War super anstrengend zu lesen. An sich fand ich das mit dem Perspektivenwechsel super. Ich mag sowas, wenn es 2 verschiedene sind und man beide Seiten kennenlernt. Aber eine der Schwestern war so ätzend, ...
War super anstrengend zu lesen. An sich fand ich das mit dem Perspektivenwechsel super. Ich mag sowas, wenn es 2 verschiedene sind und man beide Seiten kennenlernt. Aber eine der Schwestern war so ätzend, das ich die Seiten immer überflogen hab. Und das ist nicht Sinn und Zweck... Daher auch dieses Buch leider ein DNF für mich
Ich habe früher, als Teenie, Dystopien geliebt. Vllt wäre es auch besser gewesen, ich hätte sie dort gelesen. Ich musste mich durch die Seiten quälen und habe sie letztendlich dann doch abgebrochen. Konnte ...
Ich habe früher, als Teenie, Dystopien geliebt. Vllt wäre es auch besser gewesen, ich hätte sie dort gelesen. Ich musste mich durch die Seiten quälen und habe sie letztendlich dann doch abgebrochen. Konnte mich mit den Charakteren nicht anfreunden und auch so ließ die Handlung mich kalt und mich interessierte es nicht, wie es weiterging. Schade.
Inhaltsangabe:
»Manchmal glaube ich, dass jeder Mensch, dem ich begegne, ein Wort in mir hinterlässt.«
Seit vier Jahren sieht Fiona zu. Dabei, wie ihr Vater ihre Familie verließ. Wie sich ihr bester Freund ...
Inhaltsangabe:
»Manchmal glaube ich, dass jeder Mensch, dem ich begegne, ein Wort in mir hinterlässt.«
Seit vier Jahren sieht Fiona zu. Dabei, wie ihr Vater ihre Familie verließ. Wie sich ihr bester Freund von ihr lossagte. Und dabei, wie sie selbst zerbricht. Das Einzige, das sie daran hindert, in dieser Traurigkeit unterzugehen, sind die Gedichte, die sie heimlich in ihr Notizbuch schreibt. Worte, die ihr Trost spenden, während sie zu Hause kaum mehr als eine Fremde ist und in der Schule Opfer dreier Mitschülerinnen, die ihren Alltag zur Hölle machen.
Als sie jedoch Zeugin wird, wie eines dieser Mädchen auf einer Party sexuell belästigt wird, realisiert sie, dass kein Ort dieser Welt frei von Schatten ist. Und dass es Menschen gibt, die keine Worte, sondern Tragödien hinterlassen.
Poesie trifft auf Jugendbuch.
Tabus treffen auf Wahrheiten.
Worte treffen auf eine erschütternde Realität.
Daten:
•Autorin: Marie Döling
•Seitenanzahl: 344 Seiten
•Verlag: Nova MD
•Erscheinungsdatum: 21.11.2022
Schreibstil:
Flüssiger und leichter Schreibstil, der viele Situation gut beschreibt, aber nicht zu detailliert.
Meinung:
Wenn man selbst in seiner Jugend mit Mobbing zu kämpfen hatte, haut das Buch nochmal ganz anders rein. Ich wurde zwar nicht körperlich angegriffen, aber mental und kann mich daher dennoch sehr gut in Fiona hineinversetzen. Auch mir fällt es schwer zu glauben, dass man Menschen, die einem so weh getan haben, so einfach verzeiht und sich mit ihnen anfreundet. Ja, die Situation um Ana ist absolut schlimm und auch ich wäre dazwischen gegangen, denn sowas verdient niemand. Aber das wäre es dann auch für mich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich eine enge Beziehung zu einem meiner Mobber aufbauen könnte... Zumal Ana am Anfang Fiona weiterhin verletzt, weil sie unsicher ist und von ihren Freundinnen nicht mit Fi gesehen werden will. Erst später steht Ana zu Fiona, was ich wirklich gut finde. Ja, beide Mädchen zeigen eine starke Entwicklung… und das ist auch das, was die Autorin zeigen will (da im Nachwort, wie ich finde, erkenntlich). Das man, wenn ein Mensch den Willen hat sich zu ändern, das man verzeiht. Aber diese Beiden Punkte fallen vielen Menschen einfach unheimlich schwer. Auch ich selbst, wie oben erwähnt, könnte mir das 0 vorstellen, meinen Mobbern zu verzeihen. Rund um diese Themen passiert aber irgendwie auch noch so viel mehr. Cole lässt die beiden nicht in Ruhe, die Beiden Mädchen trauen sich aber auch nichts zu sagen, weder zu Cole noch zu den Mobbing-Attacken. Auch das kann ich bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen… aber wenn es zu viel wird und zu weit geht, dann muss man sich einfach Hilfe holen. Und Hilfe holen ist kein Zeichen von schwäche oder so. Ganz im Gegenteil.
Ich finde das Buch wirklich gut geschrieben mit passend ausgewählten Worten. Die Gedichte passen auch immer sehr gut zur Situation. Aber zum Ende hin, als Cole dann ein 3. Mal Ana auflauert und dann wieder Fiona vor ihm steht und er sich dann bei ihr holt, was er will, das fand ich irgendwie nicht gut. Ich weiß, dass so Sachen wirklich passieren und manche Menschen nichts merken, und wirklich grausame Dinge tun. Aber Fi wurde so gequält, wieso musste ihr das dann auch noch passieren? Und vom Ende ganz abgesehen…. Hier schreibt die Autorin auch explizit im Nachwort, das sie verstehen kann, wenn das Ende einen unzufrieden zurücklässt. Und ja – mich hat es unzufrieden zurückgelassen. Gerade, als es eine positive Richtung für Fi einschlug, kommt es so. Mich haben viele stellen im Buch wütend und auch traurig gemacht, was ich aber gut finde, wenn Bücher verschiedene Emotionen entfachen. Es kommt aber bei mir immer auf die Art der z.B. Wut an. Und das Ende hat mich dann eher auf die negative Art wütend gemacht. Aber die Autorin wollte es ja genau so, daher kann ich nichts sagen, außer, dass ich es wirklich schade finde, dass sie sich für dieses Ende und kein Happy End entschieden hat. Vermutlich aus dem Grund, da das echte Leben auch selten Happy Ends schreibt, Ich hoffe, das 1-2 Fragen im anderen Buch von ihr aufgegriffen werden. Es sollen nämlich Crossovers vorkommen.
Fazit:
Wichtiges Thema, das immer noch zu oft unter den Teppich gekehrt wird. Wenn man selbst betroffener ist, sieht man das Buch nochmal mit anderen Augen und hinterfragt auch einiges. Hat Gefühle, wie Wut und Traurigkeit in mir ausgelöst. Ich vergebe 4 Sterne, da es wirklich gutgeschrieben war und es ein wirklich wichtiges Thema ist. Ein Stern Abzug, da mir das Ende nicht zugesagt hat.
Den Anfang fand ich gut, jedoch wurde es dann rapide schlechter. Es war total langweilig und vorhersehbar, sodass ich das Buch dann abgebrochen habe und somit die ganze Reihe aussortiert habe. Ich hatte ...
Den Anfang fand ich gut, jedoch wurde es dann rapide schlechter. Es war total langweilig und vorhersehbar, sodass ich das Buch dann abgebrochen habe und somit die ganze Reihe aussortiert habe. Ich hatte überlegt, sie als Hörbuch uu hören, jedoch sind diese nur in gekürzter Verfassung verfügbar, was ich nicht so gerne mag.
Ich bin leider super schwer in dieses Buch reingekommen. Als ich dachte, ich hab es grob verstanden, hab ich es wieder nicht verstanden... das System ist, für mich, ziemlich Komplex und ich saß oft da ...
Ich bin leider super schwer in dieses Buch reingekommen. Als ich dachte, ich hab es grob verstanden, hab ich es wieder nicht verstanden... das System ist, für mich, ziemlich Komplex und ich saß oft da und hatte super viele Fragezeichen vor dem Kopf. Das hat den Lesesaal und Fluss etwas gestoppt.
Dennoch werde ich die neue Reihe der Autorin lesen, da mir ihr erstes Buch ziemlich gut gefallen hat.