Wer auf leichte, lockere und vor allem humorvolle Unterhaltung steht, der sollte dieses Buch in seinen Urlaubskoffer packen , oder abends nach einem anstrengenden Tag auf der Couch lesen. Tolle Charaktere, ...
Wer auf leichte, lockere und vor allem humorvolle Unterhaltung steht, der sollte dieses Buch in seinen Urlaubskoffer packen , oder abends nach einem anstrengenden Tag auf der Couch lesen. Tolle Charaktere, nette Geschichte, die mich häufig zum Lachen und Schmunzeln gebracht hat und das verpackt in einen lockeren Schreibstil.
" Der Hirte " . das erste Buch der Trilogie des norwegischen Autors Ingar Johnsrud konnte mich leider nicht begeistern. Nach 180 Seiten habe ich abgebrochen, da ich überhaupt nicht in das Buch rein kam. ...
" Der Hirte " . das erste Buch der Trilogie des norwegischen Autors Ingar Johnsrud konnte mich leider nicht begeistern. Nach 180 Seiten habe ich abgebrochen, da ich überhaupt nicht in das Buch rein kam. Durch drei Handlungsstränge muss man sich arbeiten und nur wenige spannende Momente begleiteten sie bis Seite 180( vielleicht wird es ja später spannender.). Viele Personen spielen eine Rolle und ich habe mich manchmal gefragt, wo die Auflösung der Anfangsgeschichte, die Ermordung der Sektenmitglieder blieb. Als dann auch noch ein haarloses Monster ohne Nase, Ohren und Lippen auftauchte , war es für mich zu viel. Dass skandinavische Krimis immer recht eigenwillige Kommissare stellen ist hinlänglich bekannt, doch dieser Frederik Beier konnte mich auch nicht überzeugen. Schade, schade, schade.
denn es öffnet einem die Augen über die Situation der Flüchtlinge
"Unter Fremden " wird als Krimi ausgeschrieben, was es auch ist, doch die Krimihandlung nimmt eher einen Nebenschauplatz ein. Vorherrschend ...
denn es öffnet einem die Augen über die Situation der Flüchtlinge
"Unter Fremden " wird als Krimi ausgeschrieben, was es auch ist, doch die Krimihandlung nimmt eher einen Nebenschauplatz ein. Vorherrschend ist die Geschichte der Protagonistin Madiha , die aus Syrien nach Deutschland geflohen ist und sich in diesem Land so gar nicht zurecht findet. Zu groß sind die kulturellen Unterschiede , die es ihr schwer machen sich in Deutschland zurecht zu finden und es als ihr zu Hause anzusehen. Aber auch die kriminelle Seite der Flüchtlingswelle wird angesprochen und zum Mittelpunkt des Krimis gemacht.
Jutta Profijt ist etwas besonderes gelungen. Sie hat ein sehr aktuelles Buch geschrieben, was berührt und einem die Augen öffnet über das Befinden der Flüchtlinge hier in Deutschland. Dabei erscheinen einem die Sorgen der Deutschen, die befürchten ihre Vorteile durch die Flüchtlingswelle zu verlieren so verschwindend klein. Die kulturellen Unterschiede werden sehr deutlich und für die Menschen aus dem nahen Osten beinahe unüberwindlich.
Ein gutes und realistisches Bild unserer heutigen Gesellschaft.
Ein wichtiges Buch, aber auch ein spannender Krimi, den ich jedem empfehlen kann.
Südafrika in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Apartheit regiert das Land und es gibt eine klare Rassentrennung. In dieser Zeit verliert Robin ihre Eltern bei einem Aufstand, bei dem sie ...
Südafrika in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Apartheit regiert das Land und es gibt eine klare Rassentrennung. In dieser Zeit verliert Robin ihre Eltern bei einem Aufstand, bei dem sie ermordet werden. Robin kommt zu ihrer Tante Edith, die aber so gar nichts mit einem 9 jährigen Mädchen anzufangen weiß und sich total überfordert fühlt und glaubt ihr Leben von Grund auf ändern zu müssen , was sie aber nicht will. Nachdem sie sich entschieden hat, doch wieder ihrem Beruf als Stewadess nachzugehen, stellt sie für Robin eine schwarze Maid an, die sich um Robin in ihrer Abwesenheit kümmern soll. Diese Maid ist Beauty, die aus ihrer Heimatregion nach Johannisburg gekommen ist , um ihre Tochter zu suchen, die sich an den Schüleraufständen in Soweto beteiligt hat.
Die beiden so unterschiedlichen Menschen, die beide Verluste haben verarbeiten müssen , sind nun aufeinander angewiesen und Beauty, die zu Anfang von Robin abgelehnt wird, wird dann zu ihrer wichtigsten Bezugsperson, die sie unüberlegte Handlungen tun lässt , um sie nicht zu verlieren.
Mich hat dieses Buch sehr berührt, da es nicht nur das Apartheidsregime in Südafrika beschreibt, das die unvorstellbaren Ungerechtigkeiten, die der schwarzen Bevölkerung widerfahren sind aufzeigt, sondern die Geschichte eines jungen Mädchens erzählt, das in seinem jungen Leben schon mit viel Leid und Verlust umgehen muss. Robin ist ein aufgewecktes Kind, dass schon früh merkt, dass es von seiner Mutter nicht so angenommen wird, wie es gerne möchte. Als sie dann auch noch ihre Eltern verliert und ihre Nanny, die immer für sie gesorgt hat, das Haus urplötzlich verlässt, hat sie keine Vertrauensperson mehr und ist auf sich allein gestellt. Auch bei ihrer Tante spürt sie schnell, dass sie sie eigentlich gar nicht haben will und so ist sie natürlich der farbigen Beauty gegenüber sehr kritisch und versucht erst gar nicht eine Beziehung aufzubauen, weil sie den für sie unweigerlichen kommenden Verlust nicht noch mal erleben möchte.
Diese Trauerarbeit wird von der Autorin sehr empathisch beschrieben,. Aber auch die Liebe von Beauty für ihre Tochter trägt einen großen Teil zu dieser Geschichte bei.Jetzt mag man vielleicht glauben, dass es ein schwermütiges Buch ist, doch weit gefehlt. Die Geschichte wird sehr unterhaltsam und spannend erzählt und hat auch lustige Anteile.Die Figuren wachsen einem sehr schnell ans Herz, da sie sehr facettenreich und liebevoll gezeichnet sind. Einen Einblick in das Apartheitsregime zu bekommen , habe ich als sehr interessant empfunden, obwohl ich schon vieles kannte, da ich schon Bücher über Nelsen Mandela gelesen habe.
Dieses Buch kann man als sehr gelungenen Roman bezeichnen, dem ich viele Leser wünsche.
Für mich war es Pflicht den neuen Krimi von Wolfgang Schorlau " Der große Plan " zu lesen, da die Bücher dieses Autors so nah an der Realität sind, dass man nebenbei ein bisschen über Politik und Wirtschaft ...
Für mich war es Pflicht den neuen Krimi von Wolfgang Schorlau " Der große Plan " zu lesen, da die Bücher dieses Autors so nah an der Realität sind, dass man nebenbei ein bisschen über Politik und Wirtschaft lernt, was ich mir auf diese Weise gern beibringen lass. Spannend und vor allem interessant geht es in diesem Buch nicht nur über die Machenschaften der deutschen und nebenbei auch französischen Banken in der Vergangenheit, sondern auch über die Gräuel der Naziherrschaft in Griechenland. Diese wird sehr geschickt mit der gegenwärtigen Griechenlandkrise in Verbindung gebracht und räumt ordentlich auf mit den Vorurteilen, die ja reichlich während dem Höhenpunkt dieser Krise von den Medien gestreut wurden , um uns glauben zu lassen, dass " die faulen Griechen " ja an allem selbst schuld sind.
Durch diesen sicherlich fiktiven Roman, dem aber eine sehr gute Recherche zu Grunde liegt, bekommt man einen anderen Blick auf die Dinge und es wird einem wieder einmal klar, dass wir von der Wirtschaft und den Banken regiert werden und diese wieder einmal für ihren Profit Menschen über die Klinge springen lassen und zwar diesmal die griechische Bevölkerung .
Wer ein bisschen Einblick in das Geschehen rund um die wirtschaftlichen Prozesse der Griechenlandkrise haben möchte, dem sei dieses Buch empfohlen, denn hier wird sehr anschaulich beschrieben, wie das Ganze vonstatten gegangen ist.
Schorlau hat es hier mit seinem größten Auftrag bisher zu tun und stellt dafür sogar eine neue Kraft ein, die zwar sehr organisiert ist, ihn aber sehr verwirrt. Auch seine Stammtischrunde ist wieder mit von der Partie und hilft sogar beim Recherchieren zu diesem Fall , bei dem eine Angestellte des auswärtigen Amtes entführt wurde.Erst ganz am Schluss werden die Zusammenhänge klar und manche Überraschung hält der Autor dabei auch noch parat.
Leider ist dieses Buch wieder viel zu schnell durchgelesen und die Wartezeit zum nächsten Fall natürlich wieder viel zu lang