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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2022

Gut zu lesen

Einsame Nacht
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Mir hat das neue Buch von Charlotte Link gut gefallen.Spannend und unterhaltsam, mit immer wieder neuen Wendungen und mit einer Ermittlerin,Kate Linville,die mir gut gefallen hat.Der aktuelle Fall hat ...

Mir hat das neue Buch von Charlotte Link gut gefallen.Spannend und unterhaltsam, mit immer wieder neuen Wendungen und mit einer Ermittlerin,Kate Linville,die mir gut gefallen hat.Der aktuelle Fall hat einen Bezug zu einem zurückliegenden Fall, was auch Caleb Hale wieder auf den Plan ruft,der allerdings nicht mehr im Polizeidienst ist.Einige Situuationen fand ich etwas unrealistischen z.B., dass Kate ohne Waffe auf Verbrecherjagd geht und das ganz alleine.

Alles in allem aber ein guter Unterhaltungsroman.

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Veröffentlicht am 07.11.2022

Trau, schau wem

Die Haushälterin
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Das neue Buch von Joy Fielding hat mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschehrt. Das als R O M A N ausgeschriebene Buch war für mich ein langsam ansteigender Psychothriller der feinsten Art.

Jodi Bishop ...

Das neue Buch von Joy Fielding hat mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschehrt. Das als R O M A N ausgeschriebene Buch war für mich ein langsam ansteigender Psychothriller der feinsten Art.

Jodi Bishop lebt mit ihrer Familie in Toronto und macht sich Sorgen um ihre vor Ort lebenden Eltern. Vor allem ihre Mutter , die unter Parkinson leidet und von ihrem Ehemann versorgt wird, wird immer hinfälliger und Jodi merkt, dass ihr Vater mit der Betreuung immer mehr überfordert ist. Sie entscheidet sich, eine Haushälterin einzustellen. Schnell fällt ihre Wahl auf Elyse, die kompetent und sehr warmherzig auftritt und Jodi ist sicher, die richtige Wahl im Sinne ihrer Eltern getroffen zu haben. Aber ist dem wirklich so?

Joy Fielding lässt ihre Geschichte langsam an Spannung gewinnen und fesselt ihre Leser dadurch an ihr Buch. Schon lange ist ihr ein Buch nicht so gut gelungen wie dieses. Ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen und uss sagen, die Handlung, aber auch die Figuren konnten mich überzeugen. Sicherlich ist ihr Vater kein angenehmer Zeitgenoisse, aber muss das denn so sein in einer Geschichte, ich finde nicht. Spannung baut sich langsam auf, ist aber durchaus vorhanden und zwar so subtil, dass es mich wirklich bei der Stange hielt.Und es ist ein R O M A N, wie man dem Einband entnehmen kann und kein Thriller und insofern verstehe ich die dementsprechende Kritik mancher Rezensenten nicht.

Ich finde dieses Buch mehr als gelungen und kann es jedem , der eine gute Geschichte zu schätzen weiss, die langsam an Spannung gewinnt, nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.11.2022

wieder ein Genuss

Zur See
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In ihren ersten beiden Büchern „Altes Land“und Mittagsstunde“entführt uns die Autorin in ein kleines Dorf, das sich im Laufe der Zeit und der Generationen stark verändert.Der Fortschritt hat seine Konsequenzen ...

In ihren ersten beiden Büchern „Altes Land“und Mittagsstunde“entführt uns die Autorin in ein kleines Dorf, das sich im Laufe der Zeit und der Generationen stark verändert.Der Fortschritt hat seine Konsequenzen und die junge Menschen brechen mit den Traditionen und gehen in die Stadt, um ihren Teil am Fortschritt mitzunehmen.
In ihrem neuen Buch „Zur See „ bleibt sie dieser Richtung treu, nur dass sie diesmal eine kleine Insel in der Nordsee als Beispiel nimmt und anhand der Familie Sander die Veränderungen, die auch dort im Laufe der Zeit Einzug hielten und die Einwohner nicht immer glücklich machen, beschreibt.

Die Beschreibung ihrer Figuren, aber auch die Veränderungen, die die Zeit mit sich bringen,werden liebevoll und doch sehr differenziert beschrieben. Jeder Satz ist ein Genuss, sodass man ihn am liebsten immer wieder lesen möchte.Die Seiten fliegen nur so dahin und das Lächeln, dass sich beim Lesen auf meinem Gesicht einfand, verlor sich bis zum Ende des Buches nicht.

Dörte Hansen schreibt über Traditionen, über das Leben der Inselbewohner, das sich von einem harten Leben, dass das Wetter und die See bestimmte, in ein etwas komfortableres Leben durch den Tourismus änderte.Doch dieses Leben verändert die Menschen und manch einer empfindet die Veränderung als Identitätsverlust und kommt mit der Einsamkeit, die das Inselleben auch mit sich bringt nicht klar.Die Verbundenheit, das Gemeinschaftsleben ist verschwunden, sobald die „Gäste“ die Insel in Beschlag nehmen und die Bewohner alles tun, um den Aufenthalt ihrer Gäste unvergesslich zu machen.

„Zur See“ ist ein Buch, das den Leser glücklich macht, weil man in Erinnerungen schwelgt ,man erinnert sich an eigene Aufenthalte an der See und möchte bei Dörte Hansens Beschreibungen am liebsten sofort wieder aufbrechen, aber man lernt auch die andere Seite kennen, die der „Gastgeber“ ,deren Veränderungen zum Teil sehr drastisch waren im Laufe der Jahrzehnte und manche Inselfamilie arg gebeutelt hat.

Leider hat dieses Buch nur 253 Seiten, ich hätte mir viel mehr gewünscht, weil der Schreibstil dieser Autorin nicht nur einmalig ist, sondern einfach das Herz erwärmt und das geschieht sehr selten in heutigen Zeiten.

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Veröffentlicht am 07.11.2022

tolle Fortsetzung

Kinder des Aufbruchs
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Immer wenn ein neues Buch dieser Autorin herauskommt nehme ich mir vor dieses Buch zu geniessen und mir Zeit mit dem Lesen zu lassen und jedesmal suchte ich durch das Buch, bis die letzte Seite erreicht ...

Immer wenn ein neues Buch dieser Autorin herauskommt nehme ich mir vor dieses Buch zu geniessen und mir Zeit mit dem Lesen zu lassen und jedesmal suchte ich durch das Buch, bis die letzte Seite erreicht ist.

Geniessen konnte ich das Buch, weil es einfach superspannend und historisch sehr interessant ist, Zeit lassen konnte ich mir leider nicht, dass hätten meine Nerven nicht ausgehalten, da dieses Buch teilweise Thrillercharakter hat.

" KInder des Aufbruchs" ist eine Fortsetzung des Buches " Kinder ihrer Zeit". Wir treffen also Alise und Emma, die Zwillingsschwestern genauso wieder, wie Max und Julius, deren Partner.

In diesem Buch geht es sicherlich auch wieder um den Ost-West-Konflikt, aber es geht auch um die Studentenbewegung der sechziger Jahre, die Flucht von DDR - Bürgern und natürlich um die persönlichen Entwicklungen und Schicksale der oben genannten Protagonisten.

Claire Winter verbindet all diese Themen auf sehr spannende und interessante Weise miteinander und man merkt dem Buch auch die gute Recherche an.

Ich fand dieses Buch wieder sehr gelungen, es hat mir sogar noch besser gefallen als der Vorgänger und ich hoffe, dass der Autroin ihre Geschichten nie ausgehen.

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Veröffentlicht am 07.11.2022

Sehnsucht im Leben

Connemara
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Dieses Buch ist die Geschichte zweier Menschen , Helen und Christophe, die auf der Suche nach einem erfüllten Leben sind.

Helen lebt mit einem erfolgreichen Mann und ihren beiden Töchtern in Paris. Sie ...

Dieses Buch ist die Geschichte zweier Menschen , Helen und Christophe, die auf der Suche nach einem erfüllten Leben sind.

Helen lebt mit einem erfolgreichen Mann und ihren beiden Töchtern in Paris. Sie selbst ist ein ehrgeiziger Typ, der beruflich auch sehr erfolgreich ist, sich aber zwischen Ehe , Beruf und Familie zerreibt. Sie fühlt sich überfordert und unzufrieden und hofft duch einen Umzug zurück auf`s Land ihre innere Rue wiederzufinden.

Christophe hat sich von der Mutter seines Sohnes getrennt und lebt mit ihm und seinem dementen Vater auch auf dem Land.

Die Grundstimmung dieses Buches würde ich schon als etwas depressiv beschrieben. Beide Lebensgeschichte zeugen von Unzufriedenheit und der Suche nach Erfüllung, Vertrauen und Verständnis.

Eingebunden in die politische Situation Frankreichs zwischen Macron und Le Pen, immer wieder wechselnd zwischen Vergangenheit und Gegenwart wird diese Geschichte erzählt, die auch von ihren gut beschriebenen Charakteren lebt.

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