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Veröffentlicht am 09.12.2023

wenn es nur mehr solcher Krimis gäbe

Der Mann, der kein Mörder war
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weil es für mich einer der besten Kriminalromane dieses Jahres ist.

Unscheinbar der Umschlag, aber mit einem Feuerwerk an Überraschungen, bzw. kriminalistischen Wendungen gespickt, hat mich dieses Buch ...

weil es für mich einer der besten Kriminalromane dieses Jahres ist.

Unscheinbar der Umschlag, aber mit einem Feuerwerk an Überraschungen, bzw. kriminalistischen Wendungen gespickt, hat mich dieses Buch gefesselt, wie schon lange keines mehr.Die Autoren verstehen es Spannung aufzubauen, aber vor allem schaffen sie es die agierenden Personen so interessant darzustellen, dass es mich viel Überwindung gekostet hat das Buch zwischendurch wegzulegen.An keiner Stelle hat man das Gefühl den Mörder zu kennen und wenn man meint, nun dem Richtigen auf der Spur zu sein, schlagen die Autoren einen Haken wie ein Hase und lassen den Leser, der überzeugt war den Täter gefunden zu haben, im Nebel stehen.Mein Adrenalinspiegel kletterte in ungeahnte Höhen und trotzdem haben die Autoren auf unötige Brutalität und blutige Szenen verzichtet, was wieder einmal beweist, dass Spannung auch anders erzeugt werden kann.

Ein 16-jähriger wird tot in einem Waldstück in einem kleinen schwedischen Ort aufgefunden.An der Leiche finden sich zahlreiche Messerstiche und das Herz wurde zum Teil herausgeschnitten. Wer ist fähig ein so junges Menschenleben auf so brutale Weise auszulöschen? Bei der Recherche der Reichskriminalpolizei, die bei der Lösung des Falles zur Hilfe gerufen wird, stellt sich heraus, dass Roger vor kurzem die Schule gewechselt hat, weil er dort gemobbt wurde. Ist der Mörder dort zu suchen?Die Ermittlung dieses Falles gestaltet sich für alle Beteiligten schwierig. Als Torkel, der Chef der Ermittlungsgruppe einen ehemaligen Freund, der sich zufällig in Västeras aufhalt um eine Erbschaftsangelegenheit zu regeln, in die Ermittleungen mit einbezieht, ist er sich wohl nicht bewusst, für wieviel Unmut der Kriminalpsychologe Sebastian Bergmann sorgen wird. Um es drastisch auszudrücken ist Sebastian Bergmann ein "Kotzbrocken" wie er im Buche steht. Er nutzt jede Gelegenheit sich unbeliebt zu machen und anderen vor den Kopf zu stoßen, stellt sich allerdings als brillianter Analytiker heraus.Wird er das Team auf die richtige Spur bringen?

Die Geschichte zieht den Leser schnell in seinen Bann, da sie flüssig und spannend geschrieben ist und mit vielen interessanten Personen aufwartet. Von diesen Personen lebt dieses Buch auch zum Teil.Ihnen widmet das Autorenteam viel Zeit, um sie für den Leser interessant zu machen und sich vielleicht sogar mit dem einen oder anderen identifizieren zu können. Am meisten hat mich die Person des Sebastian Bergmann gefesselt, was auch wohl beabsichtigt war. Eine Person mit einem schwierigen Charakter und Verhaltensweisen, die es auch dem Leser schwer machen ,Sympathie zu empfinden.Allerdings wird seine Vergangenheit im Laufe der Geschichte häppchenweise enthüllt und so konnte ich mich am Ende des Buches schon ein bisschen für ihn erwärmen.Aber auch allen anderen Personen galt mein Interesse, denn ich habe es selten erlebt, dass Personen so treffend ,lebendig und teilweise humorvoll beschrieben wurden wie hier.

Das es sich um eine neue Krimireihe handelt, zeigt nicht nur der Aufdruck auf dem Buchdeckel"Die Fälle des Sebastian Bergmann", sondern auch das Ende, das mit einer Überraschung aufwartet und mich jetzt schon dem nächsten Band entgegenfiebern läßt.

Wenn es doch nur mehr solcher Krimis gäbe !!!!!!!!!

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Veröffentlicht am 09.12.2023

unterhaltsam

Die Eisläuferin
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Nach die "Insassen" legt Katharina Munk nun ihr zweites Buch vor und überrascht mit Witz und einer charmanten Protagonistin.

Die Regierungschefin einer westlichen Industrienation (wer da an Deutschland ...

Nach die "Insassen" legt Katharina Munk nun ihr zweites Buch vor und überrascht mit Witz und einer charmanten Protagonistin.

Die Regierungschefin einer westlichen Industrienation (wer da an Deutschland denkt wär ein Schelm) wird auf einer Ingognitoreise mit der Transsibirischen Eisenbahn, in Omsk von einem herunterfallenden Schild am Kopf getroffen. Die Konsequenz, eine ausgeprägte Amnesie, die die letzten 20 Jahre löscht. Da die Opposititon dies nicht erfahren darf, wird die Regierungschefin jeden Tag mit neuen Informationen geimpft, die für sie wichtig sind.Ihr gelingt trotz dieses Unfalls das Unmögliche, ihre Popularität steigt.

Katharina Munk ist seit ihrem Buch "Die Insassen" bekannt für ihren spitzzüngigen Humor, Auch hier beweist sie diesen, was mich manchmal schmunzel löies. Die Idee ist nicht ganz neu, aber unterhaltsam verarbeitet worden. Der Knaller ist es allerdings nicht.

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Veröffentlicht am 09.12.2023

im ewigen Eis

Im Eis
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Melanie MCGrath hat mit ihrem Buch"Im Eis" einen Thriller mit ungewöhnlichem Setting geschrieben. Die Arktis, eine Eiswüste, die mittlerweile von vermögenden Leuten als Jagdrevier genutzt wird.

Edi Kiglatuk, ...

Melanie MCGrath hat mit ihrem Buch"Im Eis" einen Thriller mit ungewöhnlichem Setting geschrieben. Die Arktis, eine Eiswüste, die mittlerweile von vermögenden Leuten als Jagdrevier genutzt wird.

Edi Kiglatuk, halb weiß, halb Inuit,ist eigentlich Lehrerin,hat ihren Beruf aber an den Nagel gehängt und führt nun Jagdtouristen durch die Arktis. Auf solch einer Tour wird einer ihrer M änner verletzt. Sie ruft ihren Stiefsohn Jo herbei, den sie mit ihrem Geld unterstützt, da er sich als Sanitäter ausbilden läßt.Aber auch er kann dem Mann nicht helfen.

Als dieser Mord dann von den Ältesten als Unfall abgetan werden soll, um ja den Tourismus nicht zu gefährden und ihr Stiefsohn Jo auch noch ums Leben kommt, macht sich Edi selbst auf , um eine Lösung des Falles zu erwirken. Einzig ein Mann namens Derek Pallister steht ihr dabei zur Seite.

Die Figuren dieses Thrillers, allen voran Edi, finde ich mehr als interessant und gelungen, aber auch Derek ist eine interessante Persönlichkeit. Was mir allerdings am besten an diesem spannenden und flüssig geschrieben Thriller gefallen hat, waren die Landschaftbeschreibungen und die Schilderungen über das Leben der Inuit.

Gelangweilt habe ich mich bei diesem Buch keine Sekunde, da die etwas ruhigeren Passagen, die sich meist um das Leben der Bewohner der Arktis drehten, meistens von spannenden Wendungen im Thrillergeschhen abgewechselt wurden.

Daumen hoch für diesen interessanten, sapnnenden und abwechslungsreichen Thriller.

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Veröffentlicht am 09.12.2023

eine sympathiesche Ermittlerin

Cut
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Die Halbasiatin und sehr sympatische Hauptperson dieses Thriller ist Keye Street. Sie ist ehemalige Profilerin des FBI's, hat ihren Job aber durch Alkoholprobleme verloren.Im Moment hält sie sich mit ...


Die Halbasiatin und sehr sympatische Hauptperson dieses Thriller ist Keye Street. Sie ist ehemalige Profilerin des FBI's, hat ihren Job aber durch Alkoholprobleme verloren.Im Moment hält sie sich mit Aufträgen als Privatdetektivin über Wasser und fungiert als Kautionseintreiberin.Als ihr Freund Lieutnant Rauser sie um Mithilfe in einem besoners grausamen Fall bittet, sagt sie zu und sieht sich einem Serientäter gegenüber, der seine Opfer mit Biss,- und Stichwunden zurichtet.Keye stürzt sich mit Vehemenz in den Fall, froh darüber wieder ihre Kenntnisse als Profilerin unter Beweis zu stellen.Als ein Täter gefunden wird, ist Keye sehr skeptisch und übersieht, dass sie selbst in Gefahr ist.

Was mir ausnehmend gut bei diesem Thriller gefallen hat, war Keye. Eine Frau mit Ecken und Kanten, einer schwierigen Vergangenheit und ausgesprochen interessanten Mitarbeitern in ihrer Detektei.Ich finde durch sie lebt das Buch und der Leser erfahrt im Laufe der Geschichte sehr viel über sie,ihre Vergangenheit, aber auch über ihre aktuellen Fälle aus ihrer Detektei.
Aber auch die anderen agierenden Personen werden gut beschrieben und man erfährt einiges über die Gedanken des Mörders.
Die Geschichte wird flüssig und spannend erzählt und schlägt immer wieder Haken, sodass keine Langeweile aufkommt.Der etwas konstruierte Schluss hat mich allerdings enttäuscht und ich finde auch, dass die Geschichte zum Ende hin etwas abflacht.

Alles in allem ein spannendes und ausbaufähiges Debüt mit einer sympatischen Ermittlerin.

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Veröffentlicht am 09.12.2023

ein selten beeindruckendes Buch

Radikal
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Selten hat mich ein Thriller dermaßen beeindruckt und nachdenklich zurückgelassen wie "Radikal" von Yassin Musharbash.Sprachlich sehr souverän und inhaltlich mehr als realistisch, beschwört der Autor eine ...

Selten hat mich ein Thriller dermaßen beeindruckt und nachdenklich zurückgelassen wie "Radikal" von Yassin Musharbash.Sprachlich sehr souverän und inhaltlich mehr als realistisch, beschwört der Autor eine Szenerie herauf,die keinen Menschen unberührt lassen wird.Die Ängste und Gefühle der Menschen stehen hier im Vordergrund und die Konsequenzen, die aus solchen Gefühlen entstehen können.Besteht die Möglichkeit einer Islamierung der westlichen Welt und wenn wie kann man dagegen vorgehen? Ein paar einflussreiche Personen haben sich darüber Gedanken gemacht und versuchen durch perfide Einflussnahme den Hass der Menschen zu schüren, der dann wiederum Hass hervorruft.Die Gefühle der Moslems in Deutschland werden augenscheinlich, Gefühle, die immer wieder die Frage aufwerfen, wo gehöre ich hin, wo ist mein Zuhause?Wie fühlen sich moslemische Mitbürger, wenn ein Anschlag der Al-Quaida erfolgt und ihnen die Gesichter der Entgegenkommenden signalisieren"Bist du auch einer von Ihnen?"Sind diese Vourteile und Gefühle ausreichend um "radikal" zu werden?Wird es immer ein Unverständnis zwischen Morgen ,-und Abendland geben?Wird die Presse nicht irgandwann einsehen, dass ihre reißerischen Artikel, die nur auf eine hohe Auflage, sprich Profit abzielen, diesen Hass und das Unverständnis nur schüren und Menschen vernichten können, die sich eigentlich einsetzen und nicht wegschauen?
Yassin Mushabash hat seine Hausaufgsaben gemacht, der Inhalt dieses Buches bestätigt, dass er nicht nur eine Szenerie heraufbeschwört, sondern sie auch durch gute Recherche belegen kann. Polizeiarbeit, Politgeschäft und das Leben der islamischen Mitbürger werden überzeugend beschrieben.Die atmophärisch dichte Erzählung läßt dieses Thriller mehr als realistisch erscheinen, so dass man sich fragt, war dies wirklich ein Thriller, oder ein Tatsachenbericht?

Da es bei diesem Buch schwierig ist eine kurze Zusammenfassung von Inhalt zu schreiben, ohne zuviel zu verraten, habe ich darauf verzichtet.Alles Wichtige steht auf der Rückseite des Buches.
Lesen sie dieses Buch, es wird ihre Sichtweise auf einige Dinge vielleicht ändern.
Von mir 10 Sterne

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