiges was mich gestört hat.

Veröffentlicht am 08.06.2018

Schlafwandel in einer neuen Form

Der Prinz der Elfen
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Die Charaktere des Buches sind alle besonders und verschieden. Ein bunt gemixter Cocktail aus dem man alles kennenlernen wollte. Es ging um Liebe und Abenteuer. Zwei Welten die zusammengelegt wurden.

Die ...

Die Charaktere des Buches sind alle besonders und verschieden. Ein bunt gemixter Cocktail aus dem man alles kennenlernen wollte. Es ging um Liebe und Abenteuer. Zwei Welten die zusammengelegt wurden.

Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil, der das Buch noch besser gemacht hat. Jedoch ist es ziemlich komisch gewesen das übernatürliche Wesen es akzeptiert haben, dass Menschen in ihrer Nähe waren die ihren Prinzen zugetextet haben und den Sarg beschmutzt haben. Das ist jedoch das einzige was mich wirklich gestört hat. Ich fand den Aufbau der Geschichte super. Die Spannung behielt man bei bis zum Schluss. Durch die geheimnisvolle Person die Hazel etwas sagen wollte und Hinweise hinterließ wurde das ganze noch geheimnisvoller und man konnte richtig mitfiebern. Das Ben schwul ist bringt für mich auch einiges an Pluspunkten. Der Prinz kam mir sehr egoistisch und eitel vor, was sich aber änderte zum Ende. Jack habe ich sowieso sehr geliebt und er hat mein Herz für sich gewonnen.

Aus dem Buch konnte ich mehrere Dinge Entnehmen, die einer Moral gleichen würde. Einerseits ging es darum, dass man jeden Menschen nicht nach dem äußeren sondern auch dem Inneren bewerten sollte. Man sollte auch niemals dem Glauben schenken was man überall hört, denn sowas kann sich als ziemlich falsch herausstellen.

Ich würde hier nun ungern Spoilern, da einige das Buch ja noch lesen wollen, jedoch möchte ich sagen, dass es sich wirklich lohnt das Buch zu kaufen! Es hat mich gefesselt und ich würde es definitiv nochmal lesen! Wenn ihr Fantasy mögt und Bücher zum mitfiebern dann ist es definitiv das richtige für euch. Ich gebe dem Buch 4,5/5 Sternen. Viel Spaß euch beim Lesen!

Veröffentlicht am 08.06.2018

Hexere und die Menschenwelt

Die Prophezeiung der Hawkweed
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Hexerei und die Welt der Sterblichen Normalos. Passt das? Ich denke nicht das sich dort eine Hexe wohlfühlen kann. Besonders nicht mit einer Mutter die einen hasst und einem Vater der nicht weiß, was er ...

Hexerei und die Welt der Sterblichen Normalos. Passt das? Ich denke nicht das sich dort eine Hexe wohlfühlen kann. Besonders nicht mit einer Mutter die einen hasst und einem Vater der nicht weiß, was er tun soll. Es war von Anfang an nicht leicht für Poppy. Das viele Umziehen. Die Mutter die irgendwann professionelle Hilfe in Anspruch nehmen muss und kein Mensch der sie versteht. Was soll man da bloß tun? Ihre einzigen Freunde waren Katzen und Spinnen die sie immer wieder heimlich begleiteten und bei ihr waren. Es war klar, dass Poppy ahnte sie wäre anders. Doch wie anders konnte sie nicht erraten.

Ember hingegen kannte die Welt der Menschen nicht. In einem Hexenzirkel lernt man von klein auf, dass man nicht in ihre Nähe soll. Ember war ein Mensch unter Hexen. Sie war gezwungen wie eine Hexe zu leben und sollte selbst zaubern lernen. Da es ihr aber nicht möglich war zu zaubern wurde sie ausgeschlossen von den anderen. Sie ist einfach anders und gehört nicht dazu. Sie liebt den Duft der Blumen, pflegt ihr Aussehen und stellt Seifen her anstatt wie die anderen mit Spinnen zu spielen, hexen zu lernen und lange stumpfe und zerzauste Haare zu haben.

Zwei von Grund auf verschiedene Mädchen die aber irgendwann aus Zufall zusammen treffen und alles über den anderen erfahren. Die Freundinnen werden und irgendwann erfahren, dass sie woanders hingehören würden. Darum drehte sich also das Buch. Und ich muss sagen es war wirklich gut. Man lernte nichts nur die Beiden kennen, sondern auch Leo, einen Obdachlosen Jugendlichen, der den Beiden ziemlich den Kopf verdreht hat. Obwohl ich eine Liebesgeschichte nicht erwartet habe und zunächst ziemlich skeptisch war, muss ich sagen, dass es trotzdem eine gute Idee war. Leo habe ich ins Herz geschlossen und es tat mir leid, dass Poppy ihn zunächst aufgeben muss.

Ich will nun aber nicht alles mögliche Spoilern. Es gab Szenen bei denen ich Tränen verloren habe, Szenen bei denen ich gelacht habe und Szenen bei denen ich mir dachte : "IST DAS DEIN ERNST?!". Alle möglichen Gefühle spielten sich zusammen und obwohl der Schreibstil echt gut war, muss ich sagen, dass es ein paar kritische
Punkte beinhaltet. Ich fand es albern, dass Poppy, Ember und dann auch noch Sorrel (Ja es gab wirklich eine Hexe, die wie eine Hexe aus "Throne of Glass" hieß. Ich war sehr begeistert.) auf Leo standen und sich urplötzlich alle zu ihm hingezogen gefühlt haben. Außerdem ist es merkwürdig, dass Poppys Mutter
(also eigentlich Embers) wirklich in eine Klinik musste, weil sie wohl gespürt habe, dass Poppy nicht das Baby ist, das sie geboren hat. Genauso verstehe ich Embers Mutter nicht, dass sie all die Jahre Poppy nicht gesucht hat obwohl sie es wusste. Ich meine klar sie wollte sie schützen, aber jede Mutter will wissen wie es ihren eigen Fleisch und Blut geht. Und am Ende hat sie sie auch über Leo belogen. Das war schon ziemlich komisch.

Durch einen Fakt, den man am Ende über Leo erfuhr, erwarte ich eine Fortsetzung. Es gibt so eine geniale Grundlage dafür! Und zwischen Poppy und Leo kann es das nicht einfach gewesen sein, wenn man das weiß!!

Ich gebe dem Buch also Trommelwirbel 4/5 Punkten! Man hätte noch mehr Potenzial ausschöpfen können und ich hoffe sehr, dass das in einem 2. Band passieren wird!

Veröffentlicht am 08.06.2018

Lesen bis ans Limit

Die Prinzen
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„Die Prinzen" ist ein Buch, das einen mitgerissen hat und förmlich dazu gezwungen hat bis tief in die Nacht und solange bis man körperlich nicht mehr in der Lage war zu lesen. Dieses Buch hat eine riesen ...

„Die Prinzen" ist ein Buch, das einen mitgerissen hat und förmlich dazu gezwungen hat bis tief in die Nacht und solange bis man körperlich nicht mehr in der Lage war zu lesen. Dieses Buch hat eine riesen Zahl an Seiten (864) da es alle 3 Teile in einem Buch sind. Nur diese Anzahl hat einem nicht mal gereicht am Ende. Am liebsten hätte ich so gerne noch mindestens einen weiteren Band dazu.

(Ab jetzt folgen Spoiler)

Damen und Laurent haben zum Beginn erstmal tiefen Hass empfunden. Es hat mir die ganze Zeit über so dermaßen in den Fingern gejuckt, weil ich unbedingt wollte das dies aufhört und sie sich anfreunden. Es war unfassbar wie sehr einen die Autorin damit gereizt hat. Ich bin fast durchgedreht. Als es endlich soweit war, konnte ich kaum an mich halten.

C.S. Pacats unfassbar guter Schreibstil und dann noch die ganzen überlegten Züge von Laurent waren unglaublich! Ich war immer wieder aufs neue schockiert und überrascht von all dem. Zum Beispiel, dass Laurent alles immer wieder geplant hat. Das er am Ende Damen mit seinem eigenem Leben beschützen wollte. Oder in dem Moment wo man Damen erkannte und alle vor ihm auf die Knie gefallen sind. Ich hätte sofort Luftsprünge veranstaltet, wäre es nicht gerade 2 Uhr nachts gewesen. ABER WOW. Ich habe es so sehr geliebt!

Nun zu den Dingen die mich minimal stören. Am Ende, wo Damen und Laurent dann noch alleine waren und Damens Bruder tot, dachte ich es würde noch eine Zeremonie folgen und man würde erfahren, wie die Beiden ihre Königreiche führen. Jedoch endete das Buch auf einmal mit den Glocken, was so viel hieß, dass es nun einen neuen König gibt und der alte tot ist. Ist ja nun klar, dass beide jetzt Könige sind, aber HALLO ICH WOLLTE SIE AUF EINEM ZWILLINGSTHRON! UND DAS SIE HEIRATEN heul. Dieser Fakt schwächt für mich aber nicht die Bewertung des Buches, da man ja trotzdem weiß, dass beide gewonnen haben und das mein wundervolles Wunschdenken bleibt und ich es mir eben so vorstelle.

Ich kann also sagen, dass dieses Buch der absolute Hammer war! Zu Beginn war ich etwas enttäuscht, da ich die Brutalität und die Vergewaltigungen zu krass fand, aber das hat sich so schnell eingekriegt und hat dem ganzen keinen Knick verschafft. Alles in allem war es genial und steht für mich 1 unter meiner Lieblingsreihe Throne of Glass (Rowan gehört mir. Isabell Whitethorn bin ich.) Und das dieses Buch dort seinen Platz gefunden hat, sagt viel aus. Also gebe ich dem ganzen 5/5 Sterne!