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Veröffentlicht am 14.02.2018

✎ Annette von Droste-Hülshoff - Die Judenbuche

Die Judenbuche
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Zum Glück musste ich diese Novelle in der Schule nicht lesen, denn auch privat konnte sie mich leider nicht abholen.

Bevor man überhaupt an die Stelle kommt, die im Klappentext beschrieben wird, ist bereits ...

Zum Glück musste ich diese Novelle in der Schule nicht lesen, denn auch privat konnte sie mich leider nicht abholen.

Bevor man überhaupt an die Stelle kommt, die im Klappentext beschrieben wird, ist bereits ein Großteil der Geschichte um. Und dieser ist noch nicht mal sonderlich spannend.

Zwar stellt Annette von Droste-Hülshoff die Personen anschaulich dar und gibt einige Denkanstöße, jedoch ist dies für mich nicht ausreichend, um ein Werk wirklich gut zu finden. Ich wage zu bezweifeln, dass ich es ausgelesen hätte - bei einem Hörbuch habe ich meist mehr Ausdauer. Das ist auch dem Sprecher zu verdanken.

Dies ist ein typisches Buch, welches man im Unterricht totinterpretieren kann und ich niemanden für den privaten Gebrauch empfehlen würde - es sei denn, man steht auf diese Art der Literatur.

©2018

Veröffentlicht am 13.02.2018

✎ Ava Dellaira - Love Letters to the Dead

Love Letters to the Dead
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Dieses Buch durfte bei mir einziehen, nachdem es mir von einer Freundin empfohlen wurde. Sie hatte es jedoch auf Englisch gelesen und ich denke, dass hier das Problem liegt ...

Eigentlich habe ich kein ...

Dieses Buch durfte bei mir einziehen, nachdem es mir von einer Freundin empfohlen wurde. Sie hatte es jedoch auf Englisch gelesen und ich denke, dass hier das Problem liegt ...

Eigentlich habe ich kein Problem, wenn ein Werk in Briefform geschrieben wird. Bei diesem aber störte es mich schon nach ein paar Seiten. Es kam teilweise sehr langweilig herüber, sodass ich manchmal wenig Lust verspürte, den Lesestoff wieder in die Hand zu nehmen.
Dann kamen Passagen, die genau das Gegenteil bewirkten, nämlich dass ich es gar nicht mehr zuklappen wollte. Es war also ein Auf und Ab.

Ava Dellairas Schreibstil ist an die Umgebung und die Zielgruppe angepasst. Heranwachsende werden sich in Laurel bestimmt teilweise wiederfinden. Diese Beschreibungen fand ich sehr authentisch. Aber das waren eben nicht meine Erwartungen. Ich wollte ein außergewöhnliches Buch, bekam jedoch ein eher einfallsloses - eines, welches es zu tausenden da draußen gibt.

Ich habe mir die Zeilen ein wenig emotionaler und vor allem tiefgründiger vorgestellt und hatte bereits meine Markierzettelchen bereitgelegt, die leider nicht zum Einsatz kamen. Keine Stelle hat mich also so berührt, dass ich sie immer wieder nachschlagen wollen würde.

Jugendliche können vielleicht einiges hieraus mitnehmen. Und genau denen würde ich diese Lektüre auch empfehlen. Aber eine generelle Leseempfehlung kann ich dieser Publikation leider nicht aussprechen.

©2018

Veröffentlicht am 12.02.2018

✎ Amy Hatvany - Das Licht zwischen den Wolken

Das Licht zwischen den Wolken
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Amy Hatvany hat mich mit dem vorliegenden Buch wirklich überrascht.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und federnd, sodass man gut durch die Geschichte durchkommt und teilweise gar nicht merkt, wie ...

Amy Hatvany hat mich mit dem vorliegenden Buch wirklich überrascht.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und federnd, sodass man gut durch die Geschichte durchkommt und teilweise gar nicht merkt, wie die Seiten dahinfliegen. Leider gibt es hier und dort auch ein paar Längen, die in der Gesamtheit dann aber nicht mehr groß auffallen.

Man bekommt 3 Sichten präsentiert, die sich auch immer wieder abwechseln. Jeder Strang für sich ist interessant und mit Emotionen gespickt. Als sie dann zusammenlaufen, ergibt dies geballte Emotionalität. Ich denke, als (werdende) Mutter kann man sich hier besonders hineinfühlen.

Sowohl die Charaktere als auch die persönlichen Erlebnisse an sich werden sehr authentisch dargestellt. Man hat das Gefühl, teilweise selbst daneben zu stehen. Manchmal ertappte ich mich dabei, mein Leben, meine Reaktionen mit denen der Protagonisten zu vergleichen und Parallelen oder Unterschiede festzustellen, da es so lebensnah geschildert wurde. Nicht selten unterbrach ich die Lektüre für einen kurzen Augenblick, um meinen Gedanken nachzuhängen.

Eine Sache muss ich ganz besonders herausheben: Es ist keine 0-8-15-Geschichte und das Ende ist ebenfalls total anders, als man es beim Lesen erwartet - und das hat mir sehr gefallen.

Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung an all diejenigen, die ausdrucksvolle Familiengeschichten mögen und gern mal fernab des Mainstreams lesen.

©2018

Veröffentlicht am 08.02.2018

✎ Melanie Raabe - Die Wahrheit

DIE WAHRHEIT
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Den Einstieg in 'Die Wahrheit' fand ich recht gelungen. Die bedrückende Stimmung ist gut eingefangen und man kann sich in Sarah hineinversetzen. Dadurch, dass ein Großteil aus ihrer Sicht erzählt wird, ...

Den Einstieg in 'Die Wahrheit' fand ich recht gelungen. Die bedrückende Stimmung ist gut eingefangen und man kann sich in Sarah hineinversetzen. Dadurch, dass ein Großteil aus ihrer Sicht erzählt wird, hat man immer eine Verbindung zu ihr.

Dies zieht sich tatsächlich fast durch den gesamten Psychothriller, sodass immer eine unterschwellige Anspannung vorhanden ist. Die kann man auch nicht abschütteln. Man überlegt die ganze Zeit fieberhaft, was genau gespielt wird und wie das Ganze enden soll.

Leider hat mich das Ende dann total enttäuscht. Es bleiben zu viele Fragen offen und zu viele Situationen ungeklärt. Es gibt Ereignisse, die ich an den Haaren herbeigezogen finde.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und einfach zu lesen. Dieser machte es leicht, der Geschichte zu folgen. Auch die Cliffhanger sind gut gesetzt, sodass man schwer davon abkommt, das Hörbuch doch mal zur Seite zu legen. Und dies ist vor allem auch den Sprechern zu verdanken.

Von mir bekommt das Hörbuch durch die genannten (Kritik)Punkte nur eine bedingte Hörempfehlung.

©2018

Veröffentlicht am 07.02.2018

✎ Elisabeth Herrmann - Schattengrund

Schattengrund
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Ein Buch, welches durch eine Kollegin den Weg zu mir fand und nun weiterziehen darf, da es mich nicht überzeugen konnte ...

Von Elisabeth Herrmann habe ich bisher kein Buch in die Hand bekommen, obwohl ...

Ein Buch, welches durch eine Kollegin den Weg zu mir fand und nun weiterziehen darf, da es mich nicht überzeugen konnte ...

Von Elisabeth Herrmann habe ich bisher kein Buch in die Hand bekommen, obwohl ich im Genre 'Thriller' zu Hause bin. Liegt es daran, dass mich bisher nichts angesprochen hat oder dass mir bisher nichts über den Weg lief? Ich kann es nicht sagen. Jedenfalls wird dies (vorerst) ihr erstes und letztes Werk von ihr für mich gewesen sein.

Die Geschichte fängt fesselnd an und man ist gespannt, was genau es mit dem alten Haus auf sich hat. Geheimnisse und Vergangenheiten besitzen oft ein großes Potenzial.

Die Stimme der Sprecherin Laura Maire passt super zu Nicolas Charakter. Sie ist weiblich, jung, schüchtern, ... Aber wenn sie Männer sprechen muss, dann klingt das sehr gestelzt. Hier hätte ein zweiter Sprecher sicher besser gewirkt.

Im Laufe der Handlung treten immer wieder Hinweise auf, die den Leser auf Spuren lenken sollen. Leider sind sehr viele dieser Anmerkungen nur so in den Raum geworfen und werden später nirgends wieder aufgegriffen. So bleiben mir zu viele Details ungeklärt. Das bezieht sich auf Personen, die Handlungen vornehmen, die niemals erklärt werden. Und es gibt Kleinigkeiten, die beim ersten Hören vielleicht gar nicht so auffallen, die beim Nachdenken jedoch völlig unschlüssig sind.

Die Handlung zieht sich irgendwann einfach nur noch und Klischees werden aneinandergereiht. Man kann eins und eins zusammenzählen und ist von der Auflösung nicht mehr überrascht. Das Potenzial wurde hier eindeutig verschenkt.

Zielgruppe sind hier eindeutig (junge) Jugendliche. Ich denke, da ist es auch gut angesiedelt, denn es kommt hin und wieder ein klein wenig Thriller durch, ohne zu brutal zu sein. Ansonsten bekommt das Werk von mir keine Leseempfehlung.

©2018