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Veröffentlicht am 14.08.2025

- komplexer Tartan Noir mit hohem Body Count -

Möge Gott Dir vergeben
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Alan Parks - Möge Gott dir vergeben
(Polar Verlag)

- komplexer Tartan Noir mit hohem Body Count -

Glasgow, 20. Mai 1974. Den Fall "Die April-Toten" soeben gelöst, ist Detective Harry McCoy auch schon ...

Alan Parks - Möge Gott dir vergeben
(Polar Verlag)

- komplexer Tartan Noir mit hohem Body Count -

Glasgow, 20. Mai 1974. Den Fall "Die April-Toten" soeben gelöst, ist Detective Harry McCoy auch schon wieder am nächsten dran. Drei Kleinkriminelle haben einen Brandanschlag auf einen Frisiersalon im Stadtviertel Royston verübt, dem drei Frauen und zwei kleine Mädchen zum Opfer fielen. Nun tobt ein aggressiver Mob vor dem Sheriff Court und fordert Lynchjustiz. Wegen eines frisch "kurierten" Magendurchbruchs in ohnehin schon angefressen Zustand, wird der 32-jährige, kettenrauchende Detective der Scottish Police Force Zeuge, als der Gefangenentransporter das Gerichtsgebäude verlässt und die drei Angeklagten auf spektakuläre Weise befreit werden. Als McCoy kurze Zeit später zu einem Selbstmord vor einer Unterkunft für Männer ohne Bleibe geschickt wird, bekommt er es mit dem Auswurf und dem Bodensatz der Gesellschaft zu tun. Nachdem dann auch noch ein junges Mädchen im Sighthill Cemetery stranguliert aufgefunden wird, ist der kriminologische Spürsinn McCoys und der seines Kollegen Douglas "Wattie" Watsons gefragt. Auf einem Foto, welches in der Tasche des Mädchens gefunden wird, ist der erst 15 Jahre alte Sohn seines jahrelangen Freundes und Gangsters Stevie Cooper zu sehen. Cooper, der natürlich neugierig ist, was sein Sohn Paul mit der ganzen Sache zu tun hat, "klinkt" sich in die Ermittlungen ein. Der obsessive Detective Harry McCoy, der es verwandtschaftlich auch nicht viel besser getroffen hat, als sein Kumpel aus Kindertagen, ermittelt im tristen, regenreichen und brandgefährlichen Glasgow einmal mehr in mehreren Fällen gleichzeitig. Weitere Leichen werden gefunden. Grausam misshandelt und gefoltert. Die Schlüsse, die man daraus zieht, drehen die Ermittlungen jedoch um 180°. McCoy und der frisch gebackene Vater Wattie treten immer wieder auf der Stelle und so steigt der hartgesottene Detective noch ein paar Stufen tiefer in die grausame Unterwelt Glasgows hinab und begibt sich einmal mehr in tödliche Gefahr.

Der 1963 in Schottland geborene Schriftsteller Alan Parks holt auch im fünften Teil der Harry McCoy Reihe "Möge Gott dir vergeben" zu einem brachialen Rundumschlag aus. Er lässt eine Menge Nervenkitzel in sein farbenfroh ausstaffiertes, raues und kompromissloses Lokalkolorit einfließen. Dabei taucht Parks sein Schreibgerät tief ins Blut und verpackt knackige, straighte Sätze in kurze Kapitel. Moral und Amoral leben in seinen breit aufgestellten Tartan Noirs, zusammen mit einem hohen Body Count, stets auf engstem Terrain. Sowohl resignierend trist, als auch niveauvoll arrangiert, dabei zwar komplex, aber doch gut verständlich und stets bedrohlich, dennoch cozy, entwickelt "Möge Gott Dir vergeben" einen rasanten Flow. Neben Revierkämpfen, Drogen- und Alkoholsucht, Pyromanen, Selbstmördern, Brandanschlägen, sowie allerlei Mord und Totschlag, bekommt es der, alles andere als genesene McCoy, mit sozialer Ungleichheit, brutaler Folter, illegaler Pornografie, Vandalismus und Unterweltgrößen zu tun, die sich mit einem Deckmantel aus wohltätigen Zwecken zu tarnen versuchen. Dabei nehmen seine Ermittlungen wahrlich ungeahnte Ausmaße an. McCoy wird mit einem unsäglichen Teil seiner Kindheit konfrontiert, den er längst verdrängt zu haben glaubte. Sodom und Gomorrha schließen einen Pakt auf Glasgows Straßen. Und McCoy mittendrin. Das Setting der Arbeiterstadt in den 70er Jahren ist ein böser, brutaler und korrupter Drogensumpf voller mafiöser Strukturen. Perfekt für den wieder erstarkten Ermittler Harry McCoy, der sich gerne mal einen reinzwitschert, schon mal am Joint zieht und es auch sonst mit dem Gesetz nicht immer ganz so genau nimmt. Parks steckt dabei enorm viel Vitalität und Ernsthaftigkeit in seine rasanten Entwicklungen, die den Leser nur so durch seine, zugegebenermaßen bisweilen ein bisschen verworrenen Seiten fliegen lässt.

Die Harry McCoy-Reihe behandelt in jedem Teil einen Monat aus dem Jahr 1974. Angefangen mit "Blutiger Januar", über "Tod im Februar", weiter mit "Bobby March Forever" über die "Die April-Toten", bis letztlich hin zu "Möge Gott Dir vergeben". Daher wäre man beim fünften Harry McCoy-Band, mit dem Titel "May God Forgive" (der englischen Originalausgabe aus dem Jahre 2022) sicherlich besser gefahren.

(Janko)

https://www.alanparks.co.uk
https://www.facebook.com/profile.php?id=100008186196814
https://www.instagram.com/alanparks7/

Brutalität/Gewalt: 80/100
Spannung: 79/100
Action: 73/100
Unterhaltung: 88/100
Anspruch: 57/100
Atmosphäre: 79/100
Emotion: 70/100
Humor: 15/100
Sex/Obszönität: 23/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Wertung: 87/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Altersempfehlung: ab 17 Jahren (aufgrund exzessiver Gewalt, Alkohol- und Drogenmissbrauch, sowie des Verständnisses der Kausalitäten)

Alan Parks - Möge Gott Dir vergeben
Polar Verlag
Kriminalroman/Hard Boiled Thriller/Noir
Buchreihe: Detective Harry McCoy - Band 5
ISBN: 978-3-910918-26-9
424 Seiten
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
Originaltitel: May God Forgive (2022)
Aus dem schottischen Englisch von Conny Lösch Erscheinungstermin: 15.07.2025
EUR 26,00 Euro [DE] inkl. MwSt.

"May God Forgive" beim Polar Verlag: https://polar-verlag.de/produkt/alan-parks-moege-gott-dir-vergeben

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.08.2025

- komplexer, brutaler und investigativer Kriminalroman im Herzen Glasgows -

Die April-Toten
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Alan Parks - Die April-Toten
(Polar Verlag)

- komplexer, brutaler und investigativer Kriminalroman im Herzen Glasgows -

Glasgow, 12. April 1974, Karfreitag. Eine Bombenexplosion zerstört eine Mietwohnung ...

Alan Parks - Die April-Toten
(Polar Verlag)

- komplexer, brutaler und investigativer Kriminalroman im Herzen Glasgows -

Glasgow, 12. April 1974, Karfreitag. Eine Bombenexplosion zerstört eine Mietwohnung im Glasgower Stadtviertel Woodlands. Ein völlig zerfetzter Toter ist zu beklagen. Als ein paar Tage später eine weitere Bombe in der Glasgow Cathedral explodiert und auch noch die Leiche von Stevie Coopers Kontrahenten mit eingeschlagenem Schädel gefunden wird, ist das Glasgower Police Department in hellem Aufruhr. Weitere Anschläge und weitere Tote werden befürchtet. Der 32-jährige Detective Harry McCoy, der sich gerne mal einen hinter die Binde kippt, einen Joint raucht oder sich nährstoffarme, ausdauersteigernde Substanzen in die schwarzen Höhlen hinter seinen Augen zieht, streunt ruhelos durch Glasgow. Immer auf der Suche nach Antworten. Stetig trifft er dabei auf die Unterweltgröße Stevie Cooper, seinen unberechenbaren und launischen Freund aus Kindertagen, weswegen McCoy nahezu permanent in das zermürbende Mahlwerk des Interessenskonfliktes gerät. Der Angehörige der Scottish Police Force, der in Glasgow so bekannt ist wie ein bunter Hund, lässt sich jedoch von falschen Fährten, Misserfolgen und sogar Morddrohungen nicht unterkriegen. Doch schon bald erschüttert eine ganze Reihe weiterer Bombenanschläge das Herz Glasgows. McCoy, der gemeinsam mit Stevie Cooper in diversen Kinderheimen aufwuchs, soll sich auf Bitten eines pensionierten US Army Captains zusätzlich um die Suche nach dessen vermissten Sohn Donald kümmern. Dass diese Geschehnisse derart eng miteinander verbunden sind, hätte McCoy in diesem weitläufigen Ausmaß und dieser deftigen Vehemenz sicherlich nicht zu ahnen gewagt.

Mit seiner stark ausgeprägten Aversion gegen Blut- und Gedärme, muss sich der von Selbstzweifeln geplagte Detective auch im vierten Glasgow Noir mit entstellten Leichen, Messerstechern, Banden, Spelunken, sozialer Ungerechtigkeit, der schottischen nationalistischen Bewegung, der Special Branch, Folter, Kolonialismus, Imperialismus, Explosionen und Gangstern herumschlagen. McCoy recherchiert in "Die April-Toten" in Hinterhöfen, in Pubs, auf dem Jahrmarkt, bei der Territorial Army und bekommt es mit brandgefährlichen Angelegenheiten der IRA zu tun. Seine Wege führen den jungen Detective neben diversen Tatorten und Vernehmungsräumen, ins Homosexuellenmilieu, in eine Hippiekommune, zu einer Privat-Armee, ins Krankenhaus, sowie in eine Brauerei, deren Gebäudefassade fast völlig weggerissen wurde. Harry McCoy verrennt sich dabei jedoch ständig in irgendwelchen Sackgassen. Der 1963 in Schottland geborene Autor Alan Parks hat die (un)menschliche, kalte, verregnete, nachgerade trostlose Stimmung, die das Milieu Glasgows im Jahre 1974 widerspiegelt, ebenso wie die schöne Landschaft Schottlands, bildhaft eingefangen. Immer wieder lässt der ehemalige Creative Director zweier großer Plattenlabel das lebendige Umfeld in sein exzellent und niveauvoll geplottetes, 448 Pagina umfassendes Storyboard einfließen, wodurch er seinen geistreichen, spannungsvollen und rauen Noir, gerade für versierte McCoy-Leser, regelrecht heimelig gestaltet. In Alan Parks komplexem, brutalem und investigativem Kriminalroman, der im Jahre 2021 im englischen Original unter dem Titel "The April Dead" erschien, geht der Romancier hin und wieder recht detailliert auf die geschilderten Bluttaten ein. Mit einem Hauch Whodunit-Flair versehen, heischt "Die April-Toten" um Aufmerksamkeit, nicht zuletzt, weil Parks mit Namen nur so um sich wirft, worunter die Übersichtlichkeit ein wenig leidet. Wie im Laufschritt hetzt er seine lebendigen Charaktere durch Glasgow und inkludiert dabei alte Bekannte, wie Wattie, Murray, Iris, Billy Weir, Archie Lomax, sowie Phyllis Gilroy. Das britische Empire kommt bei der brisanten Themenlage allerdings nicht sonderlich gut weg.

Auch der vierte Teil, der Detective McCoy-Reihe kann als Standalone gelesen werden. Dennoch ist es selbstredend von Vorteil die Reihe mit dem ersten Band "Blutiger Januar" zu beginnen. Wer auf investigative, raue und rohe schottische Kriminalromane/Noirs steht, der dürfte an dieser Serie sicherlich Gefallen finden. Der fünfte Teil "Möge Gott dir vergeben" ("May God Forgive" aus dem Jahre 2022) ist erst kürzlich (nämlich am 14.07.2025) im Polar Verlag erschienen. Bleibt zu hoffen, dass sich der Polar Verlag auch dem sechsten Teil der McCoy-Reihe "To Die In June" (2023) annehmen wird.

(Janko)

https://www.alanparks.co.uk
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https://www.instagram.com/alanparks7/

Brutalität/Gewalt: 85/100
Spannung: 86/100
Action: 78/100
Unterhaltung: 90/100
Anspruch: 70/100
Atmosphäre: 83/100
Emotion: 73/100
Humor: 13/100
Sex/Obszönität: 15/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Wertung: 87/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Altersempfehlung: ab 17 Jahren (aufgrund exzessiver Gewalt, Alkohol- und Drogenmissbrauch, sowie des Verständnisses der Kausalitäten)

Alan Parks - Die April-Toten
Polar Verlag
Kriminalroman
Buchreihe: Harry McCoy – Reihe (Band 4)
ISBN: 978-3-910918-06-1
448 Seiten
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
Originaltitel: The April Dead (2021)
Aus dem schottischen Englisch von Conny Lösch
Erscheinungstermin: 16.09.2024
EUR 26,00 Euro [DE] inkl. MwSt.

"Die April-Toten" beim Polar Verlag: https://polar-verlag.de/produkt/alan-parks-die-april-toten/

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Veröffentlicht am 22.07.2025

- anspruchsvolle, emanzipierte und sarkastische, aber auch derbe, verkommene und ekelerregende Betrachtungen einer Soziopathin -

Mein Name ist Maeve Fly
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CJ Leede - Mein Name ist Maeve Fly
(Festa Verlag)

- anspruchsvolle, emanzipierte und sarkastische, aber auch derbe, verkommene und ekelerregende Betrachtungen einer Soziopathin -

Los Angeles, im September ...

CJ Leede - Mein Name ist Maeve Fly
(Festa Verlag)

- anspruchsvolle, emanzipierte und sarkastische, aber auch derbe, verkommene und ekelerregende Betrachtungen einer Soziopathin -

Los Angeles, im September der Gegenwart. Die 27-jährige Ich-Erzählerin Maeve Fly ist auf dem begehrten Posten der Eisprinzessin in einem Vergnügungspark angestellt. Frivol, selbstbewusst und unverhohlen sinniert sie über die Tücken des Lebens und ihre persönlichen Zukunftsvisionen. Es sind die spitzfindigen, direkten und geradezu frechen Gedankengänge einer, von Literatur und Halloween besessenen Soziopathin, die von ihren Eltern verstoßen wurde. Die kein Blatt vor den Mund nimmt und mit einem resignierenden, übertrieben scharf angemachten Synapsensalat, über ihre Vergangenheit bei ihrer unnahbaren Großmutter und ehemaligen Hollywood Schauspielerin Tallulah, sowie ihrer momentanen, von einer gewissen Endgültigkeit beherrschten Gegenwart berichtet. 2023 im amerikanischen Original unter dem Titel "Maeve Fly" veröffentlicht, offenbart das 352 Seiten umfassende "Mein Name ist Maeve Fly" eine düstere Prognose aus Soziopathie, Alkohol, Sex, Gewalt, Schmerz, Blut und Tod. Dabei irrt die junge Dame anfangs etwas planlos durch ihre gedankenverlorene Welt und übt gleichermaßen Kritik an der Gesellschaft, wie auch deren erstickenden Konventionen. Maeve gerät immer wieder auf physische, wie psychische Abwege und lässt sich von Banalitäten, sowie verquerem Gedankengut nur allzu leicht aus dem Gleichgewicht bringen. Vielleicht ist das genau der Grund dafür, dass sich diese widersprüchlich narzisstische Person liebend gerne sämtlichen Lastern hingibt und die wiederkehrenden Vorwürfe gegen das Leben als eine Art Ausrede oder Selbstschutz nutzt. Infolgedessen entwickelt sich ein interessanter Monolog über das Unechte und Plastikhafte an dieser Welt, der nicht selten an der Peripherie zur Abartigkeit entlang kratzt.

"Den Körper mit dem Ich zu verwechseln - was für eine Verschwendung von Lebenszeit und Geisteskraft." Zitat S. 108

"Mein Name ist Maeve Fly" sind anspruchsvolle, emanzipierte und sarkastische, aber auch derbe, verkommene und ekelerregende Betrachtungen einer Soziopathin. Gleichzeitig ist es aber auch eine moderne, lyrische Auflehnung gegen das, doch noch immer recht Prüde Amerika. Sexuelle Inhalte, exzessive Gewalt, Drogenkonsum, sowie krankhaft morbide Visionen und Obsessionen spielen eine tragende Rolle. Diese legere Melange aus Sex, Perversität, Eskalation, Mord und Fäkalien, die in CJs Debüt Roman kontrastierend anspruchsvoll ausgelebt wird, ist schon recht speziell, verworren und undurchschaubar. Maeves Geisteshaltung ist jedoch recht sprunghaft und streckenweise richtiggehend ekelhaft. Sachkundige Festa Leser lächeln das allerdings locker weg. Wenn ich mich auch mit den ersten 80 Seiten wirklich schwergetan habe, nahm mich die lebendige, tiefgründige, nachgerade unkonventionell-wollüstig-gierige Philosophie über das Leben und das Nichts das ihm innewohnt, immer mehr gefangen. "Mein Name ist Maeve Fly" hat mir des Öfteren ein bereitwilliges Grinsen auf die Visage gezaubert.

Mit ihrer Freundin und Arbeitskollegin Kate trifft Maeve auf gestörte Individuen, die sich gegenseitig Videos ihrer Defäkation zuschicken oder auf die orale Dreingabe von Natursekt und -Kaviar direkt vom Erzeuger stehen. Als jedoch Kates Bruder, der Eishockeyprofi Gideon Green nach LA zieht, verliert sich Maeve, die mit sich selbst und ihrer Umwelt ohnehin nicht so ganz klarkommt, immer mehr in seinen starken Armen und letztlich in sich selbst. "Mein Name ist Maeve Fly" ist alles andere, als ein herkömmlicher Horror Thriller, der aufgrund seiner eigenwilligen, sinistren Beschwingtheit und seiner kleineren perversen Einwürfe, sicherlich nicht jedermanns Sache sein dürfte. Mit nonkonformem, drastischem Sarkasmus garniert und humorvoll pointiert, analysiert und seziert die junge Erzählerin ihr jeweiliges Gegenüber bis auf die Knochen. Irgendwann geraten die Dinge immer mehr ins Wanken. Bis Maeve Fly kippt und in das gnadenlose Mahlwerk der Hoffnungslosigkeit und der Verdammnis gerät. Mit einem Mal findet sie endgültig zu ihrer sadistischen Ader! Die geistesgestörte Misanthropin gibt sich im Wahn des Gewaltexzesses und des leidenschaftlichen Overkills, dem mordlustigen Strudel der puren Verkommenheit hin.

Der nachfolgende Roman "American Rapture", der US-amerikanischen Horrorautorin CJ Leede konnte sich ebenfalls bereits erfolgreich etablieren. Horrortrip Nummer drei soll 2026 im amerikanischen Original erscheinen. Die, in Los Angeles geborene und in Austin, TX, sowie New York City aufgewachsene Autorin zweier Horror Romane reist viel, wandert gerne, steht auf Star Trek und lebt mit ihrem Freund, sowie ihren Rettungshunden heute in Los Angeles.

(Janko)

https://cjleede.com/
https://www.instagram.com/ceejthemoment/

Brutalität/Gewalt: 73/100
Spannung: 40/100
Action: 61/100
Unterhaltung: 86/100
Anspruch: 53/100
Atmosphäre: 69/100
Emotion: 55/100
Humor: 41/100
Sex/Obszönität: 54/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Wertung: 80/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Altersempfehlung: ab 18 Jahren (aufgrund exzessiver Gewalt, sexueller Perversitäten und Drogenkonsum)

CJ Leede - Mein Name ist Maeve Fly
Festa Verlag
Horror-Thriller
Buchreihe: Horror & Thriller - Band 205
ISBN: 978-3-98676-215-5
352 Seiten
Paperback in der Festa-Lederoptik mit Umschlagklappen
Originaltitel: Maeve Fly (2023)
Aus dem amerikanischen Englisch von Jochen Schwarzer
Erscheinungstermin: 03.07.2025
EUR 16,99 Euro [DE] inkl. MwSt.

Weitere Formate:
ISBN eBook (epub): 978-3-98676-216-2
Erscheinungstermin: 04.06.2025
EUR 5,99 Euro [DE] inkl. MwSt.

"Mein Name ist Maeve Fly" beim Festa Verlag: https://www.festa-verlag.de/mein-name-ist-maeve-fly.html

Leseprobe: https://www.festa-verlag.de/mpattachment/file/download/id/782/

  • Einzelne Kategorien
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2025

- anspruchsvoller, packender und tief unter die Haut gehender Kriminalroman voller bösartiger Intrigen -

Ein ungezähmtes Tier
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Joël Dicker - Ein ungezähmtes Tier
(Piper Verlag)

- anspruchsvoller, packender und tief unter die Haut gehender Kriminalroman voller bösartiger Intrigen -

Genf, 02. Juli 2022. Um 9:30 Uhr dringen zwei ...

Joël Dicker - Ein ungezähmtes Tier
(Piper Verlag)

- anspruchsvoller, packender und tief unter die Haut gehender Kriminalroman voller bösartiger Intrigen -

Genf, 02. Juli 2022. Um 9:30 Uhr dringen zwei Täter mit abgesägtem Gewehr in ein Juweliergeschäft ein. Sie halten die Kunden, sowie den Geschäftsführer in Schach. Sie haben es auf ganz bestimmte Edelsteine, im Wert von mehreren Millionen Euro abgesehen. Genau danach hatten sie gesucht.

Zwanzig Tage zuvor. Sonntag, 12. Juni 2022. Die 39-jährige Anwältin Sophie Braun lebt mit ihrem Ehemann und Bankier Arpad in einem modernen, von Wald umgeben Glaskubus. Die Brauns haben die Architektenvilla im luxuriösen Cologny, im Kanton Genf, keine vier Kilometer vom Genfer Stadtzentrum entfernt, erst vor einem Jahr gekauft. Sophie wird vom Wald aus von einem Mann namens Greg Liégean mit einem Feldstecher beobachtet. Seit Wochen schon. Der verheiratete Familienvater, Teamleiter einer Spezialeinheit und Freund der Familie pflegt eine krankhafte Obsession für sie. Seine Faszination für die attraktive Anwältin, mit der sogartigen Aura hatte sich vor einem Monat auf Arpads vierzigstem Geburtstag manifestiert. Nun zieht es ihn täglich zum Haus der Brauns hin. Greg kann seinem Drang einfach nicht widerstehen. Sophie würde noch sein Ende bedeuten! Aber Greg bleibt nicht ihr einziger Beobachter.

Der Schweizer Schriftsteller Joël Dicker hat, mit seinem packenden und tief unter die Haut gehender Kriminalroman "Ein ungezähmtes Tier", einen dicken Coup voller Intrigen gelandet. Der französischsprachige Virtuose, der am 16. Juni 1985 in Genf geboren wurde, besitzt neben einer ganz besonders anheimelnden, erzählerischen Gabe, den nötigen Weitblick, komplexe Ideen aus dem Boden zu stampfen, die von vorne bis hinten stimmig ausgearbeitet sind. Sein emotional bindender Stil bleibt zwar eher im Konservativen, Faktenbasierten verankert, ist aber stets empathisch und mitreißend aufgebaut. Joël Dicker ist eben ein Meister darin, packende, vielschichtige und labyrinthische Szenarien zu entwerfen. Die verschiedenen Handlungsstränge, des facettenreichen 432 Seiten-Storyboards, werden nach und nach auf exzellente Weise ineinander verwoben. Mit einer Datumsaufzählung und der Angabe bestimmter Eckdaten biegt Dicker den Spannungsbogen bis zum Erbrechen. Der Schweizer wechselt zwischen der Zeit des Raubüberfalls, den Tagen davor, Arpads leichtsinniger und unbedachter Vergangenheit, sowie das Aufeinandertreffen mit Sophie hin und her. Diese Perspektivwechsel fließen wie automatisiert ineinander. Das macht Dicker absolut großartig! Es ist eben genau dieser gemächliche aber hochspannende und perfekt ausgeklügelte Aufbau, eines, sich in ekstatische Hemisphären steigernden Beziehungs- und Kriminaldramas, der Dickers Leserschaft an seinen Seiten kleben lässt. Und obschon der Schweizer Autor, innerhalb seiner profunden Niederschrift auf einen üppigen Personalpool zugreift, kann man sich auf die Hauptcharaktere allerdings sehr gut einlassen, auch wenn man sie wohl kaum als sympathische Zeitgenossen beschreiben möchte.

Während sich das augenscheinlich perfekte Paar Sophie und Arpad gerne in elitären Kreisen bewegt, sind Greg Liégean und seine eifersüchtige Frau Karine mit obsoleten Konventionen belastet, die auf ihrer beider Minderwertigkeitskomplexe zurückzuführen sind. Sophie und Arpad scheinen allerdings auch nicht das zu sein, was sie vorgeben.

"Doch widrige Umstände verbergen sich hinter schönem Schein. Und dem ist nicht zu trauen." Zitat S. 94

Aber nicht nur die Liégeans, sondern auch die Brauns haben Geheimnisse voreinander. Ihre kleinen Lügen bauschen sich im weiteren Verlauf des vorzüglichen, literarischen Trips zu einem riesigen Ballon auf, der irgendwann unweigerlich platzen muss. Als dann auch noch ein alter Bekannter der Brauns in ihr aller Leben tritt, lassen die gesamten Umstände sämtliche fragilen Kartenhäuser einstürzen, als machten sie Bekanntschaft mit einem Orkan.

„Einen Augenblick lang stand er nackt vor den Anzügen: Einst hatten sie einen Banker mit vielversprechender Karriere gekleidet. Jetzt waren sie nur noch die Kluft eines Versagers, der seine Familie belog. Er wählte einen sehr leichten, cremefarbenen Maßanzug. Die Komödie würde weitergehen.“ Zitat S. 214

"Ein ungezähmtes Tier", welches 2024 unter dem Originaltitel "Un Animal Sauvage" veröffentlicht wurde, verkaufte sich in Frankreich, bereits kurz nach Erscheinen, über 500.000 Mal. Aus der Sicht des jeweiligen Akteurs geschrieben, hat Joël Dicker hier ein anspruchsvolles Meisterstück und einen ultimativen Pageturner erschaffen, der mit einem Haufen Twists aufwarten kann, die ganz andere Bahnen einschlagen als zunächst vermutet. Ein Szenario vollgepumpt mit fiesen Gemeinheiten, zur Schau getragenen Fassaden, arglistigen Täuschungen, unverschämten Demütigungen, extremen Peinlichkeiten, linkischer Eifersucht, infamen Lügen, halsbrecherischer Neugier, unverzeihlichem Verrat und heimtückischen Betrügereien, welche eine Lawine ungeahnten Ausmaßes lostreten. Eine perfide Symbiose, wie geschaffen für die Leinwand! Bereits die beiden Bestseller des Autors französischer, wie auch russischer Abstammung "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" und "Die Geschichte der Baltimores" wurden weltweit über sechs Millionen Mal verkauft. Eine TV-Serienadaption zu "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert", wurde erstmals am 01.04.2019 im deutschen TV ausgestrahlt. Wer Joël Dicker noch nicht gelesen hat, sollte diese „Bildungslücke“ unbedingt mit "Ein ungezähmtes Tier" oder mit "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" (eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe) schließen. Diesen Autor näher unter die Lupe zu nehmen lohnt sich in jeden Fall!!!

(Janko)

https://www.joeldicker.com
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Brutalität/Gewalt: 25/100
Spannung: 94/100
Action: 55/100
Unterhaltung: 95/100
Anspruch: 87/100
Atmosphäre: 84/100
Emotion: 66/100
Humor: 07/100
Sex/Obszönität: 16/100

LACK OF LIES - Wertung: 90/100

LACK OF LIES - Altersempfehlung: ab 14 Jahren (aufgrund sexueller Handlungen und des allgemeinen Verständnisses)

Joël Dicker - Ein ungezähmtes Tier
Piper Verlag
Kriminalroman
ISBN: 978-3-492-07344-8
432 Seiten
Hardcover
Originaltitel: Un Animal Sauvage (2024)
Aus dem Französischen von Michaela Meßner, Amelie Thoma
Erscheinungstermin: 27.02.2025
EUR 26,00 Euro [DE] inkl. MwSt.

Weitere Formate:
ISBN eBook (epub): 978-3-492-61069-8
Erscheinungstermin: 27.02.2025
EUR 18,99 Euro [DE] inkl. MwSt.

"Ein ungezähmtes Tier" beim Piper Verlag: https://www.piper.de/buecher/ein-ungezaehmtes-tier-isbn-978-3-492-07344-8" target="_blank">https://www.piper.de/buecher/ein-ungezaehmtes-tier-isbn-978-3-492-07344-8

Leseprobe: https://www.piper.de/buecher/ein-ungezaehmtes-tier-isbn-978-3-492-07344-8" target="_blank">https://www.piper.de/buecher/ein-ungezaehmtes-tier-isbn-978-3-492-07344-8

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.06.2025

- eigensinnige, brutale und anrüchige Pulp-Komödie -

Das grenzgeniale Pseudo-Kidnapping
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Les Edgerton - Das grenzgeniale Pseudo-Kidnapping
(Pulp Master)

- eigensinnige, brutale und anrüchige Pulp-Komödie -

New Orleans, Louisiana, 2003. Die beiden dauerabgebrannten Loser Pete Halliday und ...

Les Edgerton - Das grenzgeniale Pseudo-Kidnapping
(Pulp Master)

- eigensinnige, brutale und anrüchige Pulp-Komödie -

New Orleans, Louisiana, 2003. Die beiden dauerabgebrannten Loser Pete Halliday und Tommy LeClerc feilen an ihrer kriminellen Karriere. Sie wollen an das ganz große Geld. Zunächst gilt es jedoch die nötigen Barmittel für ein ordentliches Outfit zu besorgen, um nicht vom Fleck weg von den Ordnungshütern eingebuchtet zu werden. Bereits dieser Plan krankt an allen Ecken und Enden und ist zum Scheitern verurteilt. Also heckt das Ganoven-Duo als Nächstes einen todsicheren Plan aus, um einen Supermarkt auszurauben, was ebenfalls mächtig in die Hose geht und in einem totalen Desaster mündet. Plötzlich klebt den beiden Kleinkriminellen nämlich die Cosa Nostra am Hintern. Pete - "ich hatte Geschlechtskrankheiten gehabt, die erfolgreicher verlaufen waren" - Halliday, der ehemalige Profi-Baseballspieler, der wegen illegaler Sportwetten aus der Liga ausgeschlossen wurde und sein Halbblut-Gauner-Kollege Tommy "Strudel des extremen Irrsinns" LeClerc, haben unwissentlich in ein Wespennest gestochen und nun die Cajun-Mafia am Hals. Einer der vielen Gründe, warum sie fortan um ihr Leben bangen müssen.

Der verstorbene US-amerikanische Schriftsteller Les Edgerton macht sich, in seiner provokanten, 365 Pagina zählenden Krimikomödie "Das grenzgeniale Pseudo-Kidnapping", eine locker-flockige, mit einer Nuance an Metaphorik versehene Rhetorik zu Eigen. Das Kopfkino springt darauf zielstrebig an wie ein Alligatorbulle und lässt sich vom eigensinnigen Humor, sowie dem brutalen, anrüchigen und politisch unkorrekten Vibe tragen. In eine testosterongeschwängerte Essenz getaucht, lässt diese gewaltbereite, schmutzige und sexistische Southern Noir Komödie sicherlich kein Auge (und auch keine ...) trocken.

„Und dann war da noch die heiße Braut auf der Tribüne, die mir immer wieder zeigte, dass sie an diesem Tag vergessen hatte, ihre Unterwäsche anzuziehen. Sie zeigte mir ihr Lächeln zweimal: horizontal und vertikal.“ Zitat S. 10

Die sexuellen Anspielungen und Handlungen werden zwar nicht allzu explizit dargestellt und gehen daher auch nicht zu sehr in die Tiefe, aber die allgemeinen Perversitäten sind doch weit unter der Gürtellinie. So werden Prostituierte, Pädophile, Masochisten, Buchmacher, organisierte Kriminalität und korrupte Bullen ebenso in die deftige bis chaotische NOLA-Ursuppe gemischt, wie Drogen, Alkoholmissbrauch, außerkörperliche Erfahrungen, Betrug, Erpressung, Verstümmelung und Mord. Edgerton streut hierbei genügend landschaftliche Kulisse in seine Pulp-Komödie, die auch eine kleine Romanze bietet, um dem "spicy" multikulti Flair des Big Easy gerecht zu werden.

Die beiden Halunken, die tagein, tagaus mit Gaunereien beschäftigt und um keine Ausrede verlegen sind, kommen mir von ihrer Flapsigkeit her so vor, wie Cheech und Chong. Wie "Dumm" und "Dümmer" manövrieren sich die zwei Gesetzlosen von einer grotesken Situation in die nächste, wobei ihnen die Kugeln nur so um die Ohren fliegen. Zu allem Überfluss verliebt sich Pete auch noch in die Teilzeit-Prostituierte Cathy "Cat Duplaisir" Hebert, die ihn für ein paar Tage bei sich unterkommen lässt. Und dann kommen die zwei Hohlbratzen auf die irrwitzigste Idee überhaupt. Der Plan ist so ultimativ bescheuert, dass man es kaum in Worte fassen kann und man sich unweigerlich fragt: "Was treiben die beiden Hobby-Idioten da eigentlich?" Die Erfolgsaussichten sind jedenfalls so sicher, wie die Wiederkunft des Herrn. Für ihren ganz großen Coup haben sich die beiden Spinner nämlich einen der einflussreichsten Männer in ganz "Big Easy" ausgesucht. Sie wollen ihn entführen und einen Millionenbetrag für ihn erpressen. Das klingt nicht nur todessehnsüchtig. Das ist es auch..., bis die zwei Todgeweihten ihren irrwitzigen Plan in die Tat umsetzen.

Die gedankenprononcierte Story, die einem Hybriden aus einem Tarantino-Film, einer Episode Cheech und Chong, sowie der Serie "My Name Is Earl" entsprungen sein könnte, muss sich schon mit ein paar abgedroschenen Sprüchen herumschlagen. Das Gesamtbild des amoralischen Storyboards, das im Jahre 2014 unter dem Originaltitel "The genuine, imitation, plastic kidnapping" erschien, überzeugt jedoch eindeutig. Les Edgerton, der vier Jahre lang als Kryptograf in der US Navy diente, weiß wovon er schreibt, verbüßte er doch in den 1960er Jahren eine Haftstrafe wegen Einbruchs zweiten Grades im Pendleton Reformatory. Edgerton hatte vergleichsweise Glück, ließ sich der Richter doch auf einen Vergleich ein, der die insgesamt 82 Einbrüche, zwei Raubüberfälle (einer davon galt als bewaffneter Raubüberfall) und ein Fall von Hehlerei auf eine einzige Anklage reduzierte. So verbrachte der, 1943 in Odessa, Texas geborene Schriftsteller lediglich zwei Jahre, einer Strafe von zwei bis fünf Jahren in besagtem Zuchthaus. Der Vater zweier Töchter (Britney und Sienna) aus früherer Ehe lebte bis zu seinem Tod mit seiner zweiten Frau Mary und seinem kurz zuvor verstorbenen Sohn Michael in Ft. Wayne. Les Edgerton verstarb am 31.08.2023 an Covid-19. Bis zu seinem Tod veröffentlichte er insgesamt 23 Bücher. Unter anderem auch "Der Vergewaltiger", sowie "Primat des Überlebens", die beide bei Pulp Master erschienen sind. "Das grenzgeniale Pseudo-Kidnapping" dürfte auch dem einen oder anderen Festa Leser zusagen.

Fun-Fact: Noch keine elf Lenzen auf dem Buckel, verbrachte Les einen Großteil seiner Zeit in der Bar seiner Großmutter, in der er "Mädchen für alles spielte", was auch das Ausschenken von Alkohol und das Servieren von Essen umfasste. Nachdem ihn seine Großmutter in die Gepflogenheiten ihres Taxiunternehmens eingeführt hatte, übernahm er im Alter von zwölf Jahren die Nachtschicht in einem Taxi, um nur eine Stunde später Zeuge davon zu werden, wie einer der Taxifahrer einen anderen erschoss, der ihn mit einer Klapperschlange quälte. Les rief die Polizei und wurde später bei der Gerichtsverhandlung als Zeuge aufgerufen. Der Schütze wurde letztlich für unschuldig befunden, da er in Notwehr gehandelt hatte.

(Janko)

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Brutalität/Gewalt: 70/100
Spannung: 78/100
Action: 80/100
Unterhaltung: 87/100
Anspruch: 34/100
Atmosphäre: 72/100
Emotion: 57/100
Humor: 48/100
Sex/Obszönität: 43/100

https://lackoflies.com" target="_blank">https://lackoflies.com - Wertung: 85/100

https://lackoflies.com" target="_blank">https://lackoflies.com - Altersempfehlung: ab 16 Jahren (aufgrund der Brutalität und sexueller Abartigkeiten)

Les Edgerton - Das grenzgeniale Pseudo-Kidnapping
Pulp Master
Krimikomödie
Buchreihe: Pulp Master, Band 52
ISBN: 978-3-946582-05-2
365 Seiten
Paperback
Originaltitel: The genuine, imitation, plastic kidnapping (2014)
Aus dem amerikanischen Englisch von Stefan Rohmig
Erscheinungstermin: 30.05.2025
EUR 16,00 Euro [DE] inkl. MwSt.

Weitere Formate:
ISBN eBook (epub): 978-3-946582281
Erscheinungstermin: 23.05.2025
EUR 11,99 Euro [DE] inkl. MwSt

"Das grenzgeniale Pseudo-Kidnapping" bei Pulp Master: https://www.pulpmaster.de/wp/les-edgerton-das-grenzgeniale-pseudo-kidnapping/

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