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Veröffentlicht am 07.05.2023

Viel Asiatisch

Mittags gut kochen für eine Person
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Dieses Kochbuch hat mich aufgrund des Titels angesprochen, da ich Single und daher immer auf der Suche nach einer kleinen Küche bin. Persönlich mag ich es nämlich nicht Reste am nächsten Tag zu essen, ...

Dieses Kochbuch hat mich aufgrund des Titels angesprochen, da ich Single und daher immer auf der Suche nach einer kleinen Küche bin. Persönlich mag ich es nämlich nicht Reste am nächsten Tag zu essen, da frisch gekocht immer besser als aufgewärmt schmeckt. Deshalb besitze ich auch keine Mikrowelle. Die benötigt man für dieses Kochbuch auch nicht.

Von den Zutaten her sollte man Ei, Mais, Avocado, Schwarzkohl, Grünkohl und rote Beete mögen. Diese Zutaten dominieren in ihren Gerichten oft.

Positiv gefallen hat mir ihre kreative Resteverwertung. Während ich die Reste einfach in einer Pfanne oder in einem Topf am nächsten Tag aufgewärmt genauso gegessen habe, wie tags zuvor, kreiert sie dagegen komplett neue Gerichte. Auch gibt sie an, wie man Brot, Käse, Ei und altes Gemüse am besten lagert oder noch gut verwerten kann. Diese Tipps haben mir am besten gefallen.

Negativ finde ich, dass es ein paar Rezepte gibt, für die ich den Backofen einschalten muss. Das mag ich persönlich nicht, da ich das für Energieverschwendung erachte, wenn ich nur einen Bruchteil der Kapazität meines Backofens verwende. Das Rezept Tomate Mozzarella hätte ich persönlich nicht gebraucht. Aber alle anderen Rezepte sind innovativ.

Verwirrt hat mich etwas das Kapitel für mehrere Personen. Da ist in meinen Augen das Thema des Kochbuchs verfehlt worden. Da gibt es zum Beispiel Suppen, Kuchen und drei alkoholhaltige Drinks. Dieses Kapitel wird dadurch begründet, dass man sich manchmal mit Freunden trifft. Nun ja, dafür gibt es dann aber auch genug andere Kochbücher...

Ebenfalls irritiert hat mich, dass sie gern Fertigprodukte verwendet, wie Tütensuppen, Bouillons und Falafel. Wer solch ein Kochbuch sucht, dem kann ich das Buch empfehlen. Da gibt es sicher auch eine große Nachfrage.

Zu jedem Gericht gibt es ein Bild. Leider sind viele Bilder wie auf dem Titelbild sehr dunkel gehalten. Ich verstehe den aktuellen Trend der dunklen Teller und Hintergründe nicht. Ich mag es, wenn alles bunt, frisch und hell aussieht. Das wirkt für mich viel herzerwärmender als dieser düstere, meist Unheil verkündende Farbton.

Insgesamt sind die Rezepte sehr asiatisch angehaucht mit viel Reis, Mais, Kimchi, Kohl und Ei. Wer daher die asiatische Küche liebt, dem empfehle ich das Kochbuch sehr.

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Veröffentlicht am 29.04.2023

Abschalten

Doktor Draußen
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Der wichtigste Punkt, den ich aus dem großartigen Buch mitnehme, ist: "Menschen, die regelmäßig in der Natur unterwegs sind (...), werden seltener depressiv." Alles andere im Buch baut so ziemlich auf ...

Der wichtigste Punkt, den ich aus dem großartigen Buch mitnehme, ist: "Menschen, die regelmäßig in der Natur unterwegs sind (...), werden seltener depressiv." Alles andere im Buch baut so ziemlich auf diese Aussage auf. Manke erklärt warum das so ist und begründet auf Basis wissenschaftlicher Fakten und Statistiken. Er versucht zu überzeugen und hat es bei mir vollends geschafft. Seit ich das Buch in den Händen halte, gehe ich täglich raus, auch, wenn ich es nicht muss. Eine halbe Stunde am Tag in die Natur soll schon reichen und kann sowohl bei psychischen als auch physischen Problemen helfen, natürlich zu heilen. Daher schalte ich ab jetzt auch mein Handy nicht mehr nur nachts aus, sondern auch einfach mal tagsüber für ein paar Stunden, um geistig abzuschalten und in der Natur zu meditieren.

Im Buch wiederholt sich Manke bei einigen Punkten. So erkennt man seine Kernaussagen und kann sich auf diese fokussieren. Er erklärt ausführlich verschiedene Outdoorsportarten und ihre Vorteile und Risiken mit Listen zu Vorbereitung. Diese sind breit gestreut. So erwähnt er sowohl einfache Walkingarten im Wald als auch extra für Sommer und Winter geeignete Sportarten. Da findet sicherlich jeder etwas, das zu seinem Typ passt.

Zum Schluss gibt es sehr viele zusätzliche Übungen, die man im Wald machen kann, um die Muskulatur sowohl zu stärken als auch zu dehnen.

Wer etwas für seine Gesundheit tun will, dem empfehle ich das Buch von Herzen.

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Veröffentlicht am 28.04.2023

Eat, love, Nepal!

Kathmandu & ich
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Das Debüt von Jähnel ist sehr gut gelungen. Er baut in seinem Roman seine Erinnerungen und Erlebnisse seiner beiden Reisen nach Nepal ein und die Passion, die er für dieses Land empfindet, spürt man auf ...

Das Debüt von Jähnel ist sehr gut gelungen. Er baut in seinem Roman seine Erinnerungen und Erlebnisse seiner beiden Reisen nach Nepal ein und die Passion, die er für dieses Land empfindet, spürt man auf jeder Seite.

Erik, der etwas tollpatschige, aber liebenswerte Protagonist, der lieber in der Heimat Urlaub macht, sieht seine Chance bei seiner großen Liebe Jule, die frisch getrennt ist und ergreift sie beim Schopf, als er für ihren Traum einer Reise nach Nepal kämpft. So kommt es, dass sich die Clique von 6 Köpfen auf den Weg ins Abenteuer macht.

Das Buch liest sich wie eine Reise durch Nepal, als wäre man kein Leser, sondern die siebte reisende Person und begleitet die Freunde. Man erkennt anhand der zahlreichen, detailreichen Beschreibungen Nepals wie bereist Jähnel in der Region ist und welche Begeisterung er für Nepal empfindet. Da ist das Lesen ein echtes Vergnügen und man bekommt sofort Lust ebenfalls mit seiner Clique eine Reise dorthin zu planen.

Die Charaktere sind allesamt schon sehr gut gezeichnet für ein Debüt. Sie haben alle ihre ganz eigenen Charakterzüge und Marotten, die immer wieder durchscheinen. Ich bin mir sicher, in einem zweiten Roman wird er sich hier noch steigern und noch feiner ausarbeiten, sodass die Unterschiede einen Tick stärker zur Geltung kommen.

Stilistisch ist der Roman einfach und zügig zu lesen. Es handelt sich um leichte Kost und ist flüssig geschrieben. Außerdem baut er äußerst viele humorvolle Szenen ein, bei denen man sich im wahrsten Sinne des Wortes kaputt lacht.

Zusätzlich gibt es noch eine grobe Karte von Nepal mit den wichtigsten Städten, die die 6 bereisen, in der Buchklappe. Diese ist hilfreich, um sich orientieren zu können. Außerdem gibt es noch ein Rezept für den authentischen Nepali-Chai, den ich nicht ausprobiert habe, da ich keine Milch trinke.

Summa Summarum ist der Roman ein wirklich süßer Liebesroman, den ich allen Frauen von Herzen empfehle.

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Veröffentlicht am 22.04.2023

Viel Luft um Nichts

Es war einmal in Brooklyn
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Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch heran und wurde dennoch enttäuscht. Der Roman verspricht eine interessante, innovative Geschichte rund um zwei High-School-Abschluss-Schüler im Raum NY im Jahr ...

Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch heran und wurde dennoch enttäuscht. Der Roman verspricht eine interessante, innovative Geschichte rund um zwei High-School-Abschluss-Schüler im Raum NY im Jahr 1977 und eine dramatische Wende beim großen Blackout. Vom Blackout wusste ich bisher nichts, da ich viel später geboren wurde.

Allerdings war das dann alles gar nicht so dramatisch. Insgesamt kam mir das Buch mit jeder fortschreitenden Seite wie ein langweiliger, Möchtegern-Abklatsch von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" mit einer Portion Dramaturgie, die nicht besonders gut ausgebaut wurde. Es wirkte alles insgesamt einfach langweilig, obwohl wichtige Themen wie Vergewaltigung und Krebs angesprochen wurden. Mich konnte es aber nicht berühren. Es wirkte alles abgestumpft, distanziert. Die Protagonisten wurden mir ebenfalls nicht sympathisch. Außerdem wurde andauernd "Son of Sam" erwähnt, der dann aber nicht einmal wirklich in die Geschichte eingebaut wurde. Ab der Häfte habe ich das Buch nur noch überflogen, um das Ende noch mitzubekommen. Es konnte für mich nichts retten. Es ist ein trauriges, aber gleichzeitig nichtssagendes Buch, was nicht lange im Kopf nachhallen wird.

Ich habe zudem sehr lange gebraucht, bis ich das Buch überhaupt in den Händen halten konnte. Die ersten 4 Wochen nach Erhalt hatte es einen wirklich extrem penetranten Gestank, der nicht gesund sein kann.

Stilistisch ist der Roman von der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben, Der Roman ist nicht streng chronologisch aufgebaut. Am Anfang folgen viele Rückblicke.

Insgesamt hatte ich doch ein wenig mehr als "Ich muss meine Jungfräulichkeit vor der Uni verlieren." erwartet. New Adults, die mit den selben Problemen kämpfen, haben eventuell ihren Spaß am Roman.

Das Buch kommt zudem mit einem Schutzumschlag aus Papier und einem orangenen Lesebändchen.

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Veröffentlicht am 08.04.2023

Illusionierte Männer

Frühlingsglücksgefühle
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An diesem Roman hat mir nichts gefallen. Die Protagonisten reden am Anfang oft über Bücher, die ich nicht kenne (eventuell sogar fiktionale?). Daher haben mich diese Abschnitte gelangweilt.

Lenis Charakter ...

An diesem Roman hat mir nichts gefallen. Die Protagonisten reden am Anfang oft über Bücher, die ich nicht kenne (eventuell sogar fiktionale?). Daher haben mich diese Abschnitte gelangweilt.

Lenis Charakter wirkte unrealistisch. Eine Erwachsene, die kaum Erfahrung in Liebesbeziehungen hatte, schläft sofort mit einem Mann, der ihr vor Jahren das Herz gebrochen hatte? Würdelos? Rückgratlos!

Insgesamt geht es in dem Roman sehr viel über Vergangenheitsbewältigung. Die Hälfte des Romans handelt über ihre Kindheit und Jugend.

Timon dagegen wirkte auf mich besessen von ihr und gleichzeitig auch nach Sex.

Die Autorin und der Verlag haben sich keine Mühe beim Lektorat gegeben, denn ein Antagonist heißt Jeremy und wahlweise Jeremias.

Außerdem wirkte das Buch zeitweise oberflächlich. Sie bekam ein Kompliment zu ihrer Schönheit und sie kannte den Mann nicht einmal und es imponierte ihr dennoch so sehr, dass sie sofort mit ihm zu tanzen begann und sich einen roofiegetränkten Cocktail von ihm spendieren ließ.

Das Buch war einfach nur frustrierend zu lesen und ich habe es am Ende nur noch überflogen. Es wurde nicht besser. Aber man vergisst den Roman auch sehr schnell wieder.

Stilistisch: Es kommen wenige englische, einfache Begriffe vor, die man definitiv verstehen sollte.

Um mit etwas Positivem zu enden: Der Roman ist leicht zu lesen.

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