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Veröffentlicht am 27.08.2023

eine ehrenwerte Familie

Bei euch ist es immer so unheimlich still
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„Junge Frau, am Fenster stehend,Abendlicht, blaues Kleid.“war das Debüt der Schriftstellerin Alena Schröder.“Bei euch ist es immer so unheimlich still“, ist ihr zweites Buch, ist aber zeitlich vor ihrem ...

„Junge Frau, am Fenster stehend,Abendlicht, blaues Kleid.“war das Debüt der Schriftstellerin Alena Schröder.“Bei euch ist es immer so unheimlich still“, ist ihr zweites Buch, ist aber zeitlich vor ihrem Debüt angesiedelt.
In diesem Buch lernen wir Silvia und Evelyn näher kennen, die Mutter, bzw.Großmutter von Hannah, die im Debüt eine große Rolle spielte.

Erzählt wird auf zwei Zeitebenen,1971 als Silvia, die Mutter von Hannah Kind war und 1989 kurz vor Öffnung der Mauer, wo dann die Geschichte mit Hannah weitererzählt wird.

In diesem Buch erfahren wir viel über das Verhältnis von Silvia zu ihrer Mutter Evelyn, das immer von Spannungen gezeichnet war.Evelyn, die von ihrer Mutter verlassen wurde, Medizin studierte, aber auf das Mutter sein nicht verzichten wollte. Die dann aber total überfordert und unzufrieden mit der Situation ist und damit das Verhältnis zu ihrer Tochter Silvia schwer belastet, die die Unzufriedenheit der Mutter spürt und sich selbst dafür verantwortlich macht, weil sie nicht die Tochter ist, die die Mutter sich gewünscht hat.

Ich habe oft beim Lesen des Buches gedacht, wie wichtig es ist, eine unbelastete Kindheit zu haben,oder wenn nicht, diese aufzuarbeiten. Evelyn schleppt einen großen Rucksack aus ihrer Vergangenheit mit, gepaart mit den Vorstellungen, wie eine Frau und Mutter in den Siebziger Jahren zu sein hat, vor allem in so einem kleinen Ort wie das schwäbische Ildingen. Ich fand das wirklich gut beschrieben, welche Belastung das sein kann.
Aber auch die Sprachlosigkeit dieser Familie und ihr Vertuschen von Geschehnissen, damit ja die Nachbarn nichts mitbekommen, da man ja eh nie richtig aufgenommen wurde in diesem Dorf.

Die daraus resultierenden Konsequenzen für Silvia, aber auch für ihre Tante Betti haben mich sehr berührt.

Ein sehr gelungenes Bild der Siebziger Jahre und die Konsequenzen einer Familie, die ihre Vergangenheit nicht aufgearbeitet hat.

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Veröffentlicht am 17.08.2023

ein perfektes Leben ?

Die Schwester
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Lisa und Mara sind Schwestern wie sie nicht unterschiedlicher sein können. Lisa ist verheiratet mit einem liebevollen Mann und zwei entzückenden Kindern und arbeitet erfolgreich als Ärztin im nahegelegenen ...

Lisa und Mara sind Schwestern wie sie nicht unterschiedlicher sein können. Lisa ist verheiratet mit einem liebevollen Mann und zwei entzückenden Kindern und arbeitet erfolgreich als Ärztin im nahegelegenen Krankenhaus.
Mara ist einige Jahre jünger und hat immer zu ihrer älteren Schwester aufgeschaut. Ihr Leben ist unorganisiert. Sie schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und betreibt einen OnlyFan Kanal, auf dem sie pikante Fotos postet, die von ihren Fans pekuniär belohnt werden.

Als ihre Schwester sie eines Tages bittet am Wochenende auf ihre Nichte und Neffen zu achten, da sie eine Fortbildung hat und ihr Mann einen Junggesellenabschied feiert, willigt Mara gerne ein, doch Lisa kommt nicht von ihrer Fortbildung zurück. was ist passiert ?

Wie bei Petra Johann gewohnt, ist dieser Krimi wirklich spannend und mit vielen Wendungen gespickt. Im Gegensatz zu anderen Lesern, bin ich bis zum Schluss nicht auf die Lösung gekommen, finde das Thema aber mehr als interessant und hatte auch noch nie etwas davon gehört.
Ich fand die einzelnen Figuren gut gezeichnet und fand auch die Fährten , die gelegt wurden gut.
Warum Mara allerdings öfter als „ sexgetriebenes Superweib“dargestellt wurde, hat sich mir nicht erschlossen, zumaßen für die Handlung irrelevant war.

Alles in allem fand ich dieses Buch wirklich gut, bis auf ein paar kleine Kritikpunkte und empfehle es Freunden guter Krimis gerne weite

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Veröffentlicht am 17.08.2023

ich liebe die Elbmarschkrimis

Düstergrab
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Astrid Lindgren, wer kennt diese grandiose Kinderbuchautorin nicht, die unvergessliche Bücher wie Pipi Langstrumpf, Karlson vom Dach, Kalle Blomquist oder die Kinder von Bullerbü geschrieben hat.

In diesem ...

Astrid Lindgren, wer kennt diese grandiose Kinderbuchautorin nicht, die unvergessliche Bücher wie Pipi Langstrumpf, Karlson vom Dach, Kalle Blomquist oder die Kinder von Bullerbü geschrieben hat.

In diesem Buch werden einige Ausschnitte aus dem Leben dieser Autorin beschrieben, der ihre Familie immer sehr am Herzen lag. Sie war eine Frau, die Kinder immer ernst genommen hat und sich immer gut in Kinder hineinversetzen konnte, wohl auch, weil sie selbst auch immer ein bisschen Kind geblieben ist.Ihr Leben war nicht immer einfach, aber sie hat ihr Leben immer wieder von neuem in die Hand genommen und weitergemacht.
Die Autorin schildert Astrid Lindgren als eine sehr sensible und teilweise introvertierte Frau, die viel mit sich selbst ausmachte und sehr viel Empathie für ihre Mitmenschen aufbrachte. Vielleicht konnte sie deshalb ihren Figuren auch so viel Leben und Authentizität geben.
Astrid Lindgren hatte nie Schwierigkeiten ihre Geschichten zu erzählen, weil die Personen, die sie erfand , ihr immer eingegeben haben, wie sie handeln wollten, sagte sie.

Ihre Geschichten werden unvergesslich bleiben , denn sie haben meine Kindheit und die meiner Kinder immer begleitet und ich finde ihre Geschichte zeigen , wie Sehr sie die Kinder geliebt und verstanden hat.

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Veröffentlicht am 17.08.2023

sehr berührende Schilderung von Astrid Lindgren

Astrid Lindgren
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Astrid Lindgren, wer kennt diese grandiose Kinderbuchautorin nicht, die unvergessliche Bücher wie Pipi Langstrumpf, Karlson vom Dach, Kalle Blomquist oder die Kinder von Bullerbü geschrieben hat.

In diesem ...

Astrid Lindgren, wer kennt diese grandiose Kinderbuchautorin nicht, die unvergessliche Bücher wie Pipi Langstrumpf, Karlson vom Dach, Kalle Blomquist oder die Kinder von Bullerbü geschrieben hat.

In diesem Buch werden einige Ausschnitte aus dem Leben dieser Autorin beschrieben, der ihre Familie immer sehr am Herzen lag. Sie war eine Frau, die Kinder immer ernst genommen hat und sich immer gut in Kinder hineinversetzen konnte, wohl auch, weil sie selbst auch immer ein bisschen Kind geblieben ist.Ihr Leben war nicht immer einfach, aber sie hat ihr Leben immer wieder von neuem in die Hand genommen und weitergemacht.
Die Autorin schildert Astrid Lindgren als eine sehr sensible und teilweise introvertierte Frau, die viel mit sich selbst ausmachte und sehr viel Empathie für ihre Mitmenschen aufbrachte. Vielleicht konnte sie deshalb ihren Figuren auch so viel Leben und Authentizität geben.
Astrid Lindgren hatte nie Schwierigkeiten ihre Geschichten zu erzählen, weil die Personen, die sie erfand , ihr immer eingegeben haben, wie sie handeln wollten, sagte sie.

Ihre Geschichten werden unvergesslich bleiben , denn sie haben meine Kindheit und die meiner Kinder immer begleitet und ich finde ihre Geschichte zeigen , wie Sehr sie die Kinder geliebt und verstanden hat.

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Veröffentlicht am 17.08.2023

ein sehr unterhaltsamer historischer Roman

Bergleuchten
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"Bergleuchten" von Karin Seemayer ist ein Buch das mich bestens unterhalten hat. Viel historisches Wissen vom Bau des Gotthardtunnels kombiniert mit einer Liebesgeschichte, macht diesen historischen Roman, ...

"Bergleuchten" von Karin Seemayer ist ein Buch das mich bestens unterhalten hat. Viel historisches Wissen vom Bau des Gotthardtunnels kombiniert mit einer Liebesgeschichte, macht diesen historischen Roman, der Ende des 19.Jahrhunderts in einem kleinen schweizer Dorf namens Göschenen spielt,zu einem absoluten Lesevergnügen.

Helene, die Protagonistin dieses Romans, lebt als Tochter eines Fuhrhalters in dem kleinen Dorf Göschenen. Als von dort aus ein Tunnel durch den Gotthardtunnel gesprengt werden soll, ist die Dorfgemeinschaft gespalten. Viele Fuhrleute bangen um ihre Existens, die Fortschrittlichen innerhabl des Dorfes wittern aber andere Einkommensquellen, denn es kommen mehr als 100 italienische Fremdarbeiter in die Stadt, die untergebracht und verköstigt werden müssen. Auch auf dem Hof, auf dem Helene wohnt, zieht ein italienischer Mineur namens Pietro ein. Pietro und Helene kommen sich im Laufe der Zeit näher, doch diese Beziehung steht unter keinem guten Stern.

Mir hat es sehr gefallen, wie in diesem Buch die Veränderungen in dem kleinen Dorf Göschenen beschrieben wurde mit den Schwierigkeiten, die so eine Veränderung in einem Bergdorf mit sich bringt. Auch fiel mir auf, dass die Skepsis und die Vorbehalte gegen Fremde sich wohl nie verändern. Alles was man nicht kennt, wirkt bedrohlich und wird erst einmal angelehnt. Beziehungen zwischen Dorfbewohnern und Fremdarbeitern werden abgelehnt und es kommt zu Auseinandersetzungen zwischen den Menschen. Ja. ja Toleranz ist und bleibt ein schwieriges Thema, nicht nur damals, sondern auch heute sind diese Tendenzen immer wieder zu beobachten.
Viel Wissenswertes über den Tunnelbau erfährt der Leser auch, auch unter welch schwierigen Arbeitsbedingungen die Leute damals arbeiten mussten, die dann auch die ersten Streiks zu Folge hatten. Also alles Themen, die man auch etwas abgewandelt in die Gegenwart übertragen könnte.

Ich fand die Schilderungen in diesem Dorf und die Figuren sehr gut beschrieben und kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen. Es ist jetzt keine hohe Literatur, aber ein sehr unterhalsames Buch über die damalige Zeit.

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