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Veröffentlicht am 15.03.2026

Ein Jugendbuch-Klassiker

Krabat: Roman
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Ich habe „Krabat“ seit meiner Kindheit mehrmals gelesen und es ist immer noch eines meiner Lieblingsbücher. Ich weiß, dass viele Leser das Buch nicht mögen und den Schreibstil und die Sprache als veraltet ...

Ich habe „Krabat“ seit meiner Kindheit mehrmals gelesen und es ist immer noch eines meiner Lieblingsbücher. Ich weiß, dass viele Leser das Buch nicht mögen und den Schreibstil und die Sprache als veraltet und unpassend empfinden. Für mich hingegen ist „Krabat“ ein wichtiges Werk der deutschen Kinder- und Jugendliteratur.

Man muss sich einfach vor Augen halten, dass Ottfried Preußler das Buch vor 60 Jahren geschrieben und vor 55 Jahren veröffentlicht hat. Man muss auch bedenken, wo Ottfried Preußler geboren und aufgewachsen ist. Er wurde in Böhmen geboren, wuchs im Krieg auf, und so sind seine Geschichten stark von böhmischen Sagen und Volkssagen geprägt. Er griff auch auf Legenden aus der benachbarten Lausitz zurück. So ist „Krabat“ eine Nacherzählung einer sorbischen Legende.

Die Düsternis der Geschichte lässt sich dadurch erklären, dass die Handlung im frühen 18. Jahrhundert während des Großen Nordischen Krieges in der Lausitz spielt. Es war eine Zeit der Not für die Menschen damals, und der Tod schwebte allgegenwärtig über ihnen. Die Handlung orientiert sich eng am Kirchenkalender (Ostern, Michaelis, Weihnachten). Zudem ist die Geschichte von Macht und Magie geprägt, da der Mühlenmeister mit dunklen Künsten verkehrt. Er unterstreicht seine Macht auch durch seinen stets gebieterischen Tonfall. Dies wird durch die altertümliche Sprache noch verstärkt.

Weitere Themen der Geschichte sind Freundschaft und Liebe, die alles Böse überwinden können. Die Liebesgeschichte von Krabat und der Kantorka ist anders als heutige Romanzen. Krabat verliebt sich nicht in ein Gesicht, sondern in die Stimme der Kantorka. Ihr Gesang berührt ihn und schenkt ihm Hoffnung. Genau das ist die Rolle der Kantorka. Sie verkörpert Güte und Licht im Gegensatz zur dunklen Macht des Meisters. Die Beziehung zwischen Krabat und der Kantorka beginnt sich erst im dritten Lehrjahr zu entwickeln und ist zunächst sehr zart. Die beiden gewinnen Zuneigung zueinander und kümmern sich umeinander. Es ist schließlich diese Liebe und Fürsorge, die die Macht des Meisters bricht und ihn besiegt.

Fazit:
„Krabat“ ist für mich ein zeitloses Werk, das seine Kraft aus Atmosphäre, Mythos und Menschlichkeit schöpft. Auch wenn Sprache und Erzählweise heute manchem Leser ungewohnt erscheinen mögen, entfaltet die Geschichte gerade durch ihre historischen und kulturellen Wurzeln eine besondere Tiefe. Preußler verbindet düstere Sagenwelt, historische Realität und universelle Themen wie Freundschaft, Mut und Liebe zu einem eindrucksvollen Jugendroman, der mich bis heute begleitet. Vier Sterne, weil dieses Buch trotz seines Alters nichts von seiner Wirkung verloren hat.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Schöne Lovestory

Better Than the Movies
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Better Than the Movies hat mich schnell gepackt, weil es genau die richtige Mischung aus Humor, Rom‑Com‑Gefühl und emotionalen Momenten bietet. Besonders mochte ich die Zitate aus bekannten Liebesfilmen, ...

Better Than the Movies hat mich schnell gepackt, weil es genau die richtige Mischung aus Humor, Rom‑Com‑Gefühl und emotionalen Momenten bietet. Besonders mochte ich die Zitate aus bekannten Liebesfilmen, die jedes Kapitel eröffnen. Sie setzen nicht nur den Ton für das, was kommt, sondern spiegeln auch Liz’ Blick auf die Welt wider – geprägt von all den Filmen, die sie früher mit ihrer Mutter gesehen hat. Dadurch bekommen diese Zitate eine zusätzliche Bedeutung, die sich leise, aber spürbar durch die Geschichte zieht.

Liz’ Beziehung zu ihrer verstorbenen Mutter ist für mich ein zentraler Punkt, der das Buch überraschend tiefgründig macht. Man merkt, wie sehr sie an den gemeinsamen Erinnerungen hängt und wie stark diese Trauer ihren Wunsch nach einer perfekten, filmreifen Liebesgeschichte beeinflusst. Genau das macht ihre Entwicklung so authentisch: Sie hält an Idealbildern fest, weil sie ein Stück ihrer Mutter darin bewahren möchte, und gleichzeitig muss sie akzeptieren, dass echte Nähe oft anders aussieht, als sie es sich ausgemalt hat.

Die Dynamik zwischen Liz und Wes wirkt angenehm unaufgeregt und glaubwürdig. Die beiden sind Kindheitsfreunde und haben schon vieles miteinander erlebt. Vor allem kennen sie sich so gut, dass ihnen ihre romantische Zuneigung zueinander erst nicht klar ist. Besonders gelungen fand ich die Fake‑Dating‑Trope: Dieses „Arrangement“ starten sie aus rein praktischen Gründen, doch genau dadurch kommen sie sich näher, als ihnen lieb ist. Ihre Gespräche, die kleinen Reibereien und die langsam wachsende Vertrautheit funktionieren für mich sehr gut, ohne unnötiges Drama. Die Situation wirkt nie konstruiert, sondern fügt sich natürlich in ihre gemeinsame Geschichte ein und zeigt, wie viel unausgesprochen schon immer zwischen ihnen lag.

Für mich ist Better Than the Movies ein echtes Wohlfühlbuch, das genau dann trifft, wenn man Lust auf Rom‑Com‑Atmosphäre mit Herz hat. Die Filmzitate, Liz’ Erinnerungen an ihre Mutter und die wunderbar natürliche Entwicklung zwischen ihr und Wes ergeben zusammen eine Geschichte, die mich nicht nur unterhalten, sondern auch berührt hat. Ich habe das Buch mit einem breiten Lächeln beendet – und gleichzeitig mit dem Gefühl, eine Figur begleitet zu haben, die wirklich gewachsen ist. Für alle, die romantische Geschichten mögen, die leichtfüßig beginnen und dann überraschend viel Tiefe zeigen, ist dieses Buch definitiv ein Highlight.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Krimi trifft auf FF-Romance

Eine tödliche Partie
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„Eine tödliche Partie“ von KJ Charles hat mich sofort neugierig gemacht, weil ich die MM‑Romance‑Titel der Autorin bereits sehr mochte und gespannt war, wie sie eine FF‑Romance umsetzen würde. Pat und ...

„Eine tödliche Partie“ von KJ Charles hat mich sofort neugierig gemacht, weil ich die MM‑Romance‑Titel der Autorin bereits sehr mochte und gespannt war, wie sie eine FF‑Romance umsetzen würde. Pat und Fen, die beiden Protagonistinnen, haben mich schnell für sich gewonnen. Jede bringt ihre eigenen Stärken, Unsicherheiten und liebenswerten Eigenheiten mit, und gerade weil ihre Umgebung sie oft unterschätzt oder schlicht nicht richtig wahrnimmt, wirkt ihre vorsichtige Annäherung umso authentischer. Zwischen ihnen entsteht eine leise, ehrliche Verbindung, die sich während der Landpartie glaubwürdig entwickelt und viel Charme versprüht.

Der Roman hat eine angenehme Länge, perfekt für zwischendurch, und liest sich leicht und flüssig. Der Plot selbst war für mich allerdings recht vorhersehbar – vermutlich, weil ich KJ Charles’ Erzählrhythmus inzwischen gut kenne. Gestört hat mich das nicht, denn ich mag ihren Stil und wusste, worauf ich mich einlasse. Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre, die mich stellenweise stark an einen Miss‑Marple‑Krimi erinnert hat. Statt einer schrulligen alten Detektivin begleiten wir hier zwei junge Frauen, die sich in ein Mordrätsel verstricken, und diese Mischung aus Cozy‑Crime‑Feeling und queerer Romanze hat für mich wunderbar funktioniert.

Trotzdem blieb am Ende ein kleiner Wunsch nach „mehr“. Die Geschichte umfasst fünfzehn Kapitel, doch der Mord geschieht erst in Kapitel elf, und von da an geht alles sehr schnell. Sowohl die Ermittlungen als auch die romantische Entwicklung hätten für meinen Geschmack etwas ausführlicher und intensiver ausfallen dürfen. Ich hätte gerne mehr Zeit mit Pat und Fen verbracht und mir ein paar zusätzliche Wendungen oder Spannungsmomente im Krimiteil gewünscht.

Insgesamt habe ich das Buch wirklich gern gelesen. Es ist leichte, charmante Kost, ideal für Leser:innen, die einen sanften Einstieg in FF‑Romance suchen oder Lust auf eine queere, cozy angehauchte Kriminalgeschichte haben. Für mich ist es ein angenehmer, wenn auch etwas zu kurzer Ausflug in ein Setting, das KJ Charles wie gewohnt mit viel Wärme und feinem Humor gestaltet.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Der 2. Teil ist wieder ein Hit für mich!

Go Luck Yourself
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Nachdem mich The Nightmare Before Kissmas 2025 schon vollkommen begeistert hatte, musste ich Go Luck Yourself natürlich auch lesen. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder in dieser magischen und emotional ...

Nachdem mich The Nightmare Before Kissmas 2025 schon vollkommen begeistert hatte, musste ich Go Luck Yourself natürlich auch lesen. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder in dieser magischen und emotional aufgeladenen Welt gefangen, die mich sofort gepackt hat. Für mich war dieser Nachfolger ein klares 5‑Sterne‑Erlebnis, das vieles, was ich am ersten Band geliebt habe, noch vertieft und weiterentwickelt hat.

Die familiären Probleme der Familie Claus haben mich auch diesmal wieder sehr berührt. Besonders Kris’ Kampf mit der Tatsache, dass seine Mutter ihn und Coal verlassen hat, ging mir nahe. Obwohl sie nicht mehr da ist, spüre ich beim Lesen ständig ihre manipulative Präsenz. Die Art, wie sie Schuldgefühle in ihm auslöst und ihn emotional unter Druck setzt, hat mich bedrückt und gleichzeitig tief bewegt. Kris’ Panikattacken wirkten auf mich nie übertrieben, sondern erschreckend echt und greifbar. Sein leiser innerer Konflikt hat mich emotional sehr mitgenommen und ihn für mich zu einer unglaublich nahbaren Figur gemacht.

Parallel dazu hat mich Lochs Geschichte ebenfalls stark beschäftigt. Sein Onkel hat ihm den Thron von St. Patrick’s Day gestohlen und hält ihn in einem Geflecht aus Kontrolle und Machtmissbrauch fest. Ich habe richtig mitgefühlt, wie schwer es Loch fällt, sich daraus zu lösen und seine eigene Identität zurückzufordern. Erst durch Kris gewinnt er den Mut, sich gegen all das zu stellen. Die Verbindung zwischen Weihnachten und St. Patrick’s Day wird dadurch zu etwas viel Größerem als nur der Suche nach dem Dieb der Weihnachtsfreude.

Zwischen Kris und Loch entsteht inmitten all dieser Spannungen eine Love‑Hate‑Dynamik, die mich besonders gefesselt hat. Diese Mischung aus Anziehung und Widerstand, aus Nähe und Frustration, hat sich für mich unglaublich lebendig angefühlt. Ich mochte, wie roh und gleichzeitig vorsichtig ihre Gefühle sind. Wie sie sich gegenseitig herausfordern, wie sie sich manchmal wehtun, aber auch heilen. Es sind oft die kleinen Momente zwischen ihnen, die mich am meisten berührt haben – ein Blick, ein unausgesprochenes Verständnis, ein kurzer Moment der Offenheit. Für mich ist ihre Beziehung keine große dramatische Liebesgeschichte, sondern eine Entwicklung, die aus vielen kleinen, bedeutungsvollen Momenten besteht. Gerade diese Dynamik hat ihre Verbindung für mich so real und glaubhaft gemacht.

Go Luck Yourself war für mich ein emotionaler Roman über Familie, Erwartungen, Verletzungen und darüber, wie man seinen eigenen Weg findet. Die Geschichte verbindet Humor, Magie und ernste Themen mit der Liebesgeschichte auf eine Weise, die sich für mich sehr stimmig und harmonisch angefühlt hat. Ich habe dieses Buch genauso geliebt wie seinen Vorgänger – vielleicht sogar ein wenig mehr, weil es mir in manchen Momenten noch direkter unter die Haut ging. Als nächstes Buch brauchen wir bitte die Geschichte von Iris und Fin, wie die beiden Ostern retten!

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Weihnachten/Halloween-Crossover

The Nightmare Before Kissmas
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Ich habe The Nightmare Before Kissmas im Jahr 2025 gelesen – und ich kann ohne Zögern sagen, dass es für mich ein echtes 5‑Sterne‑Highlight war. Dieses Buch hat mich mit seiner Mischung aus winterlicher ...

Ich habe The Nightmare Before Kissmas im Jahr 2025 gelesen – und ich kann ohne Zögern sagen, dass es für mich ein echtes 5‑Sterne‑Highlight war. Dieses Buch hat mich mit seiner Mischung aus winterlicher Magie, emotionalen Konflikten und einer prickelnden Liebesgeschichte vollkommen verzaubert. Schon nach wenigen Seiten war ich tief in der Welt von Sara Raasch versunken, die vertraut weihnachtlich wirkt und gleichzeitig geheimnisvoll, lebendig und überraschend vielschichtig daherkommt.

Die familiären Probleme der Familie Claus haben mich besonders berührt. Hinter all dem Glitzer, der Tradition und dem scheinbar perfekten Weihnachtszauber brodelt es gewaltig. Die Brüder Coal und Kris tragen nicht nur die Last ihrer Rollen, sondern auch die Erwartungen eines ganzen Reiches auf ihren Schultern. Doch anstatt gegeneinander anzutreten, halten sie fest zusammen – eine stille, aber kraftvolle Verbundenheit, die mich tief bewegt hat. Kris stellt sich schützend vor Coal, der für seinen Vater zur Enttäuschung geworden ist und mit diesem Schmerz jeden Tag lebt. Gleichzeitig bleibt Kris selbst oft im Schatten, obwohl er alles daransetzt, seinen Bruder vor den härtesten Urteilen zu bewahren. Diese unausgesprochenen Gefühle, die Loyalität und die Verletzlichkeit zwischen ihnen verleihen der Geschichte eine emotionale Tiefe, die mich beim Lesen besonders berührt hat.

Und dann kommt Hex ins Spiel – und plötzlich verändert sich alles. Die sich anbahnende Beziehung zwischen Coal und Hex ist für mich das Herzstück des Romans. Sie ist zart und gleichzeitig voller Funken, verletzlich und doch kraftvoll. Ich habe jede ihrer Begegnungen regelrecht aufgesogen. Aus meiner Sicht entsteht zwischen den beiden eine Verbindung, die sich langsam, aber intensiv entfaltet: zwei Menschen, die sich gegenseitig wirklich erkennen – in all ihren Sehnsüchten, Unsicherheiten und leisen Hoffnungen. Ihre Emotionen haben mich so sehr mitgerissen, dass ich beim Lesen oft innehalten musste, weil mich ihre Nähe, ihre Unsicherheit und ihr Mut so tief berührt haben. Diese Beziehung verändert nicht nur Coal, sondern auch die Dynamik der gesamten Handlung – sie bringt Licht in die Dunkelheit, stellt alte Strukturen infrage und zeigt, wie Liebe selbst in der frostigsten Welt Wärme schaffen kann.

Was die Atmosphäre betrifft, hat Raasch für mich ein kleines Meisterwerk geschaffen. Die Stimmung ist gleichzeitig märchenhaft und geheimnisvoll, voller funkelnder Schneelandschaften, knisternder Spannung und bittersüßer Melancholie. Ich konnte die Kälte förmlich spüren, das Flackern der Lichter sehen und die Magie in der Luft greifen. Die Welt wirkt lebendig, detailreich und so stimmungsvoll, dass ich mich beim Lesen wie in einem winterlichen Traum gefühlt habe.

Am Ende hat sich alles zu einer wunderbar runden, emotional erfüllenden Geschichte gefügt, die mich noch lange nach dem Zuschlagen des Buches begleitet hat. Für mich war es 2025 ein magisches Erlebnis, das mein Leserherz vollkommen erfüllt hat.

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